{"id":433127,"date":"2025-09-18T20:36:20","date_gmt":"2025-09-18T20:36:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/433127\/"},"modified":"2025-09-18T20:36:20","modified_gmt":"2025-09-18T20:36:20","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-2221-ukraine-will-massiven-russischen-drohnenangriffen-viele-abfangdrohnen-entgegensetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/433127\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 22:21 Ukraine will massiven russischen Drohnenangriffen viele Abfangdrohnen entgegensetzen +++"},"content":{"rendered":"<p>Russland \u00fcberzieht die Ukraine immer wieder mit gro\u00dfen Drohnenschw\u00e4rmen, um die Flugabwehr zu \u00fcberlasten. Deshalb will die Ukraine in K\u00fcrze bei weiteren gro\u00dfen russischen Drohnenangriffe auch Hunderte von Abwehrdrohnen einsetzen. Das k\u00fcndigt Verteidigungsminister Denys Schmyhal bei einer Pressekonferenz mit seinem polnischen Kollegen Wladyslaw Kosiniak-Kamysz an. Wenn Russland, wie bereits geschehen, bis zu 800 Drohnen in einer Nacht gegen die Ukraine einsetze, m\u00fcsse darauf &#8222;mit nicht weniger als 1.000 Abfangdrohnen&#8220; reagiert werden. &#8222;Dieses Niveau werden wir erreichen&#8220;, sagte Schmyhal. Allerdings k\u00f6nne er nicht sagen, wann die Ukraine derartige Mengen an Drohnen einsetzen k\u00f6nne, f\u00fcgt er hinzu. Das Problem liege nicht bei Produktionskapazit\u00e4ten, sondern vielmehr bei der Steuerung der Abwehrdrohnen vom Boden aus.<\/p>\n<p><b>+++ 21:40 US-Regierung genehmigt Raketen-Verkauf f\u00fcr 780 Millionen Dollar an Polen +++<br \/><\/b>Polen kauft Raketensysteme f\u00fcr 780 Millionen Dollar in den USA. Das US-Verteidigungsministerium teilt mit, das entsprechende Gesch\u00e4ft sei genehmigt worden. Dabei geht es um das System &#8222;Javelin&#8220;. Der Gro\u00dfteil des Auftrags geht an die US-Firmen RTX und Lockheed Martin.<\/p>\n<p><b>+++ 21:19 Selenskyj dankt Emir von Katar f\u00fcr Unterst\u00fctzung bei R\u00fcckf\u00fchrung ukrainischer Kinder +++<br \/><\/b>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat sich beim Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, bedankt f\u00fcr die Unterst\u00fctzung bei der R\u00fcckf\u00fchrung der von Russland verschleppten ukrainischen Kinder. &#8222;Wir sch\u00e4tzen diese Solidarit\u00e4t und die aufrichtige Sorge um unsere Kinder&#8220;, schreibt der ukrainische Staatschef in einem Beitrag bei <a href=\"https:\/\/t.me\/V_Zelenskiy_official\/16167\" rel=\"Follow nofollow\" target=\"_self\" title=\"Telegram\">Telegram<\/a>. Selenskyj l\u00e4dt Vertreter aus Katar ein, an einem Gipfeltreffen teilzunehmen, das die Ukraine gemeinsam mit Kanada in New York organisiert. &#8222;Es wird sich um ein wichtiges Thema drehen &#8211; unsere Kinder und die Bem\u00fchungen, sie zur\u00fcckzuholen. Es ist uns wichtig, dass Katar vertreten ist&#8220;, so Selenskyj. <\/p>\n<p><b>+++ 20:39 Nach russischen Drohnen \u00fcber Polen: EU-Kommissar beschleunigt Pl\u00e4ne f\u00fcr &#8222;Drohnenmauer&#8220; +++<br \/><\/b>Der EU-Verteidigungskommissar Andrius Kubilius plant in der n\u00e4chsten Woche Gespr\u00e4che mit den Verteidigungsministern der Mitgliedsstaaten \u00fcber die Errichtung einer &#8222;Drohnenmauer&#8220; entlang der Ostgrenze der EU. Das sagt der EU-Politiker im Interview mit der Nachrichtenagentur <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/business\/aerospace-defense\/eu-defence-chief-convene-talks-drone-wall-protect-against-russia-2025-09-18\/\" rel=\"Follow nofollow noopener\" target=\"_self\" title=\"Reuters\">Reuters<\/a>. Das