{"id":429749,"date":"2025-09-17T13:08:13","date_gmt":"2025-09-17T13:08:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/429749\/"},"modified":"2025-09-17T13:08:13","modified_gmt":"2025-09-17T13:08:13","slug":"ladeinfrastruktur-fuer-e-lkw-uebertrifft-die-eu-ziele-edison","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/429749\/","title":{"rendered":"Ladeinfrastruktur f\u00fcr E-Lkw \u00fcbertrifft die EU-Ziele &#8211; Edison"},"content":{"rendered":"<p>Mit Blick auf das Ladeangebot f\u00fcr E-LKW erf\u00fcllt Deutschland bereits jetzt die EU-Zielwerte. Dies zeigt der  <a href=\"https:\/\/www.bdew.de\/presse\/elektromobiltaetsmonitor-gute-zahlen-im-ersten-halbjahr-2025\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">BDEW-Elektromobilit\u00e4tsmonitor<\/a>, der in seiner aktuellen siebten Ausgabe erstmals auch das Ladeangebot f\u00fcr batterieelektrische Lastfahrzeuge erfasst. Laut der Alternative Fuels Infrastructure Regulation (AFIR) der EU m\u00fcssen bis Ende des Jahres 15 Prozent der transeurop\u00e4ischen Verkehrsnetze durch Ladestandorte f\u00fcr Elektro-Lkw abgedeckt sein.<\/p>\n<p>In Deutschland entsprechen bereits knapp 50 der 70 E-LKW-Ladestandorte den AFIR-Kriterien und decken damit knapp 67 Prozent des deutschen Autobahnnetzes. Als \u201eabgedeckt\u201c gelten Autobahnabschnitte in einem Radius von 60 Kilometern zum n\u00e4chsten Ladestandort. Die Ladestandorte f\u00fcr die Fahrzeuge d\u00fcrfen zudem nicht weiter als drei Kilometer von der n\u00e4chsten Abfahrt entfernt sein.<\/p>\n<p>Preisbarriere bremst Elektroautos<\/p>\n<p>Auch in der ersten Jahresh\u00e4lfte 2025 kann der Elektroauto-Hochlauf mit dem Tempo des Ladeinfrastrukturausbaus nicht mithalten: Trotz Rekordwerten bei den Neuzulassungen (laut Kraftfahrtbundesamt wurden seit Jahresbeginn 336.707 BEVs neu zugelassen) mit einer Steigerung von 39,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum liegt die durchschnittliche Belegung der deutschlandweiten Ladepunkte nach den Erhebungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) weiterhin bei nur 15 Prozent. Gleichzeitig schreitet der Ladeinfrastrukturausbau kontinuierlich fort: Im ersten Halbjahr 2025 wuchs die deutschlandweite \u00f6ffentliche Ladeinfrastruktur auf rund 184.000 Ladepunkte (plus 11 Prozent) mit einer Gesamtleistung von 8.500 Megawatt (MW).<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"454\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Auslastung-1024x454.jpg\" alt=\"Maximal zu 19 Prozent ausgelastet &#10;Nach Ansicht des BDEW gibt es derzeit mehr Ladem\u00f6glichkeiten als bei dem aktuellen Bestand an Elektroautos n\u00f6tig w\u00e4re. Das gilt insbesondere f\u00fcr Schnellladestationen mit einer maximalen Ladeleistung von unter 150 Kilowatt - sie werden nur selten genutzt.  \" class=\"wp-image-25261342\"  \/><strong>Maximal zu 19 Prozent ausgelastet <\/strong><br \/>Nach Ansicht des BDEW gibt es derzeit mehr Ladem\u00f6glichkeiten als bei dem aktuellen Bestand an Elektroautos n\u00f6tig w\u00e4re. Das gilt insbesondere f\u00fcr Schnellladestationen mit einer maximalen Ladeleistung von unter 150 Kilowatt \u2013 sie werden nur selten genutzt.  <\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnde f\u00fcr den schleppenden Hochlauf der Elektromobilit\u00e4t sieht der BDEW ma\u00dfgeblich in den hohen Anschaffungskosten f\u00fcr die Fahrzeuge. Sie seien der einzige Belastungsfaktor, der sich nach dem Kauf eines Elektroautos nicht neutralisiere. Die aktuell <a href=\"https:\/\/edison.media\/energie\/ladestrompreise-wer-blickt-da-noch-durch\/25259937\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">hohen Ladestrompreise<\/a> hingegen sieht der Verband nicht als problematisch an. \u201eDurch die Wahl des passenden Ladetarifs ist es selbst im Extremszenario, dass ein BEV zu 100 Prozent schnell (DC) und nur \u00fcber Roamingpartner geladen wird, m\u00f6glich, nicht mehr als die durchschnittlichen Tankkosten zu zahlen.\u201c <\/p>\n<p>Elektroautos mit niedrigeren Energiekosten als Benziner<\/p>\n<p>In vier von f\u00fcnf Ladeszenarien, f\u00fchrt der Verband in einem Kommentar zur Studie aus, seien die Energiekosten eines Elektroautos niedriger als die einer konventionell angetriebenen Fahrzeugs. Nicht nur beim Laden zu Hause oder beim Arbeitgeber, sondern auch beim \u00f6ffentlichen Normal- und Schnellladen bei einem Vertragspartner sowie beim \u00f6ffentlichen Normalladen bei einem Roamingpartner. Beim f\u00fcnften Lade-Anwendungsfall, dem \u00f6ffentlichen Schnellladen beim Roamingpartner, komme es auf den Vertrag an. \u201eUnd selbst im Extremszenario, in dem ein BEV zu 100 Prozent an \u00f6ffentlichen Schnelllades\u00e4ulen und nur \u00fcber Roaming l\u00e4dt, also ohne jede Mischkalkulation, muss Laden nicht mehr kosten als die durchschnittlichen Tankkosten.\u201c<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"434\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Energiekosten-1024x434.jpg\" alt=\"Elektroauto rechnet sich &#10;Nach den Berechnungen des BDEW fahren Elektroauto in der Regel g\u00fcnstiger als benzin- oder dieselgetriebene Pkw. Angenommen wir dabei ein Preis von 60 Cent f\u00fcr die Kilowattstunde im &quot;Worst Case&quot;-Szenario, von 44 Cent beim DC-Laden beim Vertragspartner (Fall3). \" class=\"wp-image-25261341\" style=\"width:823px;height:auto\"  \/><strong>Elektroauto rechnet sich <\/strong><br \/>Nach den Berechnungen des BDEW fahren Elektroauto in der Regel g\u00fcnstiger als benzin- oder dieselgetriebene Pkw. Angenommen wir dabei ein Preis von 60 Cent f\u00fcr die Kilowattstunde im \u201eWorst Case\u201c-Szenario, von 44 Cent beim DC-Laden beim Vertragspartner (Fall3). <\/p>\n<p>Insgesamt sieht der BDEW eine wachsende Akzeptanz von Elektroautos in der Bev\u00f6lkerung. Der Verband verweist dabei auf eine eigene Nutzerumfrage von Mai 2025 mit 2.986 Teilnehmern. Die Umfrage ermittelte die Sorgen von K\u00e4ufern vor und nach dem Kauf eines Elektroautos. Jeweils 55 Prozent der Befragten gaben hier zwar an, dass die \u201eReichweite generell\u201c und das \u201eLaden zu Hause\u201c ihnen vor dem Kauf Sorgen bereitet h\u00e4tten. <\/p>\n<p class=\"u-richtext u-text-highlight u-space-bottom-2\" style=\"&#10;\"><a href=\"https:\/\/www.energate-messenger.de\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"loading alignleft\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/energate-messenger.png\" width=\"244\" height=\"137\" data-was-processed=\"true\" style=\"&#10;    padding-bottom: 2%;&#10;\"\/><\/a><\/p>\n<p style=\"&#10;    color: #fff;&#10;\">In Kooperation mit dem Branchendienst energate.