{"id":432780,"date":"2025-09-18T17:24:17","date_gmt":"2025-09-18T17:24:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/432780\/"},"modified":"2025-09-18T17:24:17","modified_gmt":"2025-09-18T17:24:17","slug":"continentals-autosparte-ist-jetzt-als-aumovio-selbststaendig-erfolgreicher-boersenstart","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/432780\/","title":{"rendered":"Continentals Autosparte ist jetzt als Aumovio selbstst\u00e4ndig &#8211; erfolgreicher B\u00f6rsenstart"},"content":{"rendered":"<p>                    Autosparte jetzt selbstst\u00e4ndig<br \/>\n                Conti-Ableger startet erfolgreich an der B\u00f6rse<\/p>\n<p>\t\t\t\t              18.09.2025, 18:43 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Continental wird zum reinen Reifenproduzenten. Im Autozulieferbereich machten die Hannoveraner jahrelang Verlust. Nun ist die Sparte unter dem Namen Aumovio selbstst\u00e4ndig. An der B\u00f6rse kommt sie gut an.<\/strong><\/p>\n<p>Der von Continental abgespaltene Autozulieferer Aumovio ist mit einem B\u00f6rsenwert von 3,5 Milliarden Euro in die Selbstst\u00e4ndigkeit gestartet. Der erste Kurs wurde an der Frankfurter B\u00f6rse mit 35 Euro festgestellt und kletterte bis auf 35,86 Euro. Zur Schlussglocke standen 38,62 Euro auf dem Kurszettel<\/p>\n<p>Conti-Aktion\u00e4re hatten f\u00fcr je zwei ihrer Papiere zus\u00e4tzlich eine Aumovio-Aktie in ihr Depot gebucht bekommen. &#8222;Es ist f\u00fcr uns eine Riesenchance, unser Schicksal in die eigene Hand zu nehmen&#8220;, sagte Aumovio-Chef Philipp von Hirschheydt zum B\u00f6rsenstart. Der Vorstand k\u00f6nne sich nun ganz auf das Gesch\u00e4ft mit der Autoindustrie konzentrieren und besser mit den Risiken am Weltmarkt wie Kriegen und Handelsbarrieren umgehen. <\/p>\n<p>Aumovio ist in diesem Jahr der erste B\u00f6rsenneuling im streng regulierten Prime Standard am deutschen Aktienmarkt. F\u00fcr einen Tag ist die Aktie des Frankfurter Unternehmens wie die des Mutterkonzerns Continental im Leitindex Dax notiert. Das ist bei Abspaltungen \u00fcblich, auch um Index-Investoren die Chance zu geben, die ins Depot gebuchten Aktien geregelt zu verkaufen. Zum ersten Kurs w\u00e4re Aumovio ein Kandidat f\u00fcr den Nebenwerteindex MDax. <\/p>\n<p>Schaeffler-Eigent\u00fcmerfamilie ist Hauptaktion\u00e4r<\/p>\n<p>Hauptaktion\u00e4r ist wie bei Conti die Eigent\u00fcmerfamilie von Schaeffler, die 46 Prozent h\u00e4lt. Continental r\u00fcckt in der obersten B\u00f6rsenliga mit der Abspaltung zun\u00e4chst weiter nach hinten. Die Papiere wurden mit 58,28 Euro gehandelt. Am Mittwoch, dem letzten Handelstag vor der Abspaltung, hatten sie bei 72,98 Euro geschlossen. F\u00fcr die Aktion\u00e4re hat sich die Abspaltung damit gelohnt: Der Wert ihres Portfolios hat sich um mehr als vier Prozent erh\u00f6ht. Beide Aktien im Verh\u00e4ltnis kombiniert, lag der Kurs nach Handelsende bei 76,25 Euro.<\/p>\n<p>Der Hersteller von Bremsen und Sicherheitssystemen, Fahrzeug-Software, Displays und Elektronik war bisher das gr\u00f6\u00dfte Gesch\u00e4ftsfeld von Continental. Der Konzern aus Hannover wird zum reinen Reifenproduzenten, wenn er auch die zum Verkauf stehende Sparte ContiTech losgeworden ist. Damit wird Conti profitabler, denn das Reifengesch\u00e4ft ist mit 13 Prozent Marge die Ertragsperle. <\/p>\n<p>  <a title=\"CONTINENTAL AG INHABER-AKTIEN O.N.