{"id":424849,"date":"2025-09-15T14:46:19","date_gmt":"2025-09-15T14:46:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/424849\/"},"modified":"2025-09-15T14:46:19","modified_gmt":"2025-09-15T14:46:19","slug":"ukraine-krieg-russland-wird-eu-staaten-bis-ende-des-jahrhunderts-verfolgen-droht-medwedjew-liveticker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/424849\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: ++ \u201eRussland wird EU-Staaten bis Ende des Jahrhunderts verfolgen\u201c, droht Medwedjew ++ Liveticker"},"content":{"rendered":"<p>Der fr\u00fchere russische Pr\u00e4sident Dmitri Medwedjew warnt die EU davor, eingefrorene russische Verm\u00f6genswerte zu beschlagnahmen. Der deutsche Au\u00dfenminister Johann Wadephul k\u00fcndigt nach Lufraumverletzungen \u00fcber Polen und Rum\u00e4nien Konsequenzen an.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Nach den Verletzungen der Luftr\u00e4ume ber\u00e4t die Nato \u00fcber eine St\u00e4rkung der Ostflanke durch eine verst\u00e4rkte Luftverteidigung. \u201ePutin testet uns\u201c, warnt Bundesau\u00dfenminister Johann Wadephul und erh\u00f6ht seinerseits den Druck auf Russland<\/p>\n<p><b>Alle Ereignisse zum Ukraine-Krieg im Liveticker:<\/b><\/p>\n<p>14:29 Uhr \u2013 Schweden will Verteidigungsausgaben um fast ein F\u00fcnftel erh\u00f6hen<\/p>\n<p>Schweden will seinen Verteidigungshaushalt im kommenden Jahr deutlich aufstocken. Die Mittel f\u00fcr die Streitkr\u00e4fte sollen um umgerechnet rund 2,4 Milliarden Euro (26,6 Milliarden Kronen) erh\u00f6ht werden, wie <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/ulf-kristersson\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/ulf-kristersson\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ministerpr\u00e4sident Ulf Kristersson<\/a> am Montag mitteilte. \u201eWir machen jetzt den n\u00e4chsten gro\u00dfen Schritt bei der Ausr\u00fcstung der schwedischen Verteidigung\u201c, k\u00fcndigte Kristersson auf einer Pressekonferenz an. Seit 2022 \u2013 als Russland in der Ukraine einfiel \u2013 sei der Verteidigungshaushalt um 100 Milliarden Kronen (rund 9,2 Milliarden Euro) erh\u00f6ht worden. \u201eDas ist beispiellos, wenn man nicht in die schlimmsten Tage des Kalten Krieges zur\u00fcckgeht.\u201c<\/p>\n<p>Die Erh\u00f6hung entspricht einem Anstieg von 18 Prozent im Vergleich zum laufenden Haushalt 2025. Damit w\u00fcrden die schwedischen Verteidigungsausgaben im kommenden Jahr auf 2,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) steigen. Sie w\u00fcrden sich damit dem Nato-Ziel von 3,5 Prozent ann\u00e4hern. Mit den zus\u00e4tzlichen Mitteln soll neues Material beschafft werden \u2013 darunter Luftverteidigung, Raketenartillerie, Kampfschiffe und taktische Transportflugzeuge. Zudem sollen die Geh\u00e4lter f\u00fcr Offiziere und Wehrpflichtige erh\u00f6ht werden.