{"id":425450,"date":"2025-09-15T20:18:12","date_gmt":"2025-09-15T20:18:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/425450\/"},"modified":"2025-09-15T20:18:12","modified_gmt":"2025-09-15T20:18:12","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-2216-usa-machen-deutlich-europa-muss-bei-neuen-russland-sanktionen-mitziehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/425450\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 22:16 USA machen deutlich: Europa muss bei neuen Russland-Sanktionen mitziehen +++"},"content":{"rendered":"<p>US-Finanzminister Scott Bessent bekr\u00e4ftigt, die USA w\u00fcrden nur dann neue Sanktionen gegen die Empf\u00e4nger russischer \u00d6l-Exporte erlassen, wenn auch europ\u00e4ische Staaten dies tun w\u00fcrden. &#8222;Wir erwarten, dass die Europ\u00e4er jetzt ihren Teil beitragen, und wir werden ohne die Europ\u00e4er nicht vorankommen&#8220;, sagt Bessent in einem gemeinsamen Interview mit den Nachrichtenagenturen Reuters und Bloomberg auf die Frage, ob die USA nach den von Pr\u00e4sident Donald Trump verh\u00e4ngten zus\u00e4tzlichen Z\u00f6llen von 25 Prozent auf indische Importe auch Z\u00f6lle auf chinesische Waren erheben w\u00fcrden. Mit den Z\u00f6llen sollen die beiden Hauptabnehmer russischen \u00d6ls dazu gebracht werden, auf diese Importe zu verzichten. Bessent erkl\u00e4rt, wenn Europa entsprechende Z\u00f6lle erheben w\u00fcrde, w\u00e4re der Krieg &#8222;in 60 oder 90 Tagen vorbei&#8220;, da dies die Haupteinnahmequelle Moskaus abschneiden w\u00fcrde. <\/p>\n<p><b>+++ 21:55 Ukrainischer Netzbetreiber: Stromausf\u00e4lle im Winter unwahrscheinlich +++<\/b><br \/>Der ukrainische Netzbetreiber Ukrenergo geht davon aus, dass im Winter ohne Unterbrechungen geheizt werden kann. Auch f\u00fcr andere Belange st\u00fcnde die Stromversorgung zur Verf\u00fcgung, so Ukrenergo in einer Mitteilung. Das Unternehmen schr\u00e4nkt jedoch ein: &#8222;Der erfolgreiche Betrieb wird jedoch von der Intensit\u00e4t der russischen Schl\u00e4ge und der Geschwindigkeit der Reparaturarbeiten abh\u00e4ngen.&#8220; Wie der Kreml zuschl\u00e4gt ist zwar nicht abzusehen. &#8222;Aber wir wissen mit Sicherheit, dass wir auf jedes Szenario vorbereitet sein m\u00fcssen&#8220;, hei\u00dft es vom Netzbetreiber.<\/p>\n<p><b>+++ 21:33 Selenskyj dr\u00e4ngt auf Lieferung von Flugabwehr vor dem Winter +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj dr\u00e4ngt auf die Lieferung von zugesagten Flugabwehrsystemen vor dem Winter. &#8222;Es m\u00fcssen alle Vereinbarungen zur Lieferung von Flugabwehrsystemen, der zugeh\u00f6rigen Raketen und ebenfalls der Kaufvertr\u00e4ge zu 100 Prozent erf\u00fcllt werden&#8220;, sagt der Staatschef in seiner abendlichen Videobotschaft. Er bezieht sich dabei auf Zusagen westlicher Verb\u00fcndeter bei Treffen vor kurzem in London, Washington und Paris, nennt aber keine konkreten Details. Gesondert erw\u00e4hnt er Finanzierungsvereinbarungen f\u00fcr die Produktion von Drohnen und der ukrainischen Armee allgemein.<\/p>\n<p><b>+++ 21:02 Polen: Drohne \u00fcber sensiblen Regierungsgeb\u00e4uden und Belvedere-Palast &#8222;neutralisiert&#8220; +++<\/b><br \/>Polens Ministerpr\u00e4sident Donald Tusk schreibt auf X, der Staatsschutz habe eine Drohne &#8222;neutralisiert&#8220;, die \u00fcber sensiblen Regierungsgeb\u00e4uden in der Stra\u00dfe Parkowa sowie dem Belvedere-Palast operiert habe. Zwei belarussische Staatsb\u00fcrger seien im Zusammenhang mit dem Vorfall festgenommen worden. Die Polizei untersuche die Umst\u00e4nde des Vorfalls.<\/p>\n<p><b>+++ 20:35 Syrskyj entl\u00e4sst zwei Kommandeure wegen Gebietsverlusten +++<\/b><br \/>Oleksandr Syrskyj, Oberkommandierender der ukrainischen Streitkr\u00e4fte, hat laut &#8222;<a href=\"https:\/\/www.pravda.com.ua\/eng\/news\/2025\/09\/15\/7530963\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Ukrainska Pravda<\/a>&#8220; zwei Kommandeure des 17. bzw. 20. Armeekorps entlassen. Zwei Informanten aus den Streitkr\u00e4ften h\u00e4tten dies dem Portal berichtet. Wolodymyr Silenko und Maksym Kituhin hatten demnach bis vor ein bis zwei Wochen die Kontrolle \u00fcber das 17. (in der Oblast Saporischschja) und das 20. Korps (an der Grenze der Oblaste Donezk und Dnipropetrowsk). Weil sie den Verlust von Positionen in den Zust\u00e4ndigkeitsbereichen des Korps zu verantworten h\u00e4tten, seien Silenko und Kituhin abgesetzt worden. Russisches Milit\u00e4r eroberte in den Regionen zuletzt D\u00f6rfer.