{"id":425833,"date":"2025-09-15T23:48:32","date_gmt":"2025-09-15T23:48:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/425833\/"},"modified":"2025-09-15T23:48:32","modified_gmt":"2025-09-15T23:48:32","slug":"ueber-das-leben-am-rande-der-gesellschaft-der-freitag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/425833\/","title":{"rendered":"\u00dcber das Leben am Rande der Gesellschaft \u2014 der Freitag"},"content":{"rendered":"<p>Schon die ersten beiden Seiten von Sandra Weihs\u2019 Bem\u00fchungspflicht treffen wie ein Schlag in die Magengrube. Der Text gr\u00e4bt sich von dort aus immer tiefer in die Eingeweide hinein, l\u00e4sst jedes Wort rumoren und l\u00f6st schlie\u00dflich \u00dcbelkeit aus. \u00dcbel ist auch das Geflecht aus Pflichten, Pfadabh\u00e4ngigkeit und menschlicher Not, das Sandra Weihs so sensorisch beschreibt, dass es k\u00f6rperlich sp\u00fcrbar wird. Da ist etwa der Moment, in dem Manfred Gruber der Orangensaft der Supermarktsaftpresse \u00fcber die Finger rinnt, den er sich dann doch nicht leisten kann und besch\u00e4mt zur\u00fccklassen muss.<\/p>\n<p>Wenig sp\u00e4ter die Butter, die in seiner Jackentasche schmilzt, weil er ja eigentlich nur schnell das Allern\u00f6tigste kaufen wollte, nun aber eine Odyssee durch seine mittelgro\u00dfe \u00f6sterreichische Heimatstadt \u00fcber Bank und Beh\u00f6rde auf sich nehmen muss, um das R\u00e4tsel um sein leeres Konto zu l\u00f6sen. Und obendrauf der Regen, der kalt durch das beginnende Loch in seinen Schuh dringt. Dem\u00fctigung, die beim Gang zum AMS (Arbeitsmarktservice) bei jedem Schritt an ihm klebt. Dort angekommen \u201eist die Schlange lang. Ein bisschen kommt es dir vor, als rollten ein paar Orangen \u00fcber eine Schneise direkt an ein in Kunststoff gefasstes Messer.\u201c<\/p>\n<p>Es zeugt nicht nur vom literarischen K\u00f6nnen, das die \u00f6sterreichische Autorin mit ihrem dritten Roman unter Beweis stellt. Sie sch\u00f6pft gleicherma\u00dfen mit vollen H\u00e4nden aus ihrem Erfahrungsschatz als praktisch t\u00e4tige Sozialarbeiterin. Ein gro\u00dfes Gl\u00fcck f\u00fcr die Literatur. Eine Autorin, die ihre Figuren nicht nur aus einer Recherche, fl\u00fcchtigen Begegnungen oder der eigenen Vorstellungskraft formt, sondern Jahre der Begleitung sogenannter H\u00e4rtef\u00e4lle des Sozialsystems in ihnen verdichtet.<\/p>\n<p>Hauptfigur verk\u00f6rpert Bodensatz der Gesellschaft<\/p>\n<p>Ihre Figuren sind real und greifbar, mit scharfen Kanten, rauen Stellen. Keine w\u00e4chst einem so recht ans Herz, aber allen w\u00fcnscht man ihren Frieden. Und da ist ebenjener Manfred Gruber, der von der allwissenden Erz\u00e4hlerin mit \u201edu\u201c angesprochen wird, das schafft eine gro\u00dfe N\u00e4he zu dieser alternden und gescheiterten Existenz: Zu diesem geschiedenen Grantler, entfremdeten Vater, erfolglosen Arbeiter und unbeliebten Nachbarn.<\/p>\n<p>Er verk\u00f6rpert den<a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/julius-seibt\/monika-stemmer-herbst-der-reformen-ist-laecherliches-kleinklein-interview\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\"> Bodensatz der Gesellschaft<\/a>, um den sich in \u00d6sterreich wie auch in Deutschland die aktuelle Debatte um K\u00fcrzungen dreht. Gruber erf\u00fcllt seine Bem\u00fchungspflicht gelegentlich mit fingierten Bewerbungen, absolviert ein erzwungenes Probearbeiten mit an Sabotage grenzender Lustlosigkeit \u2013 ein Posterboy f\u00fcr eine Politik der sozialen H\u00e4rte? Nicht ganz.