{"id":425231,"date":"2025-09-15T18:15:14","date_gmt":"2025-09-15T18:15:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/425231\/"},"modified":"2025-09-15T18:15:14","modified_gmt":"2025-09-15T18:15:14","slug":"besorgniserregender-anstieg-berlin-schlaegt-alarm-wegen-messergewalt-in-der-stadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/425231\/","title":{"rendered":"&#8222;Besorgniserregender Anstieg&#8220;: Berlin schl\u00e4gt Alarm wegen Messergewalt in der Stadt"},"content":{"rendered":"<p>                    &#8222;Besorgniserregender Anstieg&#8220;<br \/>\n                Berlin schl\u00e4gt Alarm wegen Messergewalt in der Stadt<\/p>\n<p>\t\t\t\t              15.09.2025, 19:57 Uhr<\/p>\n<p><strong>Die Messergewalt ist ein ernstes Problem in Berlin. Die Polizei registriert im vergangenen Jahr fast t\u00e4glich mehrere Messerangriffe. Demnach ist die Mehrheit der Tatverd\u00e4chtigen nicht deutsch. Nach den j\u00fcngsten Vorf\u00e4llen an einem bei Touristen beliebten Ort will Innensenatorin Spranger reagieren. <\/strong><\/p>\n<p>Angesichts des j\u00fcngsten Vorfalls von Messergewalt in Berlin zeigt sich die SPD-Innensenatorin Iris Spranger besorgt. &#8222;Der Anstieg von Gewalttaten mit dem Tatmittel Messer ist besorgniserregend, die Einzelf\u00e4lle der j\u00fcngsten Vergangenheit machen einen fassungslos&#8220;, sagte Spranger.<\/p>\n<p>Bei einer <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/20-Jaehriger-stirbt-nach-Massenschlaegerei-in-Berlin-article26030396.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen<\/a> am Humboldt Forum im Zentrum von Berlin hatte ein 20-j\u00e4hriger Syrer am Freitagabend mehrere lebensgef\u00e4hrliche Stichverletzungen erlitten, auch ins Herz. Er starb in der Nacht zum Samstag im Krankenhaus. Nach bisherigen Ermittlungen war der Get\u00f6tete mit zwei weiteren M\u00e4nnern unterwegs. Der Syrer wurde demnach von einer Gruppe aus etwa 15 Afghanen angegriffen. Seine Begleiter im Alter von 22 und 23 Jahren wurden leicht verletzt. Sie erlitten nach Polizeiangaben Stich- und Schnittverletzungen an H\u00e4nden, Beinen sowie an Becken und Oberk\u00f6rper.<\/p>\n<p>Nach dem t\u00f6dlichen Messerangriff hat die Polizei ihre Pr\u00e4senz an diesem vor allem auch bei Touristen beliebten Ort verst\u00e4rkt. Berlins Polizeipr\u00e4sidentin Barbara Slowik Meisel erkl\u00e4rte, man werde dort einer &#8222;Kriminalisierung&#8220; deutlich entgegentreten und nicht zulassen. &#8222;Die \u00d6rtlichkeit wird zu einem aktuellen Schwerpunkt der polizeilichen Ma\u00dfnahmen, pr\u00e4ventiv wie repressiv&#8220;, sagte Slowik Meisel.<\/p>\n<p>Die Hintergr\u00fcnde der Tat sind unklar und der T\u00e4ter nicht gefasst. Nach ihm wird gefahndet. Auch weitere Beteiligte m\u00fcssen nach Angaben des Sprechers der Staatsanwaltschaft, Sebastian B\u00fcchner, ermittelt werden. Unmittelbar nach der Gewalttat am Freitagabend habe es keine Festnahmen gegeben.<\/p>\n<p>Zusammenhang mit fr\u00fcherem Vorfall?<\/p>\n<p>Vor knapp drei Wochen gab es einen \u00e4hnlichen Vorfall in dem Bereich: Bei einer Messerstecherei zwischen zwei Gruppen wurden am 23. August sechs M\u00e4nner verletzt. Ein 24-J\u00e4hriger erlitt lebensgef\u00e4hrliche Verletzungen am R\u00fccken und kam ins Krankenhaus. Die anderen M\u00e4nner im Alter von 20 bis 26 Jahren erlitten nach Polizeiangaben Stich- und Schnittverletzungen an H\u00e4nden, Beinen sowie an Becken und Oberk\u00f6rper. Nach Angaben der Polizei handelte es sich bei allen festgestellten Beteiligten um afghanische Staatsb\u00fcrger.<\/p>\n<p>Laut Staatsanwaltschaft wird gepr\u00fcft, ob es eine Verbindung zwischen der Gewalt am 23. August und der Auseinandersetzung am 12. September gibt.<\/p>\n<p>T\u00e4glich Messerangriffe <\/p>\n<p>Die Messergewalt in Berlin besch\u00e4ftigt zunehmend Sicherheitsbeh\u00f6rden und Politik. Fast zeitgleich zu der Attacke am Humboldt Forum wurde am Freitag ein Mann in Berlin-Reinickendorf mit einem Messer angegriffen, wodurch er auf einem Auge erblindete.<\/p>\n<p>Im vergangenen Jahr registrierte die Polizei in der Hauptstadt laut Kriminalit\u00e4tsstatistik 3412 Messerangriffe \u2013 also fast zehn pro Tag. Nach Angaben der Innensenatorin ist das im Langzeitvergleich der zweith\u00f6chste Wert. Die \u00fcberwiegende Mehrheit der ermittelten Tatverd\u00e4chtigen (knapp 88 Prozent) waren M\u00e4nner. 58 Prozent hatten keine deutsche Staatsangeh\u00f6rigkeit.<\/p>\n<p>Seit Februar 2025 gibt es in Berlin drei vom Senat festgelegte Messerverbotszonen an Kriminalit\u00e4tsschwerpunkten: Leopoldplatz, G\u00f6rlitzer Park und Kottbusser Tor. In diesen Zonen kann die Polizei unabh\u00e4ngig von konkreten Verdachtsmomenten Kontrollen durchf\u00fchren. Im Gegensatz zu diesen Gegenden ist die Umgebung des Humboldt Forums eigentlich nicht als Kriminalit\u00e4tshotspot bekannt. Es ist ein Kulturzentrum, das unter anderem das Ethnologische Museum und das Museum f\u00fcr Asiatische Kunst beherbergt und auf der Berliner Museumsinsel liegt \u2013 eine der beliebtesten Touristenattraktionen der Hauptstadt. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Besorgniserregender Anstieg&#8220; Berlin schl\u00e4gt Alarm wegen Messergewalt in der Stadt 15.09.2025, 19:57 Uhr Die Messergewalt ist ein ernstes&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":425232,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,29,30,1000,984,1584,15330,121,924],"class_list":{"0":"post-425231","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-gewalt","12":"tag-international","13":"tag-kriminalitaet","14":"tag-messerangriffe","15":"tag-polizei","16":"tag-statistik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115209681269778018","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/425231","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=425231"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/425231\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/425232"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=425231"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=425231"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=425231"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}