{"id":428527,"date":"2025-09-17T01:19:23","date_gmt":"2025-09-17T01:19:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/428527\/"},"modified":"2025-09-17T01:19:23","modified_gmt":"2025-09-17T01:19:23","slug":"landesbibliothek-kiel-wird-zum-kulturspeicher-wiedereroeffnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/428527\/","title":{"rendered":"Landesbibliothek Kiel wird zum Kulturspeicher \u2013 Wiederer\u00f6ffnung"},"content":{"rendered":"<p class=\"\">\n                    Es ist eine seltene Mischung aus Behaglichkeit und Eleganz. Mindestens acht Meter hoch erheben sich um die Besucher herum an allen vier Seiten des Saals funkelnde B\u00fcchervitrinen. Ihr Inhalt stammt schwerpunktm\u00e4\u00dfig aus dem 18. Jahrhundert, als die Literatur-Produktion explodierte; einzelne B\u00e4nde reichen bis um 1500 kurz nach Erfindung des Buchdrucks zur\u00fcck. Dekor und Patina der B\u00e4nde machen auf den ersten Blick deutlich: Hier atmet Geschichte, die es in sich hat.\n            <\/p>\n<p>\n                                Wohnzimmer-Atmosph\u00e4re und bequeme Sessel und St\u00fchle laden zum l\u00e4ngeren Bleiben ein.<br \/>\n                            Foto: Sieg<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/5701a0f14a1dc82cc3cf1b11a9290487.jpg\" title=\"Wohnzimmer-Atmosph\u00e4re und bequeme Sessel und St\u00fchle laden zum l\u00e4ngeren Bleiben ein.\" alt=\"Wohnzimmer-Atmosph\u00e4re und bequeme Sessel und St\u00fchle laden zum l\u00e4ngeren Bleiben ein.\" class=\"lightbox__single-image__content__image-wrapper__img\" loading=\"lazy\" width=\"375\" height=\"249\"\/>Icon MaximizeIcon Lightbox Maximize<\/p>\n<p>SchliessenX ZeichenKleines Zeichen welches ein X symbolisiert<\/p>\n<p><img class=\"lightbox--enabled__container__image-wrapper__img\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p class=\"\">\n                    Ihre \u00e4ltesten und pr\u00e4chtigsten St\u00fccke hat die Landesbibliothek in diesem neuen Herzst\u00fcck ihres Geb\u00e4udes am Kieler Wall schr\u00e4g gegen\u00fcber vom NDR-Landesfunkhaus versammelt. Sie stammen aus den einstigen Herrenhausbibliotheken von Salzau, Rantzau (beide Kreis Pl\u00f6n) und Noer (Kreis Rendsburg-Eckernf\u00f6rde), der Privatbibliothek des Dichters Klaus Groth und aus dem einstigen Rendsburger Lehrerseminar.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Zwischen all dem Papier stehen B\u00fcsten ber\u00fchmter Schleswig-Holsteiner,  etwa des Eutiner Komponisten Carl Maria von Weber, des Husumer National\u00f6konomen Ferdinand T\u00f6nnies oder des Kieler Chirurgen Friedrich von Esmarch. Verteilt im Raum stehen St\u00fchle, Sessel und Tische.\n            <\/p>\n<p>            Neuer\u00f6ffnung am 20. September<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Hier l\u00e4sst es sich aushalten \u2013 und das soll es auch. Nach zweij\u00e4hrigem Total-Umbau \u00f6ffnet die Institution am Samstag, 20. September, wieder ihre Pforten. Nicht wie vorher ausschlie\u00dflich als wissenschaftliche Einrichtung, sondern als sogenannter \u201eDritter Ort\u201c: als \u00f6ffentliche Aufenthalts- und Begegnungszone.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Wer will, kann hier durchaus auch bl\u00e4ttern, lesen und forschen wie in einer herk\u00f6mmlichen B\u00fccherei. Aber man kann sich auch einfach hinsetzen, Kaffee trinken, Gespr\u00e4che f\u00fchren oder den Blick durch die Fenster auf die Kieler F\u00f6rde schweifen lassen.\n            <\/p>\n<p>            Die Bibliothek hei\u00dft jetzt \u201eKulturspeicher\u201c<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Deshalb firmiert die Landesbibliothek fortan auch nicht mehr unter ihrem bisherigen Namen, sondern als \u201eKulturspeicher\u201c mit eigenem Logo. \u201eDie Wortsch\u00f6pfung steht f\u00fcr einen Speicher von Wissen und Geschichte ebenso wie f\u00fcr die Vergangenheit des Standort selbst\u201c,  erkl\u00e4rt Bibliotheksdirektor Prof. Martin Laetzel. Die Adresse ist n\u00e4mlich der 1926 errichtete Sartori &amp; Berger-Speicher, einst Lagerst\u00e4tte f\u00fcr Getreide, Kaffee und anderes St\u00fcckgut.