<\/p>\n<p><b>+++ 20:08 Kreml: Nuklearer Raketenkreuzer &#8222;Admiral Nachimow&#8220; bald wieder einsatzf\u00e4hig +++<\/b><br \/>Der schwere nuklearbetriebene Raketenkreuzer &#8222;Admiral Nachimow&#8220; hat die erste Phase der Werkserprobung auf See abgeschlossen, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. &#8222;Der schwere nukleare Raketenkreuzer &#8218;Admiral Nachimow&#8216;, der bei der Produktionsvereinigung N\u00f6rdliches Maschinenbauunternehmen modernisiert und repariert wird, hat die erste Phase der Werkserprobung erfolgreich abgeschlossen und ist am regul\u00e4ren Liegeplatz des Werks angekommen&#8220;, hei\u00dft es laut Tass in der Mitteilung. &#8222;W\u00e4hrend der ersten Phase der Werkserprobung wurden der Betrieb des Hauptkraftwerks und einer Reihe von Schiffssystemen und -mechanismen \u00fcberpr\u00fcft.&#8220; Das Schiff diente der Sowjetunion ab 1988 im Kalten Krieg, ehe es 1999 au\u00dfer Dienst gestellt wurde. Seit 20212 wird &#8222;Admiral Nachimow&#8220; modernisiert. Danach soll das Kriegsschiff zehn Senkrechtstartanlagen besitzen, mit denen bis zu 80 Lenkwaffen vom Typ Kalibr, Oniks und Zirkon transportiert und abgefeuert werden k\u00f6nnen sollen. Urspr\u00fcnglich sollten die Umbauten 2018 abgeschlossen sein. Derzeit geht die Kreml-Marine von 2026 aus.<\/p>\n<p>   <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/26034477-1757959579000\/16-9\/750\/imago469503915.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">     <img decoding=\"async\" alt=\"&quot;Admiral Nachimow&quot; war bereits vor der Jahrtausendwende auf hoher See im Einsatz, hier 1996.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/imago469503915.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">&#8222;Admiral Nachimow&#8220; war bereits vor der Jahrtausendwende auf hoher See im Einsatz, hier 1996.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: IMAGO\/ITAR-TASS)<\/p>\n<p><b>+++ 19:38 Sacharowa: Lawrow will Rubio treffen +++<\/b><br \/>Der Kreml arbeitet laut eigenen Angaben an einem Treffen zwischen dem russischen Au\u00dfenminister Sergej Lawrow und seinem US-Kollegen Marco Rubio. &#8222;Ein Zeitplan f\u00fcr bilaterale Treffen mit dem Chef des russischen Au\u00dfenministeriums wird derzeit ausgearbeitet&#8220;, sagt Maria Sacharowa, Sprecherin im Moskauer Au\u00dfenministerium, zur Staatsagentur Tass. Sacharowa erkl\u00e4rt, sie wolle ihn (Rubio, Anm. d. Red.) &#8222;nicht entt\u00e4uschen&#8220;. Zuvor war bekannt geworden, dass Wladimir Putin Lawrow zum Leiter der russischen Delegation bei der 80. Sitzung der UN-Generalversammlung ernannt hatte. Seine Reise zu den Vereinten Nationen steht in der kommenden Woche bevor.<\/p>\n<p><b>+++ 19:09 EU-Kommissar fordert mehr Tempo von Mitgliedstaaten +++<\/b><br \/>Die Reaktion der EU-Staaten angesichts der ernsten Bedrohung durch den Kreml h\u00e4lt Andrius Kubilius, EU-Kommissar f\u00fcr Verteidigung und Weltraum, f\u00fcr nicht ausreichend. &#8222;Wenn die Geheimdienste Deutschlands, D\u00e4nemarks und der Niederlande und dann auch ihre jeweiligen Staatschefs sagen, dass Putin m\u00f6glicherweise bereit ist, Artikel 5 innerhalb der n\u00e4chsten drei bis vier Jahre zu testen, bedeutet das, dass wir bereit sein m\u00fcssen, bevor dieser Moment kommt&#8220;, sagt er im Interview mit &#8222;<a href=\"https:\/\/www.ukrinform.ua\/rubric-world\/4036694-kubilus-dla-posilenna-oboroni-es-proponue-nestandartnij-pidhid-potriben-velikij-vibuh.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Ukrinform<\/a>&#8222;. Derzeit werde jedoch das Ziel verfolgt, die Verteidigungsbereitschaft schrittweise zu erh\u00f6hen und bis 2030 abgeschlossen zu haben. &#8222;Das ist nicht das, was wir brauchen. Tats\u00e4chlich m\u00fcssen wir das anwenden, was ich den &#8218;Big Bang&#8216;-Ansatz nenne. Das bedeutet viel Geld, schnelle Entscheidungen und schnelle Entwicklung.&#8220; Kubilius r\u00e4t den L\u00e4ndern, sich an der Ukraine zu orientieren: Dort sei die Waffenproduktion innerhalb der drei Jahre Krieg um das 35-fache gesteigert worden, sagt der EU-Kommissar. &#8222;Wir m\u00fcssen verstehen und lernen, wie wir unsere Kapazit\u00e4ten erh\u00f6hen, was wir deregulieren m\u00fcssen und wie wir schneller Entscheidungen treffen k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 18:46 Nato erh\u00e4lt neue Unterst\u00fctzungszusagen f\u00fcr Anti-Drohnen-Einsatz +++<\/b><br \/>F\u00fcr den neuen Nato-Einsatz zur Sicherung des Luftraums an der Ostflanke als Reaktion auf die russischen Luftraumverletzungen gibt es weitere Unterst\u00fctzungszusagen. Wie das oberste Hauptquartier der alliierten Streitkr\u00e4fte in Europa (Shape) mitteilt, werden Spanien und Gro\u00dfbritannien in K\u00fcrze Beitr\u00e4ge ank\u00fcndigen. Zudem h\u00e4tten auch Italien und Schweden Hilfe signalisiert, hei\u00dft es. Die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtet unter Berufung auf Regierungskreise, dass Italien zwei Kampfjets vom Typ Eurofighter bereitstellen wolle. Die britische Regierung macht Details bereits selbst publik: &#8222;Typhoon&#8220;-Jets der Royal Air Force sollen sich in den kommenden Tagen den verb\u00fcndeten Streitkr\u00e4ften, unter anderem aus D\u00e4nemark, Frankreich und Deutschland, anschlie\u00dfen, so die Ank\u00fcndigung der Regierung in London.