<\/p>\n<p>14:02 Uhr \u2013 EU betont Zusammenarbeit mit den USA<\/p>\n<p>Nach dem Vorsto\u00df von US-Pr\u00e4sident Donald Trump beim Thema Sanktionen gegen Russland hat die EU die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Washington hervorgehoben. Die Abstimmung mit anderen L\u00e4ndern, \u201einsbesondere mit den USA\u201c, sei \u201eunerl\u00e4sslich, damit diese Sanktionen so wirksam wie m\u00f6glich sind\u201c, sagte EU-Kommissionssprecher Olof Gill am Montag in Br\u00fcssel. Die EU werde weiter versuchen, sich so \u201eeffektiv wie m\u00f6glich\u201c mit den USA abzustimmen.<\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/plus68c330617ecf6b1bfe3e2304\/abschreckung-dann-ist-die-nato-als-illusion-ueberfuehrt-das-risiko-hinter-trumps-schwaeche.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/plus68c330617ecf6b1bfe3e2304\/abschreckung-dann-ist-die-nato-als-illusion-ueberfuehrt-das-risiko-hinter-trumps-schwaeche.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Trump hatte sich am Samstag zu sch\u00e4rferen Sanktionen gegen Russland<\/a> wegen dessen Angriffskriegs in der Ukraine bereit erkl\u00e4rt. Allerdings kn\u00fcpfte er dies an die Bedingung, dass alle Nato-Verb\u00fcndeten den Kauf von russischem \u00d6l stoppen. <\/p>\n<p>12:40 Uhr \u2013 Mehr als 1200 Zivilisten starben durch Streumunition<\/p>\n<p>In der Ukraine sind seit Beginn der russischen Invasion im Februar 2022 einer Untersuchung zufolge mehr als 1200 Zivilisten Opfer von Streumunition geworden. Beide Seiten setzten die Waffen weiter ein, insbesondere aber Russland, was zu Toten und Verletzten unter der Zivilbev\u00f6lkerung f\u00fchre, wie aus dem am Montag ver\u00f6ffentlichten Bericht Landmine and Cluster Munition Monitor hervorgeht. <\/p>\n<p>12:10 Uhr \u2013 Kreml wirft Nato Kriegsverwicklung vor<\/p>\n<p>Der Kreml wirft der Nato vor, durch die Unterst\u00fctzung der Ukraine faktisch gegen Russland zu k\u00e4mpfen. \u201eDie Nato ist de facto in diesen Krieg verwickelt\u201c, sagt Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Das B\u00fcndnis leiste Kiew direkte und indirekte Unterst\u00fctzung. Man k\u00f6nne mit absoluter Sicherheit sagen, dass die Nato gegen Russland k\u00e4mpfe. Im \u00dcbrigen sei es so, dass die diplomatischen Bem\u00fchungen zur Beendigung des Krieges derzeit pausierten. Es gebe seitens der Ukraine hier keine Flexibilit\u00e4t.<\/p>\n<p>11:50 Uhr \u2013 US-Milit\u00e4rs beobachten Man\u00f6ver<\/p>\n<p>US-Milit\u00e4rs haben am Montag als Beobachter das Gro\u00dfman\u00f6ver von Russland und Belarus verfolgt. Der belarussische Verteidigungsminister Viktor Chrenin sagte ihnen, sie k\u00f6nnten sich \u201ealles ansehen, was f\u00fcr Sie von Interesse ist\u201c. Insgesamt wurden Vertreter aus 23 L\u00e4ndern als Beobachter zugelassen, darunter mit der T\u00fcrkei und Ungarn auch zwei weitere Nato-Mitglieder.<\/p>\n<p>11:20 Uhr \u2013 Medwedjew betrachtet Schutz des ukrainischen Luftraums als Kriegserkl\u00e4rung<\/p>\n<p>Russland w\u00fcrde nach Worten von Ex-Kremlchef Dmitri Medwedjew einen Schutz des ukrainischen Luftraums durch Nato-Kr\u00e4fte als Kriegserkl\u00e4rung betrachten. Der jetzige Vizechef des Sicherheitsrates in Moskau schrieb auf seinem russischen Telegram-Kanal: \u201eDie Umsetzung der provokanten Idee einiger Kiewer und sonstiger Idioten, eine Flugverbotszone \u00fcber der Ukraine einzurichten und mit Nato-Kr\u00e4ften unsere Drohnen abzuschie\u00dfen, bedeutet blo\u00df eins \u2013 einen Krieg der Nato mit Russland.