{"id":426794,"date":"2025-09-16T08:46:12","date_gmt":"2025-09-16T08:46:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/426794\/"},"modified":"2025-09-16T08:46:12","modified_gmt":"2025-09-16T08:46:12","slug":"japan-und-eu-kooperieren-beim-batterierecycling","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/426794\/","title":{"rendered":"Japan und EU kooperieren beim Batterierecycling"},"content":{"rendered":"<p>Die japanische \u201eBatteries Supply Chain Association\u201c (BASC) und die europ\u00e4ische Industrievereinigung \u201eEBA250\u201c haben ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, um beim Recycling von Lithium-Ionen-Batterien sowie bei der Ausbildung von Fachkr\u00e4ften enger zu kooperieren.<\/p>\n<p>Japans Wirtschaftsminister Yoji Muto sowie der stellvertretende EU-Kommissionspr\u00e4sident f\u00fcr Industriepolitik, Jean-No\u00ebl Sejourne, nahmen an der Zeremonie teil. Beide Seiten betonten die Bedeutung einer engeren Zusammenarbeit, um die Versorgung mit wichtigen Materialien f\u00fcr Batterien langfristig zu sichern.<\/p>\n<p>Gemeinsame Standards f\u00fcr Recycling<\/p>\n<p>Ein Hauptpunkt des Abkommens betrifft den Umgang mit sogenannter \u201eBlack Mass\u201c. Dabei handelt es sich um das Material, das beim Zerkleinern gebrauchter Lithium-Ionen-Batterien entsteht und wertvolle Rohstoffe wie Kobalt, Nickel und Lithium enth\u00e4lt. BASC und EBA250 planen, ihre Standards in diesem Bereich anzugleichen, um eine reibungslosere Nutzung und den internationalen Handel mit recycelten Materialien zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Zudem sollen Informationen zur Ausbildung und Qualifizierung von Fachkr\u00e4ften in der Batteriebranche ausgetauscht werden. Angesichts der wachsenden Elektromobilit\u00e4t und steigender Nachfrage nach Speichersystemen sehen beide Verb\u00e4nde hier einen gro\u00dfen Bedarf.<\/p>\n<p>Weniger Abh\u00e4ngigkeit von asiatischen Lieferketten<\/p>\n<p>Japan geh\u00f6rt zu den f\u00fchrenden Produzenten von Lithium-Ionen-Batterien. Unternehmen wie Panasonic, Sony und GS Yuasa sind international wichtige Anbieter. In Europa entsteht mit der \u201eEuropean Battery Alliance\u201c (EBA250) ein Industrienetzwerk, das den Aufbau eigener Kapazit\u00e4ten und sogenannter Gigafactories vorantreibt, um weniger abh\u00e4ngig von asiatischen Lieferketten zu sein.<\/p>\n<p>Die japanische Regierung verfolgt mit ihrer \u201eGreen Growth Strategy\u201c \u00e4hnliche Ziele. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau von Recyclingkapazit\u00e4ten, um die Abh\u00e4ngigkeit von Importen zu verringern und die Klimaziele zu erreichen. BASC-Vorsitzender Hiroaki Koda bezeichnete die Vereinbarung mit der EU als \u201eStartpunkt f\u00fcr eine zirkul\u00e4re Batteriewirtschaft, die japanische Technologie und europ\u00e4ische Strukturen zusammenf\u00fchrt\u201c.<\/p>\n<p>Wirtschaftliche Vorteile f\u00fcr beide Seiten<\/p>\n<p>F\u00fcr Japan bietet die Partnerschaft die M\u00f6glichkeit, technologische Expertise in Europa einzubringen und von dortigen Erfahrungen im Aufbau neuer Recyclingstrukturen zu profitieren. Beide Seiten versprechen sich wirtschaftliche Vorteile durch geringere Importkosten und eine stabilere Versorgung.<\/p>\n<p>Auch die Umweltperspektive spielt eine Rolle. Jede recycelte Tonne Batteriematerial reduziert den Bedarf an Bergbau und die damit verbundenen Belastungen. F\u00fcr ein rohstoffarmes Land wie Japan ist dies ein wichtiger Beitrag zu einer nachhaltigeren Industrie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die japanische \u201eBatteries Supply Chain Association\u201c (BASC) und die europ\u00e4ische Industrievereinigung \u201eEBA250\u201c haben ein Memorandum of Understanding unterzeichnet,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":426795,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-426794","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115213106422287488","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/426794","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=426794"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/426794\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/426795"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=426794"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=426794"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=426794"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}