Projekt habe nach dem j\u00fcngsten russischen Drohnenangriff auf Polen an Dringlichkeit gewonnen, so Kubilius. Einige EU-L\u00e4nder h\u00e4tten bereits vor dem Drohnenangriff in der vergangenen Woche \u00fcber die Idee einer Verteidigungslinie gegen Drohnen diskutiert. &#8222;Wir wollen mit sehr, sehr intensiven und effektiven Vorbereitungen vorankommen, um diese f\u00fcr uns wirklich gef\u00e4hrliche L\u00fccke so schnell wie m\u00f6glich zu schlie\u00dfen&#8220;, sagte Kubilius in dem Telefoninterview. Die EU will das Projekt demnach rasch in die Tat umsetzen.<\/p>\n<p><b>+++ 20:09 Lettland: Tr\u00fcmmerteil von russischer Drohne an Ostseek\u00fcste entdeckt +++<br \/><\/b>In Lettland ist an der Ostseek\u00fcste nahe Ventspils ein Tr\u00fcmmerteil einer russischen Drohne gefunden worden. Nach Angaben von Verteidigungsminister Andris Spruds handelt es sich dabei um das Heckteil einer sogenannten Gerbera-Drohne, die aus dem Meer an Land gesp\u00fclt wurde. Sie sei nicht mit Sprengstoff best\u00fcckt gewesen, schreibt er bei X. Die genauen Umst\u00e4nde des Vorfalls werden von Beh\u00f6rden untersucht. Gerbera-Drohnen \u00e4hneln \u00e4u\u00dferlich den von Russland in dessen Angriffskrieg gegen die Ukraine eingesetzten Shahed-Kampfdrohnen. Sie werden h\u00e4ufig eingesetzt, um die ukrainische Luftabwehr zu \u00fcberlasten.<\/p>\n<p><b>+++ 19:24 Selenskyj: Ukrainisches Milit\u00e4r erobert 160 Quadratkilometer im Gebiet Donezk zur\u00fcck +++<br \/><\/b>Ukrainische Streitkr\u00e4fte haben nach Angaben des Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj in den vergangenen Wochen im Osten der Oblast Donezk 160 Quadratkilometer Territorium befreit. Das russische Milit\u00e4r sei erfolgreich zur\u00fcckgedr\u00e4ngt worden, erkl\u00e4rte der ukrainische Staatschef laut &#8222;<a href=\"https:\/\/kyivindependent.com\/ukraine-liberates-160-km2-during-counteroffensive-operations\/\" rel=\"Follow nofollow noopener\" target=\"_self\" title=\"Kyiv Independent\">Kyiv Independent<\/a>&#8222;. Russische Truppen waren zuletzt vorger\u00fcckt hin zu einer strategisch wichtigen Autobahn nahe der ukrainischen Stadt Pokrowsk. Seit Ende August hatten ukrainische Einheiten jedoch wieder die Kontrolle \u00fcber mehrere Siedlungen in der Region zur\u00fcckgewonnen. Sieben Orte seien in den Regionen Dobropillja und Pokrowsk w\u00e4hrend der ukrainischen Offensive zur\u00fcckerobert worden, sagte Selenskyj unter Berufung auf einen Bericht von Oberbefehlshaber Oleksandr Syrskyj. Dem Pr\u00e4sidenten zufolge haben ukrainische Truppen au\u00dferdem fast 100 russische Soldaten gefangen genommen.<\/p>\n<p><b>+++ 18:41 Britischer Premier Starmer: Einigkeit mit Trump, &#8222;Druck auf Putin zu erh\u00f6hen&#8220; +++<br \/><\/b>Der britische Premierminister Keir Starmer und US-Pr\u00e4sident Donald Trump haben bei einem Treffen in London dar\u00fcber gesprochen, wie man &#8222;den Druck auf Putin erh\u00f6hen k\u00f6nne, um ihn zu einem dauerhaften Friedensabkommen zu bewegen&#8220;. Dar\u00fcber herrsche Einigkeit mit dem US-Pr\u00e4sidenten, sagte Starmer bei einer Pressekonferenz in London, wie die staatliche ukrainische Nachrichtenagentur <a href=\"https:\/\/www.ukrinform.net\/rubric-polytics\/4037943-us-uk-agree-to-step-up-pressure-on-russia-starmer.html\" rel=\"Follow nofollow noopener\" target=\"_self\" title=\"Ukrinform\">Ukrinform <\/a>meldet. &#8222;In den letzten Tagen hat Putin sein wahres Gesicht gezeigt &#8211; er hat den gr\u00f6\u00dften Angriff seit Beginn der Invasion durchgef\u00fchrt, mit noch mehr Blutvergie\u00dfen, noch mehr get\u00f6teten Unschuldigen und beispiellosen Verletzungen des Nato-Luftraums. Das sind nicht die Handlungen von jemandem, der Frieden will&#8220;, betonte der britische Premierminister.