{"id":426871,"date":"2025-09-16T09:29:13","date_gmt":"2025-09-16T09:29:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/426871\/"},"modified":"2025-09-16T09:29:13","modified_gmt":"2025-09-16T09:29:13","slug":"privatsenderverbund-kritisiert-ard-radioplaene-scharf-digital-fernsehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/426871\/","title":{"rendered":"Privatsenderverbund kritisiert ARD-Radiopl\u00e4ne scharf &#8211; DIGITAL FERNSEHEN"},"content":{"rendered":"<p>            <img decoding=\"async\" fetchpriority=\"high\" width=\"696\" height=\"464\" data-no-lazy=\"\" class=\"entry-thumb\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Nach-Kriegsende-wurde-der-Rundfunk-neu-aufgebaut-und-neu-organisiert-696x464.jpg\" alt=\"\" title=\"Nach Kriegsende wurde der Rundfunk neu aufgebaut und neu organisiert\"\/>Nach Kriegsende wurde der Rundfunk neu aufgebaut und neu organisiert<\/p>\n<p><strong>Der Reformstaatsvertrag sieht f\u00fcr die ARD ab 1. Januar 2027 eine deutliche Reduzierung der aktuell noch 69 H\u00f6rfunkwellen vor. Welche Angebote gekippt werden, steht jeder Anstalt frei. Die Vorgaben der Politik sind klar. Doch die Privaten sind gar nicht gl\u00fccklich mit der beabsichtigten Umsetzung.<\/strong><\/p>\n<p>Ab 2027 soll die ARD ihr Angebot an Radioprogrammen auf 69 Wellen reduzieren, so sieht es der dann geltende Reformstaatsvertrag vor. <\/p>\n<p>Laut der Ansicht des Privatsenderverbands Vaunet bleibt die ARD-Radiostrategie deutlich hinter den Vorgaben der Politik zur\u00fcck. Vaunet ist sogar der Ansicht, dass die Reduzierung der ARD-Radiowellen sogar die Wettbewerbssituation noch weiter versch\u00e4rfen k\u00f6nne.<\/p>\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Was die ARD aktuell plant, ist bestenfalls eine \u201eProgrammreduzierung light\u201c. <\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Marco Maier, Vorsitzender des Fachbereichs Radio und Audiodienste im VAUNET und CEO der FFH Mediengruppe sagt nun: \u201eWas die ARD aktuell plant, ist bestenfalls eine \u201eProgrammreduzierung light\u201c. Man versucht schon jetzt, die eindeutige Absichtserkl\u00e4rung der L\u00e4nder, \u00f6ffentlich-rechtliche Programme sp\u00fcrbar zu reduzieren, so wie es bei der Bekanntgabe des Reformstaatsvertrags klar angek\u00fcndigt wurde, gezielt zu verw\u00e4ssern und die Reduzierung mit Begrifflichkeiten wie \u201aKooperationen\u2018, \u201aZusammenarbeit\u2018 oder \u201aZusammenlegung\u2018 umzuinterpretieren.\u201c Das d\u00fcrfe nicht das neue Narrativ f\u00fcr die ARD-Radioreform werden, sagt Maier. \u201eGerade die Option der Kooperationsprogramme kann zu neuen \u00fcberregionalen Wellen f\u00fchren, die den Wettbewerb f\u00fcr private Anbieter zus\u00e4tzlich erschweren.\u201c<\/p>\n<p>Vorgeworfen wird der ARD insbesondere, dass diese vor allem die Streichung kleiner, meist werbefreier Spartenkan\u00e4le vorsieht. Bem\u00e4ngelt wird zudem, dass der Reformstaatsvertrag den ARD-Anstalten gestattet, Programme zusammenzulegen und gemeinschaftlich zu veranstalten. Dies bedeutet laut gesetzlicher Vorgabe eine Verringerung um einen halben Sender.<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang wird von den Privaten weiter angekreidet, dass von den 17 einzustellenden Programmen tats\u00e4chlich nur zw\u00f6lf terrestrisch abgeschaltet werden. Die restlichen Programme w\u00fcrden als halbe Kan\u00e4le weiter on air bleiben. Au\u00dferdem sei es nicht hinnehmbar, dass nur \u00fcber DAB+ exklusiv verbreitete Zusatzkan\u00e4le gestrichen werde, w\u00e4hrend sich auf UKW gar nichts \u00e4ndert.<\/p>\n<p>Vor allem aber wird auch kritisiert, dass die ARD vor allem Kultur- und Infowellen einstellt. Also durchweg Programme mit geringer Massenwirkung. Aus den Klagen der Vaunet klingt hervor, dass sie sich vor allem eine Einstellung der reichweitenst\u00e4rksten Programme der ARD-Anstalten auf UKW gew\u00fcnscht h\u00e4tte. Das h\u00e4tte den Privaten n\u00e4mlich die Chance auf zus\u00e4tzliche H\u00f6rer und vor allem weitere Werbeeinnahmen gesichert. Die Einstellung werbefreier Kan\u00e4le bringt den Privaten gar nichts.<\/p>\n<p>Niemand ist gl\u00fccklich<\/p>\n<p>Dass die Privatsender mit der ARD-Radioreform nicht gl\u00fccklich sind, liegt auf der Hand. Schlie\u00dflich kommt es so zu keiner Neuaufteilung der zu vergebenden Werbegelder zwischen der ARD und den kommerziellen Anbietern.<\/p>\n<p>Wie bereits mehrfach zu h\u00f6ren war, sind auch die ARD-Anstalten alles andere als gl\u00fccklich mit den Vorgaben der Politik. Erreicht wird damit vor allem, dass die H\u00f6rer um exklusive digitale Zusatzangebote beraubt werden. Hinzu kommt, dass mit der Einstellung von DAB+-Programmen nur sehr wenig Geld eingespart wird.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem interessant:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach Kriegsende wurde der Rundfunk neu aufgebaut und neu organisiert Der Reformstaatsvertrag sieht f\u00fcr die ARD ab 1.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":84822,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1772],"tags":[223,2620,29,214,30,1779,810,111772,96330,2621,215,111773],"class_list":{"0":"post-426871","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-musik","8":"tag-ard","9":"tag-dab","10":"tag-deutschland","11":"tag-entertainment","12":"tag-germany","13":"tag-music","14":"tag-musik","15":"tag-programmstreichung","16":"tag-reformstaatsvertrag","17":"tag-ukw","18":"tag-unterhaltung","19":"tag-vaunet"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115213275436836145","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/426871","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=426871"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/426871\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/84822"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=426871"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=426871"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=426871"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}