{"id":425336,"date":"2025-09-15T19:13:13","date_gmt":"2025-09-15T19:13:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/425336\/"},"modified":"2025-09-15T19:13:13","modified_gmt":"2025-09-15T19:13:13","slug":"keine-loesung-fuer-fockes-windkanal-in-bremen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/425336\/","title":{"rendered":"Keine L\u00f6sung f\u00fcr \u201eFockes Windkanal\u201c in Bremen"},"content":{"rendered":"<ol class=\"id-DonaldBreadcrumb lp_west_breadcrumb id-DonaldBreadcrumb--default\" data-k5a-pos=\"west_breadcrumb\">\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.kreiszeitung.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"1_startseite\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Startseite<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.kreiszeitung.de\/lokales\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"2_lokales\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Lokales<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.kreiszeitung.de\/lokales\/bremen\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"3_bremen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bremen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 15.09.2025, 19:00 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-authors id-Story-authors--default\">Von: <a class=\"id-Story-authors-link lp_west_author\" href=\"https:\/\/www.kreiszeitung.de\/autor\/joerg-esser-0xstp2hbg.html\" title=\"Zur Autorenseite von J&#xF6;rg Esser\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" author-link=\"\" esser=\"\" data-k5a-pos=\"west_author\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">J\u00f6rg Esser<\/a><\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/39726475-focke-windkanal-kai-steffen-1xfe.jpg\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\"   height=\"619\" width=\"1100\" alt=\"focke windkanal kai steffen\"\/>Kai Steffen und seine Mitstreiter haben Henrich Fockes Fluglabor gerettet. Doch jetzt l\u00e4uft der vorl\u00e4ufige Nutzungsvertrag aus. \u00a9\u00a0Esser, J\u00f6rg<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">Der Streit geht weiter: Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat die Mediation mit dem F\u00f6rderverein \u201eFocke-Windkanal\u201c abgesagt. \u201eEine vertane Chance\u201c, sagt Vereinschef Kai Steffen.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Aus. Das Tischtuch ist zerschnitten. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) hat die f\u00fcr 10. September angesetzte gerichtliche Mediation mit dem Verein \u201eFocke-Windkanal\u201c zum Focke-Fluglabor abgesagt. Eine Einigung sei \u201eaufgrund diametral entgegengesetzter Auffassungen zu Kostentragungspflichten\u201c nicht gelungen, begr\u00fcndete die DSD ihre Absage. \u201eNach drei erfolglosen Versuchen verfolgt die DSD diesen Weg nicht mehr\u201c, teilt DSD-Sprecherin Dr. Ursula Schirmer auf Nachfrage mit.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">\u201eDas ist eine vertane Chance, Missverst\u00e4ndnisse auszur\u00e4umen und die offenen Punkte unter Leitung eines neutralen G\u00fcterichters zu kl\u00e4ren\u201c, sagt Kai Steffen, der Vorsitzende des Vereins \u201eFocke-Windkanal\u201c. Und weiter: \u201eDeutlicher kann man kaum zeigen, kein Interesse an einer g\u00fctlichen Einigung mit engagierten Denkmalsch\u00fctzern zu haben.\u201c<\/p>\n<p>Rechtsstreit schwelt seit Jahren<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Seit Jahren schwelt der Rechtsstreit zwischen der DSD\u00a0als Treuh\u00e4nderin der Stiftung Focke-Windkanal und Besitzerin der Immobilie und dem Bremer F\u00f6rderverein Focke-Windkanal als Mieter. \u00a0Zum 30.\u2009November 2023 dann wurde dem Verein ein Einwurf-Einschreiben mit der fristlosen K\u00fcndigung des Nutzungsverh\u00e4ltnisses zugestellt worden. Der Verein wehrte sich, am 18.\u2009November 2024 wurde die R\u00e4umungsklage vor Gericht verhandelt. Beide Seiten einigten sich auf besagte Mediation.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Der Verein habe im Vorfeld drei Vertragsentw\u00fcrfe vorgelegt, die DSD keinen einzigen, sagt Steffen. Und nach und nach habe man Kosten\u00fcbernahmen durch die Stiftung aus dem Vertragsentwurf gel\u00f6scht.  \u201eWir wollen allerdings keinen Vertrag unterschreiben, der es erm\u00f6glicht, uns jeweils nach Ablauf eines Jahres ohne Angabe von Gr\u00fcnden rauszuwerfen.