{"id":427461,"date":"2025-09-16T14:49:12","date_gmt":"2025-09-16T14:49:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/427461\/"},"modified":"2025-09-16T14:49:12","modified_gmt":"2025-09-16T14:49:12","slug":"buerobau-bei-genf-von-herzog-de-meuron-auf-wachstum-ausgelegt-architektur-und-architekten-news-meldungen-nachrichten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/427461\/","title":{"rendered":"B\u00fcrobau bei Genf von Herzog &#038; de Meuron \/ Auf Wachstum ausgelegt &#8211; Architektur und Architekten &#8211; News \/ Meldungen \/ Nachrichten"},"content":{"rendered":"<p>Als bisher gr\u00f6\u00dftes Investment in der \u00fcber 200-j\u00e4hrigen Firmengeschichte bezeichnet die Schweizer Bank Lombard Odier ihren neuen Hauptsitz in Bellevue am Genfer See. Den Entwurf daf\u00fcr lieferten\u00a0Herzog &amp; de Meuron aus Basel. Zuk\u00fcnftig sollen hier \u00fcber 2.000 Menschen unter einem Dach zusammenarbeiten, die zuvor auf sechs verschiedene Standorte rund um Genf verteilt waren.<\/p>\n<p>Bereits zum geladenen Wettbewerb 2017 stand der Name One Roof im Raum, unter dem das Geb\u00e4ude seit der Fertigstellung im September 2025 firmiert. An der Aufgabe beteiligten sich acht B\u00fcros \u0096 die meisten davon nicht weniger namhaft als Herzog &amp; de Meuron. Das Baseler B\u00fcro setzte sich gegen Entw\u00fcrfe von unter anderem BIG, Dominique Perrault, OMA und Diener &amp; Diener durch und \u00fcberzeugte die Bank mit seiner \u0084ultramodernen Architektur, die [&#8230;] Eleganz und Innovation verbindet.\u0093<\/p>\n<p>Das Haus befindet sich auf einem leicht absch\u00fcssigen Grundst\u00fcck in unmittelbarer N\u00e4he zum Genfer See und ist Teil des Masterplans Champ-du-Ch\u00e2teau, der auf dem Areal zwei gro\u00dfformatige Volumen und einen abgesenkten Park vorsieht. Das gegen\u00fcberliegende Wohnhaus mit rund 290 Einheiten wurde vom Genfer B\u00fcro Favre+Guth geplant. Dieses verantwortete als ausf\u00fchrendes B\u00fcro auch die Fertigstellung des One Roof.<\/p>\n<p>\u0084Wir wollten etwas Leichtes, das Bewegung symbolisiert; eine konkave Fassade, die einladend ist und wie eine Umarmung wirkt\u0093, so Pierre de Meuron zum Entwurf. Tats\u00e4chlich wirkt das Geb\u00e4ude trotz seiner Bruttogrundfl\u00e4che von 71.000 Quadratmetern angenehm luftig \u0096 was wohl an der zu allen Seiten und \u00fcber die volle H\u00f6he ge\u00f6ffneten Fassade liegen d\u00fcrfte und durch die geschwungenen Konturen der weit auskragenden Deckenplatten verst\u00e4rkt wird.<\/p>\n<p>Dank besonders weiten Auskragungen entstehen stellenweise exponierte Terrassen, die zumeist an repr\u00e4sentative Innenr\u00e4ume mit doppelter Geschossh\u00f6he gekoppelt sind und die Orientierung zum See suchen. Die Verteilung der Nutzungen sei im Dialog mit der Umgebung entstanden, schreiben Herzog &amp; de Meuron, und man habe versucht, dem Geb\u00e4ude samt Nutzungen keine Ausrichtung vorzuschreiben.<\/p>\n<p>Neben B\u00fcros f\u00fcr die 2.000 bestehenden Mitarbeitenden bietet der Verwaltungsbau Besprechungsr\u00e4ume, Fitnessbereiche, ein Auditorium f\u00fcr rund 500 G\u00e4ste und gastronomische Angebote diverser Ausma\u00dfe \u0096 vom Bistro im Eingangsbereich \u00fcber ein Restaurant im Erd-, bis hin zur Cafeteria im 5. Obergeschoss. Zuk\u00fcnftiges Wachstum sei dabei schon ber\u00fccksichtigt, so die Architekt*innen. Man plante sicherheitshalber gleich Raum f\u00fcr 800 Mitarbeitende mehr ein.\u00a0<\/p>\n<p>Beton bildet das Tragwerk in Form von Platten, St\u00fctzen und aussteifenden Kernen, von denen vier als Treppenh\u00e4user dienen. Im Innenraum gesellen sich zu Sichtbeton und Glas behaglichere Holzoberfl\u00e4chen und Teppichb\u00f6den. Das linsenf\u00f6rmige Atrium bringt Tageslicht in die tiefen Geb\u00e4udebereiche und erinnert mit seinen stark reflektierenden Fl\u00e4chen an das Innere einer Geode.\u00a0<\/p>\n<p>Baukosten wurden nicht ver\u00f6ffentlicht, auf der Webseite von Lombard Odier findet sich jedoch eine Angabe von 2022. Damals rechnete man mit einer Investitionssumme von umgerechnet gut 320 Millionen Euro. (tg)<\/p>\n<p>Fotos: <a href=\"https:\/\/www.mm-archive.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Maris Mezulis<\/a> <\/p>\n<p>Dieses Objekt &amp; Umgebung auf BauNetz-Maps anzeigen:<br \/>&#13;<br \/>\n                                    &#13;<br \/>\n                                            <a href=\"https:\/\/www.baunetz-maps.de\/quelle\/meldungen?cid=10042838\" title=\"Dieses Objekt &amp; Umgebung auf BauNetz-Maps anzeigen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#13;<br \/>\n                                                <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"BauNetz-Maps\" width=\"400\" height=\"200\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/europa_400x200.png\" \/>&#13;<br \/>\n                                            <\/a>&#13;<br \/>\n                                    &#13;<br \/>\n                                &#13;\n                                <\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\tKommentare:<br \/>&#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.baunetz.de\/meldungen\/Meldungen-Buerobau_bei_Genf_von_Herzog_-_de_Meuron_10042838.html?backurl=https%3A%2F%2Fwww.baunetz.de%2Fmeldungen%2Findex.html&amp;action=kommentieren\" class=\"lightgrey underline unvisible_print\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kommentar (1) lesen \/ Meldung kommentieren<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n&#13;\n\t\t\t\t\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Als bisher gr\u00f6\u00dftes Investment in der \u00fcber 200-j\u00e4hrigen Firmengeschichte bezeichnet die Schweizer Bank Lombard Odier ihren neuen Hauptsitz&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":427462,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1775],"tags":[2252,2251,2250,1793,111945,2248,2253,29,214,30,1794,2249,14,215],"class_list":{"0":"post-427461","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kunst-und-design","8":"tag-architekt","9":"tag-architekten","10":"tag-architektur","11":"tag-art-and-design","12":"tag-auf-wachstum-ausgelegt","13":"tag-baunetz","14":"tag-bauwesen","15":"tag-deutschland","16":"tag-entertainment","17":"tag-germany","18":"tag-kunst-und-design","19":"tag-meldungen","20":"tag-nachrichten","21":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115214533695416681","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/427461","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=427461"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/427461\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/427462"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=427461"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=427461"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=427461"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}