{"id":424663,"date":"2025-09-15T13:05:18","date_gmt":"2025-09-15T13:05:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/424663\/"},"modified":"2025-09-15T13:05:18","modified_gmt":"2025-09-15T13:05:18","slug":"hllanzeiger-patientinnensicherheit-in-der-geburtshilfe-sowie-kinder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/424663\/","title":{"rendered":"H@llAnzeiger &#8211; Patient:innensicherheit in der Geburtshilfe sowie Kinder"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/beamtung-678x381.jpg\" alt=\"Beatmung\" title=\"beamtung\"\/><br \/>\n\t\u00a9 H@llAnzeiger<\/p>\n<p>Halle. UMH. Besonders f\u00fcr schutzbed\u00fcrftige Patient:innen wie Neugeborene, Kinder und Jugendliche muss ein Krankenhaus ein sicherer Ort sein. Mit hohen Qualit\u00e4tsstandards, Fachkompetenz und einf\u00fchlsamer Kommunikation schafft die Universit\u00e4tsmedizin Halle eine vertrauensvolle Umgebung, in der Kinder und ihre Eltern rund um die Uhr sicher versorgt werden. Dieses Engagement zeigt das Universit\u00e4tsklinikum nicht nur im Klinikalltag, sondern auch am Welttag der Patientensicherheit, der am 17. September 2025 unter dem Motto \u201ePatientensicherheit von Kind an \u2013 eine Investition f\u00fcrs Leben\u201c stattfindet.<\/p>\n<p>\u201eDie Sicherheit der Patient:innen hat am Universit\u00e4tsklinikum Halle (Saale) (UKH) von Geburt an h\u00f6chste Priorit\u00e4t\u201c, betont Susanne Gerhardt, Leiterin des Sachgebiets Patientensicherheit und -zufriedenheit in der Stabsstelle f\u00fcr Zentrales Qualit\u00e4ts- und Risikomanagement der Universit\u00e4tsmedizin Halle. \u201eAls Universit\u00e4tsklinikum sind wir nicht nur verpflichtet, gesetzlich festgelegte Sicherheits- und Qualit\u00e4tsstandards zu erf\u00fcllen, um Risiken zu senken und Fehler zu vermeiden. Es geh\u00f6rt auch zu unserem Selbstverst\u00e4ndnis.\u201c<\/p>\n<p>Kindgerechte Medizin und einf\u00fchlsame Kommunikation<\/p>\n<p>\u201ePatient:innensicherheit ist kein Zufallsprodukt, sondern entsteht durch strukturierte Abl\u00e4ufe, exzellente Kommunikation und das Zusammenspiel vieler Berufsgruppen. Genau das leben wir hier jeden Tag\u201c, erg\u00e4nzt Prof. Dr. Martin Kaiser, Leiter des Departments f\u00fcr operative und konservative Kinder- und Jugendmedizin sowie Direktor der Universit\u00e4tsklinik und Poliklinik f\u00fcr Kindertraumatologie und Kinderchirurgie der Universit\u00e4tsmedizin Halle.<\/p>\n<p>Im Department f\u00fcr operative und konservative Kinder- und Jugendmedizin, das alle Kinderkliniken der Universit\u00e4tsmedizin Halle unter einem Dach vereint und eng mit der Universit\u00e4tsklinik und Poliklinik f\u00fcr Geburtshilfe und Pr\u00e4natalmedizin vernetzt ist, erstrecken sich die Sicherheitsvorkehrungen \u00fcber verschiedenste Bereiche. Spezialist:innen jeglicher medizinischer Fachrichtungen sind t\u00e4glich rund um die Uhr in einem Drei-Schicht-System im Einsatz. In regelm\u00e4\u00dfigen fach\u00fcbergreifenden Konferenzen zu allen Patient:innen arbeiten die Expert:innen Hand in Hand. Das Vier-Augen-Prinzip ist selbstverst\u00e4ndlich, beispielsweise bei der Verordnung und Gabe von Chemotherapien und anderen Medikamenten. Operationen werden genauestens vorbereitet und mithilfe von Checklisten und \u201eTime out\u201c-Besprechungen des OP-Teams begleitet, um f\u00fcr Patient:innen die h\u00f6chstm\u00f6gliche Sicherheit zu garantieren. Im Fokus stehen auch Hygienevorgaben zum Infektionsschutz sowie technische Ma\u00dfnahmen wie verschlie\u00dfbare Fenster und Zugangspr\u00fcfungen in sensiblen Bereichen wie den Kinderstationen, dem Krei\u00dfsaal oder der W\u00f6chnerinnenstation.