<\/p>\n<p>Nach einem Unfall ist er f\u00fcr die Fr\u00fchrente zu gesund und f\u00fcr die Lohnarbeit zu geschw\u00e4cht. Aber Armut macht findig: Er kocht, wie seine Mutter es ihm gezeigt hat, g\u00e4rtnert zur Selbstversorgung und baut der Tochter des Nachbarn einen \u201eLuxushasenstall\u201c mit handwerklicher Hingabe \u2013 auch wenn er daf\u00fcr kein Geld, sondern Bier und Restholz bekommt. Seine schlecht gelaunte Einsamkeit treibt ihn dabei an und steht ihm dann doch im Weg: Das dankbare L\u00e4cheln des Kindes kann er letztlich nicht mehr sehen. Das Gespr\u00e4ch mit dessen freundlich-ignorantem Vater ist ihm unertr\u00e4glich geworden.<\/p>\n<p>Gruber wird begleitet von seiner l\u00e4ngst verstorbenen Mutter, die wie ein nagendes schlechtes Gewissen und absch\u00e4tziges Urteil stets bei ihm ist. Auch seine Exfrau und Sohn reihen sich als abwesende Richter in seine inneren Monologe ein. Sein Sohn taucht dann aber doch einmal auf, besucht ihn mit seiner Verlobten, einer Psychotherapeutin, und rei\u00dft damit nicht nur Grubers Wunden, sondern einen ganzen Generationenkonflikt auf. Das Streben nach Awareness und Bed\u00fcrfnisorientierung treffen auf Verh\u00e4rtung und Sprachlosigkeit. Grubers Gegenspielerin, aber fast im selben Boot sitzend, ist Melanie Ranftl.<\/p>\n<p>Als Mitarbeiterin des Sozialamts nimmt sie Antr\u00e4ge entgegen und verk\u00fcndet Bescheide. Nach dem k\u00f6rperlichen Angriff eines Antragstellers ist sie nervlich am Ende. Als alleinerziehende Mutter einer noch kleinen Tochter kann sie aufgrund mangelnder Betreuung nur halbtags arbeiten. Dadurch ist sie auf Wohngeld angewiesen, was Selbstzweifel in ihr ausl\u00f6st, auch, weil selbst sie als Beh\u00f6rdenangestellte das B\u00fcrokratendeutsch auf dem Antragsformular nicht recht versteht. Sie f\u00fchlt Zorn gegen\u00fcber ihren \u201eKlienten\u201c, da diese nur unwesentlich weniger Geld bekommen als sie selbst, obwohl sie doch bis zur Ersch\u00f6pfung arbeitet.<\/p>\n<p>Der Roman nimmt eine dramatische Wendung<\/p>\n<p>Erst sp\u00e4t offenbart das Buch, dass in der Erz\u00e4hlerin sicherlich auch Sandra Weihs zu Teilen selbst steckt. Die solidarische Sozialarbeiterin wird vom Amt beauftragt, besonders schwierigen F\u00e4llen auf die Spr\u00fcnge zu helfen. Gruber sieht in ihr aber keine Hilfe, sondern Bevormundung und G\u00e4ngelung.<\/p>\n<p>Es ist diese Begegnung und ein unbedachter Witz, der dem Roman eine dramatische Wendung verleiht. Kein Zweifel: Das Menschenbild, auf dem die \u00f6sterreichische Sozialhilfe, das deutsche B\u00fcrgergeld und letztlich die Bem\u00fchungspflicht aufbauen, kann als Angriff auf die menschliche W\u00fcrde gesehen werden. Verst\u00fcmmelte Seelen f\u00fchren manchmal zu verst\u00fcmmelnder Gewalt.