{"id":425925,"date":"2025-09-16T00:41:13","date_gmt":"2025-09-16T00:41:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/425925\/"},"modified":"2025-09-16T00:41:13","modified_gmt":"2025-09-16T00:41:13","slug":"weniger-sonne-als-im-rest-deutschlands","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/425925\/","title":{"rendered":"Weniger Sonne als im Rest Deutschlands"},"content":{"rendered":"<p>Es sind nur zwei Minuten Sonne weniger pro Tag, aber sie machen den Unterschied. Denn in der Bilanz des Sommers 2025 sorgen sie daf\u00fcr, dass Bremen von den 100 gr\u00f6\u00dften St\u00e4dten des Landes hinsichtlich der Sonnenstunden nur auf Platz 88 landet. Bei allen dar\u00fcber platzierten Orten hat die Dauer des Sonnenscheins n\u00e4mlich zu- und nicht abgenommen, jeweils verglichen mit dem Mittelwert der f\u00fcnf Jahre zuvor.<\/p>\n<p>Ausgewertet hat die Daten das Vergleichsportal Bild-Energiel\u00f6sungen, das sich daf\u00fcr am globalen Wettermodell des Europ\u00e4ischen Zentrums f\u00fcr mittelfristige Wettervorhersagen (ECMWF) bedient hat. Die weltweite Ausrichtung des Wettermodells d\u00fcrfte auch der Grund sein, warum dessen Bilanz auff\u00e4llig von der Sommer-R\u00fcckschau des Deutschen Wetterdienstes (DWD) abweicht. W\u00e4hrend n\u00e4mlich die ECMWF-Berechnungen der Hansestadt 11,2 Sonnenstunden pro Tag bescheinigen, vermeldet der DWD f\u00fcr den meteorologischen Sommer vom 1. Juni bis 31. August durchschnittlich nur knapp sieben Stunden Sonnenschein pro Tag in Bremen. Diese Zahl beruht auf Werten der Messstationen, die der DWD betreibt.<\/p>\n<p>In der Tendenz und im Vergleich zum Rest der Republik sind sich die Wettermodelle aber einig: Der Bremer Sommer 2025 liegt im bundesweiten Ranking eher am unteren Ende der Skala. Der Deutsche Wetterdienst kommt sogar zu dem Schluss, dass die Sonne 2025 in keinem anderen Bundesland weniger schien.<\/p>\n<p>Trotzdem war es in Bremen nicht am k\u00e4ltesten: Der vom DWD angegebene Durchschnittswert von 18,1 Grad lag h\u00f6her als in den anderen norddeutschen L\u00e4ndern Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Aber auch in Sachsen und Th\u00fcringen war der Sommer k\u00e4lter.<\/p>\n<p>Hinsichtlich der Durchschnittstemperatur decken sich die Angaben des ECMWF-Modells und des DWD-Modells nahezu. Demnach erlebte Flensburg mit durchschnittlich 16,7 Grad den k\u00e4ltesten Sommer, w\u00e4hrend es in Karlsruhe mit 21,3 Grad am w\u00e4rmsten war. Allerdings liegen auch die k\u00e4ltesten Durchschnittstemperaturen heute \u00fcberall grunds\u00e4tzlich h\u00f6her als im langj\u00e4hrigen Mittel von 1961 bis 1990, ein Hinweis auf den Klimawandel.<\/p>\n<p>Beim Niederschlag erwies sich Baden-W\u00fcrttemberg laut DWD als das nasseste Bundesland, rund 310 Liter Regen pro Quadratmeter kamen hier in den drei Monaten Juni, Juli und August herunter. Am trockensten zeigte sich der Sommer in Sachsen-Anhalt, wo am Ende 166 Liter je Quadratmeter ermittelt wurden. Bremen liegt mit 208 Litern eher im Mittelfeld.<\/p>\n<p>\n    Regen in den Sommermonaten verteilt sich aber nie gleichm\u00e4\u00dfig \u00fcber Raum und Zeit. Schauer und Gewitter bestimmen das Bild, sodass es gro\u00dfe Unterschiede geben kann. Die \u00fcber Bremen verteilten privaten Wettermessstationen, die ihre Werte ins <a href=\"https:\/\/www.awekas.at\/wp\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Automatische Wetterkarten System Awekas<\/a> melden, zeigen das anschaulich. So regnete es in Huchting rund 187 Liter, in Findorff waren es dagegen nur 116. Und beim einzigen Starkregenereignis des Sommers auf Bremer Stadtgebiet in der Nacht vom 2. auf den 3. Juli fielen in Arsten in kurzer Zeit \u00fcber 24 Liter auf den Quadratmeter, in Huchting waren es mit zw\u00f6lf Litern nur die H\u00e4lfte, in Vegesack regnete es in dieser Nacht kaum.\n<\/p>\n<p>                        <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/\" id=\"home\" class=\"button primary-primary font-size-15_1 m-0a customEvent\" data-layer-event-name=\"customEvent\" data-layer-trigger=\"click\" data-layer-category=\"artikelscoring\" data-layer-action=\"startseite_button\" data-layer-label=\"doc82eiqo4ozms14z1kdhsn\" data-layer-value=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/politik\/1\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zur Startseite<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es sind nur zwei Minuten Sonne weniger pro Tag, aber sie machen den Unterschied. 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