<\/p>\n<p><b>+++ 18:18 Ischinger: &#8222;Wir sollten Polen einen gr\u00f6\u00dferen Betrag zur Verf\u00fcgung stellen, um Waffen zu kaufen&#8220; +++<\/b><br \/>Angesichts des Eindringens von russischen Drohnen in den polnischen Luftraum fordert der langj\u00e4hrige Diplomat Wolfgang Ischinger konkrete Solidarit\u00e4t mit unserem Nachbarland: &#8222;Wir haben eine neue Lage. Unser Nachbarland und Nato-Partner ist zum Opfer dieses als Test zu bewertenden Drohnenangriffs geworden. Jetzt sollte die Bundesregierung versuchen, zwei oder drei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen&#8220;, sagt Ischinger dem &#8222;<a href=\"https:\/\/www.stern.de\/36057012\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Stern<\/a>&#8222;. &#8222;Aus dem beabsichtigten gewaltigen Volumen des deutschen Verteidigungsetats sollten wir unseren polnischen Nachbarn einen gr\u00f6\u00dferen Betrag zur Verf\u00fcgung stellen, um zum Beispiel Waffen und Munition insbesondere auch bei deutschen Herstellern einkaufen zu k\u00f6nnen. Angesichts der nicht hundertprozentig harmonischen deutsch-polnischen Beziehungen f\u00e4nde ich diese St\u00e4rkung der Ostflanke eine angemessene Geste. Vielleicht k\u00f6nnten wir mit dieser Geste das leider kaum l\u00f6sbare Thema der deutschen Reparationen zumindest ein klein wenig entsch\u00e4rfen.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 17:51 Provokationen aus Russland: &#8222;Brauchen Drohneng\u00fcrtel an der Nato-Ostgrenze&#8220; +++<\/b><br \/>Wie sollte die Nato auf Provokationen aus dem Kreml reagieren? Wilfried Jelge von der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Ausw\u00e4rtige Politik spricht sich unter anderem f\u00fcr eine deutlich st\u00e4rkere Drohnenproduktion aus. Der Experte vermutet, dass Putin ohne klare Antworten versuchen werde, die &#8222;Grenze zwischen Krieg und Frieden zu verwischen&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 17:30 Schweden will Verteidigungsausgaben um fast ein F\u00fcnftel erh\u00f6hen +++<\/b><br \/>Schweden will seinen Verteidigungshaushalt im kommenden Jahr deutlich aufstocken. Die Mittel f\u00fcr die Streitkr\u00e4fte sollen um umgerechnet rund 2,4 Milliarden Euro erh\u00f6ht werden, wie Ministerpr\u00e4sident Ulf Kristersson mitteilt. &#8222;Wir machen jetzt den n\u00e4chsten gro\u00dfen Schritt bei der Ausr\u00fcstung der schwedischen Verteidigung&#8220;, k\u00fcndigt Kristersson an. Seit 2022 &#8211; als Russland in der Ukraine einfiel &#8211; sei der Verteidigungshaushalt um 100 Milliarden Kronen (umgerechnet rund 9,2 Milliarden Euro) erh\u00f6ht worden. &#8222;Das ist beispiellos, wenn man nicht in die schlimmsten Tage des Kalten Krieges zur\u00fcckgeht.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 17:07 Ukraine: Im n\u00e4chsten Jahr fehlen 16 Milliarden Euro +++<\/b><br \/>Die Ukraine ben\u00f6tigt 2026 im Vergleich zum laufenden Jahr mehr ausl\u00e4ndische Finanzhilfen: Es geht um 16 Milliarden Euro, wie der ukrainische Finanzminister Serhiy Marchenko bei der YES-Konferenz &#8222;Wie k\u00f6nnen wir den Krieg beenden&#8220; erkl\u00e4rt. So gro\u00df ist das derzeit erwartete Haushaltsdefizit. Insgesamt betr\u00e4gt der Bedarf an externer Finanzierung etwa 45 Milliarden Euro. Marchenko zufolge befindet sich Kiew derzeit in Verhandlungen mit internationalen Partnern. Der ukrainische Finanzminister bewertet die von Ursula von der Leyen vorgestellte europ\u00e4ische Initiative f\u00fcr einen Reparationskredit unter Garantie eingefrorener russischer Verm\u00f6genswerte positiv. Seiner Meinung nach erm\u00f6glichen solche Mechanismen die Verwendung russischer Gelder ohne formelle Beschlagnahme.<\/p>\n<p><b>+++ 16:45 Mehr als 1200 Zivilisten in Ukraine von russischen Streubomben getroffen +++<\/b><br \/>Seit Beginn des Ukraine-Kriegs sind nach Angaben des internationalen B\u00fcndnisses Cluster Munition Coalition (CMC) mehr als 1200 Zivilistinnen und Zivilisten in der Ukraine durch russische Streubomben get\u00f6tet oder verletzt worden, erkl\u00e4rt das B\u00fcndnis in seinem Jahresbericht. Die Ukraine verzeichne weltweit die h\u00f6chste Opferzahl durch Streumunition, was &#8222;beunruhigende R\u00fcckschl\u00e4ge&#8220; bei den weltweiten Bem\u00fchungen zur Abschaffung der t\u00f6dlichen Waffen darstelle. Bei Streumunition handelt es sich um Bomben oder Raketen, die eine Vielzahl von Sprengs\u00e4tzen freisetzen. Viele davon explodieren nicht gleich, sondern mitunter erst Jahre sp\u00e4ter. Auf diese Weise vermint Streumunition gro\u00dfe Fl\u00e4chen und stellt eine langfristige Gefahr f\u00fcr Zivilisten, Rettungskr\u00e4fte und R\u00e4umpersonal dar.