{"id":432686,"date":"2025-09-18T16:35:12","date_gmt":"2025-09-18T16:35:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/432686\/"},"modified":"2025-09-18T16:35:12","modified_gmt":"2025-09-18T16:35:12","slug":"lgbtq-frauen-und-missbrauch-papst-leo-zieht-die-reformbremse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/432686\/","title":{"rendered":"LGBTQ, Frauen und Missbrauch: Papst Leo zieht die Reformbremse"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 18.09.2025 17:29 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Im ersten Interview seines Pontifikats hat Papst Leo einigen Reformans\u00e4tzen eine Absage erteilt. Er wolle den Umgang mit LGBTQ-Rechten, Frauen und Missbrauchsf\u00e4llen vorerst nicht \u00e4ndern, um die Polarisierung in der Kirche nicht zu verst\u00e4rken. <\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Grundlegende Ver\u00e4nderungen in der katholischen Kirche? &#8222;H\u00f6chst unwahrscheinlich, zumindest in naher Zukunft&#8220;. Das k\u00fcndigte Papst Leo XIV. im ersten Interview seiner Amtszeit mit der US-Journalistin Elise Ann Allen an. Dabei ging es insbesondere um den Umgang mit Frauen, LGBTQ-Rechten und sexuellem Missbrauch: &#8222;Wir m\u00fcssen unsere Einstellungen \u00e4ndern, bevor wir \u00fcberhaupt daran denken k\u00f6nnen, die Haltung der Kirche zu einer bestimmten Frage zu \u00e4ndern&#8220;, so Leo.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Damit unterscheidet sich der neue Papst im Ton deutlich von seinem Vorg\u00e4nger Franziskus, der sich mehrfach f\u00fcr die \u00d6ffnung der Kirche ausgesprochen hatte. Beispielsweise hatte Franziskus Segnungen von gleichgeschlechtlichen Paaren in kleinem Umfang erlaubt. Diese Entscheidung hatte f\u00fcr scharfe Kritik seitens der Konservativen in der katholischen Kirche gesorgt.<\/p>\n<p>    Papst nennt LGBTQ-Themen &#8222;h\u00f6chst polarisierend&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Papst Leo betonte in dem Interview dagegen, die &#8222;traditionelle Familie&#8220; aus &#8222;Vater, Mutter und Kindern&#8220; zu unterst\u00fctzen. Zwar teile er Franziskus\u2018 Wunsch, jeden in der Kirche willkommen zu hei\u00dfen. Er wolle aber niemanden &#8222;einladen, weil er eine bestimmte Identit\u00e4t hat oder nicht hat&#8220;. LGBTQ-Themen beschrieb Papst Leo zudem als &#8222;h\u00f6chst polarisierend&#8220;. Die Lehre der Kirche wolle er diesbez\u00fcglich nicht reformieren, um &#8222;die Polarisierung in der Kirche nicht weiter zu verst\u00e4rken&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch die Stellung von Frauen in der katholischen Kirche wolle Leo nicht ver\u00e4ndern. Dass Frauen Zugang zum Amt der Diakonin erlangen k\u00f6nnten, beabsichtige er derzeit nicht. Der sexuelle Missbrauch durch Kirchenangeh\u00f6rige war ebenfalls Thema in dem Interview, das am Donnerstag im Rahmen eines Buches erschien. Papst Leo bezeichnete den Missbrauchsskandal als &#8222;eine echte Krise&#8220;, bei der die Opfer mit &#8222;gro\u00dfem Respekt&#8220; und &#8222;Verst\u00e4ndnis&#8220; behandelt werden m\u00fcssten. Dennoch gelte erst einmal die Unschuldsvermutung, bis es Beweise f\u00fcr ein Fehlverhalten gebe. In jedem Fall solle der Missbrauchsskandal w\u00e4hrend seines Pontifikats &#8222;nicht zum zentralen Thema der Kirche werden&#8220;, wie Leo hervorhob.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Seit vier Monaten ist Papst Leo XIV. aus den USA im Amt. Vor seiner Wahl war der 70-J\u00e4hrige lange als Missionar in Peru t\u00e4tig.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 18.09.2025 17:29 Uhr Im ersten Interview seines Pontifikats hat Papst Leo einigen Reformans\u00e4tzen eine Absage erteilt. 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