{"id":429342,"date":"2025-09-17T09:27:14","date_gmt":"2025-09-17T09:27:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/429342\/"},"modified":"2025-09-17T09:27:14","modified_gmt":"2025-09-17T09:27:14","slug":"das-sind-die-zehn-ekligsten-speisen-im-disgusting-food-museum-stuttgart-land-baden-wuerttemberg-reutlinger-general-anzeiger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/429342\/","title":{"rendered":"Das sind die zehn ekligsten Speisen im \u00bbDisgusting Food Museum\u00ab Stuttgart &#8211; Land Baden-W\u00fcrttemberg &#8211; Reutlinger General-Anzeiger"},"content":{"rendered":"<p>STUTTGART. Wer das \u00bbDisgusting Food Museum\u00ab in der Stuttgarter K\u00f6nigstra\u00dfe betritt, der bekommt als Eintrittskarte eine Kotzt\u00fcte. Denn an der Probiertheke kam es seit das Museum am 16. Mai \u00f6ffnete schon zum einen oder anderen Zwischenfall. 35 Mal genau, wie auf einer Tafel vermerkt ist. \u00bbErst gestern war es wieder so weit\u00ab, sagt der nette Mann hinter der Theke. \u00bb0 Days since last vomit\u00ab steht deshalb. Der Student der ein T-Shirt mit der Aufschrift \u00bbI tastet everything\u00ab \u2013 jeder der dort arbeitet muss beim Vorstellungsgespr\u00e4ch die gesamte Palette Probieren \u2013 bietet den GEA-Reportern ger\u00f6stete K\u00e4fer und W\u00fcrmer, isl\u00e4ndischen Eishai, schwedischen Stinkfisch, verschiedene K\u00e4sesorten und die ber\u00fcchtigte Stinkfrucht Durian an.<\/p>\n<p>Der Reporter entscheidet sich f\u00fcr einen K\u00e4fer, w\u00e4hrend der Volont\u00e4rin einf\u00e4llt, dass sie Vegetarierin ist. Das erspart ihr zwar das Insekt, aber nicht die Stinkfrucht. W\u00e4hrend der knusprige K\u00e4fer ein wenig an eine Kaffeebohne erinnert, aber einen herben Nachgeschmack hinterl\u00e4sst, schmeckt die Durian eher nach Zwiebel. Eine Familie aus Berlin mit S\u00f6hnen im Alter von 14 und zehn Jahren ist unerschrockener. Sie kosten sich durch Stinkfisch, Eishai, Tausendj\u00e4hrige Eier und die superscharfe Chiliso\u00dfe. Zuvor m\u00fcssen die Eltern eine Erkl\u00e4rung unterzeichnen: \u00bbIch erkenne hiermit an, dass die Entscheidung einen Chiliextrakt von 9 Millionen Scoville zu probieren idiotisch ist und bin bereit, die Konsequenzen zu tragen.\u00ab Dennoch zucken die Jungs nach dem Verkosten der Chiliso\u00dfe nicht mit der Wimper. Das Museumspersonal ist sich dagegen einig, dass ein bestimmter Ziegenk\u00e4se das ekligste Lebensmittel ist. Die beiden GEA-Reporter haben ihre hier eine Top-Ten-Rangliste der ekligsten Lebensmittel erstellt.<\/p>\n<p>1 Kiviak aus Gr\u00f6nland<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"fancybox nfy-show-guest-info\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\" href=\"https:\/\/www.gea.de\/cms_media\/module_img\/82717\/41358864_1_lightbox_101-19672959.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/a><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Kiviak besteht aus verfaulten V\u00f6geln\" data-nfy-img-placeholder=\"detail\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/41358864_1_detail_101-19672959.jpg\" title=\"Kiviak besteht aus verfaulten V\u00f6geln\" width=\"670\" height=\"374\"\/>Kiviak besteht aus verfaulten V\u00f6geln Foto: Anja Barte Telin <\/p>\n<p>Kiviak besteht aus verfaulten V\u00f6geln<\/p>\n<p>Foto: Anja Barte Telin<\/p>\n<p><a href=\"#null\" class=\"nfy-caption-info-button\" onclick=\"toggleFancyInfo(this);return false;\"><\/a><\/p>\n<p>Ein frisch ausgenommener Seehund wird mit bis zu 500 kleinen Seev\u00f6geln namens Krabbentaucher gef\u00fcllt. Der Seehund wird anschlie\u00dfend zugen\u00e4ht und mit Seehundfett versiegelt um das Eindringen von Fliegen zu verhindern. Die V\u00f6gel fermentieren in dem Kadaver. Die V\u00f6gel werden gegessen, in dem man ihnen den Kopf abbei\u00dft und die aromatischen S\u00e4fte heraussaugt. Besonders beliebt ist die Speise w\u00e4hrend der arktischen winterfeste. Der Geschmack erinnert an Gorgonzola-K\u00e4se.<\/p>\n<p>2 Gomutra aus Indien<\/p>\n<p>Gomutra ist Urin einer Kuh. Das Trinken von Kuhurin wird in der ayurvedischen Medizin empfohlen. W\u00e4hrend Kuhurin \u00fcberhaupt als wohltuend gilt, gilt der Urin einer tr\u00e4chtigen Kuh als besonders reich an Hormonen und Mineralien. Er wird zur Behandlung von Schuppenflechten, Lepra, Rheuma, Fieber und Krebs eingesetzt.