{"id":425892,"date":"2025-09-16T00:22:14","date_gmt":"2025-09-16T00:22:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/425892\/"},"modified":"2025-09-16T00:22:14","modified_gmt":"2025-09-16T00:22:14","slug":"ukraine-ticker-zwei-kommandeure-nach-gebietsverlusten-abberufen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/425892\/","title":{"rendered":"Ukraine-Ticker: Zwei Kommandeure nach Gebietsverlusten abberufen"},"content":{"rendered":"<p>21.20 Uhr: USA bekr\u00e4ftigen \u2013 Europa muss bei neuen Russland-Sanktionen mitziehen<\/p>\n<p>US-Finanzminister Scott Bessent hat bekr\u00e4ftigt, die USA w\u00fcrden nur dann neue Sanktionen gegen die Empf\u00e4nger russischer \u00d6l-Exporte erlassen, wenn auch europ\u00e4ische Staaten dies tun w\u00fcrden. &#8222;Wir erwarten, dass die Europ\u00e4er jetzt ihren Teil beitragen, und wir werden ohne die Europ\u00e4er nicht vorankommen&#8220;, sagt Bessent auf die Frage, ob die USA nach den von Pr\u00e4sident Donald Trump verh\u00e4ngten zus\u00e4tzlichen Z\u00f6llen von 25 Prozent auf indische Importe auch Z\u00f6lle auf chinesische Waren erheben w\u00fcrden. Mit den Z\u00f6llen sollen die beiden Hauptabnehmer russischen \u00d6ls dazu gebracht werden, auf diese Importe zu verzichten. Bessent erkl\u00e4rt, wenn Europa entsprechende Z\u00f6lle erheben w\u00fcrde, w\u00e4re der Krieg &#8222;in 60 oder 90 Tagen vorbei&#8220;, da dies die Haupteinnahmequelle Moskaus abschneiden w\u00fcrde.&#13;<\/p>\n<p>20.40 Uhr: Polen \u2013 Haben Drohne \u00fcber sensiblen Regierungsgeb\u00e4uden &#8222;neutralisiert&#8220;<\/p>\n<p>Polens Ministerpr\u00e4sident Donald Tusk hat auf X geschrieben, der Staatsschutz habe eine Drohne &#8222;neutralisiert&#8220;, die \u00fcber sensiblen Regierungsgeb\u00e4uden operiert habe. Zwei belarussische Staatsb\u00fcrger seien im Zusammenhang mit dem Vorfall festgenommen worden. Die Polizei untersuche die Umst\u00e4nde des Vorfalls.<\/p>\n<p>20.24 Uhr: Selenskyj dr\u00e4ngt auf Lieferung von Flugabwehr vor dem Winter<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj dr\u00e4ngt auf die Lieferung von zugesagten Flugabwehrsystemen vor dem Winter. &#8222;Es m\u00fcssen alle Vereinbarungen zur Lieferung von Flugabwehrsystemen, der zugeh\u00f6rigen Raketen und ebenfalls der Kaufvertr\u00e4ge zu 100 Prozent erf\u00fcllt werden&#8220;, sagte der Staatschef in seiner abendlichen Videobotschaft. Er bezog sich dabei auf Zusagen westlicher Verb\u00fcndeter bei Treffen vor kurzem in London, Washington und Paris, nannte aber keine konkreten Details. <\/p>\n<p>20.18 Uhr: Zwei ukrainische Kommandeure nach Gebietsverlusten abberufen<\/p>\n<p>Der ukrainische Oberbefehlshaber hat Medienberichten zufolge zwei ranghohe Offiziere nach Gebietsverlusten abberufen. Dies berichten ukrainische Medien unter Berufung auf Milit\u00e4rkreise. Betroffen sind demnach die Kommandeure des 17. und 20. Armeekorps. Ihre Einheiten hatten in den vergangenen zwei Wochen unter anderem in der Region Saporischschja und an der Grenze zur Region Dnipropetrowsk Gebiete aufgegeben.