<\/p>\n<p><b>+++ 18:08 Russische \u00d6l- und Gaseinnahmen brechen ein +++<br \/><\/b>Russlands muss wohl Abstriche bei seiner gr\u00f6\u00dften Einnahmequelle machen. Die staatlichen \u00d6l- und Gaseinnahmen werden Prognosen zufolge im September um knapp ein Viertel einbrechen. Sie d\u00fcrften um rund 23 Prozent unter dem Vorjahreswert liegen, geht aus Berechnungen der Nachrichtenagentur Reuters hervor. Grundlage daf\u00fcr sind Daten zur \u00d6l- und Gasf\u00f6rderung, der Raffinierung sowie den Lieferungen auf dem heimischen und den internationalen M\u00e4rkten. Demnach d\u00fcrften sich die Einnahmen nur noch auf 592 Milliarden Rubel (gut sechs Milliarden Euro) summieren. In den ersten neun Monaten des Jahres d\u00fcrften die Einnahmen um 20,5 Prozent auf 6,62 Billionen Rubel sinken. Grund daf\u00fcr sind niedrigere Preise und ein st\u00e4rkerer Rubel.<\/p>\n<p><b>+++ 17:53 Trump: Putin t\u00f6tet &#8222;viele Menschen&#8220; im Ukraine-Krieg +++<br \/><\/b>US-Pr\u00e4sident Donald Trump wirft dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin vor, &#8222;viele Menschen zu t\u00f6ten&#8220;. Das sagte Trump bei einer Konferenz mit dem britischen Premierminister Keir Starmer w\u00e4hrend seines Staatsbesuchs in Gro\u00dfbritannien. Russlands Soldaten w\u00fcrden in einem h\u00f6heren Tempo get\u00f6tet als die der Ukraine, sagte Trump. Putin t\u00f6te diese Soldaten.<\/p>\n<p><b>+++ 17:32 Putin: Mehr als 700.000 Soldaten k\u00e4mpfen an Frontlinie in Ukraine +++<br \/><\/b>In der Ukraine k\u00e4mpfen nach Angaben des Kreml derzeit mehr als 700.000 russische Soldaten. &#8222;An der Frontlinie sind mehr als 700.000 Soldaten&#8220;, sagte der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin bei einer im Fernsehen \u00fcbertragenen Sitzung mit Parlamentsabgeordneten. Russland konnte in den vergangenen Monaten eigenen Angaben zufolge in einigen Gebieten der Ukraine Gel\u00e4ndegewinne verzeichnen. Seit dem Beginn der gro\u00df angelegten Offensive in der Ukraine vor mehr als dreieinhalb Jahren hat Russland gro\u00dfe personelle und materielle Ressourcen mobilisiert. Nach Sch\u00e4tzungen unabh\u00e4ngiger Medien hat Moskau seitdem gro\u00dfe milit\u00e4rische Verluste erlitten. <\/p>\n<p><b>+++ 17:09 Trump: Putin hat mich &#8222;wirklich h\u00e4ngenlassen&#8220; +++<br \/><\/b>US-Pr\u00e4sident Donald Trump \u00e4u\u00dfert sich erneut entt\u00e4uscht \u00fcber das Verhalten von Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg. Er habe gedacht, der Konflikt in der Ukraine sei der &#8222;am einfachsten&#8220; l\u00f6sbare wegen seiner &#8222;Beziehung zu Pr\u00e4sident Putin&#8220;, sagte Trump bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem britischen Premierminister Keir Starmer w\u00e4hrend seines Staatsbesuch in Gro\u00dfbritannien. &#8222;Aber er hat mich h\u00e4ngenlassen. Er hat mich wirklich h\u00e4ngenlassen&#8220;, f\u00fcgte Trump mit Blick auf Putin an. Trump, der im Wahlkampf angek\u00fcndigt hatte, den mittlerweile seit mehr als drei Jahren andauernden russischen Angriffskrieg in der Ukraine binnen 24 Stunden zu beenden, hatte Putin am 15. August in Alaska empfangen. Zu einem von Trump anschlie\u00dfend in Aussicht gestellten Treffen zwischen Putin und dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj kam es bislang nicht. Am vergangenen Freitag sagte Trump in einem Fernsehinterview, seine Geduld mit Putin gehe &#8222;schnell zur Neige&#8220; und die USA w\u00fcrden &#8222;sehr stark vorgehen m\u00fcssen&#8220;. Sp\u00e4ter brachte er sch\u00e4rfere Sanktionen gegen Russland ins Spiel &#8211; forderte im Gegenzug aber die anderen Nato-Verb\u00fcndeten auf, den Kauf von russischem Erd\u00f6l einzustellen. Diese Forderung wiederholte er heute in Gro\u00dfbritannien.