<\/p>\n<p>3 Drei-Penis-Lik\u00f6r aus China<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"fancybox nfy-show-guest-info\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\" href=\"https:\/\/www.gea.de\/cms_media\/module_img\/82717\/41358867_1_lightbox_Disgusting_Food_Museum.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/a><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Stierpenisse werden in China gerne gegessen.\" data-nfy-img-placeholder=\"detail\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/41358867_1_detail_Disgusting_Food_Museum.jpg\" title=\"Disgusting Food Museum\" width=\"670\" height=\"374\"\/>Stierpenisse werden in China gerne gegessen. Foto: Martin Zimmermann <\/p>\n<p>Stierpenisse werden in China gerne gegessen.<\/p>\n<p>Foto: Martin Zimmermann<\/p>\n<p><a href=\"#null\" class=\"nfy-caption-info-button\" onclick=\"toggleFancyInfo(this);return false;\"><\/a><\/p>\n<p>F\u00fcr dieses Reisweingetr\u00e4nk werden drei Arten von Tierpenissen ben\u00f6tigt: Robbenpenis. Hirschpenis und kantonesischer Hundepenis. Das Getr\u00e4nk soll die m\u00e4nnliche Potenz steigern. Der Geschmack erinnert an abgelaufenen Pflaumenwein, scharfen Essig und Pflaumensaft.<\/p>\n<p>4 Jugo de Rana aus Peru<\/p>\n<p>Zur Herstellung dieses Getr\u00e4nks wird ein Frosch geh\u00e4utet, ges\u00e4ubert und mit Wasser und anderen Zutaten wie Wachteleiern, Honig und Gew\u00fcrzen in einen Mixer gegeben. Aus dem gemischten schaumigen gr\u00fcnen Brei werden die Knochen herausgesiebt. Stra\u00dfenverk\u00e4ufer bieten dieses Getr\u00e4nk als Energy Drink an. Der Frosch-Smoothie ist auch als \u00bbperuanisches Viagra\u00ab bekannt. Allerdings ist die verwendete Froschart vom Aussterben bedroht.<\/p>\n<p>5 Mongolian Mary<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"fancybox nfy-show-guest-info\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\" href=\"https:\/\/www.gea.de\/cms_media\/module_img\/82717\/41358870_1_lightbox_Disgusting_Food_Museum.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/a><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Mongolian Mary\" data-nfy-img-placeholder=\"detail\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/41358870_1_detail_Disgusting_Food_Museum.jpg\" title=\"Disgusting Food Museum\" width=\"670\" height=\"374\"\/>Mongolian Mary Foto: Martin Zimmermann <\/p>\n<p>Mongolian Mary<\/p>\n<p>Foto: Martin Zimmermann<\/p>\n<p><a href=\"#null\" class=\"nfy-caption-info-button\" onclick=\"toggleFancyInfo(this);return false;\"><\/a><\/p>\n<p>Mongolian Mary auch bekannt als Sheep Eyeball Juice wird mit eingelegten Schafaugen und Tomatensaft zubereitet. Schafaugen werden viel mehr wegen ihrer gallertartigen Konsistenz gesch\u00e4tzt als wegen des zarten Schaffleischgeschmacks. Mongolian Mary ist seit der Zeit Dschingis Khans als traditionelles Katergetr\u00e4nk bekannt. Wenn sie in gro\u00dfen Mengen gegessen werden sind Schafsaugen sehr nahrhaft.<\/p>\n<p>6 Casu Marzu aus Sardinien<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"fancybox nfy-show-guest-info\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\" href=\"https:\/\/www.gea.de\/cms_media\/module_img\/82717\/41358873_1_lightbox_Disgusting_Food_Museum.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/a><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Casa Marzu im Disgusting Food Museum\" data-nfy-img-placeholder=\"detail\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/41358873_1_detail_Disgusting_Food_Museum.jpg\" title=\"Disgusting Food Museum\" width=\"670\" height=\"374\"\/>Casa Marzu im Disgusting Food Museum Foto: Anja Barte Telin <\/p>\n<p>Casa Marzu im Disgusting Food Museum<\/p>\n<p>Foto: Anja Barte Telin<\/p>\n<p><a href=\"#null\" class=\"nfy-caption-info-button\" onclick=\"toggleFancyInfo(this);return false;\"><\/a><\/p>\n<p>Ein Pecorino-Schafsk\u00e4se aus Sardinien wird mit Eiern der K\u00e4sefliege Piophila casei belegt, aus denen Maden schl\u00fcpfen, die den K\u00e4se durch Verdauung umwandeln, so dass er eine cremige Konsistenz bekommt und eine Fl\u00fcssigkeit absondert, die Lacrima (Tr\u00e4ne) genannt wird. Die Maden werden mitgegessen. Beim Essen soll man die Augen schlie\u00dfen, weil die Maden hochspringen und einem in die Augen h\u00fcpfen k\u00f6nnen. Seite 2005 sind die industrielle Produktion und der Vertrieb von Casu Marzu nach EU-Lebensmittelrecht verboten.