<\/p>\n<p><b>+++ 16:19 Russische \u00d6lraffinerie schaltet wohl Anlage nach Drohnenangriff ab +++<\/b><br \/>Nach einem ukrainischen Drohnenangriff arbeitet eine der gr\u00f6\u00dften \u00d6lraffinerien Russlands nur noch eingeschr\u00e4nkt. Betroffen sei eine Anlage in der nordwestrussischen Stadt Kirischi, die fast 40 Prozent der gesamten Verarbeitungskapazit\u00e4t des dortigen Werks ausmache, sagen zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Ein Ofen der Anlage und weitere Ausr\u00fcstung seien besch\u00e4digt worden. Die Instandsetzung k\u00f6nne etwa einen Monat dauern, hei\u00dft es weiter. Den Insidern zufolge will das Werk den Betrieb in den noch funktionierenden Teilen um bis zu 20 Prozent hochfahren. Damit solle der Ausfall der besch\u00e4digten Anlage kompensiert werden, um die Verarbeitungsmengen bei etwa 75 Prozent der Nennkapazit\u00e4t zu halten. <\/p>\n<p><b>+++ 15:59 CDU fordert mehr Geld f\u00fcr Ukraine-Milit\u00e4rhilfe &#8211; &#8222;Russland folgt seiner eigenen Eskalationslogik&#8220; +++<\/b><br \/>Der CDU-Au\u00dfenpolitiker J\u00fcrgen Hardt fordert Finanzminister Lars Klingbeil auf, die Budgetanforderungen von Verteidigungsminister Boris Pistorius f\u00fcr die Ukraine-Milit\u00e4rhilfe ernster zu nehmen. &#8222;Die Sicherheitspolitik hat sich seit der Zeitenwende-Rede 2022 von Kanzler Scholz und den Sonderverm\u00f6gens-Entscheidungen aus dem Fr\u00fchjahr 2025 leider noch einmal ung\u00fcnstiger entwickelt&#8220;, sagt der au\u00dfenpolitische Sprecher der Unionsfraktion der &#8222;Rheinischen Post&#8220;. Hintergrund ist, dass Klingbeil Budgetanforderungen von Pistorius f\u00fcr eine h\u00f6here Ukraine-Hilfe aus Haushaltsgr\u00fcnden abgelehnt hat. Am Wochenende sind erneut russische Drohnen \u00fcber polnisches und rum\u00e4nisches Nato-Gebiet geflogen. &#8222;Russland setzt Muster fort, die wir leider schon von der Ukraine und Georgien kennen: Grenzen werden st\u00e4ndig ausgetestet und \u00fcberschritten, wenn keine Gegenma\u00dfnahmen zu verzeichnen sind. Nichtreaktion wird als Schw\u00e4che gewertet und heizt die Kriegsgefahr an&#8220;, sagt Hardt. &#8222;Putins Regime ist l\u00e4ngst eine Kriegsjunta, die mit Frieden gar nicht mehr umgehen kann. Russland folgt seiner eigenen Eskalationslogik. &#8220; Ein hohes Abschreckungsniveau auch in der Ukraine sei die beste Garantie daf\u00fcr, &#8222;dass wir diese schwierige Phase der europ\u00e4ischen Sicherheitspolitik gut und friedlich \u00fcberstehen&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 15:28 Griechenland fordert: Ukraine soll sich an EU-USA-Gespr\u00e4chen beteiligen +++<\/b><br \/>Der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis begr\u00fc\u00dft die Ambitionen der EU, weiter mit den USA \u00fcber den Ukraine-Krieg zu sprechen (siehe Eintrag von 14:25 Uhr). Er fordert allerdings die Teilnahme von Vertretern des angegriffenen Landes an den Dialogen. &#8222;Selbstverst\u00e4ndlich sollten diese Diskussionen und Debatten unter Beteiligung der Ukraine und unter voller Achtung der Unverletzlichkeit der Grenzen sowie in strikter \u00dcbereinstimmung mit den notwendigen Sicherheitsgarantien stattfinden&#8220;, sagt der Regierungschef auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Pr\u00e4sidenten des Europ\u00e4ischen Rates, Antonio Costa. Mitsotakis setzt sich zudem f\u00fcr eine St\u00e4rkung der ukrainischen Streitkr\u00e4fte ein.<\/p>\n<p><b>+++ 14:52 Ukraine bringt neue Kamikazedrohnen an den Start +++<\/b><br \/>Die Ukraine schlie\u00dft erste Tests mit neuen Kampfdrohnen ab, die eine Reichweite von 40 Kilometern haben sollen, teilt Mychajlo Fedorow, Stellvertretender Ministerpr\u00e4sident der Ukraine und Minister f\u00fcr digitale Transformation, auf <a href=\"https:\/\/t.me\/zedigital\/6137\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\">Telegram<\/a> mit. &#8222;Kamikaze-Angriffsdrohnen mit einer Reichweite von \u00fcber 40 km, die elektronische Kriegsf\u00fchrung \u00fcberwinden k\u00f6nnen, stellen eine neue Stufe der Besiegung des Feindes weit hinter der Frontlinie dar&#8220;, schreibt er. Es handle sich um &#8222;die wirksamsten Technologien&#8220;, &#8222;die schon bald an der Front eingesetzt werden&#8220;. Als n\u00e4chstes st\u00fcnden Fedorov zufolge erste &#8222;Kampftests&#8220; an, mit denen der Masseneinsatz von Kamikaze-Angriffsdrohnen beschleunigt werden solle.<\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/26033747-1757940545000\/16-9\/750\/630-360-1757931720-370.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Zwei Exemplare der neuen Kamikazedrohnen.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/630-360-1757931720-370.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Zwei Exemplare der neuen Kamikazedrohnen.