{"id":42767,"date":"2025-04-18T22:03:16","date_gmt":"2025-04-18T22:03:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/42767\/"},"modified":"2025-04-18T22:03:16","modified_gmt":"2025-04-18T22:03:16","slug":"klimaschuetzerinnen-von-morgen-wuppertal-institut-fuer-klima-umwelt-energie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/42767\/","title":{"rendered":"Klimasch\u00fctzer*innen von morgen &#8211; Wuppertal Institut f\u00fcr Klima, Umwelt, Energie"},"content":{"rendered":"<p>Viele junge Menschen sorgen sich angesichts der Klimakrise um ihre Zukunft und f\u00fchlen sich oft ohnm\u00e4chtig. Schulen spielen daher eine zentrale Rolle: Gezielte Bildungsangebote k\u00f6nnen nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Selbstwirksamkeit st\u00e4rken \u2013 und so langfristiges Engagement f\u00fcr den Klimaschutz f\u00f6rdern. Das vom Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz gef\u00f6rderte Projekt Schools4Future setzte genau hier an und verfolgte das Ziel, Sch\u00fcler*innen aktiv an Klimaschutzma\u00dfnahmen zu beteiligen und ihnen konkrete Handlungsoptionen aufzuzeigen. Zwei Jahre nach Projektende stellt sich die Frage: H\u00e4lt die Wirkung an?<\/p>\n<p>Dieser Frage widmete sich Nora Metz in der Wuppertaler Studienarbeit &#8222;Klimasch\u00fctzer*innen von morgen \u2013 langfristige Auswirkungen von Schools4Future auf die Selbstwirksamkeit von Sch\u00fclerinnen und deren Beteiligung am Klimaschutz&#8220;. Ziel ihrer Masterarbeit war es, herauszufinden, ob das Projekt nachhaltige Effekte auf die allgemeine und klimabezogene Selbstwirksamkeit sowie auf das individuelle und zivilgesellschaftliche Engagement der Teilnehmenden hatte.<\/p>\n<p>Hierf\u00fcr f\u00fchrte Metz eine Online-Umfrage durch. An der Befragung nahmen 51 junge Erwachsene teil, die sich zum Zeitpunkt der Erhebung in Studium, Ausbildung oder Beruf befanden. 20 von ihnen waren w\u00e4hrend ihrer Schulzeit bei Schools4Future aktiv, die \u00fcbrigen 31 bildeten eine altersgleiche Kontrollgruppe. Die Auswertung der Ergebnisse zeigt: Es gab zwar keinen signifikanten Unterschied in der allgemeinen oder klimabezogenen Selbstwirksamkeit und im nachhaltigen Verhalten, jedoch engagierten sich die ehemaligen Teilnehmenden von Schools4Future zwei Jahre nach Projektende deutlich st\u00e4rker zivilgesellschaftlich f\u00fcr den Klimaschutz als ihre Altersgenoss*innen. Sie nahmen beispielsweise h\u00e4ufiger an Demonstrationen teil, unterst\u00fctzten Online-Petitionen, engagierten sich aktiver in Umweltorganisationen, Vereinen und Parteien und beteiligten sich h\u00e4ufiger an themenbezogenen Arbeitsgruppen.<br \/>Ihr Res\u00fcmee: Handlungsorientierte Bildungsprojekte wie Schools4Future k\u00f6nnen durchaus langfristig dazu beitragen, junge Menschen zu einem aktiven Engagement f\u00fcr eine nachhaltige Zukunft zu bef\u00e4higen. Um diese Wirkung dauerhaft zu sichern, empfiehlt Metz, entsprechende Projekte strukturell im Bildungssystem zu verankern und ihre Finanzierung sowie personelle Ausstattung langfristig abzusichern. Dar\u00fcber hinaus empfiehlt sie, dass weiterf\u00fchrende Ma\u00dfnahmen entwickelt werden sollten, die nachhaltiges Handeln auch in neuen Lebensphasen, etwa im Beruf, f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>In der Reihe &#8222;Wuppertaler Studienarbeiten zur nachhaltigen Entwicklung&#8220; werden herausragende wissenschaftliche Diplom-, Master- oder Staatsexamensarbeiten publiziert, die im Rahmen der Nachhaltigkeitsforschung am Wuppertal Institut entstanden sind.<\/p>\n<p>Die Wuppertaler Studienarbeit Nr. 34 ist auf dem Publikationsserver kostenfrei verf\u00fcgbar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Viele junge Menschen sorgen sich angesichts der Klimakrise um ihre Zukunft und f\u00fchlen sich oft ohnm\u00e4chtig. 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