{"id":424419,"date":"2025-09-15T10:50:11","date_gmt":"2025-09-15T10:50:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/424419\/"},"modified":"2025-09-15T10:50:11","modified_gmt":"2025-09-15T10:50:11","slug":"monitoring-bericht-reiche-will-subventionen-fuer-energiewende-kuerzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/424419\/","title":{"rendered":"Monitoring-Bericht: Reiche will Subventionen f\u00fcr Energiewende k\u00fcrzen"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 15.09.2025 12:21 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Wirtschaftsministerin Reiche will die Energiewende neu angehen &#8211; mit zehn &#8222;Schl\u00fcsselma\u00dfnahmen&#8220;. Subventionen sollen systematisch reduziert werden. Kritiker bef\u00fcrchten R\u00fcckschritte bei der Abkehr von fossilen Energien.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche will beim Ausbau der Erneuerbaren Energien die Kosten senken. &#8222;Die Energiewende steht an einem Scheideweg&#8220;, sagte die CDU-Politikerin in Berlin bei der Vorstellung des von ihr beauftragten Monitoring-Berichts zur Energiewende. &#8222;Damit sie gelingt, m\u00fcssen Verl\u00e4sslichkeit, Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Kostentragf\u00e4higkeit des Energiesystems f\u00fcr unseren Wirtschaftsstandort ins Zentrum r\u00fccken.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Reiche pr\u00e4sentierte daf\u00fcr zehn Schl\u00fcsselma\u00dfnahmen. Unter anderem d\u00fcrften energiepolitische Entscheidungen keine Fehlinvestitionen oder \u00dcberregulierung erzeugen, sondern m\u00fcssten auf den Markt, Technologievielfalt und Innovation setzen, sagte sie. Erneuerbare Energien sollten &#8222;markt- und systemdienlich&#8220; gef\u00f6rdert werden. Bestehende F\u00f6rderungen m\u00fcssten auf den Pr\u00fcfstand, Subventionen systematisch reduziert werden, forderte die CDU-Politikerin.<\/p>\n<p>    Fixe Einspeiseverg\u00fctung f\u00fcr Solaranlagen soll wegfallen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">So soll etwa die fixe Einspeiseverg\u00fctung f\u00fcr neue Solaranlagen abgeschafft werden. Der Zubau von \u00d6kostromanlagen und Speichern soll au\u00dferdem &#8222;besser r\u00e4umlich gesteuert werden&#8220;, wie das Wirtschaftsministerium mitteilte. So k\u00f6nne der Netzausbau &#8222;bedarfsgerecht optimiert werden&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch den Ausbau von Windanlagen auf See will die Ministerin offenbar drosseln: &#8222;Durch die Optimierung des Offshore-Ausbaus k\u00f6nnen Netzanbindungsleitungen eingespart und die Kosten um bis zu 40 Milliarden Euro reduziert werden&#8220;, sagte Reiche.<\/p>\n<p>    Kritiker warnen vor R\u00fcckschritten<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Schon vor der Ver\u00f6ffentlichung des Monitoring-Berichts gab es viel Kritik. Umweltverb\u00e4nde warnten davor, dass Reiche den Ausbau der erneuerbaren Energien bremse.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch die Gr\u00fcnen sehen m\u00f6gliche R\u00fcckschritte. Es d\u00fcrfe keine Absenkung der Ziele beim Ausbau der Erneuerbaren Energien geben, sagte der Gr\u00fcnen-Energiepolitiker Michael Kellner. In der Branche herrsche bereits gro\u00dfe Verunsicherung.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das Wirtschaftsministerium stellte heute klar, man halte daran fest, bis 2030 insgesamt 80 Prozent des Stroms in Deutschland aus Erneuerbaren Energien zu erzeugen. Allerdings sei die Bezahlbarkeit &#8222;zu lange nicht ausreichend ber\u00fccksichtigt worden&#8220;.<\/p>\n<p>    Netzengp\u00e4sse treiben Kosten der Energiewende<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Reiches Amtsvorg\u00e4nger Robert Habeck (Gr\u00fcne) hatte in der Ampel-Regierung mit verschiedenen Ma\u00dfnahmen den Ausbau des \u00d6kostroms vorangetrieben. Aktuell wird der Ausbau von Solar- und Windenergie j\u00e4hrlich mit einem zweistelligen Milliardenbetrag aus dem Bundeshaushalt bezuschusst. F\u00fcr 2025 sind daf\u00fcr rund 16 Milliarden Euro vorgesehen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ein inflexibles Stromnetz, mangelnde Speicherkapazit\u00e4ten und eine schleppende Digitalisierung f\u00fchren aber zu extremen Preisschwankungen und hohen Kosten. So speisen Millionen von Solaranlagen den Strom zur Mittagszeit ein und nicht w\u00e4hrend der Bedarfsspitzen am Morgen und Abend. Die Folge sind Rekordpreise, wenn Sonne und Wind ausbleiben, und negative Preise bei einem \u00dcberangebot.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Im Jahr 2024 gab Deutschland zudem rund 2,8 Milliarden Euro f\u00fcr den sogenannten Redispatch aus. Dabei handelt es sich um Eingriffe der Netzbetreiber, bei denen zur Netzstabilisierung Kraftwerke Geld daf\u00fcr erhalten, ihre Produktion hoch- oder herunterzufahren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 15.09.2025 12:21 Uhr Wirtschaftsministerin Reiche will die Energiewende neu angehen &#8211; mit zehn &#8222;Schl\u00fcsselma\u00dfnahmen&#8220;. 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