{"id":424235,"date":"2025-09-15T09:09:10","date_gmt":"2025-09-15T09:09:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/424235\/"},"modified":"2025-09-15T09:09:10","modified_gmt":"2025-09-15T09:09:10","slug":"kappelmann-gelaende-grosse-zustimmung-fuer-wohnbau-plaene-maximiliansau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/424235\/","title":{"rendered":"Kappelmann-Gel\u00e4nde: Gro\u00dfe Zustimmung f\u00fcr Wohnbau-Pl\u00e4ne &#8211; Maximiliansau"},"content":{"rendered":"<p class=\"rhp-dpa-teaser\"><b>Die Nutzung des Kappelmann-Gel\u00e4ndes ist ein Dauerbrenner in Maximiliansau. Nun liegen  Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Wohnanlage auf dem Tisch. Ein paar Fragen  haben die B\u00fcrger aber noch.<\/b><\/p>\n<p> L\u00e4uft alles nach Plan, soll im Sommer n\u00e4chsten Jahres mit der Bebauung des Kappelmann-Gel\u00e4ndes begonnen werden. Das k\u00fcndigte Petra Pfeiffer, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Wohnbau <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"W\u00f6rth\" data-rtr-id=\"c68b4afdf45a0ab361d35b4a6813e0800f76b867\" data-rtr-score=\"14.48529411764706\" data-rtr-etype=\"location\" data-rtr-index=\"17\" href=\"https:\/\/www.rheinpfalz.de\/themen\/woerth-am-rhein?utm_source=rheinpfalz.de&amp;utm_medium=tms&amp;utm_campaign=intext\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">W\u00f6rth<\/a> GmbH, in der Einwohnerversammlung in <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Maximiliansau\" data-rtr-id=\"8de774a49689c19fea1a090da5cfe95bbdaaa010\" data-rtr-score=\"122.05\" data-rtr-etype=\"location\" data-rtr-index=\"1\" href=\"https:\/\/www.rheinpfalz.de\/themen\/maximiliansau?utm_source=rheinpfalz.de&amp;utm_medium=tms&amp;utm_campaign=intext\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Maximiliansau<\/a> an. Geplant ist der Bau von 50 Wohnungen im Zentrum des W\u00f6rther Ortsbezirks. Ob der Zeitplan eingehalten werden kann, h\u00e4ngt von der Genehmigung der Detailplanung und der Zustimmung der F\u00f6rderbank ab. Pfeiffer ist da zuversichtlich. \u201eF\u00fcr die reine Bauzeit brauchen wir rund 18 Monate\u201c, sagte sie. Hei\u00dft: Ende 2027\/Anfang 2028 k\u00f6nnte das Projekt, \u00fcber das seit rund einem Jahrzehnt diskutiert wird, abgeschlossen sein.<\/p>\n<p>Gut 180 B\u00fcrger waren in die Tullahalle gekommen, um sich unter anderem \u00fcber die aktuellen Pl\u00e4ne f\u00fcr das Kappelmann-Gel\u00e4nde zu informieren.  Seit 2017 ist die Wohnbaugesellschaft, an der die Stadt W\u00f6rth 50 Prozent der Gesellschafteranteile h\u00e4lt, Besitzer des Areals. Pfeiffer erinnerte kurz an die urspr\u00fcnglichen Pl\u00e4ne mit 60 barrierefreien und altersgerechten Wohnungen plus Tiefgarage sowie Caf\u00e9 und R\u00e4umen f\u00fcr Kleingewerbe. Wegen hoher Baukosten und gestiegener Zinsen konnte das Projekt so nicht umgesetzt werden. <\/p>\n<p>Sorgen wegen Parkplatzsituation<\/p>\n<p>2024 erfolgte eine \u00dcberplanung des Vorhabens mit einer Kostensenkung von gut 20 auf rund 16 Millionen Euro. Vor allem fiel die Tiefgarage dem Rotstift zum Opfer. Eine Tiefgarage sei nicht darstellbar, vor allem wegen des hohen Grundwasserspiegels in Maximiliansau, so Pfeiffer. Die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin betonte, dass sich an alle Vorgaben des bereits genehmigten Bebauungsplans gehalten werde. Bebaut werden sollen rund 1850 Quadratmeter. \u201eWir haben auf dem Gel\u00e4nde viel mehr nicht bebaute Fl\u00e4che als bebaute\u201c, versprach Pfeiffer. Es sollen auf der \u201eRestfl\u00e4che\u201c unter anderem ein Pavillon und ein Spielplatz entstehen. Au\u00dferdem bleibt viel Platz f\u00fcr Gr\u00fcnfl\u00e4chen und B\u00e4ume. \u201eDurch den Verzicht auf eine Tiefgarage k\u00f6nnen wir jetzt mehr B\u00e4ume pflanzen, denn auf einer Tiefgarage wachsen keine B\u00e4ume\u201c, erl\u00e4uterte Pfeiffer.