{"id":432146,"date":"2025-09-18T11:33:10","date_gmt":"2025-09-18T11:33:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/432146\/"},"modified":"2025-09-18T11:33:10","modified_gmt":"2025-09-18T11:33:10","slug":"studie-verkehrssuender-kommen-aus-koeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/432146\/","title":{"rendered":"Studie: Verkehrss\u00fcnder kommen aus K\u00f6ln"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Autofahrende aus K\u00f6ln sammeln h\u00e4ufiger Punkte beim Flensburger Verkehrszentralregister als der Durchschnitt. Im Bundesl\u00e4ndervergleich ist NRW f\u00fchrend. Das geht aus einem Ranking des Vergleichsportals Verivox hervor. Der Dienstleister ermittelte daf\u00fcr, wie hoch der Anteil an Punktes\u00fcndern im Schnitt in den 30 gr\u00f6\u00dften St\u00e4dten Deutschlands und in den Bundesl\u00e4ndern ist.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">K\u00f6lner Autofahrer kassieren 58 Prozent h\u00e4ufiger Eintr\u00e4ge als der Durchschnitt aller Autofahrerinnen und Autofahrer. Augsburg (51 Prozent \u00fcber dem Durchschnitt) und Chemnitz (47 Prozent) landen auf dem zweiten und dritten Platz. Darauf folgen die NRW-St\u00e4dte Gelsenkirchen (45 Prozent), <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/bielefeld\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bielefeld<\/a> (40 Prozent) und M\u00fcnster (31 Prozent). Vergleichsweise gut schneiden im bev\u00f6lkerungsreichsten Bundesland M\u00f6nchengladbach und Duisburg ab. In diesen St\u00e4dten erhalten Autofahrende sieben Prozent seltener einen Flensburg-Eintrag. In Aachen sind es neun Prozent. Deutschlandweit f\u00fchren Bremen, <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/berlin\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Berlin<\/a> und <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/hamburg\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hamburg<\/a>.<\/p>\n<p>Stringente Verkehrs\u00fcberwachung in K\u00f6ln      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Laut Marco Sch\u00e4ler, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Fachkommission Verkehr der Deutschen Polizeigewerkschaft, sei die Studie des Vergleichsportals nur bedingt aussagekr\u00e4ftig. Der Grund: Es gebe verschiedene Einflussfaktoren daf\u00fcr, wie viele Flensburg-Eintr\u00e4ge in einer Stadt vergeben werden, darunter die Bev\u00f6lkerungsdichte oder der Anteil an Autos. Er sagt: \u201eEntscheidend bei den Punkten in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/flensburg\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Flensburg<\/a> ist jedoch, wie intensiv in einer Stadt \u00fcberwacht wird.\u201c Und das sei in Bundesl\u00e4ndern und St\u00e4dten h\u00f6chst unterschiedlich. Aus der Auswertung von Verivox kann so zumindest abgeleitet werden, \u201edass die Verkehrs\u00fcberwachung in K\u00f6ln stringent gehandhabt wird\u201c, sagt Sch\u00e4ler.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das best\u00e4tigt auch der Verkehrsexperte des ADAC Nordrhein, Professor Roman Suthold. Ihm zufolge k\u00f6nne die Position von K\u00f6ln in dem Ranking durchaus mit einer st\u00e4rkeren Kontrolle begr\u00fcndet werden. Seitdem es im Fr\u00fchjahr 2015 zu drei folgenschweren Verkehrsunf\u00e4llen kam, w\u00fcrden Raser st\u00e4rker geahndet. Ein weiterer Einflussfaktor k\u00f6nne jedoch auch der neue Bu\u00dfgeldkatalog von 2021 sein. Aus dem geht hervor: Wer unzul\u00e4ssig auf einem Geh- oder Radweg parkt und dabei andere behindert, kann neben einem Bu\u00dfgeld auch einen Punkt kassieren. Ein Problem daran: \u201eVielen Menschen ist nicht bewusst, dass sie durch das Parken auf Geh- oder Radwegen einen Punkt riskieren\u201c, sagt Suthold. Daher werde gerade in Gro\u00dfst\u00e4dten, in denen ein Ungleichgewicht zwischen Parkangebot und -nachfrage herrscht, h\u00e4ufiger falsch geparkt. Auch in K\u00f6ln. Dort \u201eachtet das Ordnungsamt aber sehr stark darauf, dass diese Wege frei bleiben\u201c, sagt Suthold.<\/p>\n<p>Hohes Verkehrsaufkommen in NRW      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Im Bundesl\u00e4ndervergleich zeigt die Auswertung von Verivox, dass Autofahrende aus NRW 15 Prozent h\u00e4ufiger Flensburg-Punkte sammeln als der Durchschnitt aller Fahrenden. Neben dem bev\u00f6lkerungsreichsten Bundesland gibt es sonst nur drei Bundesl\u00e4nder, die \u00fcberdurchschnittliche Werte erreichen: <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/sachsen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sachsen<\/a> (10 Prozent \u00fcber dem Durchschnitt), <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/niedersachsen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Niedersachsen<\/a> (3 Prozent) und <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/baden-wuerttemberg\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Baden-W\u00fcrttemberg<\/a> (1 Prozent). In allen \u00fcbrigen Bundesl\u00e4ndern liegt der Anteil unter dem Durchschnitt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dass NRW auf dem ersten Platz liegt, verwundert Verkehrsexperte Suthold nicht. Ihm zufolge k\u00f6nnte das mit der hohen Anzahl an Autos sowie der Verkehrsdichte im Bundesland zusammenh\u00e4ngen. Er sagt: \u201eEtwa 25 bis 30 Prozent des bundesweiten Verkehrsaufkommens findet in NRW statt.\u201c Zudem weist der NRW-Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft Erich Rettinghaus darauf hin, dass es wichtig ist, die Zahlen in Relation zu der Einwohnerzahl zu setzen, um die Vergleichbarkeit herzustellen. Das w\u00fcrde auch die Zahl der Toten bei Stra\u00dfenverkehrsunf\u00e4llen in der ersten Jahresh\u00e4lfte zeigen. Mit 214 Toten ist es \u2013 nach <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/bayern\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bayern<\/a>, dem zweitbev\u00f6lkerungsreichsten Bundesland \u2013 die zweith\u00f6chste in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/deutschland\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Deutschland<\/a>. Rechnet man die Zahl auf die Einwohnerzahl herunter, ergeben sich zw\u00f6lf Verkehrstote pro eine Million Einwohner. Somit steht das Bundesland an f\u00fcnfter Stelle \u2013 nach dem <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/saarland\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Saarland<\/a> und den Stadtstaaten, \u201ein denen \u00fcblicherweise niedrigere Geschwindigkeiten gefahren werden\u201c. Setze man die Erkenntnisse in Beziehung zur Auswertung von Verivox, ergebe sich also ein anderes Bild, in dem NRW \u201erecht gut\u201c dastehe, sagt Rettinghaus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Autofahrende aus K\u00f6ln sammeln h\u00e4ufiger Punkte beim Flensburger Verkehrszentralregister als der Durchschnitt. Im Bundesl\u00e4ndervergleich ist NRW f\u00fchrend. 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