{"id":428875,"date":"2025-09-17T04:49:22","date_gmt":"2025-09-17T04:49:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/428875\/"},"modified":"2025-09-17T04:49:22","modified_gmt":"2025-09-17T04:49:22","slug":"krieg-in-nahost-flucht-im-schritttempo-grosse-angst-um-geiseln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/428875\/","title":{"rendered":"Krieg in Nahost: Flucht im Schritttempo, gro\u00dfe Angst um Geiseln"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 17.09.2025 05:30 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>W\u00e4hrend die israelische Armee weiter in Gaza-Stadt vorr\u00fcckt, versuchen Tausende Menschen, die Stadt zu verlassen. In Israel w\u00e4chst die Angst um die im Gazastreifen verbliebenen Geiseln. <\/strong>\n    <\/p>\n<p>                                        <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/korrespondenten\/julio-segador-103.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                                            <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"Julio Segador\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/1758084562_34_julio-segador-101.jpg\"\/><br \/>\n                                        <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Es ist ein endloser Strom an Fahrzeugen, Pferdekarren und an Menschen, die zu Fu\u00df versuchen aus Gaza-Stadt zu gelangen, Richtung S\u00fcden in das Fl\u00fcchtlingslager Al Mawasi. 30 Kilometer im Schritttempo. Die Stra\u00dfe ist hoffnungslos verstopft.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ziyad Kahlout aus Gaza-Stadt steht vor einem Karren, auf dem das Wenige aufgeladen ist, was ihm geblieben ist. Der Mann scheint mit seinem Schicksal abgeschlossen zu haben. Er sagt: &#8222;Wir haben alles verloren. Wir haben unser Leben und unser ganzes Hab und Gut verloren. Wir haben unser Geld und unsere H\u00e4user verloren. Was soll noch passieren?&#8220;\u00a0<\/p>\n<p>    &#8222;Wir sind m\u00fcde&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Menschen im Gazastreifen sind nach fast zwei Jahren Krieg verzweifelt und m\u00fcde. Erneut sollen sie fl\u00fcchten. Wie auf einem Schachbrett werden die Pal\u00e4stinenser in dem schmalen K\u00fcstenstreifen hin- und hergeschoben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Samira Issa lebte ihr ganzes Leben in Gaza-Stadt. Das Bombardement der vergangenen Tage und Wochen geht ihr nahe. Die Pal\u00e4stinenserin hat das Gef\u00fchl, ihre Heimat ist unwiederbringlich verloren: &#8222;Die ganze Situation ist gepr\u00e4gt von Zerst\u00f6rung und Tod. Hochh\u00e4user wurden gesprengt. Jahrelang wurde gebaut, nun wird alles dem Erdboden gleichgemacht. Sie haben keinen Ort ohne Zerst\u00f6rung hinterlassen&#8220;, sagt sie. &#8222;Ich flehe die ganze Welt an und alle arabischen Nationen, alle K\u00f6nige und Pr\u00e4sidenten, steht uns bei, rettet uns. Wir sind m\u00fcde.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Etwa 200.000, vielleicht 300.000 Menschen haben Gaza-Stadt nach den Evakuierungsaufforderungen des israelischen Milit\u00e4rs verlassen. Doch noch immer sollen laut Armee 600.000 Menschen in der Stadt sein. Viele von ihnen weigern sich &#8211; trotz des immensen milit\u00e4rischen Drucks &#8211; die Stadt zu verlassen.<\/p>\n<p>    Armee stellt sich auf l\u00e4ngeren Guerillakrieg ein<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ein milit\u00e4rischer Druck, der zunimmt. Die Armee hat ihre Eins\u00e4tze in Gaza-Stadt deutlich ausgeweitet. Sie ist laut Armeechef Eyal Zamit weit in die Stadt eingedrungen. Dabei komme eine Kombination aus Bodentruppen, Pr\u00e4zisionsschl\u00e4gen und hochwertigen Geheimdienstinformationen zum Einsatz, erkl\u00e4rte er.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Doch trotz der deutlichen milit\u00e4rischen \u00dcberlegenheit: Israels Armee stellt sich auf einen l\u00e4ngeren Guerillakrieg mit der Hamas ein, betont Armeesprecher Effie Defrin: &#8222;Wir werden operieren, bis die Kriegsziele erreicht sind. Wir sind zeitlich nicht begrenzt. Wir sch\u00e4tzen, dass es mehrere Monate dauern wird, die Kontrolle \u00fcber die Stadt und ihre Schwerpunkte zu \u00fcbernehmen, und noch mehrere Monate oder sogar l\u00e4nger, um die Stadt zu s\u00e4ubern. Denn die Hamas-Infrastruktur ist tief verwurzelt und gut ausgebaut.&#8220;<\/p>\n<p>    Angst um Geiseln<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Israels Bodenoffensive und der H\u00e4userkampf bergen gro\u00dfe Gefahren f\u00fcr alle Beteiligten, auch f\u00fcr die pal\u00e4stinensische Zivilbev\u00f6lkerung und die israelischen Geiseln. Die sollen nun Berichten zufolge als menschliche Schutzschilde eingesetzt werden. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu droht der Hamas unmissverst\u00e4ndlich:\u00a0&#8222;Wenn sie nur ein Haar einer Geisel angreifen, ein einziges Haar, dann werden wir sie mit gro\u00dfer Gewalt bis ans Ende ihres Lebens jagen, und dieses Ende wird viel schneller kommen, als manch einer denkt.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Unterst\u00fctzung bekommt Netanjahu dabei von Donald Trump. Sollte die Hamas die alte Taktik der menschlichen Schutzschilde anwenden, dann werde sie gro\u00dfe Probleme bekommen, warnt der US-Pr\u00e4sident.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 17.09.2025 05:30 Uhr W\u00e4hrend die israelische Armee weiter in Gaza-Stadt vorr\u00fcckt, versuchen Tausende Menschen, die Stadt zu&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":428876,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,3364,29,739,30,13,411,14,6000,15,12],"class_list":{"0":"post-428875","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-gaza","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-israel","16":"tag-nachrichten","17":"tag-nahost","18":"tag-news","19":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115217837039739305","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/428875","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=428875"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/428875\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/428876"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=428875"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=428875"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=428875"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}