<\/p>\n<p>Vor allem die Anwohner der Tullastra\u00dfe machen sich Sorgen wegen der Parkplatzsituation. Geplant seien 74 oder 75 Parkpl\u00e4tze, so Pfeiffer, alle auf dem Grundst\u00fcck. Das Parkplatzproblem habe man gel\u00f6st, in dem ein Teil des Geb\u00e4udes auf S\u00e4ulen stehe. Unter diesem Geb\u00e4udeteil k\u00f6nne geparkt werden. Weitere Parkpl\u00e4tze sind entlang der Tullastra\u00dfe eingeplant. Ob sie sich keine Sorgen mache, dass viele Parkpl\u00e4tze von Autofahrern belegt w\u00fcrden, die dort nichts verloren h\u00e4tten, wollte ein B\u00fcrger wissen. \u201eWir vergeben Anwohnerausweise und wir lassen rigoros abschleppen\u201c, k\u00fcndigte Pfeiffer an. Bei anderen Wohnanlagen, etwa in der Keltenstra\u00dfe in W\u00f6rth, habe das gut funktioniert.<\/p>\n<p>Wohnungen sollen nicht verkauft werden<\/p>\n<p>Gebaut werden sollen 50 Wohnungen mit einer Gr\u00f6\u00dfe von 55 bis 110 Quadratmetern. Alle Wohnungen sind mit Terrasse oder Balkon geplant und barrierefrei. Die Kaltmiete soll zwischen 7,45 und 8,45 Euro pro Quadratmeter liegen. Auf Energieeffizienz werde gro\u00dfen Wert gelegt, versprach Pfeiffer. Geheizt wird mit W\u00e4rmepumpen, auf dem Dach sind Photovoltaikanlagen vorgesehen. Auf 350 bis 400 Quadratmetern sollen ein Caf\u00e9 und kleinere Gesch\u00e4fte Platz finden. Wer Interesse an einer Wohnung hat, kann sich jetzt schon bei der Wohnbau bewerben. \u201eAn einen Verkauf der Wohnungen ist nicht gedacht\u201c, beantwortete Pfeiffer die entsprechende Frage einer B\u00fcrgerin.<\/p>\n<p>Ob denn geplant sei, den Weg zwischen dem Kappelmann-Gel\u00e4nde und dem benachbarten Nahkauf zu pflastern, wollte eine Frau wissen. Wenn es regne sei der Weg oft sehr matschig. \u201eDer Weg geh\u00f6rt uns nicht,  das muss die Stadt entscheiden\u201c, antwortete Pfeiffer. Er k\u00f6nne sich durchaus vorstellen, dass der Weg ausgebaut werde, sagte B\u00fcrgermeister Steffen Wei\u00df. <\/p>\n<p>Daraufhin meldete sich eine Frau zu Wort, die an der Grundschule besch\u00e4ftigt ist. \u201eWenn der Weg gepflastert wird, soll das dann bedeuten, dass noch mehr Menschen den Schulhof nutzen, um den Weg zum Nahkauf abzuk\u00fcrzen?\u201c, fragte sie. Er wisse, worauf sie hinauswolle, sagte Wei\u00df und erinnerte an den Wunsch der Schule, das Gel\u00e4nde einzuz\u00e4unen. \u201e\u00dcber dieses Thema wird der Bauausschuss, der am 30. September im B\u00fcrgerhaus in Maximiliansau tagt, beraten\u201c, k\u00fcndigte Wei\u00df an. Er schob noch einen D\u00e4mpfer f\u00fcr Lehrer, Eltern und Sch\u00fcler nach: \u201eFalls da entschieden werden sollte, dass der <a href=\"https:\/\/www.rheinpfalz.de\/lokal\/kreis-germersheim_artikel,-tullaschule-f%C3%BCr-lehrer-und-eltern-ist-zaun-die-einzige-l%C3%B6sung-_arid,5805014.html\" target=\"_blank\" class=\"external-link-new-window\" title=\"der Link\" rel=\"noopener\">Zaun <\/a>kommt, werden wir das wohl nicht wie gew\u00fcnscht umsetzen k\u00f6nnen.\u201c Das gibt der Haushalt nicht her. Wei\u00df hatte zu Beginn der Sitzung verk\u00fcndet, dass er  wegen der desolaten finanziellen Lage der Stadt gezwungen gewesen sei, <a href=\"https:\/\/www.rheinpfalz.de\/lokal\/kreis-germersheim_artikel,-stadt-muss-haushaltssperre-erlassen-_arid,5811563.html\" target=\"_blank\" class=\"external-link-new-window\" title=\"\" rel=\"noopener\">eine Haushaltssperre zu erlassen<\/a>. Au\u00dfer den Pflichtausgaben geht vorl\u00e4ufig nichts.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Nutzung des Kappelmann-Gel\u00e4ndes ist ein Dauerbrenner in Maximiliansau. 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