{"id":426880,"date":"2025-09-16T09:34:10","date_gmt":"2025-09-16T09:34:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/426880\/"},"modified":"2025-09-16T09:34:10","modified_gmt":"2025-09-16T09:34:10","slug":"fokus-auf-ki-native-plattform-nothing-sichert-sich-200-millionen-dollar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/426880\/","title":{"rendered":"Fokus auf &#8222;KI-native Plattform&#8220;: Nothing sichert sich 200 Millionen Dollar"},"content":{"rendered":"<ol class=\"a-toc__list\">\n<li class=\"a-toc__item&#10;          &#10;            a-toc__item--counter&#10;          &#10;            a-toc__item--current\">\n<p>              Fokus auf &#8222;KI-native Plattform&#8220;: Nothing sichert sich 200 Millionen Dollar<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Das Londoner Start-up Nothing hat den Abschluss einer Series-C-Finanzierungsrunde in H\u00f6he von 200 Millionen US-Dollar angek\u00fcndigt. Mit dem neu eingesammelten Geld will das Unternehmen eine KI-native Plattform entwickeln. Angef\u00fchrt wurde die Runde von Tiger Global. Weitere Unterst\u00fctzung erhielt das Unternehmen von den bestehenden Investoren GV, Highland Europe, EQT, Latitude, I2BF und Tapestry sowie durch neue strategische Partner wie Nikhil Kamath und Qualcomm Ventures.<\/p>\n<p>Das 2021 von Carl Pei und weiteren ehemaligen OnePlus-Mitarbeitern gegr\u00fcndete Unternehmen Nothing wird nach eigenen Angaben nun mit 1,3 Milliarden US-Dollar bewertet. Mit den neuen Millionen will das Start-up das &#8222;n\u00e4chste Kapitel&#8220; aufschlagen und eine Plattform schaffen, &#8222;auf der Hardware und Software zu einem intelligenten Gesamtsystem verschmelzen&#8220;.<\/p>\n<p>Hardware muss sich weiterentwickeln<\/p>\n<p>Wie Nothing-Mitgr\u00fcnder in einem Beitrag schreibt, ist er davon \u00fcberzeugt, dass das Smartphone auch im Zeitalter der K\u00fcnstlichen Intelligenz eine zentrale Rolle spielen werde. Es habe sich in den vergangenen 18 Jahren zum &#8222;wichtigsten Werkzeug&#8220; entwickelt, das Leben zu organisieren. Durch den &#8222;Zugriff auf Kontext und Nutzerwissen&#8220; sei es &#8222;das m\u00e4chtigste Consumer-Device \u00fcberhaupt&#8220;.<\/p>\n<p>        Lesen Sie auchMehr anzeigenWeniger anzeigen<\/p>\n<p>KI habe in den vergangenen drei Jahren gro\u00dfe Fortschritte gemacht, das Smartphone-Erlebnis sich jedoch kaum weiterentwickelt. KI-Funktionen auf dem Smartphone seien auf &#8222;marginale Verbesserungen bei der Kamera, \u00dcbersetzungen oder Sprachassistenten&#8220; beschr\u00e4nkt und lieferten wenig Mehrwert.<\/p>\n<p>Nothing strebt an, das zu ver\u00e4ndern: &#8222;Damit KI ihr volles Potenzial entfalten kann, muss sich auch die Hardware weiterentwickeln&#8220;, schreibt Pei. &#8222;Wir glauben an ein neues Betriebssystem \u2013 eines, das seine Nutzerinnen und Nutzer wirklich versteht, sich anpasst, Kontexte erfasst und Aufgaben \u00fcbernimmt.&#8220; Das System soll den Alltag vereinfachen und es Menschen erm\u00f6glichen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. &#8222;Statt einer universellen L\u00f6sung werden eine Milliarde individueller Betriebssysteme f\u00fcr eine Milliarde Menschen entstehen.&#8220;<\/p>\n<p>Pers\u00f6nliches Betriebssystem f\u00fcr alles<\/p>\n<p>Der Nothing-CEO geht in seinen Ausf\u00fchrungen aber nicht auf hardwareseitige \u00c4nderungen ein, sondern konzentriert auf die Software. Seine Vision spiegelt letztlich auch eher das wider, was die gro\u00dfen Player wie Google und Apple verfolgen. Ger\u00e4te sollen proaktiver und f\u00fcr Nutzer st\u00e4rker zum pers\u00f6nlichen Assistenten werden.<\/p>\n<p>Auch das Ziel, dass Nothings Betriebssystem &#8222;langfristig&#8220; ger\u00e4te\u00fcbergreifend funktionieren soll, ist im Grunde nicht neu. Hier sieht der Hersteller den Einstieg zun\u00e4chst \u00fcber die Ger\u00e4tekategorien wie Smartphones, Audioprodukte und Smartwatches. Langfristig sieht Pei eine Ausweitung des Systems auf Smart-Glasses, humanoide Roboter, Elektrofahrzeuge und weitere Kategorien.<\/p>\n<p>Ein wenig erinnert dieses Ziel an jenes, das etwa auch Xiaomi mit HyperOS und Huawei mit HarmonyOS verfolgen. Die beiden Hersteller bieten gewisserma\u00dfen ihre vernetzte Plattformen f\u00fcr verschiedenste Produktkategorien von Smartphones bis hin zu Autos an.<\/p>\n<p>&#8222;Eine neue Ger\u00e4teklasse wird entstehen&#8220;<\/p>\n<p>Mit dem Ausbau von KI in diversen bekannten Produktkategorien sei nicht Schluss, meint Pei. Es k\u00f6nnte bald ein neues Ger\u00e4t folgen, das &#8222;smarter, kontextbewusster und allgegenw\u00e4rtig&#8220; sei. Worauf er konkret abzielt, sagt er nicht. Hier gibt er sich \u00e4hnlich kryptisch wie OpenAI bei seinem KI-Gadget, das <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Gerichtsdokumente-OpenAIs-KI-Gadget-weder-Ohrstoepsel-noch-Wearable-10457459.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">weder Ohrst\u00f6psel noch Wearable sein soll<\/a>.<\/p>\n<p>Das Thema KI ist f\u00fcr Nothing im Grunde noch recht neu: Mit dem Phone 3a hatte der Hersteller erste Z\u00fcge seiner eigenen KI-Plattform angek\u00fcndigt und dem Smartphone einen dedizierten &#8222;Essential&#8220;-Knopf verpasst. \u00dcber diesen k\u00f6nnen Nutzerinnen und Nutzer verschiedene KI-Funktionen im &#8222;Essential-Space&#8220; zugreifen. In diesem Space sammelt man Screenshots, Notizen und Text- oder Sprachschnipsel. Aus denen soll die KI die wichtigsten Informationen ziehen und sinnvoll aufbereiten.<\/p>\n<p>Bisher \u00fcberzeugt das nicht: &#8222;Wirklich n\u00fctzlich scheint Essential bislang nicht, viele Dinge lassen sich anderswo ebenso schnell erledigen&#8220;, <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/tests\/Bezahlbare-Mittelklasse-Smartphones-Nothing-Phone-3a-und-3a-Pro-im-Test-10342392.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">schreibt heise online im Test des Phone 3a<\/a>. Die bisherigen L\u00f6sungen waren offenbar nur erste Gehversuche in Sachen K\u00fcnstliche Intelligenz: 2026 will Nothing die ersten &#8222;KI-nativen Ger\u00e4te&#8220; vorstellen.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:afl@heise.de\" title=\"Andreas Floemer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">afl<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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