{"id":429725,"date":"2025-09-17T12:56:10","date_gmt":"2025-09-17T12:56:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/429725\/"},"modified":"2025-09-17T12:56:10","modified_gmt":"2025-09-17T12:56:10","slug":"cupertino-wo-das-iphone-air-noch-luft-nach-oben-hat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/429725\/","title":{"rendered":"Cupertino | Wo das iPhone Air noch Luft nach oben hat"},"content":{"rendered":"<p>Cupertino (dpa\/tmn) &#8211; Seit Jahren haben Apple-Kunden im Herbst die Wahl: Das neue iPhone in der Standard-Version oder &#8211; st\u00e4rker und teurer &#8211; als Pro-Modell. Dieses Jahr mischt Apple die gewohnte Ordnung mit dem schlankeren iPhone Air auf. Stellt sich die Frage: Welches soll es denn nun sein? Und f\u00fcr wen?<\/p>\n<p>Um es gleich zu sagen: Das Air ist wirklich faszinierend d\u00fcnn. Apple gibt die Dicke mit 5,64 Millimetern an. Beim Standard-Modell des iPhone 17 sind es 7,95 Millimeter. Rund 2,3 Millimeter klingt erst einmal nach einer nicht so gro\u00dfen Differenz. Doch wenn man die iPhones in die Hand nimmt, ist der Unterschied enorm. Das Air f\u00fchlt sich &#8211; auch dank abgerundeter Kanten &#8211; extrem d\u00fcnn an, schlanker als man sich gute 5 Millimeter vorstellt. Und das Gewicht von 165 Gramm tr\u00e4gt zu dem Eindruck bei.<\/p>\n<p>Anekdote dazu: Das Air ist so d\u00fcnn, dass Apple die USB-C-Ports daf\u00fcr eigens per 3D-Druck aus Titan-Pulver anfertigt, weil Standard-Buchsen zu dick w\u00e4ren.<\/p>\n<p>iPhone Air: Wie d\u00fcnn ist zu d\u00fcnn?<\/p>\n<p>Nach der Vorstellung des iPhone Air wurden vor allem drei Bedenken laut:\u00a0<\/p>\n<ol>\n<li>Stabilit\u00e4t: Kann der schmale Rahmen den Alltags-Belastungen standhalten &#8211; oder brockt sich Apple gerade ein neues \u00abBendgate\u00bb ein? <\/li>\n<li>Batterielaufzeit: L\u00e4sst das schlanke Geh\u00e4use \u00fcberhaupt genug Platz f\u00fcr den Akku? <\/li>\n<li>Und schlie\u00dflich die Kamera: Ist der Verzicht auf Ultraweitwinkel- und Telefoto-Linse ein zu gro\u00dfer Kompromiss?\u00a0<\/li>\n<\/ol>\n<p>Erste Eindr\u00fccke aus dem Alltag r\u00e4umen viele Sorgen aus.<\/p>\n<p>Titan f\u00fcr Stabilit\u00e4t<\/p>\n<p>Das iPhone Air hat einen Rahmen aus Titan. Bei den Pro-Modellen der 17er-Reihe stieg Apple von Titan auf Aluminium um, weil es besser W\u00e4rme ableitet. Doch die schlanke Form des Air verlangt nach der Festigkeit einer Titan-Legierung. Beim \u00abBendgate\u00bb vom iPhone 6 beklagten sich einige Nutzer vor gut einem Jahrzehnt, sie h\u00e4tten ihre Telefone in der Hosentasche verbogen.<\/p>\n<p>Am Rande der Vorstellung im Hauptquartier in Cupertino steckte Apple das Air in eine Testvorrichtung, in der Ger\u00e4te auf Festigkeit gepr\u00fcft werden. Unter einer Belastung von 60 Kilogramm pro Quadratfu\u00df (0,09 Quadratmeter) verbog das Telefon zwar sichtbar &#8211; kehrte danach aber sofort zur urspr\u00fcnglichen Form zur\u00fcck und lag absolut flach auf einem glatten Marmorblock.\u00a0<\/p>\n<p>Wie lange h\u00e4lt das Schlank-Fon denn durch?<\/p>\n<p>Zur Batterielaufzeit des Air hie\u00df es von Apple zun\u00e4chst nur vage, dass eine Ladung \u00abf\u00fcr den ganzen Tag\u00bb reichen werde. Danach wurden als Ma\u00dfstab 27 Stunden Videowiedergabe genannt &#8211; genauso viel wie vor einem Jahr beim iPhone 16 Pro. Nun h\u00e4ngt die Akkulaufzeit letztlich von vielen individuellen Faktoren ab:\u00a0<\/p>\n<ul class=\"list-normal\">\n<li>Welche Apps nutzt man und viel lange?<\/li>\n<li>Wie stark ist das Mobilfunk-Signal? <\/li>\n<li>Ist es hell oder dunkel, warm oder kalt?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nach einigen Tagen mit Alltagsnutzung (etwas Foto, etwas Video, E-Mail, Social Media, Web-Browsing mit Safari) l\u00e4sst sich sagen: Die Batterielaufzeit geht voll in Ordnung. Wenn man das Air nicht st\u00e4ndig in der Hand hat oder rechenintensive Games spielt, kommt man tats\u00e4chlich von morgens bis abends mit einer Akkuladung durch &#8211; so wie auch bei anderen Smartphones. Dabei l\u00e4uft es mit dem neuen A19-Pro-Chip sehr flink.