<\/p>\n<p><b>+++ 16:38 Polen will von der Ukraine Drohnenbek\u00e4mpfung lernen +++<br \/><\/b>Nach dem massiven Eindringen russischer Milit\u00e4rdrohnen in den polnischen Luftraum soll die Armee des Nato-Landes von der Ukraine in der Bek\u00e4mpfung der Flugobjekte ausgebildet werden. &#8222;Wir werden mit dem ukrainischen Verteidigungsministerium ein Kooperationsabkommen unterzeichnen, das unter anderem den Erwerb von F\u00e4higkeiten im Umgang mit Drohnen betrifft&#8220;, sagt Polens Verteidigungsminister Wladyslaw Kosiniak-Kamysz bei einem Besuch in Kiew. Bei dem Eindringen vieler russischer Drohnen in den polnischen Luftraum in der vergangenen Woche waren polnische F-16 Kampfjets und in Polen stationierte Maschinen vom Typ F-35 der niederl\u00e4ndischen Luftwaffe aufgestiegen und hatten Drohnen abgeschossen. Dieses Verfahren ist jedoch aufwendig und teuer. Der Vorfall offenbarte L\u00fccken bei der Abwehr von Milit\u00e4rdrohnen durch das westliche Verteidigungsb\u00fcndnis.<\/p>\n<p><b>+++ 16:10 Lawrow: Russland zu Kompromiss mit Ukraine bereit +++<br \/><\/b>Russland ist nach eigenen Angaben bereit, nach einem Kompromiss zur L\u00f6sung des Ukraine-Kriegs zu suchen. &#8222;Wir verstehen ja &#8211; und Pr\u00e4sident (Wladimir) Putin hat das mehrfach gesagt &#8211; dass stabile Vereinbarungen am Ende in einem Kompromiss bestehen&#8220;, sagte Russlands Au\u00dfenminister Sergej Lawrow in einer Polit-Talkshow des Staatsfernsehens. Moskau sei dazu bereit, wenn seine eigenen Interessen dabei Ber\u00fccksichtigung f\u00e4nden. Er lobte die Haltung der US-Administration unter Pr\u00e4sident Donald Trump. Diese verstehe die Probleme rund um die Nato-Erweiterung. Zudem gebe es dort auch Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, &#8222;dass die Referenden, die auf der Krim und in anderen Gebieten stattgefunden haben, nicht ignoriert werden d\u00fcrfen&#8220;. Wie genau diese Ergebnisse ber\u00fccksichtigt w\u00fcrden, sei noch in Verhandlung, sagte der Diplomat. Details nannte er nicht.<\/p>\n<p><b>+++ 15:41 Ukraine erh\u00e4lt erneut Hunderte Soldatenleichen zur\u00fcck +++<br \/><\/b>Russland hat der Ukraine weitere Soldatenleichen \u00fcbergeben. Kiew habe 1.000 Gefallene erhalten, teilt der f\u00fcr Kriegsgefangenenbelange zust\u00e4ndige Stab mit. Die \u00dcbergabe wurde demnach vom Internationalen Roten Kreuz vermittelt. Russische Milit\u00e4rblogger schreiben, dass Moskau im Gegenzug die \u00dcberreste von 24 Soldaten bekommen habe. Offiziell wurde das nicht best\u00e4tigt. Die Ukraine wehrt sich seit mehr als dreieinhalb Jahren gegen die russische Invasion. Seit Jahresbeginn hat Kiew dabei \u00fcber 13.000 Soldatenleichen von russischer Seite zur\u00fcckerhalten. Auf der Gegenseite sind es deutlich weniger. Wegen des langsamen, aber kontinuierlichen Vorr\u00fcckens der Kremltruppen verbleiben nur wenige russische Gefallene auf der ukrainischen Seite der Frontlinie. Verlustzahlen unterliegen auf beiden Seiten der Geheimhaltung. Sch\u00e4tzungen gehen auf ukrainischer Seite von \u00fcber 80.000 Toten und noch einmal fast 80.000 Vermissten aus. Auf der Gegenseite werden die Verluste auf etwa 220.000 Tote gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p><b>+++ 15:04 