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: Mychajlo Fedorow)<\/p>\n<p><b>+++ 14:25 EU will weiter mit USA \u00fcber Ukraine sprechen +++<\/b><br \/>Die EU hebt nach dem Vorsto\u00df von US-Pr\u00e4sident Donald Trump beim Thema Sanktionen gegen Russland die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Washington hervor. Die Abstimmung mit anderen L\u00e4ndern, &#8222;insbesondere mit den USA&#8220;, sei &#8222;unerl\u00e4sslich, damit diese Sanktionen so wirksam wie m\u00f6glich sind&#8220;, sagt EU-Kommissionssprecher Olof Gill. Die EU werde weiter versuchen, sich so &#8222;effektiv wie m\u00f6glich&#8220; mit den USA abzustimmen. Trump hatte sich am Samstag zu sch\u00e4rferen Sanktionen gegen Russland wegen dessen Angriffskriegs in der Ukraine bereit erkl\u00e4rt. Allerdings kn\u00fcpfte er dies an die Bedingung, dass alle Nato-Verb\u00fcndeten den Kauf von russischem \u00d6l stoppen. <\/p>\n<p><b>+++ 13:55 US-Milit\u00e4rs als Beobachter bei Man\u00f6ver von Russland und Belarus +++<\/b><br \/>US-Milit\u00e4rs haben als Beobachter das Gro\u00dfman\u00f6ver von Russland und Belarus verfolgt. Der belarussische Verteidigungsminister Viktor Chrenin sagte ihnen, sie k\u00f6nnten sich &#8222;alles ansehen, was f\u00fcr Sie von Interesse ist&#8220;. Insgesamt wurden Vertreter aus 23 L\u00e4ndern als Beobachter zugelassen, darunter mit der T\u00fcrkei und Ungarn auch zwei weitere Nato-Mitglieder. Russland und Belarus hatten am Freitag mit dem Man\u00f6ver &#8222;Sapad-2025&#8220; auf \u00dcbungspl\u00e4tzen in beiden L\u00e4ndern begonnen. Dies geschieht inmitten erh\u00f6hter Spannungen mit der Nato. Mitte vergangener Woche waren im Nato-Staat Polen mehrere russische Drohnen abgeschossen worden. Die Anwesenheit der US-Offiziere ist das j\u00fcngste Zeichen einer Ann\u00e4herung zwischen den USA und Belarus, einem engen Verb\u00fcndeten Russlands. Belarus hatte Russland im Februar 2022 sein Territorium f\u00fcr den Einmarsch in die Ukraine zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n<p><b>+++ 13:18 Bericht: \u00dcber 1200 zivile Opfer durch Streumunition im Ukraine-Krieg +++<br \/><\/b>In der Ukraine sind seit Beginn der russischen Invasion im Februar 2022 einer Untersuchung zufolge mehr als 1200 Zivilisten Opfer von Streumunition geworden. Beide Seiten setzten die Waffen weiter ein, insbesondere aber Russland, was zu Toten und Verletzten unter der Zivilbev\u00f6lkerung f\u00fchre, wie aus dem am Montag ver\u00f6ffentlichten Bericht Landmine and Cluster Munition Monitor hervorgeht. &#8222;Es gibt weiter Angriffe auf zivile Gebiete und Wohngeb\u00e4ude&#8220;, sagt Michael Hart, ein Experte der Organisation. &#8222;Einzelne Angriffe haben Dutzende Zivilisten get\u00f6tet und Hunderte verletzt.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 12:45 Litauen: Bislang keine Zwischenf\u00e4lle an Grenze w\u00e4hrend Sapad +++<br \/><\/b>Litauen hat bislang keine Zwischenf\u00e4lle an seinen Grenzen w\u00e4hrend des russisch-belarussischen Man\u00f6vers Sapad registriert. &#8222;Das erste Wochenende der aktiven Phase der Sapad-\u00dcbungen verlief relativ ruhig, sowohl was die illegale Migration als auch andere Vorf\u00e4lle an der Staatsgrenze betrifft. Grenzschutzbeamte registrierten keine ungew\u00f6hnlichen Aktivit\u00e4ten&#8220;, sagt Grenzschutz-Chef Rustamas Liubajevas im litauischen Radio. Weiterhin gibt es nach der Einsch\u00e4tzung der Beh\u00f6rden des baltischen EU- und Nato-Landes aber Risiken. Russland und sein Verb\u00fcndeter Belarus \u00fcben bei dem Man\u00f6ver den gemeinsamen Einsatz ihrer Streitkr\u00e4fte. Die diesj\u00e4hrige \u00dcbung sei im Umfang deutlich geringer als in fr\u00fcheren Jahren, konzentriere sich aber stark auf den Einsatz von Drohnen, sagt die litauische Verteidigungsministerin Dovile Sakaliene. &#8222;Russland versucht gegenw\u00e4rtig zu demonstrieren, dass es trotz seines Feststeckens in der Ukraine \u00fcber zus\u00e4tzliche F\u00e4higkeiten verf\u00fcgt und diese weiterentwickelt&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 12:14 Kreml: Nato ist Kriegspartei in der Ukraine +++<br \/><\/b>Der Kreml wirft der Nato vor, durch die Unterst\u00fctzung der Ukraine faktisch gegen Russland zu k\u00e4mpfen. &#8222;Die Nato ist de facto in diesen Krieg verwickelt&#8220;, sagt Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Das B\u00fcndnis leiste Kiew direkte und indirekte Unterst\u00fctzung. Man k\u00f6nne mit absoluter Sicherheit sagen, dass die Nato gegen Russland k\u00e4mpfe. Im \u00fcbrigen sei es so, dass die diplomatischen Bem\u00fchungen zur Beendigung des Krieges derzeit pausierten. Es gebe seitens der Ukraine hier keine Flexibilit\u00e4t.<\/p>\n<p><b>+++ 11:40 Russische Wirtschaft wird zu Handelsform aus den 1990er-Jahren gezwungen +++<br \/><\/b>Unter dem Druck westlicher Sanktionen greifen russische Unternehmen im Au\u00dfenhandel auf eine zuletzt in den 1990er-Jahren \u00fcbliche Methode zur\u00fcck: Tauschgesch\u00e4fte. Der Hauptgrund f\u00fcr diese Entwicklung sind Finanzsanktionen der westlichen Verb\u00fcndeten. Mithilfe von Handelsexperten, Zollerkl\u00e4rungen und Unternehmensangaben konnten insgesamt acht solcher Gesch\u00e4fte identifiziert werden. Bei einer der Transaktionen wurden chinesische Autos gegen russischen Weizen getauscht. Dabei kaufte der chinesische Partner die Autos in der Volksrepublik in der Landesw\u00e4hrung Yuan. Der russische Partner erwarb Getreide f\u00fcr Rubel. Anschlie\u00dfend wurden die Waren ausgetauscht.