{"id":426938,"date":"2025-09-16T10:06:31","date_gmt":"2025-09-16T10:06:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/426938\/"},"modified":"2025-09-16T10:06:31","modified_gmt":"2025-09-16T10:06:31","slug":"draghi-zeichnet-duestere-zukunft-fuer-eu-wirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/426938\/","title":{"rendered":"Draghi zeichnet d\u00fcstere Zukunft f\u00fcr EU-Wirtschaft"},"content":{"rendered":"<p class=\"fp-paragraph\"><strong>Br\u00fcssel<\/strong> &#8211; Der ehemalige italienische Regierungs- und EZB-Chef Mario Draghi zeichnet ein d\u00fcsteres Zukunftsbild f\u00fcr Europas Wirtschaft. \u201eUnser Wachstumsmodell verliert an Bedeutung, die Schwachstellen nehmen zu, und es gibt keinen klaren Weg, um die erforderlichen Investitionen zu finanzieren\u201c, sagte Draghi bei einer Rede in Br\u00fcssel. Die Energiepreise seien weiterhin zu hoch, zu wenige Unternehmen arbeiteten mit k\u00fcnstlicher Intelligenz und es gebe Nachholbedarf beim Aufbau der Mikrochipproduktion.\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Zudem ging Draghi auf Probleme in der Automobilindustrie ein. Der Absatz von Elektroautos stocke, Modelle seien zu teuer, die CO2-Emissionen im Verkehr sinken kaum. Noch w\u00e4hrend Draghi sprach, wurde bekannt, dass Ford wegen schleppender E-Auto-Nachfrage bis zu 1.000 Stellen in K\u00f6ln streicht.\u00a0<\/p>\n<p>Ein Jahr Draghi-Bericht\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Vor einem Jahr hatte Draghi einen von EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen in Auftrag gegebenen Bericht vorgestellt, worin der 78-J\u00e4hrige klarstellte, dass die Europ\u00e4ische Union im Konkurrenzkampf mit den USA und China deutlich innovativer werden m\u00fcsse. Die EU stehe vor einer \u201eexistenziellen Herausforderung\u201c, hie\u00df es. Die Kommission brachte daraufhin eine Reihe von Vereinfachungsvorschl\u00e4gen und anderen Ma\u00dfnahmen auf den Weg.\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Deutlich optimistischer als Draghi in seiner aktuellen Rede blickte kurz zuvor EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen auf ihre Wirtschaftspolitik und die \u00f6konomische Lage in der EU. Es gebe Milliarden zur Wirtschaftsf\u00f6rderung, es gebe mehr und mehr E-Autos auf Europas Stra\u00dfen und man arbeite an neuen Handelsbeziehungen weltweit. Sie versprach: \u201eWir werden unbeirrbar Kurs halten.\u201c\u00a0<\/p>\n<p>\u201eWachsende Frustration\u201c bei B\u00fcrgern und Firmen\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Draghi betonte in seiner Rede zudem, dass es Europas B\u00fcrger und Unternehmen sch\u00e4tzten, dass die Kommission eine klare Priorit\u00e4t auf Wettbewerbsf\u00e4higkeit lege. \u201eAber sie \u00e4u\u00dfern auch wachsende Frustration\u201c, so der Ex-Banker. Sie seien entt\u00e4uscht dar\u00fcber, wie langsam sich die EU bewege und s\u00e4hen, dass Europa mit dem Tempo des Wandels anderswo nicht Schritt halten k\u00f6nne.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Br\u00fcssel &#8211; Der ehemalige italienische Regierungs- und EZB-Chef Mario Draghi zeichnet ein d\u00fcsteres Zukunftsbild f\u00fcr Europas Wirtschaft. \u201eUnser&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":426939,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,582,1149,548,663,158,3934,3935,13,101928,14,15,12,1493,41344,381],"class_list":{"0":"post-426938","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-automobilindustrie","11":"tag-energie","12":"tag-eu","13":"tag-europa","14":"tag-europaeische-union","15":"tag-europe","16":"tag-european-union","17":"tag-headlines","18":"tag-mario-draghi","19":"tag-nachrichten","20":"tag-news","21":"tag-schlagzeilen","22":"tag-ursula-von-der-leyen","23":"tag-wettbewerbsfaehigkeit","24":"tag-wirtschaftspolitik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115213420611332700","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/426938","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=426938"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/426938\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/426939"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=426938"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=426938"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=426938"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}