<\/p>\n<p>Nach dem Kauf eines Stromers waren beide Punkte allerdings nur noch f\u00fcr neun beziehungsweise sechs Prozent der Befragten ein Problem. Die Anschaffungskosten hingegen lagen mit 46 Prozent auf Platz zwei der gr\u00f6\u00dften Sorgen vor der Kaufentscheidung, nach dem Kauf r\u00fcckten sie mit 38 Prozent auf Platz eins. Unterst\u00fctzend zeugten Wiederkaufbereitschaft (84 Prozent) und Weiterempfehlungsquote (73 Prozent) laut BDEW von einer gro\u00dfen Zufriedenheit der Fahrer von Elektroautos mit dem Nutzererlebnis.<\/p>\n<p>BDEW warnt vor Aufweichung der CO2-Flottengrenzwerte<\/p>\n<p>Angesichts der aktuellen Diskussion um die Absenkung der CO2-Flottengrenzwerte in der Europ\u00e4ischen Union warnte BDEW-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Kerstin Andreae vor einer politischen Kehrtwende. Die konstant positiven Entwicklungen bei Neuzulassungen und Ladeinfrastruktur d\u00fcrfe man nun nicht durch einen politische Richtungsschwenk \u2013 insbesondere die Aufweichung der Flottengrenzwerte \u2013 gef\u00e4hrden. Sie allein lieferten aktuell Planungs- und Investitionssicherheit. Um den Hochlauf weiter zu unterst\u00fctzen, brauche es verl\u00e4ssliche Rahmenbedingungen und eine EU-\u00fcbergreifende Elektromobilit\u00e4tsstrategie anstelle kostenintensiver F\u00f6rderprogramme, so Andreae.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.energate-messenger.de\/news\/256951\/e-lkw-deutsche-ladeinfrastruktur-uebertrifft-eu-ziel\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">energate<\/a><\/p>\n<p>(Mit Erg\u00e4nzungen von Franz Rother)<\/p>\n<p style=\"color: #fff !important; box-sizing: border-box; margin: 0px 0px 25px; padding: 0px; line-height: 1.5rem; overflow-x: auto; font-family: Franklin, 'Helvetica Neue', Helvetica, Arial, sans-serif; font-variant-ligatures: none;\">Jede Woche berichten wir \u00fcbers vernetzte Leben, Erneuerbare Energie und neue Mobilit\u00e4t. Die besten Texte, Bilder und Hintergr\u00fcnde fasst unser Newsletter knapp und informativ zusammen &#8211; melden Sie sich hier unverbindlich an:<\/p>\n<p>\t\t\t\t\tVielen Dank f\u00fcr Ihre Anmeldung<\/p>\n<p>Beatrice Oster<\/p>\n<p style=\"color: #fff !important; box-sizing: border-box; margin: 0px 0px 25px; padding: 0px; line-height: 1.5rem; overflow-x: auto; font-family: Franklin, 'Helvetica Neue', Helvetica, Arial, sans-serif; font-variant-ligatures: none;\">Jede Woche berichten wir \u00fcbers vernetzte Leben, Erneuerbare Energie und neue Mobilit\u00e4t. Die besten Texte, Bilder und Hintergr\u00fcnde fasst unser Newsletter knapp und informativ zusammen &#8211; melden Sie sich hier unverbindlich an:<\/p>\n<p>\t\t\t\t\tVielen Dank f\u00fcr Ihre Anmeldung<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit Blick auf das Ladeangebot f\u00fcr E-LKW erf\u00fcllt Deutschland bereits jetzt die EU-Zielwerte. 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