<\/p>\n<p><b>+++ 11:06 Medwedew droht EU mit Verfolgung wegen eingefrorener Verm\u00f6gen +++<br \/><\/b>Der Vize-Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, droht europ\u00e4ischen Staaten mit Konsequenzen, sollten sie versuchen, eingefrorene russische Verm\u00f6genswerte zu beschlagnahmen. Russland werde die EU-Staaten &#8222;bis zum Ende des Jahrhunderts&#8220; verfolgen, schreibt der fr\u00fchere Pr\u00e4sident auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. Hintergrund sind Medienberichte, wonach die EU-Kommission erw\u00e4gt, die Ertr\u00e4ge aus den eingefrorenen russischen Verm\u00f6genswerten zur Finanzierung der Ukraine zu verwenden. Russland bezeichnet jede Beschlagnahmung seiner Verm\u00f6genswerte als Diebstahl.<\/p>\n<p><b>+++ 10:31 Russland greift mit S300-Raketen und Drohnen an +++<br \/><\/b>Die russischen Streitkr\u00e4fte haben in der vergangenen Nacht die Ukraine erneut aus der Luft angegriffen. Dabei wurden 84 Drohnen sowie drei umfunktionierte Flugabwehrraketen vom Typ S300 eingesetzt, erkl\u00e4rt die ukrainische Luftwaffe auf Telegram. 59 der Raketen konnten dem Bericht zufolge abgeschossen werden. <\/p>\n<p><b>+++ 09:59 \u00dcber 200 Menschen in der Ukraine durch Streumunition get\u00f6tet oder verletzt +++<br \/><\/b>In der Ukraine wurden alleine im vergangenen Jahr mehr als 200 Menschen durch Streumunition verletzt. Das geht aus dem j\u00e4hrlichen Streumunitionsbericht der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hervor. Auch die Ukraine soll die Waffen in Russland genutzt haben, der Einsatz habe aber nicht verifiziert werden k\u00f6nnen, hei\u00dft es darin. Beide L\u00e4nder geh\u00f6ren nicht zu den 111, die das &#8222;\u00dcbereinkommen \u00fcber das Verbot von Streumunition&#8220; (Oslo-Konvention) ratifiziert haben.<\/p>\n<p><b>+++ 09:28 Moskau beschuldigt Kiew der &#8222;absichtlichen Provokation&#8220; +++<br \/><\/b>Nach dem Eindringen einer Drohne in den rum\u00e4nischen Luftraum hat Russlands Botschafter in Bukarest die Ukraine f\u00fcr den Vorfall verantwortlich gemacht. &#8222;Alle Fakten lassen darauf schlie\u00dfen, dass es sich um eine absichtliche Provokation des Regimes in Kiew handelt&#8220;, erkl\u00e4rt der russische Botschafter Wladimir Lipajew, der aus Protest gegen die Luftraumverletzung ins rum\u00e4nische Au\u00dfenministerium einbestellt wurde. Den Vorwurf aus Bukarest, es habe sich um eine russische Drohne gehandelt, wies Lipajew als &#8222;unbegr\u00fcndet&#8220; zur\u00fcck. Bukarest habe es zudem vers\u00e4umt, Fragen aus Moskau zur Identifizierung der Drohne &#8222;konkret und \u00fcberzeugend&#8220; zu beantworten. Laut Lipajew zielt Kiew darauf ab, &#8222;andere europ\u00e4ische L\u00e4nder in ein gef\u00e4hrliches milit\u00e4risches Abenteuer gegen die Russische F\u00f6deration zu verwickeln&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 08:51 Munz zu neuen Sanktionsdrohungen gegen Russland +++<br \/><\/b>US-Pr\u00e4sident Trump droht Russland mit neuen Sanktionen, sofern Europa mitspielt. Eine kremlnahe Zeitung sieht darin eine &#8222;List und Hinterh\u00e4ltigkeit von g\u00f6ttlichem Niveau&#8220;, wie ntv-Reporter Rainer Munz aus Moskau berichtet. <\/p>\n<p><b>+++ 08:12 Ukraine schaltet millionenschweres Flugabwehrsystem aus +++<br \/><\/b>Ukrainische Spezialkr\u00e4fte haben offenbar ein russisches Flugabwehrsystem vom Typ Buk-M3 im besetzten Gebiet Saporischschja ausschalten k\u00f6nnen. Das berichtet der ukrainische Milit\u00e4rgeheimdienst HUR. Die Buk-M3 ist eines der wichtigsten Luftabwehrsysteme Russlands und wird zum Bek\u00e4mpfen von Zielen in der Luft, am Boden und auf dem Wasser eingesetzt. Der Wert wird auf 40 bis 50 Millionen US-Dollar gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p><b>+++ 07:34 Ukraine: Gro\u00dfer Starlink-Ausfall an der Front +++<br \/><\/b>Der Satelliten-Internetdienst Starlink von Elon Musk hat derzeit einen weltweiten Ausfall mit Auswirkungen auf den Krieg in der Ukraine. Den Ausfall meldet das Unternehmen selbst. &#8222;Starlink ist erneut an der gesamten Front ausgefallen&#8220;, schreibt der oberste Drohnenkriegskommandant der Ukraine, Robert &#8222;Madyar&#8220; Brovdi, auf Telegram.