\u201c<\/p>\n<p>10:25 Uhr \u2013 Medwedjew droht mit Konsequenzen<\/p>\n<p>Der Vize-Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedjew, droht europ\u00e4ischen Staaten mit Konsequenzen, sollten sie versuchen, eingefrorene russische Verm\u00f6genswerte zu beschlagnahmen. Russland werde die EU-Staaten \u201ebis zum Ende des Jahrhunderts\u201c verfolgen, schreibt der fr\u00fchere Pr\u00e4sident auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. Hintergrund sind Medienberichte, wonach die EU-Kommission erw\u00e4gt, <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article68a87a22b9644528ccf3e0dc\/Zinsen-von-eingefrorenen-russischen-Milliarden-so-viel-ueberweist-die-EU-Kiew-tatsaechlich.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article68a87a22b9644528ccf3e0dc\/Zinsen-von-eingefrorenen-russischen-Milliarden-so-viel-ueberweist-die-EU-Kiew-tatsaechlich.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">die Ertr\u00e4ge aus den eingefrorenen russischen Verm\u00f6genswerten<\/a> zur Finanzierung der Ukraine zu verwenden. Russland bezeichnet jede Beschlagnahmung seiner Verm\u00f6genswerte als Diebstahl.<\/p>\n<p>10:03 Uhr \u2013 Armee klagt \u00fcber erneuten Starlink-Ausfall <\/p>\n<p>Die ukrainische Armee klagt \u00fcber einen erneuten Ausfall des Satelliten-Kommunikationsdienstes Starlink. Der Kommandeur der Drohnentruppen, Robert Browdi berichtete, das System sei um 7.28 Uhr (6.28 Uhr MESZ) erneut entlang der ganzen Front ausgefallen. Eine halbe Stunde sp\u00e4ter habe die schrittweise Wiederherstellung des Dienstes begonnen, schrieb er bei Telegram. <\/p>\n<p>9:25 Uhr \u2013 Rheinmetall kauft Milit\u00e4rsparte der L\u00fcrssen-Werft<\/p>\n<p>Der R\u00fcstungskonzern Rheinmetall kauft die Milit\u00e4rsparte der L\u00fcrssen-Werft. Mit der \u201estrategischen Akquisition\u201c weite Rheinmetall sein Portfolio auf den Marineschiffbau aus und baue seine Position als f\u00fchrender Anbieter f\u00fcr Verteidigungstechnologie in Deutschland und Europa aus, teilte das D\u00fcsseldorfer Unternehmen mit. \u00dcber den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Die Kartellbeh\u00f6rden m\u00fcssen dem Kauf noch zustimmen. <\/p>\n<p>6:50 Uhr &#8211; St\u00e4rkung der Ostflanke: \u201eHimmelsfestung\u201c und Abfangdrohnen<\/p>\n<p>Milit\u00e4rplaner der Nato pr\u00fcfen wegen der Luftraumverletzungen durch russische Milit\u00e4rdrohnen an der Ostflanke eilige Optionen f\u00fcr eine verst\u00e4rkte Luftverteidigung. Dabei wird nach Informationen der dpa auch abgewogen, wie kurzfristig weitere Lehren aus praktischen Erfahrungen der Ukraine gezogen werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Der Oberbefehlshaber der alliierten Streitkr\u00e4fte in Europa (Saceur), Alexus Grynkewich, und Generalsekret\u00e4r Mark Rutte hatten am Freitag auf einer Pressekonferenz die Operation mit dem Namen \u201eEastern Sentry\u201c (deutsch etwa: W\u00e4chter des Ostens) ausgerufen. Ziel ist es, mit einer gemeinsamen Anstrengung zus\u00e4tzliche \u00dcberwachungs- und Flugabwehrkapazit\u00e4ten zum Einsatz zu bringen.