<\/p>\n<p>Und zur Not gibt es von Apple einen flachen externen Akku, der per Magsafe-System magnetisch an der R\u00fcckseite haftet. Er passt optimal nur zum Air: Andere iPhone-Modelle kann man damit zwar auch aufladen &#8211; aber wegen der unterschiedlichen Kamera-Ausw\u00f6lbungen lediglich quer.<\/p>\n<p>Akku f\u00fcllt fast das ganze Air-Geh\u00e4use aus<\/p>\n<p>Ein Grund f\u00fcr die gute Batterielaufzeit: Maximaler Platz f\u00fcr die Batterie. Die Chipsysteme &#8211; also im Prinzip die ganze Rechentechnik &#8211; des iPhone Air sind in der Kamera-Buckel am oberen Geh\u00e4use-Ende untergebracht. Apple nennt diese W\u00f6lbung Plateau.\u00a0<\/p>\n<p>Der Konzern setzt beim Air ausschlie\u00dflich Halbleiter aus eigener Entwicklung ein, auch f\u00fcr die Verbindung zum Mobilfunk-Netz und Bluetooth. Nur dadurch habe man eine Balance bei Rechenleistung und Stromsparen finden k\u00f6nnen, hei\u00dft es bei Apple. Praktisch der ganze Rest vom Geh\u00e4use bleibt damit f\u00fcr die Batterie \u00fcbrig.<\/p>\n<p>Der Vergleich der Laufzeit mit dem 16 Pro hinkt etwas: Schlie\u00dflich steckt im iPhone Air abgespeckte Technik, die zum Beispiel bei Fotos und Videos weniger Rechenleistung erfordert. Auch beim Display des Air f\u00fchlt man sich etwas an vergangene Jahre erinnert, w\u00e4hrend selbst das Standard-Modell des iPhone 17 das bessere XDR-Display mit einer variablen Bildwiederholungsrate von bis zu 120 Hz bekam.<\/p>\n<p>iPhone 17 Pro: Zoom-Meister in Orange<\/p>\n<p>Bleibt noch die Kamera. Mit seinem Solo-Objektiv kann das iPhone Air entweder Standard-Weitwinkelbilder machen (was man als 1x aus der Anzeige im Display kennt) &#8211; oder bietet in \u00aboptischer Qualit\u00e4t\u00bb einen 2x-Zoom. Dabei werden letztlich die mittleren 12 Megapixel des 48-MP-Bildsensors genutzt. Alle weiteren Tele-Stufen sind digitaler Zoom mit seinen Nachteilen wie verschwommene Details. Auch eine Ultraweitwinkel-Kamera (0,5x) hat das Air nicht.<\/p>\n<p>Die Frage f\u00fcr Interessenten ist also einfach: Welche Kamera-Objektive nutzen sie?\u00a0<\/p>\n<ul class=\"list-normal\">\n<li>Wer meist Schnappsch\u00fcsse mit der Standard-Linse macht oder maximal auf 2x heranzoomt, wird mit der Kamera des Air zufrieden sein. <\/li>\n<li>Wer aber oft die Ultraweitwinkel-Stufe nutzt, wird das beim iPhone Air vermissen und zumindest das Standard-iPhone in Erw\u00e4gung ziehen m\u00fcssen. <\/li>\n<li>Und wer gern mit Teleobjektiv fotografiert, kommt beim iPhone am Pro-Modell nicht vorbei.\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das 17 Pro setzt da den Ma\u00dfstab f\u00fcr ein iPhone: 8x-Zoom in \u00aboptischer Qualit\u00e4t\u00bb. Wiederum, weil dabei mit dem Telefoto-Objektiv ein Viertel des 48-MP-Bildsensors genutzt wird. Nach der Vorstellung der neuen iPhones brach deswegen online eine Debatte dar\u00fcber aus, ob es \u00fcberhaupt fair ist, von einem 8x-Zoom zu sprechen. Wie dem auch sei: Die Bilder sind scharf und die neue Zoom-Stufe er\u00f6ffnet mehr M\u00f6glichkeiten, weit entfernte Details hervorzuheben.<\/p>\n<p>Alu statt Titan &#8211; Warum macht Apple das?<\/p>\n<p>Der Umstieg von Titan auf Aluminium f\u00fcr das Geh\u00e4use des iPhone 17 Pro erlaubte Apple zudem, es zu einem Blickfang zu machen. Denn Aluminium bietet viel gr\u00f6\u00dferen Spielraum bei der Farbgestaltung &#8211; und so gibt es jetzt ein iPhone Pro in Orange. Dass Aluminium laut Apple W\u00e4rme 20 Mal besser ableitet, als die zuvor verwendete Titanlegierung hilft bei der K\u00fchlung der auf Hochtouren arbeitenden Chips. Das Geh\u00e4use wird zudem aus einem Block Aluminium gefr\u00e4st &#8211; das sorgt f\u00fcr Festigkeit, w\u00e4hrend das Ger\u00e4t sp\u00fcrbar leichter in der Hand liegt.<\/p>\n<p>Fazit: Neu, d\u00fcnn, noch Luft nach oben<\/p>\n<p>Wem ein schlankes Smartphone wichtiger ist als ein starker Zoom in der Kamera und das beste Display &#8211; der d\u00fcrfte mit dem iPhone Air v\u00f6llig zufrieden sein. Es ist so gut, wie es der heutige Stand der Technik in diesem Format erlaubt. Gegen das 100 Euro teurere iPhone 17 Pro muss es sich aber vor allem bei der Kamera geschlagen geben.