{"id":42608,"date":"2025-04-18T20:34:16","date_gmt":"2025-04-18T20:34:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/42608\/"},"modified":"2025-04-18T20:34:16","modified_gmt":"2025-04-18T20:34:16","slug":"wasserstoff-roadshow-der-ihk-nrw-in-muenster-gestartet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/42608\/","title":{"rendered":"Wasserstoff: Roadshow der IHK NRW in M\u00fcnster gestartet"},"content":{"rendered":"\n<p>M\u00fcnster &#8211; Die Energiefrage ist f\u00fcr Dr. Fritz Jaeckel nach wie vor \u201edie Achillesferse der deutschen Wirtschaft\u201c. Gemeinsam mit \u00fcber 50 Fachleuten aus Industrie- und Energieversorgungsunternehmen stellte der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der IHK Nord Westfalen beim Auftakt der \u201eH2-Roadshow\u201c von IHK NRW in M\u00fcnster deshalb die komplette Wertsch\u00f6pfungskette der Wasserstoffwirtschaft auf den Pr\u00fcfstand. Ziel der dreiteiligen Roadshow, die in Bonn und Hagen fortgesetzt wird, ist eine realistische Einsch\u00e4tzung f\u00fcr Unternehmen, ob und wie weit Wasserstoff zuk\u00fcnftig zu einer sicheren Energieversorgung beitragen kann.<\/p>\n<p>\u201eDer Maschinen- und Anlagenbau hat sich in den letzten Jahren den Herausforderungen zum Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft gestellt und ist zusammen mit der Wissenschaft in Vorleistung gegangen\u201c, res\u00fcmierte Dr. Eckhard G\u00f6ske, der Leiter der Industrieabteilung der IHK Nord Westfalen und Fachpolitischer Sprecher von IHK NRW. Dennoch sei die Unsicherheit beim Umstieg auf \u201egr\u00fcne\u201c Gase immer noch sehr hoch.<br \/>\u00a0<br \/>Dementsprechend zur\u00fcckhaltend sind laut IHK derzeit noch die potenziellen Anwender der neuen Technik. Dabei, so G\u00f6ske, ist es inzwischen m\u00f6glich, auch unterschiedliche Gase zur Bereitstellung von Prozessw\u00e4rme zu nutzen und dabei zum Beispiel auch mit Beimischungen von Wasserstoff zu Erdgas zu arbeiten. Auch Ammoniak kann zum Einsatz kommen. \u201eDie damit verbundene Flexibilit\u00e4t kann vielen Anwendern den Einstieg in die Wasserstofftechnik erleichtern\u201c, betonte G\u00f6ske. Die Ausr\u00fcster s\u00e4hen dabei ihren Markt haupts\u00e4chlich in Europa und Deutschland, \u201eweil hier der politische Wille zum Markthochlauf f\u00fcr Wasserstoff besteht\u201c.<br \/>\u00a0<br \/>Die Nachfrage nach entsprechender Technik verharrt bisher allerdings auf niedrigem Niveau, wie die Anlagenbauer berichteten, darunter Matthias Rieken von Honeywell aus Lotte und Ulrich Hagemann von der Keller HCW GmbH aus Ibbenb\u00fcren.<br \/>\u00a0<br \/>W\u00e4hrend sich die Anlagentechnik also \u201ewasserstoffready\u201c zeigt, bleibt die Frage, woher die Industrie den ben\u00f6tigten Wasserstoff beziehen soll. Prof. Dr. Klaus G\u00f6rner vom Gas- und W\u00e4rme-Institut Essen\/Rhein-Ruhr-Power analysierte die Import- und Energiequellen. \u201eAktuell sieht die Politik vor, dass Deutschland 80 Prozent seines Bedarfs importiert\u201c, erkl\u00e4rte er. Wie schnell Wasserstoff-Produktionskapazit\u00e4ten in Deutschland derzeit genehmigt werden k\u00f6nnen, erl\u00e4uterte Christian Terhorst von der Bezirksregierung M\u00fcnster.<br \/>\u00a0<br \/>Die n\u00e4chsten Stationen der H2-Roadshow sind Bonn (30. April) und Hagen (21. Mai).\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"M\u00fcnster &#8211; Die Energiefrage ist f\u00fcr Dr. Fritz Jaeckel nach wie vor \u201edie Achillesferse der deutschen Wirtschaft\u201c. Gemeinsam&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":42609,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1843],"tags":[3364,29,21642,30,11154,8970,1209,5702],"class_list":{"0":"post-42608","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenster","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-fritz-jaeckel","11":"tag-germany","12":"tag-ihk-nord-westfalen","13":"tag-muenster","14":"tag-nordrhein-westfalen","15":"tag-wasserstoff"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114360881464442870","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42608","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=42608"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42608\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/42609"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=42608"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=42608"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=42608"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}