<\/p>\n<p>\u201eKinder sind keine kleinen Erwachsenen. Deshalb setzen wir kindgerechte medizinische Ger\u00e4te und Behandlungsmethoden ein. Wir legen gro\u00dfen Wert darauf, die Kinder und Jugendlichen altersgerecht und unter Ber\u00fccksichtigung ihres Angstniveaus aufzukl\u00e4ren \u2013 selbstverst\u00e4ndlich immer gemeinsam mit den Eltern. Psychologische Expert:innen unterst\u00fctzen uns dabei\u201c, sagt Prof. Kaiser.<\/p>\n<p>Sicher versorgt dank Forschung und Weiterbildung<\/p>\n<p>Patient:innensicherheit entsteht nicht nur durch medizinische Standards und Leitlinien, sondern auch durch Forschung und Weiterbildung. Alle Patient:innen des DOKKJ werden in Register und klinische Studien eingebunden \u2013 ein wichtiger Beitrag zur kontinuierlichen Sicherung und Weiterentwicklung evidenzbasierter Therapiestandards. Um im Ernstfall optimal vorbereitet zu sein und in der Notfallversorgung stets auf dem neuesten Stand zu bleiben, nehmen die Mitarbeitenden regelm\u00e4\u00dfig an Simulationstrainings und anderen Fort- und Weiterbildungen teil. Diese reichen von Notfalltrainings f\u00fcr Mitarbeitende im Krei\u00dfsaal (Newborn Life Support) bis hin zu Schulungen zur Ersten Hilfe bei S\u00e4uglingen, Kindern und Jugendlichen (Pediatric Life Support) oder bei erwachsenen Patient:innen (Basic oder Advanced Life Support). Supervisionsangebote zur Analyse und Reflexion des eigenen Handelns und damit zur St\u00e4rkung der Patient:innensicherheit vervollst\u00e4ndigen das Programm.<\/p>\n<p>Die Universit\u00e4tsmedizin Halle verf\u00fcgt zudem \u00fcber ein Kinderschutzkonzept, das auf Empfehlungen verschiedener Fachgesellschaften basiert. Es verfolgt den Grundsatz, dass Mitarbeitende stets im Interesse des Kindeswohls handeln, tr\u00e4gt zur Pr\u00e4vention bei und bietet Mitarbeitenden Empfehlungen f\u00fcr den Umgang mit Verdachtsf\u00e4llen von Gewalt oder Grenz\u00fcberschreitungen aus dem famili\u00e4ren Umfeld der Patient:innen.<\/p>\n<p>Welttag der Patientensicherheit an der Universit\u00e4tsmedizin Halle<\/p>\n<p>Das Aktionsb\u00fcndnis Patientensicherheit e.V. ruft gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jedes Jahr am 17. September den Welttag der Patientensicherheit aus. Auch die Universit\u00e4tsmedizin Halle beteiligt sich regelm\u00e4\u00dfig an diesem Aktionstag, um dem Thema mehr Sichtbarkeit zu verleihen.<\/p>\n<p>Am <strong>17. September 2025<\/strong> informieren die Patient:innenf\u00fcrsprechenden am Standort Ernst-Grube-Stra\u00dfe \u00fcber ihre Arbeit. Sie sind die ehrenamtliche Interessenvertretung der Patient:innen und werden zus\u00e4tzlich und unabh\u00e4ngig vom Beschwerdewesen am UKH eingesetzt. F\u00fcr die Mitarbeitenden stehen in dieser Woche verst\u00e4rkt interne Informationsangebote bereit.<\/p>\n<p>Am Haupteingang des UKH weisen Fahnen auf den Tag hin und das Hauptgeb\u00e4ude erstrahlt am Welttag der Patientensicherheit in der Aktionsfarbe Orange.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u00a9 H@llAnzeiger Halle. UMH. 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