<\/p>\n<p>7 M\u00e4usebaby-Wein aus China<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"fancybox nfy-show-guest-info\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\" href=\"https:\/\/www.gea.de\/cms_media\/module_img\/82717\/41358876_1_lightbox_Disgusting_Food_Museum.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/a><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Reiswein mit M\u00e4usebabys\" data-nfy-img-placeholder=\"detail\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/41358876_1_detail_Disgusting_Food_Museum.jpg\" title=\"Disgusting Food Museum\" width=\"670\" height=\"374\"\/>Reiswein mit M\u00e4usebabys Foto: Martin Zimmermann <\/p>\n<p>Reiswein mit M\u00e4usebabys<\/p>\n<p>Foto: Martin Zimmermann<\/p>\n<p><a href=\"#null\" class=\"nfy-caption-info-button\" onclick=\"toggleFancyInfo(this);return false;\"><\/a><\/p>\n<p>M\u00e4usebabys werden ertr\u00e4nkt und in Reiswein gebraut. Die M\u00e4use d\u00fcrfen erst ein paar Tage alt sein, da sie blind und haarlos sein m\u00fcssen. Das Gebr\u00e4u wird bis zu einem Jahr gelagert, bevor es verzehrt wird. M\u00e4usewein wird nicht als Aperitif sonder als Gesundheitstonikum bei Asthma und Lebererkrankungen getrunken. M\u00e4usewein schmeckt wie Benzin mit einem Nachgeschmack nach verrottenden Tieren.<\/p>\n<p>8 Fledermaus-Suppe aus Guam<\/p>\n<p>Guam geh\u00f6rt zur Inselgruppe der Marianen, die zwischen Japan und Indonesien liegt. Bei den Chamorro-Ureinwohner war eine Suppe aus Fruchtflederm\u00e4usen so beliebt, dass die Flederm\u00e4use fast ausgerottet wurden. Die Flederm\u00e4use riechen w\u00e4hrend des Kochens stark nach Urin. Das Fleisch wird jedoch als zart und h\u00fchnerartig beschrieben. Allerdings nehmen die Flederm\u00e4use auf Guam durch ihre Nahrung so viele Giftstoffe auf, dass ihr Verzehr beim Menschen eine t\u00f6dliche neurodegenerative Krankheit, \u00e4hnlich Parkinson oder Alzheimer hervorruft.<\/p>\n<p>9 Stinkwanzen aus S\u00fcdafrika<\/p>\n<p>Wenn sie aufgeschreckt werden, sto\u00dfen Stinkwanzen einen chemischen Stoff aus, der die Haut verf\u00e4rbt. Der Geruch wird als Mischung aus Koriander, verbrannter Gummi und Stinktier beschrieben. Daher werden die Wanzen fr\u00fch morgens geerntet, wenn sie am wenigsten aktiv sind. Die lebenden Wanzen werden in einen Eimer mit warmem Wasser gelegt und gesch\u00fcttelt, um die Stinkdr\u00fcsen zu entleeren, anschlie\u00dfend gekocht und in der Sonne getrocknet. Die Wanzen werden gebraten und mit Maisbrei gegessen. Nach der Zubereitung riechen sie stechend nach verfaulenden Mandeln und schmecken bitter.<\/p>\n<p>10 Escamoles aus Mexiko<\/p>\n<p>Die Eier und Larven der samtigen Baumameise sind eine Delikatesse, die auf die Azteken zur\u00fcckgeht. Dieses stellten Ameiseneierfeste in Lieder und Fabeln dar. Diese Ameisenart wird wegen ihres stechenden Geruchs auch Pupsameisen (hormigas pedorras) genannt. Die Eier haben mit Gew\u00fcrzen gebraten einen buttrig-nussigen Geschmack und eine Konsistenz, die an H\u00fcttenk\u00e4se erinnert. Beim Braten werden sie knusprig wie Popcorn. Die Eier werden h\u00e4ufig mit Guacamole und Tortillas oder Tacos serviert. Der hohe Preis von Escamoles hat zu einer nicht nachhaltigen \u00dcberernte dieser Ameisenart gef\u00fchrt. (GEA)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"STUTTGART. Wer das \u00bbDisgusting Food Museum\u00ab in der Stuttgarter K\u00f6nigstra\u00dfe betritt, der bekommt als Eintrittskarte eine Kotzt\u00fcte. Denn&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":429343,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1830],"tags":[1634,3364,29,30,3461,1441],"class_list":{"0":"post-429342","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-stuttgart","8":"tag-baden-wuerttemberg","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-sonstige","13":"tag-stuttgart"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115218930213965942","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/429342","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=429342"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/429342\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/429343"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=429342"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=429342"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=429342"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}