<\/p>\n<p>Die Ukraine hat mit dem System \u201eHimmelsfestung\u201c auf russische Angriffsdrohnen reagiert, deren Zahl immer mehr zugenommen hat. Die russischen Einwegsysteme \u2013 billig, klein, langsam und tieffliegend \u2013 werden \u00fcber ein Netzwerk aus tausenden Mikrofonen geortet und \u00fcber ihre akustische Signatur f\u00fcr den Abschuss lokalisiert. <\/p>\n<p>In der Ukraine kommen dabei auch mobile Trupps auf Pritschenwagen zum Einsatz, die aus Maschinengewehren und Maschinenkanonen mit Nachtsichtoptiken feuern. <\/p>\n<p>Sonntag, 14. September21:33 Uhr \u2013 Wadephul: Putin testet uns<\/p>\n<p>Angesichts der russischen Luftraumverletzungen in Polen und Vorf\u00e4llen in Rum\u00e4nien will Bundesau\u00dfenminister Johann Wadephul den Druck auf Russland erh\u00f6hen. \u201eRussland muss wissen: Wir werden immer antworten. Wir lassen uns nicht milit\u00e4risch weiter unter Druck setzen, sondern wir werden unsere Kr\u00e4fte entfalten, und die wirtschaftlichen Kr\u00e4fte und die politischen Kr\u00e4fte der freien Welt sind stark\u201c, sagte der CDU-Politiker in der ZDF-Sendung \u201eBerlin direkt\u201c. <\/p>\n<p>\u201eUnd jetzt testet er uns\u201c, sagte Wadephul \u00fcber Kremlchef Wladimir Putin. \u201eEr nimmt kein Angebot zu Gespr\u00e4chen an. Er will diesen Krieg in der Ukraine offensichtlich mindestens jetzt nicht beenden, sondern er geht dar\u00fcber hinaus und darauf muss man klar reagieren und zusammenstehen.\u201c Es sei richtig, weitere Sanktionen gegen Russland auszubringen. Es gelte aber vor allem, die Verteidigungsf\u00e4higkeit an der Nato-Grenze zu verbessern.<\/p>\n<p>17:14 Uhr \u2013 Rum\u00e4nien best\u00e4tigt russische Herkunft der Drohne<\/p>\n<p>Die in Rum\u00e4nien am Samstag gesichtete Drohne stammt nach Angaben des dortigen Verteidigungsministeriums aus Russland. Der Flugk\u00f6rper vom Typ Geran werde bei Angriffen auf die Ukraine benutzt, teilte das Ministerium mit. Das Objekt sei etwa 50 Minuten lang von Nordosten Richtung S\u00fcdwesten geflogen, entlang des Donauarms Chilia, der die Grenze Rum\u00e4niens zur Ukraine bildet. In H\u00f6he der rum\u00e4nischen Ortschaft Pardina sei die Drohne Richtung Ukraine geflogen und habe den rum\u00e4nischen Luftraum verlassen.<\/p>\n<p>Zwei rum\u00e4nische F-16-Kampfjets seien aufgestiegen und h\u00e4tten die Drohne beobachtet. Zwei deutsche Eurofighter Typhoon h\u00e4tten die \u00dcberwachungsaktion unterst\u00fctzt. Den Angaben nach hatten die rum\u00e4nischen Kampfpiloten die Genehmigung, diese Drohne abzuschie\u00dfen. Sie h\u00e4tten sich jedoch dagegen entschieden, \u201eum kollaterale Risiken\u201c zu vermeiden, teilte das Ministerium mit.