\u201c DSD-Sprecherin Schirmer sagt: \u201eDer Verein formuliert unver\u00e4ndert unrealistische Forderungen, die wir weder annehmen k\u00f6nnen noch wollen.\u201c<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Das Fluglabor des Bremer Luftfahrtpioniers Henrich Focke (1890\u20131979) ist ein Kleinod im Hinterhof. Ein technisches Denkmal allererster G\u00fcte, ein Relikt der internationalen Luftfahrtgeschichte. Und:  \u201eFockes Windkanal\u201c an der Emil-Waldmann-Stra\u00dfe in Bahnhofsn\u00e4he ist immer noch voll funktionsf\u00e4hig. Diplomingenieur Kai Steffen hatte das 1960 in einem ehemaligen Gem\u00fcseladen eingerichtete Labor 1997 wiederentdeckt, nachdem es 20 Jahre lang leergestanden hatte. Er hat das Kleinod vor dem Verfall gerettet, einen F\u00f6rderverein formiert, der finanzielle Mittel einwirbt und das reichlich heruntergekommene Objekt baulich und technisch aufwendig restauriert hat. <\/p>\n<p>Fluglabor ist ein Kleinod im Hinterhof<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Am 25. Februar 2005 wurde Fockes Windkanal offiziell wiederer\u00f6ffnet. Rund eine Million Euro haben er und der Verein in die Sanierung gesteckt, sagt Steffen. Man habe Windkanal und Fluglabor f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich gehalten und au\u00dferdem Sch\u00fclern, Studenten sowie Firmen, Stiftungen und Schiffbaub\u00fcros wissenschaftliche Versuche in dem Technikmuseum erm\u00f6glicht. \u201eDas Labor ist ein nahezu idealer au\u00dferuniversit\u00e4rer Lernort f\u00fcr die mathematisch-naturwissenschaftlichen F\u00e4cher.\u201c<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">2003 wurde mit der Focke-Familie ein \u201evorl\u00e4ufiger Nutzungsvertrag\u201c bis 2025 geschlossen. Im Februar 2012 flatterte dem Verein erstmals eine fristlose K\u00fcndigung ins Haus. Seither wird gestritten. 2018 wurde dann auf Initiative des damaligen Landesdenkmalpflegers Professor Georg Skalecki die treuh\u00e4nderische Stiftung ins Leben gerufen, womit die Perspektive des Focke-Windkanals als gesichert galt. Dem Verein wurde eine optimale L\u00f6sung versprochen. Doch die vermisst Steffen heute noch.<\/p>\n<p>Stiftung will nach neuer L\u00f6sung suchen<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Es gebe immer noch keinen Vertrag \u00fcber Nutzung und regelm\u00e4\u00dfige \u00f6ffentliche Zug\u00e4nglichkeiten. Und eine L\u00f6sung scheint ferner denn je. \u201eDer bisherige Nutzungsvertrag l\u00e4uft zum 31. Dezember 2025 aus\u201c, sagt Schirmer. \u201eDanach wird die Deutsche Stiftung Denkmalschutz dann unbelastet nach einer neuen L\u00f6sung suchen.\u201c<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Das Verfahren werde wohl erneut vor Gericht landen, sagt Steffen. Der F\u00f6rderverein fordert den \u201eim urspr\u00fcnglichen Vertrag zugesagten langfristigen Folgevertrag\u201c. Werde die Klage gegen die K\u00fcndigung abgewiesen, m\u00fcsse der Verein den Vertrag einklagen. Und werde die Klage abgewiesen, m\u00fcsse der Verein in Berufung gehen und den Vertrag immer noch einklagen. Steffen spricht von einem unfairen Kr\u00e4fteungleichgewicht. Der Verein bittet jetzt um Spenden, um vor Gericht gegen die DSD bestehen zu k\u00f6nnen. Weitere Infos unter \u201ewww.focke-windkanal.de\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Startseite Lokales Bremen Stand: 15.09.2025, 19:00 Uhr Von: J\u00f6rg Esser DruckenTeilen Kai Steffen und seine Mitstreiter haben Henrich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":425337,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1824],"tags":[2420,3364,29,30],"class_list":{"0":"post-425336","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bremen","8":"tag-bremen","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115209909469820227","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/425336","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=425336"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/425336\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/425337"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=425336"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=425336"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=425336"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}