<\/p>\n<p>19.51 Uhr: London schickt Jets nach Polen und bestellt Botschafter Moskaus ein<\/p>\n<p>Gro\u00dfbritannien hat nach Zwischenf\u00e4llen in Polen und Rum\u00e4nien den russischen Botschafter Andrej Kelin einbestellt. Mit Blick auf das Eindringen russischer Drohnen in polnisches und rum\u00e4nisches Hoheitsgebiet sprach das Au\u00dfenministerium in London von einer &#8222;beispiellosen Verletzung&#8220; des Luftraums der Nato, die nicht hinnehmbar sei. Russland m\u00fcsse verstehen, dass &#8222;seine fortgesetzte Aggression die Einheit der Nato-Verb\u00fcndeten und unsere Entschlossenheit, der Ukraine zur Seite zu stehen&#8220;, nur verst\u00e4rke. Auf weitere Luftraumverletzungen werde es entschiedene Reaktionen geben. &#8222;Russland muss seinen illegalen Krieg gegen die Ukraine beenden.&#8220;&#13;<\/p>\n<p>18.31 Uhr: Neue Unterst\u00fctzungszusagen f\u00fcr Nato-Einsatz &#8222;Eastern Sentry&#8220;<\/p>\n<p>F\u00fcr den neuen Nato-Einsatz zur Sicherung des Luftraums an der Ostflanke gibt es weitere Unterst\u00fctzungszusagen. Gro\u00dfbritannien k\u00fcndigte an, sich mit Kampfjets vom Typ Typhoon zu beteiligen. Wie das oberste Hauptquartier der alliierten Streitkr\u00e4fte in Europa (Shape) im belgischen Mons mitteilte, wird auch Spanien in K\u00fcrze Beitr\u00e4ge ank\u00fcndigen. Zudem h\u00e4tten auch Italien und Schweden Hilfe signalisiert, hie\u00df es. Die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete unter Berufung auf Regierungskreise, dass Italien zwei Kampfjets vom Typ Eurofighter bereitstellen wolle.\u00a0&#13;<\/p>\n<p>14.01 Uhr: EU &#8211; Zusammenarbeit mit USA &#8222;unerl\u00e4sslich&#8220; f\u00fcr Effektivit\u00e4t der Russland-Sanktionen<\/p>\n<p>Nach dem Vorsto\u00df von US-Pr\u00e4sident Donald Trump beim Thema Sanktionen gegen Russland hat die EU die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Washington hervorgehoben. Die Abstimmung mit anderen L\u00e4ndern, &#8222;insbesondere mit den USA&#8220;, sei &#8222;unerl\u00e4sslich, damit diese Sanktionen so wirksam wie m\u00f6glich sind&#8220;, sagte EU-Kommissionssprecher Olof Gill in Br\u00fcssel. Die EU werde weiter versuchen, sich so &#8222;effektiv wie m\u00f6glich&#8220; mit den USA abzustimmen.<\/p>\n<p>Trump hatte sich am Samstag zu sch\u00e4rferen Sanktionen gegen Russland wegen dessen Angriffskriegs in der Ukraine bereit erkl\u00e4rt. Allerdings kn\u00fcpfte er dies an die Bedingung, dass alle Nato-Verb\u00fcndeten den Kauf von russischem \u00d6l stoppen. Zus\u00e4tzlich regte Trump Strafz\u00f6lle in H\u00f6he &#8222;von 50 bis 100 Prozent&#8220; auf Einfuhren aus China an &#8211; die nach einer Beendigung des Ukraine-Kriegs wieder aufgehoben werden sollten. Wenige Tage zuvor hatte er bereits solche Z\u00f6lle f\u00fcr China und Indien angesprochen, um Moskau den Geldhahn abzudrehen.\u00a0<\/p>\n<p>13.18 Uhr: Kreml &#8211; Nato ist &#8222;de facto&#8220; Kriegspartei in der Ukraine<\/p>\n<p>Der Kreml wirft der Nato vor, durch die Unterst\u00fctzung der Ukraine faktisch gegen Russland zu k\u00e4mpfen. &#8222;Die Nato ist de facto in diesen Krieg verwickelt&#8220;, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Das B\u00fcndnis leiste Kiew direkte und indirekte Unterst\u00fctzung. Man k\u00f6nne mit absoluter Sicherheit sagen, dass die Nato gegen Russland k\u00e4mpfe. Im \u00fcbrigen sei es so, dass die diplomatischen Bem\u00fchungen zur Beendigung des Krieges derzeit pausierten. Es gebe seitens der Ukraine hier keine Flexibilit\u00e4t.