{"id":428562,"date":"2025-09-17T01:42:15","date_gmt":"2025-09-17T01:42:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/428562\/"},"modified":"2025-09-17T01:42:15","modified_gmt":"2025-09-17T01:42:15","slug":"bruessel-eu-plant-rueckkehr-fuer-millionen-ukrainer-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/428562\/","title":{"rendered":"Br\u00fcssel: EU plant R\u00fcckkehr f\u00fcr Millionen Ukrainer | Politik"},"content":{"rendered":"<p>Br\u00fcssel \u2013 <b>Die EU bereitet die R\u00fcckkehr von Millionen Ukrainern vor. Mit Erkundungsbesuchen, R\u00fcckkehrprogrammen und finanziellen Anreizen.<\/b><\/p>\n<p>Die Innenminister der Mitgliedstaaten beschlossen am Dienstag in Br\u00fcssel eine gemeinsame Empfehlung: Sie regelt, wie der gerade bis M\u00e4rz 2027 verl\u00e4ngerte Schutz f\u00fcr die 4,3 Millionen Ukrainer eines Tages auslaufen kann \u2013 sobald die Lage in dem von Russland \u00fcberfallenen Land dies zul\u00e4sst. In Deutschland leben rund 1,3 Millionen ukrainische Fl\u00fcchtlinge.<\/p>\n<p>\u25b6\ufe0e Der Plan sieht unter anderem vor, Ukrainern <b>Erkundungsbesuche<\/b> in ihrer Heimat zu erm\u00f6glichen. Mit einheitlichen Regeln in allen <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland\/europaeische-union\/thema-europaeische-union-alle-infos-79955728.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">EU-Staaten<\/a> und ohne Angst, dadurch den Schutzstatus zu verlieren. <\/p>\n<p>Solche Reisen sind bereits jetzt m\u00f6glich. Allerdings je nach EU-Land mit sehr unterschiedlichen Regeln. Deutschland erlaubt <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/aktuelles\/fluechtlinge\/fluechtlinge-alle-infos-78158144.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fl\u00fcchtlingen<\/a>, bis zu sechs Monate am St\u00fcck in die <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/news\/ausland\/ukraine\/thema-ukraine-alle-infos-80028690.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ukraine<\/a> zu reisen, ohne den Schutzstatus zu riskieren. In anderen Staaten sind es h\u00f6chstens Wochen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"D\u00e4nemarks Einwanderungsminister Kaare Dybvad Bek (41) stellte die Pl\u00e4ne in Br\u00fcssel vor\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/b1fb038a07c9008dbfa80219db67b994,54efcd6d\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">D\u00e4nemarks Einwanderungsminister Kaare Dybvad Bek (41) stellte die Pl\u00e4ne in Br\u00fcssel vor<\/p>\n<p>Foto: imago images\/Ritzau Scanpix<\/p>\n<p>\u25b6\ufe0e Au\u00dfer auf Erkundungsbesuche setzt die EU auf zeitlich befristete <b>R\u00fcckkehrprogramme<\/b> mit finanziellen Anreizen. Wer sich freiwillig daf\u00fcr einschreibt, beh\u00e4lt bis zur Abreise alle Rechte aus dem Schutzstatus wie Wohnung, medizinische Versorgung oder Schule. <\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p><b>\u201eDie Solidarit\u00e4t der EU mit der Ukraine bleibt unersch\u00fctterlich\u201c, versicherte D\u00e4nemarks Einwanderungsminister Kaare Dybvad Bek (41). Sein Land hat derzeit den Ratsvorsitz inne. Er stellte die Empfehlung am Dienstag vor.<\/b><\/p>\n<p>\u25b6\ufe0e Die EU stellt aber nicht nur die Weichen f\u00fcr die Ausreise. Die L\u00e4nder sollen zudem fr\u00fchzeitig kl\u00e4ren, wer dauerhaft in der EU bleiben m\u00f6chte. Geplant ist, bereits jetzt l\u00e4ngerfristige Aufenthaltstitel anzubieten, wenn sich Ukrainer in Arbeit oder Ausbildung befinden oder es famili\u00e4re Gr\u00fcnde gibt. Wer sich ein Leben in der EU aufbauen m\u00f6chte, soll so rechtzeitig Planungssicherheit bekommen.<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>\u25b6\ufe0e <b>Damit niemand den \u00dcberblick verliert, sollen in allen Mitgliedstaaten Informationsstellen entstehen \u2013 sogenannte \u201eUnity Hubs\u201c. Ukrainer sollen dort Hilfe bei Dokumenten, aber auch Job-Beratung oder Hinweise zu den verschiedenen Programmen bekommen. Br\u00fcssel kann diese Zentren finanzieren.<\/b><\/p>\n<p>Die Empfehlung der Innen- und Einwanderungsminister ist f\u00fcr die Mitgliedstaaten rechtlich allerdings nicht bindend. Sie dient lediglich als Leitlinie f\u00fcr ein geordnetes Vorgehen. Das Ziel: Koordination, Datenaustausch und Transparenz zwischen allen Mitgliedstaaten und der Ukraine.<\/p>\n<p><b>W\u00e4hrend Br\u00fcssel den Weg f\u00fcr freiwillige R\u00fcckkehr bereitet, tobt in der Ukraine weiter der russische Angriffskrieg. In der Nacht zum Dienstag schlugen zehn Raketen in der Stadt und im Kreis Saporischja ein. Ein 41-J\u00e4hriger starb, 13 Menschen wurden verletzt \u2013 darunter ein vierj\u00e4hriges Kind.<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Br\u00fcssel \u2013 Die EU bereitet die R\u00fcckkehr von Millionen Ukrainern vor. Mit Erkundungsbesuchen, R\u00fcckkehrprogrammen und finanziellen Anreizen. 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