Langj\u00e4hriger Putin-Vertrauter verl\u00e4sst den Kreml +++<br \/><\/b>Dmitri Kosak, viele Jahre einer der engsten Mitarbeiter von Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin, scheidet offiziellen Angaben zufolge aus der Kremlverwaltung aus. Er k\u00f6nne den R\u00fccktritt von Kosak best\u00e4tigen, sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow der Nachrichtenagentur Interfax zufolge. Er verlasse den Posten des stellvertretenden Leiters der Pr\u00e4sidialverwaltung &#8222;auf eigenen Wunsch&#8220;, betonte Peskow. Einem Bericht des Portals &#8222;RBK&#8220; zufolge soll er planen, in die Wirtschaft zu gehen. Der in der heutigen Ukraine geborene Kosak arbeitete bereits in den 1990er Jahren in der Stadtverwaltung von St. Petersburg unter Putin. Sp\u00e4ter folgte er seinem Chef nach Moskau in die Regierung und in den Kreml. Kosak war f\u00fcr wichtige Reformen w\u00e4hrend Putins erster Amtszeit in Verwaltung und Justiz verantwortlich. Sp\u00e4ter leitete er jahrelang die russische Delegation bei den Verhandlungen um das Schicksal der ostukrainischen Regionen Donezk und Luhansk.<\/p>\n<p><b>+++ 14:38 Selenskyj spricht nach Frontbesuch von &#8222;schrittweiser R\u00fcckeroberung&#8220; +++<br \/><\/b>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat nach eigenen Angaben die Frontregion Donezk besucht. Dort habe er Soldaten getroffen, die an K\u00e4mpfen zur R\u00fcckeroberung von Gebieten um die Bergbaustadt Dobropillja beteiligt seien, schreibt Selenskyj bei X. Russische Truppen hatten im August schnelle Vorst\u00f6\u00dfe in der Region gemacht. &#8222;Schritt f\u00fcr Schritt befreien die K\u00e4mpfer unser Land&#8220;, erkl\u00e4rt Selenskyj. Derweil wurden bei einem russischen Bombenangriff in der ostukrainischen Stadt Kostjantyniwka nach Polizeiangaben f\u00fcnf Menschen get\u00f6tet.<\/p>\n<p><b>+++ 14:16 Verdacht der Spionage f\u00fcr Russland: Britische Polizei nimmt drei Menschen fest +++<br \/><\/b>Die britische Antiterrorpolizei hat zwei M\u00e4nner und eine Frau wegen des Verdachts der Spionage f\u00fcr Russland festgenommen. &#8222;Alle drei wurden unter dem Verdacht der Unterst\u00fctzung eines ausl\u00e4ndischen Geheimdienstes festgenommen&#8220;, teilt die Polizei mit. &#8222;Das Land, gegen das sich diese Anschuldigungen richten, ist Russland&#8220;, hie\u00df es weiter. Angaben zur Nationalit\u00e4t der drei Festgenommenen machte die Polizei nicht. Die Festnahme erfolgte demnach in Essex. Anschlie\u00dfend seien die Verd\u00e4chtigen nach London gebracht und dort in Gewahrsam genommen worden.<\/p>\n<p><b>+++ 13:43 Munz: Moskaus Botschafter spricht &#8222;diffuse Drohungen&#8220; aus +++<br \/><\/b>D\u00e4nemark will angesichts der Bedrohung durch Russland erstmals Langstrecken-Pr\u00e4zisionswaffen kaufen. Wie Russland darauf reagiert, und warum die Sanktionslockerungen der USA f\u00fcr Belarus dem Kreml helfen, berichtet ntv-Korrespondent Rainer Munz aus Moskau.<\/p>\n<p><b>+++ 13:11 Selenskyj best\u00e4tigt Ratifizierung von Jahrhundertabkommen mit Gro\u00dfbritannien +++<br \/><\/b>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat ein Gesetz unterzeichnet, welches das Abkommen \u00fcber eine hundertj\u00e4hrige Partnerschaft zwischen der Ukraine und Gro\u00dfbritannien ratifiziert. Das berichtet Ukrainska Prawda unter Berufung auf ein entsprechendes Dokument auf der Seite des Parlaments. Das Abkommen legt einen neuen langfristigen Rahmen f\u00fcr die bilaterale Zusammenarbeit fest, der die Bereiche Sicherheit, Verteidigung, Wirtschaft, Wissenschaft, Technologie und kulturelle