{"id":429999,"date":"2025-09-17T15:24:15","date_gmt":"2025-09-17T15:24:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/429999\/"},"modified":"2025-09-17T15:24:15","modified_gmt":"2025-09-17T15:24:15","slug":"kritik-des-rechnungshofs-der-bund-lebt-ueber-seine-verhaeltnisse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/429999\/","title":{"rendered":"Kritik des Rechnungshofs: &#8222;Der Bund lebt \u00fcber seine Verh\u00e4ltnisse&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 17.09.2025 15:21 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Kommende Woche bringt Finanzminister Klingbeil seinen Haushalt f\u00fcr das Jahr 2026 in den Bundestag ein. Der Bundesrechnungshof hat schon jetzt einige Bedenken und wirft dem Bund unsolides Wirtschaften vor. <\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Bundesrechnungshof hat Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) vorgeworfen, den Bund in eine Schuldenspirale zu treiben. Staatliche Kernaufgaben k\u00f6nnten dauerhaft nicht mehr aus den Einnahmen finanziert werden, hei\u00dft es in einem Gutachten zum Etatentwurf 2026, das dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt. &#8222;Der Bund lebt strukturell \u00fcber seine Verh\u00e4ltnisse&#8220;, so der Bundesrechnungshof. Steigende Bundesausgaben seien nicht von einer im gleichen Ausma\u00df wachsenden Leistungsf\u00e4higkeit des Bundes gedeckt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Wer plant, im Jahr 2026 fast jeden dritten Euro &#8218;auf Pump&#8216; zu finanzieren, ist von einer soliden Finanzwirtschaft weit entfernt&#8220;, kritisiert der Rechnungshof. Neue Schulden seien nur ein kurzfristiger Ausweg und minderten Reformdruck. &#8222;In der mittleren Frist wird so ein Bundeshaushalt entstehen, in dem ein ganz erheblicher Anteil f\u00fcr Zinslasten gebunden ist&#8220;, warnen die Rechnungspr\u00fcfer. Es bestehe die Gefahr einer Schuldenspirale.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Bund m\u00fcsse nachhaltig einsparen und sich auf seine verfassungsrechtlichen Kernaufgaben fokussieren. Subventionen m\u00fcssten hinterfragt werden, Investitionen br\u00e4uchten Vorrang gegen\u00fcber reinen Ausgaben f\u00fcr Konsum. &#8222;Die Bundesregierung muss die Ausgabenproblematik jetzt und strukturell angehen&#8220;, mahnen die Pr\u00fcfer.<\/p>\n<p>    Beratungen f\u00fcr 2026 stehen bevor<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Klingbeil plant f\u00fcr 2026 mit Ausgaben von rund 520 Milliarden Euro. Allein im Kernhaushalt sollen Schulden von fast 90 Milliarden aufgenommen werden. Dazu kommen mehr als 84 Milliarden Euro Kredite aus Sondert\u00f6pfen, so dass der Bund insgesamt auf rund 174 Milliarden Euro an frischen Schulden kommt. Diesen Haushalt will Klingbeil kommende Woche in den Bundestag einbringen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Gr\u00f6\u00dfere Sorgen macht Union und SPD aber jetzt schon das Jahr 2027. Da klafft in der Planung eine L\u00fccke von rund 34 Milliarden Euro. Klingbeil hat alle Ministerien zum Sparen aufgerufen, doch das allein d\u00fcrfte kaum reichen. Der Finanzminister schlie\u00dft nicht aus, dass eventuell F\u00f6rderprogramme, Subventionen oder andere Anspr\u00fcche gek\u00fcrzt oder gestrichen werden m\u00fcssen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 17.09.2025 15:21 Uhr Kommende Woche bringt Finanzminister Klingbeil seinen Haushalt f\u00fcr das Jahr 2026 in den Bundestag&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":430000,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[31684,1109,13,21619,14,15,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-429999","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-bundesrechnungshof","9":"tag-haushalt","10":"tag-headlines","11":"tag-klingbeil","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-top-news","16":"tag-top-meldungen","17":"tag-topmeldungen","18":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115220333464524630","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/429999","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=429999"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/429999\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/430000"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=429999"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=429999"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=429999"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}