{"id":428765,"date":"2025-09-17T03:44:11","date_gmt":"2025-09-17T03:44:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/428765\/"},"modified":"2025-09-17T03:44:11","modified_gmt":"2025-09-17T03:44:11","slug":"duesseldorf-schnibbel-theater-probt-neues-stueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/428765\/","title":{"rendered":"D\u00fcsseldorf: Schnibbel-Theater probt neues St\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Endspurt f\u00fcr das Ensemble des Schnibbel-Theaters. Am 19. Oktober hat das neue St\u00fcck \u201eDat Wellness Wochen\u00e4ng\u201c Premiere. Bis dahin wird noch flei\u00dfig geprobt, bis alle Dialoge sitzen. Denn die sind seit nunmehr 35 Jahren traditionell \u201eop D\u00fcsseldorwer Platt\u201c.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Kom\u00f6die aus der Feder von R\u00e9ne Heinersdorff kommt im Gemeindesaal von St. Josef in Oberrath auf die B\u00fchne. In diesem Jahr ist die Premiere etwas ganz Besonderes, denn das Schnibbel-Theater feiert einen besonderen Geburtstag. 1990 wurde es aus der Taufe gehoben und hat sich seitdem als einziges Mundart-Theater in D\u00fcsseldorf behaupten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dass die Schauspielenden auch wirklich D\u00fcsseldorwer Platt sprechen, daf\u00fcr sorgt Dialekt-Expertin Monika Voss. Platt zu sprechen l\u00e4sst sich zwar lernen, aber besser ist es, wenn die Mundart auch gepflegt wird. Da liegt allerdings die Krux. Denn es gibt kaum noch eine Familie in D\u00fcsseldorf, die den Dialekt pflegt, indem sie ihn regelm\u00e4\u00dfig spricht. Umso sch\u00f6ner, dass sich das Schnibbel-Theater um Leiter Marian Poths der Sache schon \u00fcber so lange Zeit annimmt und dat Platt bewahrt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Technik, B\u00fchnenbild, Beleuchtung Kost\u00fcme \u2013 all das \u00fcbernimmt der Verein in Eigenregie. Von den rund 40 Mitgliedern im Alter zwischen 20 und 80 Jahren sind, abh\u00e4ngig vom aufgef\u00fchrten St\u00fcck, bis zu zw\u00f6lf aktiv Schauspielende. Das Spannende: L\u00e4ngst nicht alle sind D\u00fcsseldorfer und mit dem Platt vertraut. \u201eWir helfen uns gegenseitig und \u00fcben viel\u201c, erz\u00e4hlt Marian Poths. Die meisten sprechen es zwar ausschlie\u00dflich auf der B\u00fchne, \u201eaber es gibt auch Mitglieder, die es in ihrer Freizeit und zu Hause sprechen\u201c, erkl\u00e4rt der Theaterleiter, der sich dar\u00fcber freut. Denn gerade sie seien die sichere Bank des Ensembles, wenn es mal irgendwo mitten im Dialog h\u00e4ngt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Und Monika Voss hat auch oft ein Ohr in den Proben, korrigiert wo es nicht ganz rund l\u00e4uft und sorgt daf\u00fcr, dass es auch wirklich D\u00fcsseldorwer Platt ist und sich nicht ein anderer Dialekt in das St\u00fcck einschmuggelt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Laienspielgruppe sucht sich in der Regel Kom\u00f6dien aus. Die Themen sind aus dem Leben gegriffen. Auf diese Weise hat sich das Schnibbel-Theater seit seiner Gr\u00fcndung 1990 ein Stammpublikum erspielt. \u201eEs kommen auch immer wieder junge Zuschauer zu den Auff\u00fchrungen\u201c, freut sich Marian Poths. Das zeige doch, dass Mundart ein bunt gemischtes Publikum interessiere. Sorge, dass nicht jedes Wort, das auf der B\u00fchne gesprochen wird, im Saal verstanden wird, hat Poths nicht. \u201eMan h\u00f6rt sich mit der Zeit hinein\u201c, sagt er. Au\u00dferdem sei es oft so, dass Platt f\u00fcr viele durchaus einen vertrauten Klang habe, weil es vielleicht noch von den Gro\u00dfeltern in den Familien gesprochen wurde. \u201eSie k\u00f6nnen es dann selbst zwar nicht sprechen, aber verstehen doch viel von den Dialogen\u201c, sagt der Theatermacher.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Von Beginn an engagieren sich die Mitglieder des Schnibbel-Theaters ehrenamtlich. Sie opfern viele Stunden ihrer Freizeit, um sich in die St\u00fccke einzuarbeiten. Bis es \u00fcberhaupt soweit ist, geht Marian Poths zum Spielzeitende erst einmal auf Stoffsuche. Hat er etwas Passendes gefunden, f\u00fchrt ihn sein Weg zu Monika Voss. Sie \u00fcbersetzt das ausgew\u00e4hlte St\u00fcck in D\u00fcsseldorwer Platt. Ab April bekommen die Schauspielenden die Texte, um sich einzulesen. Im Juli starten dann die Proben. Anfangs einmal pro Woche. Kurz vor der Premiere, die immer am dritten Oktoberwochenende stattfindet, trifft sich das Ensemble vier- bis f\u00fcnfmal in der Woche. Bis in den November wird das aktuelle St\u00fcck von freitags bis sonntags dann aufgef\u00fchrt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eDat Wellness-Wochen\u00e4ng\u201c basiert auf dem St\u00fcck \u201eAufguss\u201c von R\u00e9ne Heinersdorff. Was nach Saunaspa\u00df und entspanntem Bad im <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/spa\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spa<\/a> klingt, birgt so manche Irrung und Wirrung. Die Regie der Kom\u00f6die in drei Akten \u00fcbernimmt Siegbert Macha. Ein alter Hase im Schnibbel-Theater, der auch schon in der vergangenen Spielzeit die \u201eM\u00e4nnerjripp? Au Weia!!\u201c verantwortete.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Den Erl\u00f6s der Auff\u00fchrungen spendet das Schnibbel-Theater an gemeinn\u00fctzige Organisationen. Auf diese Weise sind in 35 Jahren \u00fcber 45.000 Euro zusammengekommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Endspurt f\u00fcr das Ensemble des Schnibbel-Theaters. Am 19. Oktober hat das neue St\u00fcck \u201eDat Wellness Wochen\u00e4ng\u201c Premiere. 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