<\/p>\n<p>16:17 Uhr \u2013 Ukraine bekennt sich zu Anschl\u00e4gen auf russisches Bahnnetz<\/p>\n<p>Nach mehreren Zwischenf\u00e4llen im russischen Eisenbahnnetz hat der ukrainische Milit\u00e4rgeheimdienst die Verantwortung f\u00fcr zwei Anschl\u00e4ge \u00fcbernommen. Bei den Vorf\u00e4llen, bei denen am Samstag in der russischen Region Oriol drei Menschen get\u00f6tet wurden und am Sonntag ein Zug in der Region Leningrad entgleiste, handele es sich um gezielte Sabotageakte, erkl\u00e4rte ein Vertreter des Milit\u00e4rgeheimdienstes GRU.<\/p>\n<p>Dem russischen Regionalgouverneur Alexander Drosdenko zufolge entgleisten in der westlichen Region Leningrad am Sonntag insgesamt zwei Z\u00fcge, der GRU \u00fcbernahm jedoch nur die Verantwortung f\u00fcr einen dieser Vorf\u00e4lle. Dabei sei in der Nacht ein Abschnitt der Bahnstrecke zwischen St. Petersburg und Pskow gesprengt worden. Laut dem Regionalgouverneur entgleiste daraufhin ein G\u00fcterzug mit 15 unbeladenen Tankwaggons. Der ukrainische Milit\u00e4rgeheimdienst erkl\u00e4rte hingegen, die Tankwaggons seien samt dem darin geladenen Treibstoff zerst\u00f6rt worden.<\/p>\n<p>In einem anderen Teil der Region Leningrad entgleiste laut Gouverneur Drosdenko am Sonntag eine Lokomotive, dabei sei der Lokf\u00fchrer ums Leben gekommen. Am Samstag waren nach russischen Beh\u00f6rdenangaben drei Mitglieder der Nationalgarde bei einer Explosion an einer Bahnstrecke in der rund 800 Kilometer von der Region Leningrad entfernten Region Oriol get\u00f6tet worden. Der ukrainische Milit\u00e4rgeheimdienst sprach von einem gezielten Sabotageakt auf die Schienenstrecke zwischen den St\u00e4dten Oriol und Kursk. Bei den Todesopfern handelte es sich nach ihren Angaben um Sprengmeister, die zur Entsch\u00e4rfung von Sprengs\u00e4tzen entsandt worden waren.<\/p>\n<p>08:50 Uhr \u2013 Raffinerie in Nordrussland von ukrainischer Drohne getroffen<\/p>\n<p>Nach einem Drohnenangriff ist in Nordwestrussland nach russischen Angaben in einer der gr\u00f6\u00dften Raffinerien des Landes ein Brand ausgebrochen. In Kirischi, einer Stadt 110 Kilometer s\u00fcd\u00f6stlich von St. Petersburg, seien drei ukrainische Drohnen abgeschossen worden, teilte der Gouverneur des die Millionenstadt umgebenden Leningrader Gebiets, Alexander Drosdenko, mit. Die Tr\u00fcmmer einer Drohne h\u00e4tten den Brand entfacht, schrieb er auf Telegram. Das Feuer wurde demnach inzwischen gel\u00f6scht, Tote und Verletzte hat es nicht gegeben.<\/p>\n<p>00:09 Uhr \u2013 Mehrheit der Deutschen bef\u00fcrchtet Russland-Angriff auf Nato-Gebiet<\/p>\n<p>Nach dem Eindringen russischer Drohnen in den polnischen Luftraum ist die Mehrheit der Deutschen einer Umfrage zufolge in Sorge vor einem Angriff Russlands auf einen Nato-Staat wie Polen oder Litauen in naher Zukunft. Nach der Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag der \u201eBild am Sonntag\u201c bef\u00fcrchten 62 Prozent der 1.002 Befragten einen solchen Angriff. 28 Prozent tun das nicht, 10 Prozent wissen es nicht. 