{"id":429994,"date":"2025-09-17T15:21:18","date_gmt":"2025-09-17T15:21:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/429994\/"},"modified":"2025-09-17T15:21:18","modified_gmt":"2025-09-17T15:21:18","slug":"thyssenkrupp-muss-bei-verkauf-der-stahlsparte-draufzahlen-geld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/429994\/","title":{"rendered":"Thyssenkrupp muss bei Verkauf der Stahlsparte draufzahlen | Geld"},"content":{"rendered":"<p> An dieser Stelle findest du den Text-to-Speech Player<\/p>\n<p> Um den TTS Player darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung. <\/p>\n<p> externen Inhalt aktivieren  Um eingebettete Inhalte anzuzeigen, ist Ihre jederzeit widerrufliche Einwilligung (\u00fcber den Schalter oder \u00fcber &#8220; <a class=\"embed-placeholder__text-link\" href=\"#\" rel=\"noopener noreferrer\" title=\"Tracking widerrufen\"> Widerruf Tracking und Cookies<\/a> &#8220; am Seitenende) zur Verarbeitung personenbezogener Daten n\u00f6tig.  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Der indische Familienkonzern Jindal Steel will Europas gr\u00f6\u00dfte H\u00fctte \u00fcbernehmen. \u201eWir haben das positiv aufgenommen\u201c, berichteten Aufseher BILD im Anschluss der Sitzung.<\/b><\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Naveen Jindal (55) hat schon lange ein Auge auf das Stahlwerk in Duisburg geworfen. \u201eMehrfach hat er die H\u00fctte besucht\u201c, berichtet ein Manager. Zuletzt sei er vor wenigen Tagen an der Ruhr gewesen, um sein Angebot vorzulegen. Der Zeitpunkt ist g\u00fcnstig, da der tschechische Investor Daniel Kretinsky (50) erkennbar kein Interesse mehr hat.<\/p>\n<p><b>In einem ersten Schritt k\u00f6nnte Jindal 60 Prozent der Anteil \u00fcbernehmen und nach ein, zwei Jahren die verbliebenen Anteile, wie BILD aus mit den Verhandlungen vertrauten Kreisen erfahren hat. Auch das von Kretinsky kontrollierte Aktienpaket von 20 Prozent der Stahlsparte stellt kein Problem dar, da Thyssenkrupp eine R\u00fcckkaufoption ziehen kann.<\/b><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Konzernchef Miguel Lopez sucht schon lange nach einem K\u00e4ufer f\u00fcr die Stahlsparte\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/0118e281b8e7454d180a08fbee922dc6,c8c62280\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Konzernchef Miguel Lopez (60) sucht schon lange nach einem K\u00e4ufer f\u00fcr die Stahlsparte<\/p>\n<p>Foto: AFP via Getty Images<\/p>\n<p>Bis dahin m\u00fcssen beide Seiten noch ihren Hausarbeiten machen: Im Laufe dieses Jahres will Jindal die B\u00fccher von Thyssenkrupp Steel pr\u00fcfen und dann sein Angebot vorlegen. \u201eL\u00e4uft alles glatt, dann k\u00f6nnte die Offerte im Januar fertig sein\u201c, erfuhr BILD aus Konzernkreisen.<\/p>\n<p><b>Geld werde Thyssenkrupp f\u00fcr den Verkauf der Sparte mit 27.000 Mitarbeitern nicht erhalten. \u201eIm Gegenteil: der Konzern wird Kapital beim Verkauf zuschie\u00dfen m\u00fcssen\u201c, sagt ein hochrangiger Manager.<\/b><\/p>\n<p>Der Grund daf\u00fcr ist die marode Aufstellung der Stahlsparte. Die Erneuerung des Maschinenparks wird wie die Umstellung der H\u00fctte auf die Produktion von klimaneutralem Stahl Milliarden kosten. Hinzu kommen milliardenschwere Pensionsverpflichtungen f\u00fcr die Mitarbeiter, die auf der Sparte lasten. Aus eigener Kraft kann der Industriekonzern die Ausgaben nicht stemmen, daher will er sich von dem Stammgesch\u00e4ft trennen.<\/p>\n<p><b>F\u00fcr Naveen Jindal macht der Zukauf dennoch Sinn: Derzeit baut er ein Werk f\u00fcr Vorprodukte f\u00fcr die Herstellung von gr\u00fcnem Stahl, mit denen die H\u00fctten von Thyssenkrupp Steel versorgt werden k\u00f6nnten.<\/b><\/p>\n<p>Bei einem Deal bek\u00e4me er zudem Zugriff auf die Kunden in Deutschland. Zu den Abnehmern der H\u00fctte in Duisburg geh\u00f6ren die Autobauer VW, BMW und Mercedes. \u201eThyssenkrupp Steel ist daher ein interessantes \u00dcbernahmeziel\u201c, berichten Manager aus der Branche.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Inder bleibt es ein gro\u00dfer Brocken. Das Unternehmen von Naveen Jindal kam im vergangenen Jahr laut dem Weltstahlverband auf eine Produktion von 8,1 Millionen Tonnen und lag damit auf Rang 51 in der Welt. Thyssenkrupp belegte mit 10,3 Millionen Tonnen Platz 42.<\/p>\n<p><b>Bei der Belegschaft kommt das Interesse gut an: \u201eDie Arbeitnehmerseite ist bereit, sich konstruktiv an dem Prozess zu beteiligen\u201c, erkl\u00e4rte J\u00fcrgen Kerner (56) von der IG Metall. Vertretern der Gewerkschaft gegen\u00fcber hatte Naveen Jindal erkl\u00e4rt: Er wolle das 200-j\u00e4hrige industrielle Erbe von Thyssenkrupp bewahren und fortf\u00fchren \u2013 \u201edamit Duisburg auch in Zukunft das Herz der europ\u00e4ischen Stahlindustrie bleibt\u201c. <\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"An dieser Stelle findest du den Text-to-Speech Player Um den TTS Player darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung. externen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":429995,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,3715,30,171,174,3856,939,45,779,173,172],"class_list":{"0":"post-429994","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-duisburg","13":"tag-germany","14":"tag-markets","15":"tag-maerkte","16":"tag-ruhrgebiet","17":"tag-stahl","18":"tag-texttospeech","19":"tag-thyssenkrupp","20":"tag-unternehmen","21":"tag-unternehmen-maerkte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115220322282488492","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/429994","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=429994"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/429994\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/429995"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=429994"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=429994"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=429994"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}