<\/p>\n<p>11.42 Uhr: Litauen &#8211; Bislang keine Zwischenf\u00e4lle an Grenze w\u00e4hrend Sapad<\/p>\n<p>Litauen hat bislang keine Zwischenf\u00e4lle\u00a0an seinen Grenzen w\u00e4hrend des russisch-belarussischen Man\u00f6vers Sapad registriert. &#8222;Das erste Wochenende der aktiven Phase der Sapad-\u00dcbungen verlief relativ ruhig, sowohl was die illegale Migration als auch andere Vorf\u00e4lle an der Staatsgrenze betrifft. Grenzschutzbeamte registrierten keine ungew\u00f6hnlichen Aktivit\u00e4ten&#8220;, sagte Grenzschutz-Chef\u00a0Rustamas\u00a0Liubajevas im litauischen Radio.\u00a0<\/p>\n<p>11.03 Uhr: Medwedew &#8211; Schutz der Ukraine bedeutet Krieg mit Russland<\/p>\n<p>Russland w\u00fcrde nach Worten von Ex-Kremlchef Dmitri Medwedew einen Schutz des ukrainischen Luftraums durch Nato-Kr\u00e4fte als Kriegserkl\u00e4rung betrachten. Der jetzige Vizechef des Sicherheitsrates in Moskau schrieb auf seinem russischen Telegram-Kanal: &#8222;Die Umsetzung der provokanten Idee einiger Kiewer und sonstiger Idioten, eine Flugverbotszone \u00fcber der &#8222;Ukraine&#8220; einzurichten und mit Nato-Kr\u00e4ften unsere Drohnen abzuschie\u00dfen, bedeutet blo\u00df eins &#8211; einen Krieg der Nato mit Russland.&#8220;<\/p>\n<p>Weil vergangene Woche russische Drohnen mehr als 20 Mal den polnischen Luftraum verletzt haben, hat die Nato zus\u00e4tzliche Kampfjets an ihre Ostflanke verlegt. Zugleich gibt es \u00dcberlegungen, den Schutz auf die Westukraine auszudehnen und anfliegende russische Drohnen oder Raketen dort abzuschie\u00dfen.\u00a0<\/p>\n<p>10.20 Uhr: Medwedew droht EU mit Verfolgung wegen eingefrorener Verm\u00f6gen<\/p>\n<p>Der Vize-Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, warnt europ\u00e4ische Staaten vor Konsequenzen, falls eingefrorene russische Verm\u00f6genswerte beschlagnahmt werden sollten. Medwedew, ehemaliger Pr\u00e4sident, erkl\u00e4rt auf Telegram, dass Russland die EU-Staaten &#8222;bis zum Ende des Jahrhunderts&#8220; verfolgen werde. Hintergrund sind Berichte, dass die EU-Kommission pr\u00fcft, Ertr\u00e4ge aus eingefrorenen russischen Verm\u00f6genswerten zur Finanzierung der Ukraine zu verwenden. Russland bezeichnet Beschlagnahmungen als Diebstahl.<\/p>\n<p>09.50 Uhr: Ukraine beklagt Starlink-Ausfall<\/p>\n<p>Die ukrainische Armee klagt \u00fcber einen erneuten Ausfall des Satelliten-Kommunikationsdienstes Starlink. Der Kommandeur der Drohnentruppen, Robert Browdi berichtete, das System sei um 7.28 Uhr (6.28 Uhr MESZ) erneut entlang der ganzen Front ausgefallen. Eine halbe Stunde sp\u00e4ter habe die schrittweise Wiederherstellung des Dienstes begonnen, schrieb er bei Telegram.\u00a0Auf der Online-Plattform Downdetector beklagten auch Nutzer von Starlink in den USA einen Ausfall. Von Starlink gab es zun\u00e4chst keine Best\u00e4tigung.