\u00a0<\/p>\n<p>Allerdings wurden Apples Chips mit jedem Jahr leistungsst\u00e4rker &#8211; und es ist davon auszugehen, dass der Konzern in k\u00fcnftige Air-Generationen immer bessere Technik reinpacken kann. Vielleicht kommt damit auch die Zeit eines iPhone Pro im Air-Format. Auf jeden Fall sehen Analysten in technischen Innovationen des Air Vorboten eines Falt-iPhones.<\/p>\n<p>Neues Telefon, neue Preisstruktur: Das iPhone Air \u00fcbernahm in der Preisstruktur von Apple mit einem Preis ab 1.199 Euro den Platz, den bisher das Einstiegsmodell der Pro-Reihe hielt. Wer sich in die neue iPhone-Modellpalette einkaufen will, muss nun diese Preise zahlen. Startpreise f\u00fcr die Ausf\u00fchrung mit 256 Gigabyte Speicher, versteht sich:<\/p>\n<ul class=\"list-normal\">\n<li>iPhone 17: ab 949 Euro<\/li>\n<li>iPhone Air: ab 1.199 Euro<\/li>\n<li>iPhone 17 Pro: ab 1.299 Euro<\/li>\n<li>iPhone 17 Pro Max: ab 1449 Euro<\/li>\n<\/ul>\n<p>Accessoires: Ein Umh\u00e4ngeband und AirPods Pro 3 messen Puls<\/p>\n<p>Zusammen mit den neuen iPhone-Modellen stellte Apple auch die dritte Generation der AirPods Pro vor, die nun auch einen Sensor zur Pulsmessung haben. Im Training waren die dabei im Ohr erfassten Werte praktisch identisch mit den Messungen einer Apple Watch am Handgelenk. Die AirPods Pro 3 k\u00f6nnen zudem besser Umgebungsger\u00e4usche unterdr\u00fccken &#8211; auch durch dichteren Sitz im Ohrkanal dank neuer Kappen an der Spitze.\u00a0<\/p>\n<p>Die neu integrierte Live-\u00dcbersetzung funktioniert oft gut, ist manchmal aber auch schnell \u00fcberfordert. In der Europ\u00e4ischen Union ist die Funktion vorerst nicht verf\u00fcgbar. Schon in der Vergangenheit hielt Apple einige KI-Funktionen unter Verweis auf rechtliche Unsicherheit durch europ\u00e4ische Digitalgesetze in der Region zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Als ein neues Accessoire gibt es nun direkt von Apple ein Crossbody-Band zum Umh\u00e4ngen des Telefons. Einige H\u00fcllen der neuen Modelle bekamen deshalb L\u00f6cher zum Durchf\u00e4deln von kleinen B\u00e4ndern daf\u00fcr. Der Vorteil des Designs: Ein Band kann mit verschiedenen Modellen genutzt werden. Bei seiner Leder-Alternative \u00abFunktionsgewebe\u00bb aus recyceltem Polyester setzt Apple nun auf eine feinere Struktur.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Cupertino (dpa\/tmn) &#8211; Seit Jahren haben Apple-Kunden im Herbst die Wahl: Das neue iPhone in der Standard-Version oder&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":429726,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1841],"tags":[231,31627,1605,5308,3364,29,1885,2507,30,198,5553,108538,112351,5013,1209,624,4332,4585,194,3795,254,41840,8665,5329],"class_list":{"0":"post-429725","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bielefeld","8":"tag-apple","9":"tag-audio","10":"tag-bielefeld","11":"tag-computer","12":"tag-de","13":"tag-deutschland","14":"tag-fotografie","15":"tag-freizeit","16":"tag-germany","17":"tag-internet","18":"tag-iphone","19":"tag-iphone-air","20":"tag-iphone-pro","21":"tag-lifestyle","22":"tag-nordrhein-westfalen","23":"tag-ratgeber","24":"tag-smartphones","25":"tag-software","26":"tag-technik","27":"tag-telekommunikation","28":"tag-test","29":"tag-tmn1533","30":"tag-tpds","31":"tag-video"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115219751598309675","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/429725","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=429725"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/429725\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/429726"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=429725"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=429725"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=429725"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}