{"id":431073,"date":"2025-09-18T01:25:12","date_gmt":"2025-09-18T01:25:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/431073\/"},"modified":"2025-09-18T01:25:12","modified_gmt":"2025-09-18T01:25:12","slug":"reaktionen-und-strategien-der-nato-gegen-russland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/431073\/","title":{"rendered":"Reaktionen und Strategien der Nato gegen Russland"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    \u201eAustesten\u201c wollte Moskau die Nato. Eine Erkl\u00e4rung f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/politik\/angst-vor-dem-russen-42-prozent-der-deutschen-fuerchten-einem-dritten-weltkrieg-110738906\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">das Auftauchen von mindestens 19 Drohnen \u00fcber polnischem Territorium<\/a>, die fast verharmlosend klingt. Immerhin handelte es sich bei dem Vorfall vergangene Woche um eine beispiellose Verletzung des Luftraums eines Nato-Mitglieds durch potenziell bewaffnete Flugobjekte. Entsprechend hoch waren die Schockwellen, die der Vorfall in Europa ausl\u00f6ste. Erste Spekulationen, dass es sich um ein Versehen gehandelt haben k\u00f6nnte, werden angesichts der Anzahl der Drohnen, der in Russland sowie in Belarus liegenden Startpl\u00e4tze der Flugger\u00e4te sowie der Tiefe ihres Eindringens auf Nato-Gebiet von fast allen Experten verworfen.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    \u201eDer Test l\u00e4uft\u201c, sagte Politikwissenschaftler Nico Lange im Deutschlandfunk. Russland wolle provozieren, um herauszufinden, wie stark der Zusammenhalt des Westens ist. Genau in dieser Situation sei ein \u201eunmissverst\u00e4ndliches Signal\u201c an Moskau \u201eunerl\u00e4sslich\u201c \u2013 auch wenn manche f\u00fcrchten w\u00fcrden, dass \u201ePutin dann b\u00f6se auf uns sein wird\u201c. Zwar gelang es Nato-Kampfjets, einige Objekte abzuschie\u00dfen, doch unstrittig ist, dass Europa auf massenhafte Drohnenangriffe nicht vorbereitet ist. Unklar ist zudem, ob auch die USA einen harten Kurs gegen Russland unterst\u00fctzen.\n  <\/p>\n<p>            Europ\u00e4ische Nato-Staaten k\u00f6nnten von ukrainischer Abwehrkraft profitieren<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/politik\/interview-wie-kann-die-ukraine-den-krieg-gegen-putin-noch-gewinnen-herr-kiesewetter-id68753381.html\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Der Sicherheitsexperte Roderich Kiesewetter<\/a> verlangt konkrete Reaktionen, die m\u00f6glichst schnell Wirkung entfalten k\u00f6nnen: \u201eEurop\u00e4ische Staaten sollten sich zusammentun und die ukrainische Luftverteidigung enger mit den westlichen Nachbarn koordinieren\u201c, sagte der CDU-Politiker unserer Redaktion. Tats\u00e4chlich hat der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj Polen am Mittwoch Hilfe bei der Drohnenabwehr angeboten. Schlie\u00dflich ist die Abwehr mit bis zu 800 russischen Drohnen pro Tag konfrontiert, von denen das Gros tats\u00e4chlich abgeschossen werden kann. Ein Know-how, von dem Warschau und die Nato profitieren k\u00f6nnten. Parallel fordert Kieswetter einen fr\u00fcheren Stopp von russischen \u00d6l- und Gasimporten in die EU, das effektive Festsetzen der Schattenflotte oder die Konfiszierung von eingefrorenem russischen Verm\u00f6gen.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Warschau hatte zun\u00e4chst von einem russischen Angriff gesprochen, dann aber den Begriff \u201eProvokation\u201c verwendet. W\u00e4hrend ein Angriff nach Artikel 5 des Nato-Vertrags die Ausrufung des B\u00fcndnisfalls gerechtfertigt h\u00e4tte, sieht Artikel 4, den Polen jetzt gezogen hat, im Falle der Gef\u00e4hrdung eines Nato-Staats Konsultationen vor.\n  <\/p>\n<p>            Vor russischen \u00dcbergriffen wurde immer wieder gewarnt <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Vor \u00dcbergriffen, wie jetzt gegen Polen, wurde immer wieder gewarnt. Kieswetter hofft darauf, dass der Westen aufwacht: \u201eDie Nato begreift allm\u00e4hlich, dass die ukrainischen Soldaten gerade ihre erste Verteidigungslinie sind. Deshalb muss die oberste Priorit\u00e4t sein, die <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/schlagworte\/aa-ukraine-konflikt\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Ukraine<\/a> unverz\u00fcglich und umfassend mit allem zu unterst\u00fctzen, was m\u00f6glich ist. Zweitens m\u00fcssen Europa und die Nato eine integrierte Abschreckung und Gesamtverteidigung aufbauen.