{"id":424938,"date":"2025-09-15T15:35:12","date_gmt":"2025-09-15T15:35:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/424938\/"},"modified":"2025-09-15T15:35:12","modified_gmt":"2025-09-15T15:35:12","slug":"auch-spanien-erwaegt-boykott-der-esc-droht-zu-implodieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/424938\/","title":{"rendered":"Auch Spanien erw\u00e4gt Boykott: Der ESC droht zu implodieren"},"content":{"rendered":"<p>                    Auch Spanien erw\u00e4gt Boykott<br \/>\n                Der ESC droht zu implodieren<\/p>\n<p>\t\t\t\t              15.09.2025, 16:58 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die Liste der L\u00e4nder, die im Falle einer erneuten Teilnahme Israels mit einem Boykott des Eurovision Song Contests drohen, wird immer l\u00e4nger. Nun k\u00fcndigt mit Spanien auch einer der sogenannten &#8222;Big 5&#8220;-Staaten seinen potenziellen R\u00fcckzug an.<\/strong><\/p>\n<p>Nach L\u00e4ndern wie Irland, Slowenien, Island und den Niederlanden droht nun auch Spanien damit, den Eurovision Song Contest (ESC) im Falle einer Teilnahme Israels zu boykottieren. &#8222;Wenn es uns nicht gelingt, Israel auszuschlie\u00dfen, sollte Spanien nicht teilnehmen&#8220;, sagte Kulturminister Ernest Urtasun im \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk.<\/p>\n<p>Wegen der Kritik am milit\u00e4rischen Vorgehen Israels im Gazastreifen hatte Spaniens Regierungschef Pedro S\u00e1nchez bereits im Mai den Ausschluss Israels von dem Musikwettbewerb gefordert. Damals zeigte der spanische Sender RTVE vor der Ausstrahlung des ESC-Finales zudem eine Botschaft, in der &#8222;Frieden und Gerechtigkeit f\u00fcr Pal\u00e4stina&#8220; gefordert wurde.<\/p>\n<p>&#8222;Wir m\u00fcssen sicherstellen, dass Israel nicht an der n\u00e4chsten Ausgabe des Eurovision Song Contests teilnimmt&#8220;, sagte nun Kulturminister Urtasun. Es sei aber Sache der verantwortlichen Europ\u00e4ischen Rundfunkunion (EBU), \u00fcber eine Teilnahme Israels zu entscheiden. <\/p>\n<p>Israel reagiert erstmals<\/p>\n<p>Spanien z\u00e4hlt neben Deutschland, Frankreich, Gro\u00dfbritannien und Italien zu den sogenannten &#8222;Big 5&#8220;-Staaten beim ESC. Weil diese L\u00e4nder zu den gr\u00f6\u00dften Geldgebern der EBU geh\u00f6ren und zudem einen gro\u00dfen Publikumsanteil stellen, sind sie zusammen mit dem Gastgeber jedes Jahr f\u00fcr das Finale der Veranstaltung gesetzt, w\u00e4hrend sich die anderen L\u00e4nder erst in einem Halbfinale daf\u00fcr qualifizieren m\u00fcssen.<\/p>\n<p>ESC-Direktor Martin Green hatte vergangene Woche Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Bedenken mehrerer L\u00e4nder angesichts der katastrophalen Lage im Gazastreifen ge\u00e4u\u00dfert. Die Konsultationen aller EBU-Mitgliedstaaten zu dem Thema dauerten aber noch an. Die Sender haben bis Mitte Dezember Zeit mitzuteilen, ob sie beim n\u00e4chsten ESC im Mai in Wien dabei seien.<\/p>\n<p>Israel k\u00fcndigte unterdessen an, trotz der Boykott-Drohungen anderer L\u00e4nder am ESC im kommenden Jahr teilnehmen zu wollen. &#8222;Es gibt keinen Grund, warum Israel nicht weiterhin ein wichtiger Teil dieses kulturellen Ereignisses sein sollte, das unter keinen Umst\u00e4nden politisch werden darf&#8220;, sagte der Direktor des israelischen, am ESC teilnehmenden Fernsehsenders Kan, Golan Jochpaz, laut israelischen Medien. Es ist die erste israelische Reaktion nach den Boykott-Androhungen.