\n            <\/p>\n<p>Mehr Informationen:<\/p>\n<p>Tag der offenen T\u00fcrgr\u00f6\u00dfer alsGr\u00f6\u00dfer als Zeichen<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Am Samstag, 20. September, feiert die Landesbibliothek in Kiel, jetzt unter dem Namen \u201eKulturspeicher\u201c, ihre Wiederer\u00f6ffnung mit einem Tag der offenen T\u00fcr von 11 bis 17 Uhr. Es gibt dabei unter anderem F\u00fchrungen mit Einblicken hinter die Kulissen, offene Magazine, Autorenlesungen mit Arne Suttkus und Arne Rautenberg, Kamishibai \u2013 ein Erz\u00e4hltheater mit Bildern \u2013 Infost\u00e4nde des Landesamts f\u00fcr Denkmalpflege und des Vereins Historische Landeshalle, ein Mitmachangebot des Comic Centers Kiel und ein riesiges Schachspiel, ankn\u00fcpfend an eine schachhistorische Sammlung der Landesbibliothek.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Bereits an diesem Mittwoch findet im Beisein von Ministerpr\u00e4sident Daniel G\u00fcnther und geladenen G\u00e4sten die offizielle Einweihung des \u201eKulturspreichers\u201c statt.\n            <\/p>\n<p>\n                \u201eMan kann sich bei uns eigentlich mit allem besch\u00e4ftigen, was mit Schleswig-Holstein zu tun hat.\u201c\n            <\/p>\n<p>Prof. Martin Laetzel<\/p>\n<p>Direktor der Landesbibliothek<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Ziel der Neugestaltung ist es, einer oft \u00fcbersehenen kulturhistorischen Schatzkammer mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. \u201eMan kann sich bei uns eigentlich mit allem besch\u00e4ftigen, was mit Schleswig-Holstein zu tun hat\u201c, sagt Laetzel. Die Landesbibliothek b\u00fcndelt jegliche Erkenntnisse zu Geschichte, Traditionen und Kultur des n\u00f6rdlichsten Bundeslands.\n            <\/p>\n<p>\n                                Die Landesbibliothek f\u00fcllt einen gro\u00dfen Teil des Sartori &amp; Berger-Speichers aus dem Jahr 1926 am Kieler Wall.<br \/>\n                            Foto: fju<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/img-1838.jpg\" title=\"Die Landesbibliothek f\u00fcllt einen gro\u00dfen Teil des Sartori &amp; Berger-Speichers aus dem Jahr 1926 am Kieler Wall.\" alt=\"Die Landesbibliothek f\u00fcllt einen gro\u00dfen Teil des Sartori &amp; Berger-Speichers aus dem Jahr 1926 am Kieler Wall.\" class=\"lightbox__single-image__content__image-wrapper__img\" loading=\"lazy\" width=\"375\" height=\"281\"\/>Icon MaximizeIcon Lightbox Maximize<\/p>\n<p>SchliessenX ZeichenKleines Zeichen welches ein X symbolisiert<\/p>\n<p><img class=\"lightbox--enabled__container__image-wrapper__img\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p class=\"\">\n                    Unter anderem jedes Buch, das je erschienen ist und irgendwie einen Bezug zu Schleswig-Holstein oder Schleswig-Holsteinern hat, befindet sich hier. Auf 450.000 Exemplare summiert sich allein die Zahl der Druckmedien. Hinzu kommen 60.000 historische Bilddokumente von so gut wie jeder Stadt und anderen Orten im Land, 8000 Landkarten, 200.000 Handschriften, 28.000 Notenbl\u00e4tter und 13.000 M\u00fcnzen und Geldscheine. Nicht zu vergessen alle je in Schleswig-Holstein herausgegebenen Zeitungen auf Mikrofilm.\n            <\/p>\n<p>            Architekten-Gr\u00f6\u00dfe aus den Niederlanden<\/p>\n<p class=\"\">\n                    F\u00fcr den neuen Rahmen all dessen hat Ex-Kulturministerin Karin Prien den niederl\u00e4ndischen Architekten Aat Vos vom B\u00fcro \u201eIncludi\u201c angeheuert. Er ist international eine Gr\u00f6\u00dfe in seiner Branche und hat au\u00dfer in seiner Heimat zum Beispiel auch in Oslo und im Ruhrgebiet herk\u00f6mmliche Bibliotheken in Dritte Orte verwandelt.\n            <\/p>\n<p>\n                                Eine neue Eingangshalle verbindet die beiden \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Etagen der Landesbibliothek.