<\/p>\n<p><b>+++ 06:53 Sikorski: Ukrainer werden dem Westen zeigen, wie man gegen Russland k\u00e4mpft +++<br \/><\/b>Der polnische Au\u00dfenminister Rados\u0142aw Sikorski ist der Ansicht, dass westliche Regierungen ber\u00fccksichtigen m\u00fcssen, dass die Ukrainer ihnen beibringen werden, wie man gegen Russland k\u00e4mpft, und nicht umgekehrt. Das sagt der Politiker in einem Interview mit dem &#8222;Guardian&#8220;. Polnische Anti-Drohnen-Teams sollen demnach von ukrainischen Operateuren geschult werden, um zu lernen, wie sie sich gegen zuk\u00fcnftige Angriffe verteidigen k\u00f6nnen. &#8222;Die Ukrainer verf\u00fcgen \u00fcber bessere Ausr\u00fcstung zur Bek\u00e4mpfung russischer Drohnen sowie \u00fcber viel umfassendere und relevantere Erfahrungen im Umgang mit der russischen Armee&#8220;, so Sikorski. &#8222;Dies ist etwas, das westliche Regierungen dringend in ihren \u00dcberlegungen ber\u00fccksichtigen m\u00fcssen: Es sind die Ukrainer, die uns lehren werden, wie wir Russland begegnen m\u00fcssen, und nicht umgekehrt.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 06:06 Tschechische Hubschraubereinheit wird in Polen stationiert +++<br \/><\/b>Eine tschechische Spezialeinheit mit Hubschraubern, bestehend aus drei Mi-171Sh-Hubschraubern, ist in Polen eingetroffen. Neben den Hubschraubern werden bis zu 150 tschechische Soldaten f\u00fcr einen Zeitraum von bis zu drei Monaten eingesetzt. Der Einsatz soll in wenigen Tagen beginnen, berichtet &#8222;European Pravda&#8220; unter Berufung auf die tschechische Verteidigungsministerin Jana \u010cernochov\u00e1. \u010cernochov\u00e1 weist demnach darauf hin, dass die Mission Teil eines Mandats sei, das im vergangenen Jahr von der Abgeordnetenkammer genehmigt wurde und bis 2026 g\u00fcltig ist. Es erm\u00f6glicht die Verst\u00e4rkung der Ostflanke der Nato als Teil der verst\u00e4rkten Vorw\u00e4rtspr\u00e4senz des B\u00fcndnisses.<\/p>\n<p><b>+++ 05:33 Rheinmetall gibt \u00dcbernahme-Deal mit Schiffbauer NVL bekannt +++<br \/><\/b>Deutschlands gr\u00f6\u00dfter R\u00fcstungskonzern Rheinmetall hat sich mit der Bremer Werftengruppe L\u00fcrssen auf einen Kauf ihrer Milit\u00e4rsparte NVL geeinigt. Der in D\u00fcsseldorf sitzende Marktf\u00fchrer gab den mutma\u00dflich milliardenschweren Deal am sp\u00e4ten Sonntagabend bekannt. &#8222;Vorbehaltlich der Genehmigung durch die zust\u00e4ndigen Kartellbeh\u00f6rden streben die Parteien den Vollzug der \u00dcbernahme f\u00fcr Anfang 2026 an&#8220;, hei\u00dft es in der Mitteilung. Zum Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, angesichts der Milliardenums\u00e4tze beider Firmen d\u00fcrfte aber eine gewaltige Summe an die L\u00fcrssen-Eigner flie\u00dfen. Mit dem Erwerb des Schiffbauers m\u00f6chte sich Rheinmetall breiter aufstellen und den Marine-Bereich als zus\u00e4tzliches Gesch\u00e4ftsfeld erschlie\u00dfen. Rheinmetall geh\u00f6rt zu den wichtigsten Waffenlieferanten der Ukraine, bezahlt wird diese Waffenhilfe teilweise von der Bundesregierung.<\/p>\n<p><b>+++ 03:22 Polen-Beauftragter der Bundesregierung schl\u00e4gt Sicherheitsgarantien statt Reparationen vor +++<\/b><br \/>Vor dem Deutschland-Besuch des polnischen Pr\u00e4sidenten Karol Nawrocki bekr\u00e4ftigt der Polen-Beauftragte der Bundesregierung, Knut Abraham, die Ablehnung deutscher Reparationszahlungen an Polen- im Gegenzug jedoch Sicherheitsgarantien in Aussicht gestellt. &#8222;Die Frage der Reparationen ist rechtlich abgeschlossen&#8220;, sagt der CDU-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Zugleich bed\u00fcrfe es einer &#8222;modernen \u00dcbersetzung der Verpflichtung Deutschlands&#8220; f\u00fcr Polen angesichts der deutschen Verbrechen im Land w\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs. Deutschland und Polen st\u00fcnden &#8222;f\u00fcreinander ein&#8220;, dies m\u00fcsse die Bundesregierung &#8222;milit\u00e4risch und finanziell unterlegen&#8220;, sagt Abraham dem RND und f\u00fcgt mit Blick auf Nawrockis Besuch in Berlin am Dienstag an: &#8222;Die Botschaft f\u00fcr den polnischen Pr\u00e4sidenten sollte sein, dass jede St\u00e4rkung der Sicherheit Polens eine St\u00e4rkung der Sicherheit Deutschlands ist, ob es nun finanzielle Hilfe, Waffensysteme oder Einheiten der Bundeswehr sind.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 01:52 Trump kn\u00fcpft US-Sanktionen gegen Russland an h\u00e4rteres Vorgehen Europas +++<\/b><br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump macht m\u00f6gliche US-Sanktionen gegen Russland von einem h\u00e4rteren Vorgehen Europas abh\u00e4ngig. &#8222;Die europ\u00e4ischen Strafma\u00dfnahmen sind nicht hart genug. Ich bin bereit zu handeln, aber Europa muss nachziehen und seine Ma\u00dfnahmen auf mein Niveau anheben&#8220;, sagt Trump vor Reportern.<\/p>\n<p><b>+++ 00:45 Polnischer Au\u00dfenminister: Wir sollten Drohnen bereits \u00fcber der Ukraine abfangen +++<\/b><br \/>Polens Au\u00dfenminister Rados\u0142aw Sikorski hat nach dem Eindringen russischer Drohnen in den Luftraum seines Landes angeregt, dass der Westen russische Drohnen und Raketen schon im ukrainischen Luftraum abf\u00e4ngt. &#8222;Wenn Sie mich pers\u00f6nlich fragen: Wir sollten dar\u00fcber nachdenken&#8220;, sagte Sikorski im Gespr\u00e4ch mit der &#8222;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&#8220; \u00fcber eine m\u00f6gliche Flugverbotszone. &#8222;Technisch w\u00e4ren wir als Nato und EU dazu in der Lage, aber das ist keine Entscheidung, die Polen allein treffen kann, sondern nur mit den Verb\u00fcndeten.