{"id":428180,"date":"2025-09-16T21:36:32","date_gmt":"2025-09-16T21:36:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/428180\/"},"modified":"2025-09-16T21:36:32","modified_gmt":"2025-09-16T21:36:32","slug":"neue-ausstellung-im-ns-dok","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/428180\/","title":{"rendered":"Neue Ausstellung im NS-Dok"},"content":{"rendered":"<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Vor diesem Hintergrund hat sein Haus mit \u201eWe &#8230; Together &#8211; Gemeinsam demokratisch handeln\u201c die zweite Sonderausstellung mit einem reinen Gegenwartsbezug konzipiert und zeigt diese im Kellergew\u00f6lbe bis zum 1. M\u00e4rz. \u201eMit der Schau wollen wir zeigen, wo im Alltag Demokratie gelebt wird, welchen Herausforderungen sie sich stellen muss und wie sich Menschen darin einbringen k\u00f6nnen. Gleichzeitig beteiligt die Ausstellung ihre Besucher aktiv am wichtigen Thema und gibt Anregungen zu eigenem demokratischen Handeln.\u201c<\/p>\n<p>Eine Schulklasse hat B\u00fcrger <br \/>zum Thema Demokratie befragt      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ein Jahr Vorbereitung hat das vierk\u00f6pfige Kuratoren-Team in die Vorbereitung des Projekts investiert, das auf allt\u00e4gliche Themenfelder wie Arbeiten, Erinnerungskultur, Wohnen, Stadtgestaltung und Feiern blickt. Dazu wurden auch eine Schulklasse des Erich-K\u00e4stner-Gymnasiums in Niehl sowie vier Initiativen, Vereine und Kollektive in die Ausgestaltung der Ausstellung mit einbezogen. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">So bekam die Schulklasse nach einem Workshop die Aufgabe gestellt, mit Kameras und Mikrofon ausger\u00fcstet Passanten in der Innenstadt zu den relevanten Themen der Ausstellung zu befragen. Deren Ergebnisse sind zum Teil der Schau und ihren f\u00fcnf Themenr\u00e4umen geworden. Auch f\u00fcr die vier beteiligten Gruppen gab es im NS-Dok eint\u00e4gige Workshops, bei denen die Exponate erstellt wurden. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Diese reflektieren Fragen an die Teilnehmer, die zeigen, was ihr Engagement f\u00fcr eine demokratische Gesellschaft ausmacht, welche Herausforderungen und Hindernisse sie dabei bew\u00e4ltigen m\u00fcssen und welche Visionen sie f\u00fcr die Zukunft haben. Diese finden sich auch in den Sprechblasen mit den Zitaten aus der jeweiligen Gruppe wieder.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Zum partizipativen Ansatz von \u201cWe &#8230; Together\u201d geh\u00f6rt zudem, dass das Publikum beim Besuch in die Ausstellung einbezogen wird. So findet sich vor dem Abgang ins Gew\u00f6lbe ein St\u00e4nder mit Flyern zur Schau, auf denen eine Seite bewusst leer gelassen wurde. Darauf k\u00f6nnen die G\u00e4ste niederschreiben, was sie motiviert hat, diese zu besuchen und was das Interesse an den vorgestellten Themen erregt hat. Gesammelt werden diese dann in einer Box, um sie sp\u00e4ter zum Teil der Schau zu machen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Schau selbst beginnt direkt mit einer \u201eWerkstatt\u201c. Dort k\u00f6nnen die Besucher ihre Gedanken und Ideen zum Thema Demokratie niederschreiben, ihre Erwartungen an die Lokalpolitik in einem Audiostatement aufnehmen oder ein Bild mit W\u00fcrfeln generieren, auf denen die Begriffe verzeichnet sind, die f\u00fcr die jeweilige Besuchergruppe eine besonders hohe Bedeutung haben. Dazu geh\u00f6ren \u201eRespekt\u201c und \u201eFairness\u201c genauso wie \u201eEmpathie\u201c, \u201eKritikf\u00e4higkeit\u201c oder \u201eL\u00f6sungsorientiertheit\u201c. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Im Anschluss geht es in die f\u00fcnf, von den Gruppen und den Kuratoren gestalteten Themenr\u00e4ume. Dazu geh\u00f6rt zum Beispiel \u201eWe live together\u201c, ein Raum, in dem es um die Gestaltung des Zusammenlebens und auch um bezahlbares sowie barrierefreies Wohnen geht. Gestaltet wurde dieser vom Projekt BG 1006, in denen Menschen ein Haus an der Bergisch-Gladbacher Stra\u00dfe so gestalten, dass es dem spekulativen Wohnungsmarkt entzogen wird, um selbst organisiertes und gemeinwohlorientiertes Wohnen langfristig zu erm\u00f6glichen. Ein Modell soll diesen idealen Wohnraum zeigen, dazu kommen Fundst\u00fccke aus dem Umbau des Hauses sowie wie bei allen R\u00e4umen Zitate der Gruppenmitglieder und O-T\u00f6ne aus der Stra\u00dfenumfrage. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Beim Themenraum \u201eWe remember together\u201c hat die \u201eInterjugend\u201c, die zum Verein Interkultur in M\u00fclheim geh\u00f6rt, die Gestaltung \u00fcbernommen. Als Ausstellungsobjekt wurde ein Modell eines Erinnerungsortes gebaut und mit einem Mobile von eigenen Gedichten sowie einem Gem\u00e4lde, das sich mit den Menschen nach dem NSU-Anschlag in der Keupstra\u00dfe auseinandersetzt, kombiniert. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Im Themenraum \u201cWe work together\u201d, den die Kuratoren selbst konzipiert haben, geht darum, wie man Arbeit demokratisch gestalten kann. Hier gibt es einen Input der verschiedenen Gruppen sowie ein kleines Kartenspiel, den \u201eDelegationspoker\u201c. Bei \u201eWe build together\u201d hat sich der Verein \u201eKulturhof Kalk\u201c, der sich seit 2017 f\u00fcr die Entwicklung des Osthofs der st\u00e4dtischen \u201eHalle Kalk\u201c als soziokulturelles Zentrum engagiert, mit dem Thema Stadtraumgestaltung auseinandergesetzt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Bei \u201eWe party together\u201c wurde der Verein Tiba Movement gestalterisch t\u00e4tig, der sich f\u00fcr die demokratische Positionierung von schwarzen K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstlern in der elektronischen Musik einsetzt und der sich dabei auch mit rassistischen Erfahrungen in der Musik- und Veranstaltungsbranche auseinandersetzt. Zu sehen gibt als Modell eine Vision des demokratischen Feierns und der daf\u00fcr ben\u00f6tigten R\u00e4ume, aber auch reale Eindr\u00fccke vom eigenen Musikfestival aus dem August.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eMich hat die Leidenschaft und die kreative Energie der einzelnen Gruppen beeindruckt, mit der diese auch gegen Widerst\u00e4nde in der Gesellschaft ank\u00e4mpfen, wenn es um das Thema Demokratie geht\u201c, erkl\u00e4rt Kurator Dominik Fasel vom Museumsdienst K\u00f6ln. Die Ausstellung sei wie auch die Demokratie ein Prozess, der nie beendet ist und der immer weiterlaufe und sich entwickle. Dazu z\u00e4hlen auch die Podiumsdiskussionen im Rahmenprogramm zu den einzelnen Themen der Schau. Diese in Form eines sogenannten \u201eGraphic Recording\u201c, bei dem die Veranstaltung zeichnerisch festgehalten wird, Teil der jeweiligen Themenr\u00e4ume. <\/p>\n<p class=\"italic richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Rahmenprogramm: Die erste Veranstaltung gibt es in der kommenden Woche am Donnerstag, 25. September, um 18 Uhr zum Thema \u201eWe work together\u201c im NS-Dok (Anmeldung: <a href=\"https:\/\/www.wz.de\/cdn-cgi\/l\/email-protection\" class=\"__cf_email__\" data-cfemail=\"8be5f8efe4e0cbf8ffeaefffa6e0e4eee7e5a5efee\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">[email\u00a0protected]<\/a>. Angeboten werden zudem \u00f6ffentliche F\u00fchrungen durch die Ausstellung. Die erste findet am 2. Oktober um 19 Uhr statt. <\/p>\n<p class=\"italic richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Service: \u201eWe &#8230; Together\u201c, Sonderausstellung im NS-Dokumentationszentrum am Appellhofplatz, bis zum 1. M\u00e4rz, \u00d6ffnungszeiten: Di-Fr 10-18, Sa+So 11-18 Uhr, Eintritt: 4,50 (erm\u00e4\u00dfigt 2) Euro. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vor diesem Hintergrund hat sein Haus mit \u201eWe &#8230; Together &#8211; Gemeinsam demokratisch handeln\u201c die zweite Sonderausstellung mit&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":428181,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1828],"tags":[2076,112063,146,29,112062,30,1420,111521,1209,8830,57569,11813,39146,21929,1463],"class_list":{"0":"post-428180","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-koeln","8":"tag-ausstellung","9":"tag-ausstellungsobjekt","10":"tag-demokratie","11":"tag-deutschland","12":"tag-dok","13":"tag-germany","14":"tag-koeln","15":"tag-kurator","16":"tag-nordrhein-westfalen","17":"tag-schau","18":"tag-schulklasse","19":"tag-sonderausstellung","20":"tag-thema","21":"tag-vorbereitung","22":"tag-wohnen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115216133829518056","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/428180","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=428180"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/428180\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/428181"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=428180"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=428180"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=428180"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}