Beziehungen umfasst. <\/p>\n<p><b>+++ 12:32 Ukraine greift Raffinerie 1300 Kilometer hinter der Grenze an +++<br \/><\/b>Kiew ist bei einem Drohnenangriff auf Ziele in Russland offenbar erneut Schlag tief in Putins Reich gelungen. In der Stadt Salawat sei ein zu Gazprom geh\u00f6render Chemiebetrieb von zwei Drohnen getroffen worden, best\u00e4tigt das Oberhaupt der Region Baschkortostan, Radi Chabirow, den Angriff. &#8222;Derzeit l\u00f6schen wir das Feuer, alle Einsatzkr\u00e4fte sind vor Ort&#8220;&#8220; Tote und Verletzte habe es nicht gegeben, schreibt er auf Telegram. Das Ausma\u00df der Sch\u00e4den m\u00fcsse noch gepr\u00fcft werden. Die Stadt liegt rund 1300 Kilometer hinter der Grenze.<\/p>\n<p><b>+++ 12:13 Schaden an Haus in Polen: Wahrscheinlich war es eine Rakete +++<br \/><\/b>Ein in Polen nach dem Eindringen russischer Drohnen besch\u00e4digtes Haus ist nach Regierungsangaben h\u00f6chstwahrscheinlich von der Rakete eines westlichen Kampfjets getroffen worden. &#8222;Alles deutet darauf hin, dass das eine Rakete war, die von unserem Flugzeug bei der Verteidigung Polens abgefeuert wurde&#8220;, sagt der Koordinator der polnischen Geheimdienste, Tomasz Siemoniak, in Warschau. Man m\u00fcsse aber die Ergebnisse der laufenden Ermittlungen abwarten, um sicherzugehen.<\/p>\n<p><b>+++ 11:54 Ein Toter und mehrere Verletzte bei Drohnenangriff +++<br \/><\/b>Ein Rettungshelfer des staatlichen Rettungsdienstes der Ukraine ist bei einem Drohnenangriff auf die Stadt Nishyn get\u00f6tet worden. Zwei weitere Personen wurden bei der Attacke auf die Stadt in der Region Tschernihiw verletzt, teilt die \u00f6rtliche Milit\u00e4radministration mit. <\/p>\n<p><b>+++ 11:20 Ukraine zielt mit Drohnenangriff auf Lukoil-Werk in Wolgograd +++<br \/><\/b>Die Ukraine hat in der vergangenen Nacht offenbar ein Werk des \u00d6lkonzerns Lukoil in der Stadt Wolgograd angegriffen. Bewohner vor Ort berichten nach Angaben der Ukrainska Prawda von mehr als einem Dutzend Explosionen. Ob das Werk auch wirklich getroffen wurde, geht aus dem Bericht nicht hervor. Der russische Gouverneur der Region spricht lediglich von einigen durch Drohnenteile besch\u00e4digten H\u00e4usern. Das russische Verteidigungsministerium meldet f\u00fcr die vergangene Nacht den Abschuss von insgesamt 43 Drohnen, die aus der Ukraine stammen. <\/p>\n<p><b>+++ 10:45 Ukraine: Russland greift Bahninfrastruktur in Poltawa an +++<br \/><\/b>Russische Angriffe in der zentralukrainischen Region Poltawa haben \u00f6rtlichen Angaben zufolge Stromausf\u00e4lle und St\u00f6rungen im Bahnverkehr verursacht. Zudem seien f\u00fcnf Menschen verletzt worden, vier davon bei einem Drohnenangriff auf eine Tankstelle, teilen die Rettungsdienste vor Ort mit. Auch die Bahninfrastruktur wurde getroffen, wie Regionalgouverneur Wolodymyr Kohut auf dem Kurznachrichtendienst Telegram schreibt. Nach Angaben der staatlichen Eisenbahn kommt es zu St\u00f6rungen und Zugversp\u00e4tungen von bis zu drei Stunden.<\/p>\n<p><b>+++ 10:16 Ukraine meldet 184 Gefechte mit russischen Angreifern +++<br \/><\/b>Am vergangenen Tag haben in der Ukraine insgesamt 184 Gefechte entlang der Front stattgefunden. Das meldet der ukrainische Generalstab in seiner Tages\u00fcbersicht. Die gr\u00f6\u00dfte Anzahl russischer Vorst\u00f6\u00dfe gab es demnach in der Region Pokrowsk. Russland hatte am Mittwochabend behauptet, dort weiter vorzur\u00fccken (siehe Eintrag 21:25).<\/p>\n<\/p>\n<p><b>+++ 09:43 Russland attackiert die Ukraine mit 75 Drohnen +++<br \/><\/b>Die russischen Truppen haben in der vergangenen Nacht 75 Drohnen bei Luftangriffen gegen Ziele in der Ukraine eingesetzt. 