{"id":424989,"date":"2025-09-15T16:02:14","date_gmt":"2025-09-15T16:02:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/424989\/"},"modified":"2025-09-15T16:02:14","modified_gmt":"2025-09-15T16:02:14","slug":"berlin-kopfschmerzen-oft-steckt-der-kiefer-dahinter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/424989\/","title":{"rendered":"Berlin | Kopfschmerzen? Oft steckt der Kiefer dahinter"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (dpa\/tmn) &#8211; Kopf- oder Nackenschmerzen, Probleme beim Kauen oder ein Knacken im Kiefergelenk: Hinter diesen Beschwerden kann eine Funktionsst\u00f6rung im Kausystem stecken, eine sogenannte Craniomandibul\u00e4re Dysfunktion (CMD).\u00a0<\/p>\n<p>CMD ist keine einzelne Krankheit, sondern ein Sammelbegriff f\u00fcr St\u00f6rungen im Zusammenspiel von Kiefergelenken, Kaumuskulatur und Z\u00e4hnen. Die Ursachen sind vielf\u00e4ltig \u2013 h\u00e4ufig spielt Stress eine entscheidende Rolle. Wer unter Anspannung tags\u00fcber die Z\u00e4hne zusammenbei\u00dft oder nachts mit ihnen knirscht (Bruxismus), kann das Kausystem \u00fcberlasten.\u00a0<\/p>\n<p>Die Folge: Verspannungen, Entz\u00fcndungen oder Verschiebungen im Gelenk, die auch in Kopf, Schultern oder Nacken ausstrahlen k\u00f6nnen. Dann treten Symptome wie Schmerzen im Kiefer selbst, Knacken oder Probleme beim \u00d6ffnen des Mundes, aber auch Beschwerden in der Schulter und im<br \/>Nacken sowie mitunter in den Ohren auf \u2212 und h\u00e4ufig Kopfschmerzen.<\/p>\n<p>Kopfschmerz durch Kiefer<\/p>\n<p>\u00abDie wenigsten wissen, dass der Ausl\u00f6ser von Kopfschmerzen auch der Kiefer sein kann\u00bb, sagt der Zahnmediziner Jean-Marc Pho Duc von der LMU M\u00fcnchen gegen\u00fcber der Stiftung Warentest. Viele Betroffene h\u00e4tten bereits eine \u00c4rzte-Odyssee hinter sich, bevor sie auf den Zusammenhang stie\u00dfen.<\/p>\n<p>Wer typische Symptome bemerkt, sollte laut Stiftung Warentest eine Zahn\u00e4rztin oder einen Zahnarzt direkt darauf ansprechen. Bei der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Funktionsdiagnostik und -therapie (DGFDT) kann man au\u00dferdem nach Spezialisten in der N\u00e4he <a href=\"https:\/\/www.dgfdt.de\/spezialistensuche\" target=\"_blank\" class=\"externalLink\" rel=\"noreferrer noopener\">suchen<\/a>.<\/p>\n<p>Zur Behandlung empfehlen Fachleute in erster Linie Selbsthilfema\u00dfnahmen wie Lockerungs\u00fcbungen oder Massagen. Auch individuell angepasste Aufbissschienen kommen zum Einsatz, werden aber nicht immer von der Krankenkasse \u00fcbernommen. Dauerhafte Eingriffe wie kieferorthop\u00e4dische Korrekturen seien dagegen selten sinnvoll, hei\u00dft es.<\/p>\n<p>\u00abStudien zeigen, dass gezielte \u00dcbungen langfristig genauso wirksam sein k\u00f6nnen wie das Tragen einer Schiene\u00bb, so CMD-Experte Prof. Olaf Bernhardt von der Universit\u00e4tsmedizin Greifswald gegen\u00fcber Stiftung Warentest. Wichtig sei, das eigene Verhalten im Alltag zu hinterfragen \u2013 und bei Anspannung bewusst den Kiefer zu entspannen.\u00a0<\/p>\n<p>Jean-Marc Pho Duc r\u00e4t zur Selbstbeobachtung: \u00abEs reichen kurze Momente am Tag, an denen man inneh\u00e4lt und sich bewusst macht, wie man seinen Kiefer gerade h\u00e4lt. Ist er angespannt, sind die Z\u00e4hne aufeinander\u00adgepresst? Dann einfach wieder locker lassen!\u00bb<\/p>\n<p>Vorsicht vor der Schmerzspirale\u00a0<\/p>\n<p>Gerade bei Kopfschmerzen greifen viele Menschen zu Schmerzmitteln wie ASS, Ibuprofen oder Paracetamol. Das sollte aber nicht zur Gewohnheit werden. Kopfschmerzmedikamente sollte man an h\u00f6chstens zehn Tagen im Monat einnehmen, so die Deutsche Hirnstiftung. Sonst k\u00f6nnen sie selbst Kopfschmerzen ausl\u00f6sen &#8211; und damit eine Schmerzspirale, aus der man nicht so leicht wieder herauskommt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa\/tmn) &#8211; Kopf- oder Nackenschmerzen, Probleme beim Kauen oder ein Knacken im Kiefergelenk: Hinter diesen Beschwerden kann&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":424990,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1841],"tags":[1605,2632,111450,3364,29,5348,17030,30,141,41839,111451,18115,837,1209,624,15368,6069,47613,10577],"class_list":{"0":"post-424989","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bielefeld","8":"tag-bielefeld","9":"tag-brcmj","10":"tag-bruxismus","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-educateme","14":"tag-entspannung","15":"tag-germany","16":"tag-gesundheit","17":"tag-helpme","18":"tag-kopfschmerz","19":"tag-medikamente","20":"tag-medizin","21":"tag-nordrhein-westfalen","22":"tag-ratgeber","23":"tag-schmerzen","24":"tag-stress","25":"tag-tmn1215","26":"tag-zahnmedizin"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115209158291981563","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/424989","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=424989"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/424989\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/424990"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=424989"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=424989"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=424989"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}