{"id":424394,"date":"2025-09-15T10:37:11","date_gmt":"2025-09-15T10:37:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/424394\/"},"modified":"2025-09-15T10:37:11","modified_gmt":"2025-09-15T10:37:11","slug":"berlin-mehrheit-der-firmen-haelt-ki-fuer-entscheidend-im-wettbewerb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/424394\/","title":{"rendered":"Berlin | Mehrheit der Firmen h\u00e4lt KI f\u00fcr entscheidend im Wettbewerb"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (dpa) &#8211; Eine knappe Mehrheit der Entscheider in der deutschen Wirtschaft h\u00e4lt erstmals K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) f\u00fcr entscheidend, um wettbewerbsf\u00e4hig zu bleiben. In einer repr\u00e4sentativen Umfrage des Digitalverbandes Bitkom gaben 51 Prozent an, dass Unternehmen ohne KI keine Zukunft h\u00e4tten. Vor einem Jahr lag dieser Wert bei 48 Prozent.<\/p>\n<p>Gleichzeitig sinkt die Zahl der KI-Skeptiker in der deutschen Wirtschaft. Aktuell glauben nur noch 31 Prozent, dass KI zwar spektakul\u00e4r aussehe, aber keinen konkreten Nutzen im Unternehmen bringe. Vor einem Jahr lag dieser Anteil noch bei 46 Prozent. F\u00fcr die repr\u00e4sentative Studie befragte Bitkom Verantwortliche in 604 Unternehmen in Deutschland mit mindestens 20 Besch\u00e4ftigten.<\/p>\n<p>KI-Nutzung verdoppelt sich<\/p>\n<p>Die ver\u00e4nderte Wahrnehmung von KI spiegelt sich auch in der konkreten Nutzung wider. Inzwischen setzen 36 Prozent der Unternehmen KI ein, fast doppelt so viele wie vor einem Jahr (20 Prozent). Zudem planen oder diskutieren 47 Prozent der Unternehmen aktuell den Einsatz von KI, im Vergleich zu 37 Prozent im Vorjahr. Nur noch 17 Prozent der Unternehmen sehen in KI kein Thema, nach 41 Prozent im Vorjahr.<\/p>\n<p>Inzwischen sind 8 von 10 Unternehmen (81 Prozent) \u00fcberzeugt, dass KI die wichtigste Zukunftstechnologie ist (2024: 73 Prozent). Nur noch 17 Prozent sehen sie als vor\u00fcbergehenden Hype (2024: 26 Prozent). Mit Blick auf das eigene Unternehmen betrachten 83 Prozent KI als Chance, vor einem Jahr waren es 78 Prozent, 2023 sogar nur 68 Prozent.\u00a0<\/p>\n<p>Lediglich 14 Prozent sehen KI als Risiko, und nur ein Prozent glaubt, dass KI keine Auswirkungen hat. Knapp ein Viertel (24 Prozent) erwartet, dass KI das Gesch\u00e4ftsmodell ver\u00e4ndert. Fast ebenso viele (23 Prozent) f\u00fcrchten, dass KI die Existenz des Unternehmens gef\u00e4hrdet.<\/p>\n<p>Bitkom-Pr\u00e4sident Ralf Wintergerst sagte, K\u00fcnstliche Intelligenz habe den Durchbruch in der deutschen Wirtschaft geschafft. \u00abDie Unternehmen haben nicht nur die M\u00f6glichkeiten von KI erkannt, sie setzen KI ein und investieren. Das ist eine gute Nachricht f\u00fcr die Wettbewerbs- und Zukunftsf\u00e4higkeit der deutschen Wirtschaft.\u00bb<\/p>\n<p>Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt ungewiss<\/p>\n<p>Wintergerst betonte, dass die Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt derzeit schwer abzusch\u00e4tzen seien. In der Umfrage gaben 67 Prozent der Befragten an, dass KI keinen Einfluss auf die Anzahl der Besch\u00e4ftigten haben werde. 20 Prozent der Befragten glauben, dass die Anzahl der Besch\u00e4ftigten durch KI um durchschnittlich 7 Prozent sinken wird. Gleichzeitig erwarten 7 Prozent der Unternehmen, dass die Besch\u00e4ftigtenzahl durch KI um durchschnittlich 8 Prozent steigen wird.<\/p>\n<p>Unter den Unternehmen, die bereits KI einsetzen, rechnen 28 Prozent mit einem R\u00fcckgang der Besch\u00e4ftigtenzahl um durchschnittlich 7 Prozent. 9 Prozent dieser Unternehmen erwarten einen Anstieg der Besch\u00e4ftigtenzahl um durchschnittlich 9 Prozent. 57 Prozent gehen davon aus, dass KI keinen Einfluss auf die Anzahl der Stellen haben wird. Etwa 31 Prozent aller Unternehmen glauben, dass KI den Fachkr\u00e4ftemangel in Deutschland lindern kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa) &#8211; Eine knappe Mehrheit der Entscheider in der deutschen Wirtschaft h\u00e4lt erstmals K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) f\u00fcr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":424395,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1841],"tags":[1605,5308,3364,29,30,59472,198,671,1256,1209],"class_list":{"0":"post-424394","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bielefeld","8":"tag-bielefeld","9":"tag-computer","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-informationstechnologie","14":"tag-internet","15":"tag-ki","16":"tag-kuenstliche-intelligenz","17":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115207880284612869","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/424394","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=424394"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/424394\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/424395"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=424394"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=424394"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=424394"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}