<br \/>\n                            Foto: Sieg<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/0d4735d5a4568d77b2ee5581b73adca1.jpg\" title=\"Eine neue Eingangshalle verbindet die beiden \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Etagen der Landesbibliothek.\" alt=\"Eine neue Eingangshalle verbindet die beiden \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Etagen der Landesbibliothek.\" class=\"lightbox__single-image__content__image-wrapper__img\" loading=\"lazy\" width=\"375\" height=\"249\"\/>Icon MaximizeIcon Lightbox Maximize<\/p>\n<p>SchliessenX ZeichenKleines Zeichen welches ein X symbolisiert<\/p>\n<p><img class=\"lightbox--enabled__container__image-wrapper__img\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p>            Kosten von 4,3 Millionen Euro<\/p>\n<p class=\"\">\n                    1,8 Millionen Euro hat sich das Land die neue Innenausstattung kosten lassen. Teurer noch war mit 2,5 Millionen Euro der eigentliche Geb\u00e4udeumbau. Den hat nicht das Land bezahlt, sondern die Reederei Sartori &amp; Berger als Eigent\u00fcmer der Immobilie. Aber im Gegenzug erh\u00f6ht sich wegen der gestiegenen Wertigkeit die Miete, die das Land \u00fcber die n\u00e4chsten 15 Jahre zahlt, um monatlich 32.783 Euro.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Weite Bereich des Hauses sind entkernt worden. Sogar einen neuen Eingang gibt es, anders als der alte nicht tiefergelegt, sondern auf einer Ebene mit der Sichtachse von der gegen\u00fcberliegenden Stra\u00dfenseite. Das soll den \u201eKulturspeicher\u201c besser zur Stadt hin \u00f6ffnen.\n            <\/p>\n<p>\n                                Bullaugen zum Hinlegen schlagen einen Bogen zwischen der maritimen Vergangenheit des Geb\u00e4udes als Hafenspeicher und der heutigen Nutzung als Bibliothek.<br \/>\n                            Foto: Sieg<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/a2a8afa1d688a375e845b37e05c96721.jpg\" title=\"Bullaugen zum Hinlegen schlagen einen Bogen zwischen der maritimen Vergangenheit des Geb\u00e4udes als Hafenspeicher und der heutigen Nutzung als Bibliothek.\" alt=\"Bullaugen zum Hinlegen schlagen einen Bogen zwischen der maritimen Vergangenheit des Geb\u00e4udes als Hafenspeicher und der heutigen Nutzung als Bibliothek.\" class=\"lightbox__single-image__content__image-wrapper__img\" loading=\"lazy\" width=\"375\" height=\"249\"\/>Icon MaximizeIcon Lightbox Maximize<\/p>\n<p>SchliessenX ZeichenKleines Zeichen welches ein X symbolisiert<\/p>\n<p><img class=\"lightbox--enabled__container__image-wrapper__img\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p class=\"\">\n                    500 Quadratmeter im Erdgeschoss und 250 Quadratmeter in der ersten Etage sind jetzt \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich, unterteilt \u201ein eine gewisse akustische Zonierung\u201c, wie Dezernentin Sonja Grund es ausdr\u00fcckt. Soll hei\u00dfen: Unten Kommunikationsbereich, oben Lernbereich.\n            <\/p>\n<p>\n                                Mehrere B\u00fcsten schleswig-holsteinischer Kulturpers\u00f6nlichkeiten wie hier der Dichter Klaus Groth lockern die B\u00fccherw\u00e4nde auf.<br \/>\n                            Foto: Sieg<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/bf1cb187c82ae3bf7ffb764d75449f17.jpg\" title=\"Mehrere B\u00fcsten schleswig-holsteinischer Kulturpers\u00f6nlichkeiten wie hier der Dichter Klaus Groth lockern die B\u00fccherw\u00e4nde auf.\" alt=\"Mehrere B\u00fcsten schleswig-holsteinischer Kulturpers\u00f6nlichkeiten wie hier der Dichter Klaus Groth lockern die B\u00fccherw\u00e4nde auf.