49 Prozent der Deutschen sind demnach \u00fcberzeugt, dass alle Lieferungen von Gas und \u00d6l aus Russland in die EU sofort gestoppt werden sollten. 51 Prozent der Befragten sind laut Vorabbericht des Blatts auch daf\u00fcr, dass eingefrorene russische Verm\u00f6gen in der EU f\u00fcr die Unterst\u00fctzung der Ukraine verwendet werden<\/p>\n<p>Samstag, 13. September:23:52 \u2013 Ukraine ben\u00f6tigt 2026 mindestens 120 Milliarden Euro f\u00fcr Verteidigung<\/p>\n<p>Die Ukraine braucht nach eigenen Angaben im n\u00e4chsten Jahr mindestens 120 Milliarden Dollar (102,3 Milliarden Euro), um die russischen Angreifer zu bek\u00e4mpfen. Zudem sei ein \u00e4hnlicher Betrag zur \u201eAufrechterhaltung der Armee\u201c notwendig, selbst wenn der Krieg beendet w\u00e4re, sagte der ukrainische Verteidigungsminister Denys Schmyhal am Samstag bei einer Konferenz in Kiew. Die Ukraine gibt etwa ein Drittel ihrer gesamten Wirtschaftsleistung f\u00fcr die Verteidigung aus und ist auf Finanzhilfen von ihren westlichen Verb\u00fcndeten angewiesen.<\/p>\n<p>14:00 Uhr \u2013 Trump fordert Nato-Staaten zum Einkaufsstopp f\u00fcr russisches \u00d6l auf<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump sagte am Samstag, er glaube, der Krieg zwischen Russland und der Ukraine w\u00fcrde enden, wenn alle NATO-Staaten keine \u00d6llieferungen mehr aus Russland t\u00e4tigen und China Z\u00f6lle von 50 bis 100 Prozent auf russisches Erd\u00f6l auferlegen w\u00fcrden. Dann sei er zu \u201emassiven Sanktionen gegen Russland\u201c bereit. <\/p>\n<p>Trump sagte in einem Post, das Engagement der Nato, den Krieg zu gewinnen, sei \u201eweit unter 100 Prozent\u201c und der Kauf russischen \u00d6ls durch einige Mitglieder des B\u00fcndnisses sei \u201eschockierend\u201c. \u201eDas schw\u00e4cht Ihre Verhandlungsposition und Ihre Verhandlungsmacht gegen\u00fcber Russland erheblich.\u201c<\/p>\n<p>Das Nato-Mitglied T\u00fcrkei ist nach China und Indien der drittgr\u00f6\u00dfte Abnehmer russischen \u00d6ls. Zu den weiteren Mitgliedern des 32-Staaten-B\u00fcndnisses, die russisches \u00d6l kaufen, geh\u00f6ren Ungarn und die Slowakei.<\/p>\n<p>Trump erkl\u00e4rte in seinem Post, ein Nato-Verbot f\u00fcr russisches \u00d6l sowie Z\u00f6lle auf chinesische G\u00fcter w\u00fcrden \u201eauch dazu beitragen, diesen t\u00f6dlichen, aber l\u00e4cherlichen Krieg zu beenden\u201c.<\/p>\n<p>Der Pr\u00e4sident sagte, die NATO-Mitglieder sollten die Z\u00f6lle von 50 bis 100 Prozent auf China erheben und diese wieder zur\u00fccknehmen, sobald der Krieg, der mit Russlands Invasion in der Ukraine 2022 begann, endet. \u201eChina hat eine starke Kontrolle und sogar einen starken Einfluss auf Russland\u201c, schrieb er, und hohe Z\u00f6lle \u201ewerden diesen Einfluss brechen\u201c. <\/p>\n<p>dpa\/AFP\/rtr\/AP\/saha\/lay\/krott\/jm\/coh\/dp\/dol<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der fr\u00fchere russische Pr\u00e4sident Dmitri Medwedjew warnt die EU davor, eingefrorene russische Verm\u00f6genswerte zu beschlagnahmen. 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