{"id":424060,"date":"2025-09-15T07:33:10","date_gmt":"2025-09-15T07:33:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/424060\/"},"modified":"2025-09-15T07:33:10","modified_gmt":"2025-09-15T07:33:10","slug":"ottobock-deutscher-prothesen-riese-plant-boersengang-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/424060\/","title":{"rendered":"Ottobock: Deutscher Prothesen-Riese plant B\u00f6rsengang | Politik"},"content":{"rendered":"<p>Berlin \u2013 <b>Der gr\u00f6\u00dfte Prothesenhersteller der Welt wagt den Schritt aufs Frankfurter B\u00f6rsenparkett. Das Familienunternehmen aus Duderstadt in Niedersachsen machte seine Pl\u00e4ne jetzt offiziell \u2013 nachdem es schon l\u00e4nger Spekulationen dar\u00fcber gegeben hatte.<\/b><\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Das Unternehmen stellt vor allem Hightech-Prothesen f\u00fcr Arme und Beine her, dazu Rollst\u00fchle und Exoskelette. Mit den Produkten unterst\u00fctzt das Unternehmen Menschen weltweit dabei, ihre Beweglichkeit zur\u00fcckzugewinnen.<\/p>\n<p>Der Zeitplan ist eng: Vom Startschuss bis zur Erstnotiz dauert es in der Regel nur vier Wochen. Den gr\u00f6\u00dften Teil der Aktien stellt die Eigent\u00fcmerfamilie N\u00e4der. Zus\u00e4tzlich bringt Ottobock neue Anteile im Wert von rund 100 Millionen Euro auf den Markt. Der Erl\u00f6s flie\u00dft direkt ins Unternehmen. In Finanzkreisen war zuletzt von einer Bewertung von rund sechs Milliarden Euro die Rede. Begleitet wird der B\u00f6rsengang von den Banken BNP Paribas, Deutsche Bank und Goldman Sachs.<\/p>\n<p>Ottobock ist damit das erste deutsche Unternehmen, das sich nach der Sommerpause mit B\u00f6rsenpl\u00e4nen an die \u00d6ffentlichkeit traut. Ein anderer m\u00f6glicher Kandidat, der hessische Arzneimittelhersteller Stada, wurde Anfang September stattdessen an ein Konsortium um den Finanzinvestor CapVest verkauft.<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>Die Zahlen von Ottobock k\u00f6nnen sich sehen lassen: 2024 erwirtschafteten die 9300 Mitarbeiter weltweit einen Umsatz von 1,43 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr 2025 legte der Umsatz noch einmal um 14 Prozent zu, auf 760 Millionen Euro. Vorstandschef Oliver Jakobi: \u201eDer geplante B\u00f6rsengang wird es Ottobock erm\u00f6glichen, noch st\u00e4rker in neue Technologien zu investieren, seine globale Pr\u00e4senz auszubauen und weiterhin neue Ma\u00dfst\u00e4be in Human Bionics zu setzen.\u201c<\/p>\n<p><b>F\u00fcr die Eigent\u00fcmerfamilie k\u00f6nnte der B\u00f6rsengang auch eine finanzielle Entlastung bringen. Erst 2024 hatte Hans-Georg N\u00e4der die letzten Anteile des schwedischen Finanzinvestors EQT zur\u00fcckgekauft \u2013 mithilfe teurer Kredite. Das Geld aus dem B\u00f6rsengang k\u00f6nnte nun zur Tilgung genutzt werden.<\/b><\/p>\n<p>Schon 2022 hatte Ottobock einen ersten Versuch an die B\u00f6rse gewagt \u2013 damals wurde er jedoch abgeblasen. Jetzt soll es klappen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin \u2013 Der gr\u00f6\u00dfte Prothesenhersteller der Welt wagt den Schritt aufs Frankfurter B\u00f6rsenparkett. 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