<\/p>\n<p> Belgien auf der Kippe<\/p>\n<p>Zu den ESC-Teilnehmerl\u00e4ndern, die eine Beteiligung Israels kritisch sehen, geh\u00f6rt auch Belgien. In dem Land gibt es zwei \u00f6ffentlich-rechtliche Sender, die den ESC \u00fcbertragen. Der franz\u00f6sischsprachige RTBF schickt die Kandidatin oder den Kandidaten und teilte mit, die Vorbereitungen fortzusetzen. Eine endg\u00fcltige Entscheidung werde im Dezember nach der EBU-Generalversammlung getroffen. <\/p>\n<p>Der fl\u00e4mische Sender VRT wiederum erkl\u00e4rte: &#8222;Die VRT teilt und unterst\u00fctzt den Standpunkt der L\u00e4nder, die sich von der Teilnahme am Eurovision Song Contest zur\u00fcckziehen.&#8220; Vom Veranstalter erwarte man ein deutliches Signal und behalte sich ansonsten das Recht vor, den Eurovision Song Contest k\u00fcnftig nicht mehr zu \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>Der \u00f6sterreichische Sender ORF hat sich hingegen bereits eindeutig f\u00fcr eine Teilnahme Israels ausgesprochen. Nach dem \u00f6sterreichischen Sieg mit S\u00e4nger JJ beim diesj\u00e4hrigen Wettbewerb in Basel wird der ORF Gastgeber des ESC 2026 in Wien sein.<\/p>\n<p>ESC seit Jahren \u00fcberschattet <\/p>\n<p>Mit j\u00e4hrlich rund 170 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern ist der ESC das gr\u00f6\u00dfte im Fernsehen \u00fcbertragene Musikereignis der Welt. Die diesj\u00e4hrige Ausgabe in Basel zog 166 Millionen Menschen vor den TV-Ger\u00e4ten in 37 L\u00e4ndern an. Seit Ausbruch des Gaza-Krieges 2023 \u00fcberschattet der Nahost-Konflikt den ESC. Sowohl beim Wettbewerb in Malm\u00f6 2024 als auch in Basel gab es israelkritische Demonstrationen auf den Stra\u00dfen und auch Pfiffe und Buhrufe im Saal gegen Israels Acts. <\/p>\n<p>Ausgel\u00f6st wurde der Gaza-Krieg, bei dem bisher \u00fcber 60.000 Menschen ums Leben gekommen sein sollen, durch das Massaker der Hamas und weiterer islamistischer Terrororganisationen in Israel mit etwa 1200 Toten am 7. Oktober 2023. Noch heute hat die Hamas \u00fcber 40 israelische Geiseln in ihrer Gewalt. Wie viele von ihnen noch leben, ist unklar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Auch Spanien erw\u00e4gt Boykott Der ESC droht zu implodieren 15.09.2025, 16:58 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":424939,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1773],"tags":[29,214,4631,739,738,30,411,412,413,810,19462,928,809,471,1780,684,215],"class_list":{"0":"post-424938","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-serien","8":"tag-deutschland","9":"tag-entertainment","10":"tag-eurovision-song-contest","11":"tag-gaza","12":"tag-gazastreifen","13":"tag-germany","14":"tag-israel","15":"tag-israel-krieg","16":"tag-israelfeindlichkeit","17":"tag-musik","18":"tag-nahost-konflikt","19":"tag-palaestinenser","20":"tag-popmusik","21":"tag-serien","22":"tag-series","23":"tag-tv","24":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115209052165454825","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/424938","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=424938"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/424938\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/424939"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=424938"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=424938"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=424938"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}