<\/p>\n<p>In <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/florian-schmid\/punk-war-mal\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Enno Stahls<\/a> Roman Diese Seelen aus dem Jahr 2008 richtet ein Arbeitsuchender seine Wut brutal gegen eine Sachbearbeiterin. Bei Weihs \u00fcbersetzt sich die Gewalt des Systems in Gewalt gegen sich selbst. Es ist kein blutiger Befreiungsschlag gegen ein b\u00fcrokratisches System, sondern der Versuch, der andauernden Fremdbestimmung mit Selbstverst\u00fcmmelung ein Ende zu setzen. Gruber wird handlungsf\u00e4hig, indem er sich ganz und gar arbeitsunf\u00e4hig macht. Wie ein Soldat, der sich mit dem selbst gesetzten \u201eHeimatschuss\u201c verst\u00fcmmelt.<\/p>\n<p>Erst die schwere Verletzung macht Gruber wieder zum Menschen, befreit ihn von der andauernden Dem\u00fctigung, an gesellschaftlichen Standards gemessen zu werden, die f\u00fcr ihn schon lange unerreichbar sind. Weihs\u2019 politischer Roman schlie\u00dft mit guten W\u00fcnschen an Gruber. In ihnen liegt aber kein viktimisierendes Mitleid, sondern Kampfgeist f\u00fcr eine sozialere Gesellschaft: \u201eIch verlasse die Wohnung und schlie\u00dfe mich dem Maiaufmarsch an.\u201c<\/p>\n<p><strong>Bem\u00fchungspflicht<\/strong> Sandra Weihs Frankfurter Verlagsanstalt 2025, 256 S., 24 \u20ac<\/p>\n<p>\n    wollte, nun aber eine Odyssee durch seine mittelgro\u00dfe \u00f6sterreichische Heimatstadt \u00fcber Bank und Beh\u00f6rde auf sich nehmen muss, um das R\u00e4tsel um sein leeres Konto zu l\u00f6sen. Und obendrauf der Regen, der kalt durch das beginnende Loch in seinen Schuh dringt. Dem\u00fctigung, die beim Gang zum AMS (Arbeitsmarktservice) bei jedem Schritt an ihm klebt. Dort angekommen \u201eist die Schlange lang. Ein bisschen kommt es dir vor, als rollten ein paar Orangen \u00fcber eine Schneise direkt an ein in Kunststoff gefasstes Messer.\u201cEs zeugt nicht nur vom literarischen K\u00f6nnen, das die \u00f6sterreichische Autorin mit ihrem dritten Roman unter Beweis stellt. Sie sch\u00f6pft gleicherma\u00dfen mit vollen H\u00e4nden aus ihrem Erfahrungsschatz als praktisch t\u00e4tige Sozialarbeiterin. Ein gro\u00dfes Gl\u00fcck f\u00fcr die Literatur. Eine Autorin, die ihre Figuren nicht nur aus einer Recherche, fl\u00fcchtigen Begegnungen oder der eigenen Vorstellungskraft formt, sondern Jahre der Begleitung sogenannter H\u00e4rtef\u00e4lle des Sozialsystems in ihnen verdichtet.Hauptfigur verk\u00f6rpert Bodensatz der GesellschaftIhre Figuren sind real und greifbar, mit scharfen Kanten, rauen Stellen. Keine w\u00e4chst einem so recht ans Herz, aber allen w\u00fcnscht man ihren Frieden. Und da ist ebenjener Manfred Gruber, der von der allwissenden Erz\u00e4hlerin mit \u201edu\u201c angesprochen wird, das schafft eine gro\u00dfe N\u00e4he zu dieser alternden und gescheiterten Existenz: Zu diesem geschiedenen Grantler, entfremdeten Vater, erfolglosen Arbeiter und unbeliebten Nachbarn.Er verk\u00f6rpert den Bodensatz der Gesellschaft, um den sich in \u00d6sterreich wie auch in Deutschland die aktuelle Debatte um K\u00fcrzungen dreht. Gruber erf\u00fcllt seine Bem\u00fchungspflicht gelegentlich mit fingierten Bewerbungen, absolviert ein erzwungenes Probearbeiten mit an Sabotage grenzender Lustlosigkeit \u2013 ein Posterboy f\u00fcr eine Politik der sozialen H\u00e4rte? Nicht ganz.Nach einem Unfall ist er f\u00fcr die Fr\u00fchrente zu gesund und f\u00fcr die Lohnarbeit zu geschw\u00e4cht. Aber Armut macht findig: Er kocht, wie seine Mutter es ihm gezeigt hat, g\u00e4rtnert zur Selbstversorgung und baut der Tochter des Nachbarn einen \u201eLuxushasenstall\u201c mit handwerklicher