\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/aktien\/continental-DE0005439004\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/1758216257_373_chartNG.gfn\" alt=\"Continental\" class=\"space__strech lazyload\"\/>    <strong>Continental<\/strong>  57,94  <\/a>  <\/p>\n<p>In der Autozulieferung schrieb Continental dagegen unter dem Strich jahrelang Verlust. Aumovio-Chef von Hirschheydt peilt langfristig eine operative Rendite von 6 bis 8 Prozent an. Im vergangenen Jahr waren es 2,5 Prozent bei 19,6 Milliarden Euro Umsatz, in der ersten H\u00e4lfte dieses Jahres 2,7 Prozent. Die Zielmarke f\u00fcr den Umsatz liegt auf l\u00e4ngere Sicht bei mehr als 24 Milliarden Euro. <\/p>\n<p>Das Ergebnis sei &#8222;noch ausbauf\u00e4hig&#8220;, r\u00e4umte er auf dem Frankfurter Parkett ein. Aumovio m\u00fcsse eines der effizientesten Unternehmen der Branche werden: &#8222;Wir m\u00fcssen zusehen, dass wir wirklich wettbewerbsf\u00e4hig sind.&#8220; Zulieferer wie Autobauer stecken in der Krise: durch eine schwache Nachfrage in Europa, den harten Konkurrenzkampf in China und hohe Importz\u00f6lle der USA. Au\u00dferdem belasten die milliardenschweren Investitionen in Elektromobilit\u00e4t. Sie rechnen sich noch nicht, weil der Umstieg auf Elektroautos langsamer geht als erwartet. <\/p>\n<p>Conti hat bereits eine Rosskur mit dem Abbau tausender Arbeitspl\u00e4tze durchlaufen. Aumovio z\u00e4hlt mehr als 86.000 Besch\u00e4ftigte an \u00fcber 100 Standorten in 25 L\u00e4ndern weltweit. Vor f\u00fcnf Jahren waren es bei Continental Automotive noch mehr als 100.000. Der Personalabbau sei noch nicht abgeschlossen, sagte von Hirschheydt. Das Unternehmen m\u00fcsse sich weiter verschlanken. Unter anderem ist das Ende der Werke Schwalbach und Wetzlar in Hessen bis Ende des Jahres besiegelt. <\/p>\n<p>Als Mitgift bekam Aumovio von Continental 1,5 Milliarden Euro Barmittel und musste, abgesehen von Pensions- und Leasingverbindlichkeiten, keine Finanzschulden \u00fcbernehmen. Ein Risikofaktor sind aber die Folgen eines Qualit\u00e4tsproblems mit einem an BMW gelieferten Bremssystem. Der Autobauer k\u00f6nnte wegen kostspieliger R\u00fcckrufe und Lieferstopps hohen Schadenersatz fordern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Autosparte jetzt selbstst\u00e4ndig Conti-Ableger startet erfolgreich an der B\u00f6rse 18.09.2025, 18:43 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":432781,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[371,108839,175,170,169,13010,29,30,171,174,173,172,55],"class_list":{"0":"post-432780","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-autoindustrie","9":"tag-boersengaenge","10":"tag-business","11":"tag-companies","12":"tag-companies-markets","13":"tag-continental","14":"tag-deutschland","15":"tag-germany","16":"tag-markets","17":"tag-maerkte","18":"tag-unternehmen","19":"tag-unternehmen-maerkte","20":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115226467764927562","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/432780","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=432780"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/432780\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/432781"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=432780"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=432780"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=432780"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}