48 der Drohnen seien &#8222;neutralisiert&#8220; worden, so die ukrainische Luftwaffe. Es habe insgesamt 26 Einschl\u00e4ge an sechs verschiedenen Orten gegeben. <\/p>\n<p><b>+++ 09:11 Ukraine meldet \u00fcber 30 ausgeschaltete russische Artilleriesysteme +++<br \/><\/b>Die Ukraine hat neue Zahlen der russischen Verluste des vergangenen Tages ver\u00f6ffentlicht. Demnach wurden allein 33 Artilleriesysteme der Putin-Truppen zerst\u00f6rt, so der ukrainische Generalstab. Dar\u00fcber hinaus wurden 930 Soldaten get\u00f6tet oder verletzt. Die ukrainischen Verteidiger haben den Angaben zufolge auch zwei Panzer sowie einen Mehrfachraketenwerfer ausgeschaltet. <\/p>\n<p><b>+++ 08:30 Nemesis-Regiment meldet hochpreisige Erfolge gegen russische Flugabwehr +++<br \/><\/b>Die Drohnenoperateure des ukrainischen Nemesis-Regiments melden Erfolge bei Eins\u00e4tzen gegen russische Flugabwehrsysteme. Man habe alleine drei russische Systeme im Wert von 80 bis 90 Millionen Euro ausgeschaltet, so das 412. Regiment auf Facebook. Darunter seien zwei Tor-M2-Systeme, eine Abschussvorrichtung f\u00fcr eine Buk-M3 sowie eine Radareinheit eines Buk-M2-Systems. <\/p>\n<p><b>+++ 07:58 Ukraine geht mit neuer Minen-Drohne in die Serienproduktion +++<br \/><\/b>Das ukrainische R\u00fcstungsunternehmen Ukrainian Armor hat offiziell den Start der Serienproduktion seines unbemannten Flugsystems UB60D bekannt gegeben. Im Kern ist die UB60D nach Unternehmensangaben eine Pr\u00e4zisions-FPV-Drohne, die eine 60-mm-Splittermine mit ihrem Leitsystem in einem einzigen Design vereint. Dadurch entf\u00e4llt die Notwendigkeit einer zus\u00e4tzlichen Vormontage oder Modifikation vor Ort. F\u00fcr die Truppen an der Front wird so der Zeitaufwand in der Einsatzvorbereitung minimiert.<\/p>\n<p><b>+++ 07:32 Putins Truppen greifen Tankstelle in der Region Poltawa an +++<br \/><\/b>Die russischen Truppen haben eine Tankstelle in der Region Poltawa mit einer Drohne angegriffen. Dabei wurden mindestens vier Personen verletzt, so die \u00f6rtliche Milit\u00e4rverwaltung. Neben einem Mitarbeiter der Tankstelle wurden auch drei Autofahrer verletzt, die ihr Fahrzeug betanken wollten. <\/p>\n<p><b>+++ 06:59 Polnische Milit\u00e4rdelegation will Drohnen-Erkenntnisse in der Ukraine gewinnen +++<br \/><\/b>In der Ukraine wird f\u00fcr diese Woche noch eine polnische Milit\u00e4rdelegation erwartet, die sich \u00fcber die Erfahrungen bei der Verteidigung gegen russische Luftangriffe informieren will. Es werde sich um einen &#8222;hochrangigen&#8220; Besuch handeln, erkl\u00e4rt der Sprecher des ukrainischen Au\u00dfenministeriums. Details k\u00f6nne er aus Sicherheitsgr\u00fcnden noch nicht nennen. Im Fokus steht bei der Reise aber die Verteidigung gegen Drohnenangriffe und welche Erkenntnisse die Ukraine hierzu weitergeben kann. <\/p>\n<p><b>+++ 06:30 Russischer Drohnenangriff setzt Lagerh\u00e4user in Kiew in Brand +++<br \/><\/b>Bei einem n\u00e4chtlichen russischen Drohnenangriff sind mehrere Lagerh\u00e4user in der ukrainischen Hauptstadt in Brand gesetzt worden. &#8222;Infolge eines feindlichen Angriffs im Bezirk Boryspil gerieten Lagerh\u00e4user in Brand. Die Rettungsdienste sind vor Ort. Alle erforderlichen Ma\u00dfnahmen werden ergriffen&#8220;, erkl\u00e4rt die Kiewer Milit\u00e4rverwaltung auf Telegram. Tote oder Verletzte soll es infolge des Angriffs nicht geben. <\/p>\n<p><b>+++ 05:52 Russische Beh\u00f6rde: Ukrainische Drohne t\u00f6tet Autofahrer in Belgorod +++<br \/><\/b>Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die russische Grenzregion Belgorod ist nach Angaben der Beh\u00f6rden ein Mensch get\u00f6tet und ein weiterer verletzt worden. Dies teilt der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow, auf Telegram mit. Die Drohne habe einen Mann in seinem Auto in der Stadt Schebekino get\u00f6tet. Der Bruder des Mannes sei schwer verletzt und in ein \u00f6rtliches Krankenhaus gebracht worden.