Hingabe \u2013 auch wenn er daf\u00fcr kein Geld, sondern Bier und Restholz bekommt. Seine schlecht gelaunte Einsamkeit treibt ihn dabei an und steht ihm dann doch im Weg: Das dankbare L\u00e4cheln des Kindes kann er letztlich nicht mehr sehen. Das Gespr\u00e4ch mit dessen freundlich-ignorantem Vater ist ihm unertr\u00e4glich geworden.Gruber wird begleitet von seiner l\u00e4ngst verstorbenen Mutter, die wie ein nagendes schlechtes Gewissen und absch\u00e4tziges Urteil stets bei ihm ist. Auch seine Exfrau und Sohn reihen sich als abwesende Richter in seine inneren Monologe ein. Sein Sohn taucht dann aber doch einmal auf, besucht ihn mit seiner Verlobten, einer Psychotherapeutin, und rei\u00dft damit nicht nur Grubers Wunden, sondern einen ganzen Generationenkonflikt auf. Das Streben nach Awareness und Bed\u00fcrfnisorientierung treffen auf Verh\u00e4rtung und Sprachlosigkeit. Grubers Gegenspielerin, aber fast im selben Boot sitzend, ist Melanie Ranftl.Als Mitarbeiterin des Sozialamts nimmt sie Antr\u00e4ge entgegen und verk\u00fcndet Bescheide. Nach dem k\u00f6rperlichen Angriff eines Antragstellers ist sie nervlich am Ende. Als alleinerziehende Mutter einer noch kleinen Tochter kann sie aufgrund mangelnder Betreuung nur halbtags arbeiten. Dadurch ist sie auf Wohngeld angewiesen, was Selbstzweifel in ihr ausl\u00f6st, auch, weil selbst sie als Beh\u00f6rdenangestellte das B\u00fcrokratendeutsch auf dem Antragsformular nicht recht versteht. Sie f\u00fchlt Zorn gegen\u00fcber ihren \u201eKlienten\u201c, da diese nur unwesentlich weniger Geld bekommen als sie selbst, obwohl sie doch bis zur Ersch\u00f6pfung arbeitet.Der Roman nimmt eine dramatische WendungErst sp\u00e4t offenbart das Buch, dass in der Erz\u00e4hlerin sicherlich auch Sandra Weihs zu Teilen selbst steckt. Die solidarische Sozialarbeiterin wird vom Amt beauftragt, besonders schwierigen F\u00e4llen auf die Spr\u00fcnge zu helfen. Gruber sieht in ihr aber keine Hilfe, sondern Bevormundung und G\u00e4ngelung.Es ist diese Begegnung und ein unbedachter Witz, der dem Roman eine dramatische Wendung verleiht. Kein Zweifel: Das Menschenbild, auf dem die \u00f6sterreichische Sozialhilfe, das deutsche B\u00fcrgergeld und letztlich die Bem\u00fchungspflicht aufbauen, kann als Angriff auf die menschliche W\u00fcrde gesehen werden. Verst\u00fcmmelte Seelen f\u00fchren manchmal zu verst\u00fcmmelnder Gewalt.In Enno Stahls Roman Diese Seelen aus dem Jahr 2008 richtet ein Arbeitsuchender seine Wut brutal gegen eine Sachbearbeiterin. Bei Weihs \u00fcbersetzt sich die Gewalt des Systems in Gewalt gegen sich selbst. Es ist kein blutiger Befreiungsschlag gegen ein b\u00fcrokratisches System, sondern der Versuch, der andauernden Fremdbestimmung mit Selbstverst\u00fcmmelung ein Ende zu setzen. Gruber wird handlungsf\u00e4hig, indem er sich ganz und gar arbeitsunf\u00e4hig macht. Wie ein Soldat, der sich mit dem selbst gesetzten \u201eHeimatschuss\u201c verst\u00fcmmelt.Erst die schwere Verletzung macht Gruber wieder zum Menschen, befreit ihn von der andauernden Dem\u00fctigung, an gesellschaftlichen Standards gemessen zu werden, die f\u00fcr ihn schon lange unerreichbar sind. Weihs\u2019 politischer Roman schlie\u00dft mit guten W\u00fcnschen an Gruber. 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