\u201c\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    F\u00fcr den CDU-Sicherheitspolitiker ist <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/politik\/wie-man-die-nato-ostflanke-besser-gegen-drohnen-verteidigen-kann-110726902\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">die entschlossene Unterst\u00fctzung des Abwehrkampfs der Ukraine<\/a> integrales Instrument der Nato-Strategie gegen die Aggression Russlands. Dazu geh\u00f6rt nach seiner \u00dcberzeugung die Lieferung von Taurus-Marschflugk\u00f6rpern an Kiew. Ein Waffensystem, das die Ukraine in die Lage versetzen w\u00fcrde, hochgesicherte russische Ziele bis zu 500 Kilometer tief auf dem Territorium des Feindes zu zerst\u00f6ren. \u201eEs ist wesentlich effektiver, die Drohnenproduktionsst\u00e4tten, Munitionslager und Logistik innerhalb Russlands zu zerst\u00f6ren, als zuzuschauen, wie Russland die Produktion immer mehr erh\u00f6ht.\u201c Unstrittig ist, dass das V\u00f6lkerrecht einem angegriffenen Staat solche Attacken zubilligt.\n  <\/p>\n<p>            Kanzler Merz will die Ukraine offensichtlich nicht mit dem Taurus unterst\u00fctzen<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Allerdings hat sich der deutsche Kanzler Friedrich Merz, der noch als Oppositionspolitiker die Lieferungen des Taurus an Kiew ins Spiel gebracht hatte, offensichtlich dazu entschlossen, die Ukraine nicht mit den extrem durchschlagskr\u00e4ftigen Marschflugk\u00f6rpern zu unterst\u00fctzen. Ein Kurs, den Kiesewetter f\u00fcr \u201emilit\u00e4risch und politisch falsch\u201c h\u00e4lt. Der 62-J\u00e4hrige spricht von einer \u201eunterlassenen Hilfeleistung, die uns selbst schadet\u201c. W\u00e4hrend die Nato noch versucht, eine gemeinsame Antwort auf die Provokationen des Kreml zu finden, haben Russland und Belarus ein Gro\u00dfman\u00f6ver mit dem bezeichnenden Namen \u201eSapad\u201c (Westen) begonnen \u2013 eine Machtdemonstration, die sich an die Nato richtet.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    F\u00fcr den Sicherheitsexperten Nico Lange hilft in dieser Situation gegen die aggressive Strategie des russischen Autokraten Wladimir Putin nur \u00fcberzeugende Abschreckung. Es d\u00fcrfe keine Zweifel daran geben, dass die Allianz bei einem russischen Angriff mit Drohnen-Schw\u00e4rmen gegen einen oder mehrere Nato-Staaten ihrerseits russische Ziele mit Abstandswaffen attackieren w\u00fcrde.\n  <\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/politik\/ukraine-ticker-eu-besorgt-ueber-indiens-teilnahme-an-militaermanoever-sapad-103025282\" class=\"hidden  &#010;                md:block md:mr-5 md:min-w-[140px]  aspect-photo md:aspect-tv lg:aspect-tv w-fullXXX relative self-start inline overflow-hidden\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.mgpd.de\/img\/110857492\/crop\/c3_2-w100\/1621814287\/865755676\/urnnewsmldpacom20090101250916-99-48663-v4-s2048.jpg\" alt=\"Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin w\u00e4hrend seines Besuchs der gemeinsamen russisch-wei\u00dfrussischen Milit\u00e4r\u00fcbungen \u201eSapad 2025\u201c.\" title=\"Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin w\u00e4hrend seines Besuchs der gemeinsamen russisch-wei\u00dfrussischen Milit\u00e4r\u00fcbungen \u201eSapad 2025\u201c.\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><br \/>\n   <\/a><\/p>\n<ul data-module-id=\"DragDropModule\" class=\"flex flex-wrap justify-start group-[.no-bookmarks]:hidden\">\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Simon Kaminski<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Nato<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Russland<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eAustesten\u201c wollte Moskau die Nato. 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