&#8220; Sikorski schl\u00e4gt au\u00dferdem ein koordiniertes Vorgehen gegen die russische Schattenflotte in der Ostsee vor. &#8222;Deutschland oder auch die Nato k\u00f6nnten eine maritime Kontrollzone in der Nordsee errichten und damit die Einfahrt dieser Uraltschiffe in die Ostsee kontrollieren&#8220;, so der polnische Au\u00dfenminister.<\/p>\n<p><b>+++ 23:45 Selenskyj: Ukrainische Truppen r\u00fccken in Sumy vor +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj berichtet in seiner Abendansprache \u00fcber die Lage an der Front, unter anderem in den Regionen Sumy, Charkiw und Donezk. &#8222;Oberbefehlshaber Oleksandr Syrskyj hat heute einen Bericht vorgelegt. Es gibt gute Ergebnisse im Grenzgebiet der Region Sumy. Unsere Einheiten r\u00fccken weiter in Richtung der ukrainischen Staatsgrenze vor&#8220;, sagt Selenskyj laut Ukrinform. Er f\u00fcgt hinzu: &#8222;Die Russen erleiden auch in der Region Charkiw, in Kupjansk und in der Region Donezk erhebliche Verluste. Wir setzen unsere Aktionen im Sektor Dobropillja fort. Wichtig ist, dass unsere M\u00e4nner die russischen Angriffe abwehren.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 22:48 Ukrainische Ermittler: Mann durch Sprengstoff-Abwurf get\u00f6tet +++<\/b><br \/>Ein Mann ist bei einem russischen Drohnenangriff in der Region Cherson get\u00f6tet worden, wie regionale Beh\u00f6rden mitteilen. Russische Soldaten h\u00e4tten Sprengstoff aus einer Drohne auf eine Stra\u00dfe in der Stadt Beryslaw abgeworfen, hei\u00dft es von den ukrainischen Ermittlern. Dabei sei der Mann get\u00f6tet worden.<\/p>\n<p><b>+++ 22:14 Wadephul: &#8222;Putin testet uns&#8220; +++<\/b><br \/>Angesichts der russischen Luftraumverletzungen in Polen und Vorf\u00e4llen in Rum\u00e4nien will Bundesau\u00dfenminister Johann Wadephul den Druck auf Russland erh\u00f6hen. &#8222;Russland muss wissen: Wir werden immer antworten. Wir lassen uns nicht milit\u00e4risch weiter unter Druck setzen, sondern wir werden unsere Kr\u00e4fte entfalten, und die wirtschaftlichen Kr\u00e4fte und die politischen Kr\u00e4fte der freien Welt sind stark&#8220;, sagt er im ZDF. &#8222;Und jetzt testet er uns&#8220;, sagt Wadephul \u00fcber Kremlchef Wladimir Putin. &#8222;Er nimmt kein Angebot zu Gespr\u00e4chen an. Er will diesen Krieg in der Ukraine offensichtlich mindestens jetzt nicht beenden, sondern er geht dar\u00fcber hinaus und darauf muss man klar reagieren und zusammenstehen.&#8220; Es sei richtig, weitere Sanktionen gegen Russland auszubringen. Es gelte aber vor allem, die Verteidigungsf\u00e4higkeit an der Nato-Grenze zu verbessern.<\/p>\n<p>Alle vorherigen Entwicklungen<a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/23-36-Polens-Praesident-spricht-mit-Trump--article26024514.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\"> <\/a>k\u00f6nnen Sie <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/22-14-Wadephul-Putin-testet-uns--article26032311.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">hier nachlesen.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"US-Finanzminister Scott Bessent bekr\u00e4ftigt, die USA w\u00fcrden nur dann neue Sanktionen gegen die Empf\u00e4nger russischer \u00d6l-Exporte erlassen, wenn&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":148457,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,661,7225,13,929,7226,451,3286,14,1159,15,16,307,12,317,3081,4017,4018,4016,64,4019,4020,306,107],"class_list":{"0":"post-425450","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-cyberwar","12":"tag-headlines","13":"tag-kriege-und-konflikte","14":"tag-kriegsverbrechen","15":"tag-militaer","16":"tag-militaereinsaetze","17":"tag-nachrichten","18":"tag-nato","19":"tag-news","20":"tag-politik","21":"tag-russland","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-ukraine","24":"tag-ukraine-konflikt","25":"tag-united-states","26":"tag-united-states-of-america","27":"tag-us","28":"tag-usa","29":"tag-vereinigte-staaten","30":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika","31":"tag-wladimir-putin","32":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115210164990109635","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/425450","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=425450"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/425450\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/148457"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=425450"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=425450"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=425450"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}