<\/p>\n<p>09.30 Uhr: Streumunition &#8211; 314 Tote und Verletzte im vergangenen Jahr<\/p>\n<p>Mehr als 100 L\u00e4nder weltweit \u00e4chten die gef\u00e4hrliche Streumunition, aber der Einsatz geht weiter: Im vergangenen Jahr wurden die Waffen, die verheerende Wunden anrichten und t\u00f6ten k\u00f6nnen, unter anderem wieder von Russland in der Ukraine eingesetzt, wie aus dem j\u00e4hrlichen Streumunitionsmonitor hervorgeht.\u00a02024 wurden weltweit 314 Menschen durch Streumunition verletzt oder get\u00f6tet, davon allein 208 in der Ukraine. Auch die Ukraine soll die Waffen in Russland genutzt haben, der Einsatz habe aber nicht verifiziert werden k\u00f6nnen, hei\u00dft es darin. <\/p>\n<p>01.40 Uhr: Trump kn\u00fcpft US-Sanktionen gegen Russland an h\u00e4rteres Vorgehen Europas<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump macht m\u00f6gliche US-Sanktionen gegen Russland von einem h\u00e4rteren Vorgehen Europas abh\u00e4ngig. &#8222;Die europ\u00e4ischen Strafma\u00dfnahmen sind nicht hart genug. Ich bin bereit zu handeln, aber Europa muss nachziehen und seine Ma\u00dfnahmen auf mein Niveau anheben&#8220;, sagte Trump vor Reportern.<\/p>\n<p>00.19 Uhr: Selenskyj &#8211; Ukrainische Truppen r\u00fccken in Region Sumy vor<\/p>\n<p>Laut Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj ziehen ukrainische Kr\u00e4fte in den Grenzgebieten der n\u00f6rdlichen Sumy-Region vor. Dort versuchen russische Truppen seit Monaten Fu\u00df zu fassen. Selenskyj verweist zudem auf den Oberbefehlshaber Syrskyj, der berichtet, dass russische Streitkr\u00e4fte in Donezk und Charkiw erhebliche Verluste erleiden. Russland meldet wiederum fortlaufende Gel\u00e4ndegewinne in der zentralen Dnipropetrowsk-Region und setzt seinen Vormarsch im Osten fort. Denis Puschilin, der von Russland eingesetzte Verwaltungschef des besetzten Teils von Donezk, sprach von einer Zangenbewegung bei Orten nahe Pokrowsk. In der s\u00fcdlichen Cherson-Region starben nach Angaben des Gouverneurs Prokudin zwei Menschen durch Beschuss und Drohnenangriffe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"21.20 Uhr: USA bekr\u00e4ftigen \u2013 Europa muss bei neuen Russland-Sanktionen mitziehen US-Finanzminister Scott Bessent hat bekr\u00e4ftigt, die USA&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":425893,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,14,15,307,4030,12,317,306,107],"class_list":{"0":"post-425892","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-russland","14":"tag-russland-ukraine-krieg","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-ukraine","17":"tag-wladimir-putin","18":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115211124321977812","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/425892","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=425892"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/425892\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/425893"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=425892"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=425892"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=425892"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}