{"id":429098,"date":"2025-09-17T07:06:42","date_gmt":"2025-09-17T07:06:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/429098\/"},"modified":"2025-09-17T07:06:42","modified_gmt":"2025-09-17T07:06:42","slug":"marktbericht-stabilisierung-nach-kursrutsch-im-dax","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/429098\/","title":{"rendered":"Marktbericht: Stabilisierung nach Kursrutsch im DAX?"},"content":{"rendered":"<p>                    <strong>marktbericht<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 17.09.2025 07:41 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die Lethargie am deutschen Aktienmarkt hat gestern ein j\u00e4hes Ende gefunden. Nach seinem dynamischen Kursrutsch versucht sich der DAX zur Wochenmitte zu stabilisieren. Doch Marktbeobachter bleiben skeptisch. <\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der DAX d\u00fcrfte mit leichten Kursgewinnen in den Handel zur Wochenmitte starten. Im Vorfeld des mit Spannung erwarteten Zinsentscheids der US-Notenbank heute Abend taxiert der Broker IG die 40 deutschen Standardwerte 0,2 Prozent h\u00f6her bei 23.386 Punkten. Marktbeobachter sehen darin jedoch weniger eine Trendwende denn eine technische Gegenreaktion auf die <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/finanzen\/marktberichte\/marktbericht-boerse-dax-rekordhoch-gold-nasdaq-dow-aktien-oelpreis-fed-100.html\" title=\"Marktbericht: Gespanntes Warten auf die Fed\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">j\u00fcngsten herben Kursverluste<\/a>.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die aufgestaute Bewegungsarmut der vergangenen Handelstage hatte sich gestern in einem gro\u00dfen Abw\u00e4rtsimpuls entladen. Dynamisch ging es nach unten, dabei durchbrach der DAX auch die untere Begrenzung der j\u00fcngsten Handelsspanne bei 23.478 Z\u00e4hlern und die alten Ausbruchsmarken bei 23.400 Punkten nach unten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Erst im Tagestief bei 23.317 Z\u00e4hlern fanden die Kurse halt &#8211; so tief notierte der DAX seit Ende Juni nicht mehr. Zum Handelsschluss stand ein Kursminus von 1,8 Prozent auf 23.329 Stellen. Dabei gaben die Kurse auf breiter Front nach: 38 von 40 DAX-Titeln beendeten den Handelstag mit Kursverlusten. Mit dem gestrigen Handelstag haben sich die weiteren Perspektiven f\u00fcr das deutsche B\u00f6rsenbarometer nun massiv eingetr\u00fcbt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Von den asiatischen Aktienm\u00e4rkten kommen am Morgen uneinheitliche Signale f\u00fcr den DAX-Handel. W\u00e4hrend der 225 Werte umfassende Nikkei-Index im sp\u00e4ten Tokioter Handel 0,2 Prozent tiefer notiert, dominieren an den B\u00f6rsen in China die Kursgewinner: Die B\u00f6rse in Shanghai zieht um 0,3 Prozent an, w\u00e4hrend der CSI-300-Index mit den wichtigsten chinesischen Festlandwerten um 0,5 Prozent nach oben klettert.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Von der Wall Street kommen verhaltene Vorgaben. Der US-Standardwerteindex Dow Jones verabschiedete sich gestern mit einem Minus von 0,3 Prozent bei 45.757 Punkten aus dem Handel. Der breit gefasste S&amp;P 500 und der technologielastige Nasdaq stagnierten dagegen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Kurstreiber der vergangenen Handelstage, die Hoffnung auf eine ganze Reihe von Zinssenkungen der US-Notenbank Fed, scheint an der Wall Street nicht mehr so richtig zu ziehen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Laut dem Fed Watch Tool der CME Group erwarten 96,1 Prozent der Marktteilnehmer f\u00fcr heute Abend eine Zinssenkung um 25 Basispunkte. 3,9 Prozent rechnen gar mit einem gro\u00dfen Zinsschritt von 0,5 Prozentpunkten. Die Fed hatte das letzte Mal im Dezember vergangenen Jahres den Leitzins gesenkt &#8211; auf eine Spanne von 4,25 bis 4,5 Prozent.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Im Fokus der Anleger steht aber nicht nur die September-Zinssenkung. &#8222;Bis Ende 2026 sehen die Futures-Trader sechs Leitzinssenkungen&#8220;, unterstreicht Marktexperte Robert Rethfeld von Wellenreiter-Invest. &#8222;Amtsinhaber Powell w\u00fcrde vier Zinssenkungen verantworten, sein Nachfolger zwei.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Diese Perspektiven dr\u00fccken seit Wochen schon den Dollar. Gestern war der Dollar zum Euro auf den tiefsten Stand seit zweieinhalb Monaten gefallen. Am Morgen notiert die europ\u00e4ische Gemeinschaftsw\u00e4hrung bei 1,1854 Dollar und damit 0,1 Prozent tiefer.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Gold kostet am Morgen 3.683 Dollar je Feinunze &#8211; 0,3 Prozent weniger als am Vortag. Damit beh\u00e4lt das gelbe Edelmetall aber sein gestriges Rekordhoch bei 3.703 Dollar in Sichtweite. Experten zufolge bleiben die Aussichten f\u00fcr Gold kurz- bis mittelfristig gut. Gold hat in diesem Jahr rund 40 Prozent zugelegt &#8211; nach einem Plus von 27 Prozent im Jahr 2024.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der \u00d6lpreis gibt derweil leicht nach &#8211; trotz der ukrainischen Drohnenangriffe auf russische Raffinerien und H\u00e4fen. Die Roh\u00f6l-Sorte Brent aus der Nordsee notiert bei 68,33 Dollar je Barrel (159 Liter) und damit 0,2 Prozent tiefer. Zuvor hatte der russische Pipeline-Monopolist Transneft drei Brancheninsidern zufolge die \u00d6lproduzenten gewarnt, dass sie nach den Drohnenangriffen der Ukraine auf wichtige Anlagen m\u00f6glicherweise ihre F\u00f6rdermenge k\u00fcrzen m\u00fcssten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Am deutschen Aktienmarkt bleibt die Thyssenkrupp-Aktie nach dem gestrigen <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/thyssen-krupp-verkauf-indien-100.html\" title=\"Indischer Konzern Jindal Steel will Thyssenkrupp-Stahlsparte kaufen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00dcbernahmeangebot des indischen Stahlkonzerns Jindal Steel f\u00fcr Thyssenkrupp Steel<\/a> im Fokus. Damit habe ein strategischer K\u00e4ufer die B\u00fchne betreten, betont Analyst Christian Obst von der Baader Bank. Das sei eine interessante Entwicklung, allerdings gebe es noch keine finanziellen Details. Er belie\u00df daher seine Einstufung f\u00fcr Thyssenkrupp auf &#8222;Buy&#8220; mit einem Kursziel von 12,50 Euro.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mit Informationen von Angela G\u00f6pfert, ARD-Finanzredaktion. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"marktbericht Stand: 17.09.2025 07:41 Uhr Die Lethargie am deutschen Aktienmarkt hat gestern ein j\u00e4hes Ende gefunden. 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