\" class=\"lightbox__single-image__content__image-wrapper__img\" loading=\"lazy\" width=\"375\" height=\"249\"\/>Icon MaximizeIcon Lightbox Maximize<\/p>\n<p>SchliessenX ZeichenKleines Zeichen welches ein X symbolisiert<\/p>\n<p><img class=\"lightbox--enabled__container__image-wrapper__img\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p>            Verschiedene akustische Zonen<\/p>\n<p class=\"\">\n                    In jeder beliebigen Lautst\u00e4rke unterhalten darf man sich im Caf\u00e9-Bereich, den die auch anderswo in Kiel t\u00e4tige R\u00f6sterei Loppo betreibt. Schon ein bisschen leiser m\u00f6ge es zugehen in den angrenzenden Sitzbereichen. Noch ein bisschen zivilisierter im eigentlichen Lesesaal f\u00fcr wissenschaftlich orientierte Nutzer im ersten Obergeschoss.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Und mehr oder weniger still im Forscherzimmer, wo man sich kostbare Unikate vorlegen lassen kann. Aber selbst dort hat der Architekt statt auf Einzelarbeitspl\u00e4tze auf einen ausladenden Gemeinschaftstisch gesetzt. Das Konzept: Selbst bei individueller Besch\u00e4ftigung Kontakte kn\u00fcpfen k\u00f6nnen.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Gr\u00f6\u00dfere Teile der Fl\u00e4chen im Erdgeschoss sind f\u00fcr Tagungen und Vortr\u00e4ge nutzbar. Zudem wurde ein \u201edurchsichtiges Archiv\u201c eingebaut. Gro\u00dfe siebartige L\u00f6cher geben den Blick f\u00fcr Besucher ins Innere frei. \u201eEs reicht nicht, Dinge einfach wegzusperren\u201c, sagt Laetzel.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    \u201eWir m\u00f6chten das Publikum dazu anregen, den Archivaren beim Sichten von Material auf die Finger zu gucken und ihnen Fragen zu stellen.\u201c Eine andere Nutzungsm\u00f6glichkeit, zu der Dezernentin Maike Manske auffordert: \u201eZeigen Sie mir doch mal eine historische Abbildung meiner Heimatstadt.\u201c\n            <\/p>\n<p>\n                                Nach au\u00dfen hin firmiert die Landesbibliothek jetzt als \u201eKulturspeicher\u201c mit eigenem Logo.<br \/>\n                            Foto: Sieg<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/64e0e53a4900244775dbf0b155f82f31.jpg\" title=\"Nach au\u00dfen hin firmiert die Landesbibliothek jetzt als \u201eKulturspeicher\u201c mit eigenem Logo.\" alt=\"Nach au\u00dfen hin firmiert die Landesbibliothek jetzt als \u201eKulturspeicher\u201c mit eigenem Logo.\" class=\"lightbox__single-image__content__image-wrapper__img\" loading=\"lazy\" width=\"375\" height=\"249\"\/>Icon MaximizeIcon Lightbox Maximize<\/p>\n<p>SchliessenX ZeichenKleines Zeichen welches ein X symbolisiert<\/p>\n<p><img class=\"lightbox--enabled__container__image-wrapper__img\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p class=\"\">\n                    Nicht mehr wie bisher historisch mit Zetteln und Papier erfolgt k\u00fcnftig die Ausleihe: Auch die Landesbibliothek hat jetzt Selbstverbuchungsautomaten installiert. Zudem k\u00f6nnen vorbestellte B\u00fccher zum Ausleihen eine Stunde l\u00e4nger abgeholt werden als das Bibliothekspersonal im Haus ist.\n            <\/p>\n<p>            Lyrik mit Virtual Reality-Brillen<\/p>\n<p class=\"\">\n                    \u201eAn viele Zielgruppen sind wir bisher nicht herangekommen\u201c, wei\u00df Maike Manske. Nicht allein durch die offeneren, einladenderen R\u00e4umlichkeiten wolle man \u201eZukunftsbesucher herlocken\u201c, wie sie insbesondere Angeh\u00f6rige j\u00fcngerer Generationen nennt.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Auch in Form eines neuen digitalen Formats ist daf\u00fcr ein Anfang gemacht: Mit zwei Virtual-Reality-Brillen soll man, im Sessel sitzend, peu \u00e0 peu in die Welt schleswig-holsteinischer Autoren eintauchen k\u00f6nnen. Den Anfang macht Lyrik von Theodor Storm und Klaus Groth.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    F\u00fcr etwa zehn Minuten lang kann man sich da zum Beispiel so f\u00fchlen, als w\u00fcrde man zu passenden Versen am Nordseedeich spazieren gehen. So l\u00e4dt der \u201eKulturspeicher\u201c nicht nur zu sich ein, sondern bewegt sich auch ein St\u00fcck hinaus ins Land.\n            <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es ist eine seltene Mischung aus Behaglichkeit und Eleganz. 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