<\/p>\n<p><b>+++ 04:45 Studie: Russland profitiert viel mehr von Nordkorea als umgekehrt +++<br \/><\/b>Laut einer Studie hat die milit\u00e4rische Zusammenarbeit zwischen Russland und Nordkorea die zunehmend ungleichen Machtverh\u00e4ltnisse zwischen den zwei Staaten offengelegt. &#8222;W\u00e4hrend Nordkorea Russland mit gro\u00dfen Mengen an Waffen, Munition und Personal versorgt hat, war die Gegenleistung Moskaus vergleichsweise begrenzt und hatte keine sichtbaren Auswirkungen auf die nordkoreanische Wirtschaft&#8220;, hei\u00dft es in der Publikation <a href=\"https:\/\/shop.freiheit.org\/#!\/Publikation\/1997\" rel=\"Follow nofollow noopener\" target=\"_blank\">&#8222;Ungleiche Partnerschaft&#8220;<\/a> der Friedrich-Naumann-Stiftung. Nordkorea habe seit 2023 Waffen im Wert von sch\u00e4tzungsweise mindestens 5,6 Milliarden US-Dollar sowie rund 15.000 Soldaten zur russischen Unterst\u00fctzung im Ukraine-Krieg entsandt. Als Gegenleistung habe Pj\u00f6ngjang 450 Millionen bis maximal 1,2 Milliarden US-Dollar erhalten, vor allem in Form von Lebensmitteln sowie milit\u00e4rischen Luftabwehrsystemen.<\/p>\n<p><b>+++ 03:10 Selenskyj: Ein Jahr Krieg kostet 120 Milliarden US-Dollar +++<\/b><br \/>Die Ukraine muss im Jahr 2026 rund 120 Milliarden US-Dollar f\u00fcr den Krieg einplanen. Das erkl\u00e4rt Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj bei einer Pressekonferenz mit EU-Parlamentspr\u00e4sidentin Roberta Metsola. &#8222;Der Preis dieses Krieges ist derzeit eine gro\u00dfe Herausforderung f\u00fcr uns. Ein Jahr kostet 120 Milliarden Dollar. 60 Milliarden kommen aus dem ukrainischen Haushalt. Die anderen 60 muss ich f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr aufbringen&#8220;, sagt Selenskyj. Er betont, dass die Beendigung des Krieges weiterhin oberste Priorit\u00e4t f\u00fcr die Ukraine habe: &#8222;Plan A ist in jedem Fall, den Krieg zu beenden. Plan B : 120 Milliarden. Das ist eine gro\u00dfe Herausforderung.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 01:44 Vier Verletzte bei Drohnenangriff auf Tankstelle +++<\/b><br \/>Bei einem russischen Drohnenangriff im zentralukrainischen Poltawa ist eine Tankstelle in Brand geraten. Drei Kraftfahrer und eine Mitarbeiterin sind verletzt. Der Brand ist inzwischen gel\u00f6scht.<\/p>\n<p><b>+++ 00:13 Selenskyj: Russland mangelt es an Kraft f\u00fcr Gro\u00dfoffensive +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Selenskyj geht davon aus, dass Russland in seinem Angriffskrieg erst einmal keine Gro\u00dfoffensive mehr starten kann. &#8222;Ich glaube, dass es ihnen derzeit an der Kraft f\u00fcr gro\u00dfangelegte Offensiven mangelt&#8220;, schreibt Selenskyj auf X. Russland habe so viele Soldaten verloren, dass es keine starken zus\u00e4tzlichen Aktionen durchf\u00fchren k\u00f6nne. In diesem Jahr habe Russland Offensivoperationen entlang vier Hauptachsen vorbereitet: Sumy, Nowopawliwka, Pokrowsk und Saporischschja, so Selenskyj. &#8222;Die Operation in Sumy ist bereits gescheitert \u2013 Russland hat schwere Verluste erlitten, insbesondere an Menschenleben, und hat Truppen an andere Fronten verlegt.&#8220; Die ukrainischen Streitkr\u00e4fte h\u00e4tten ihnen dort noch gr\u00f6\u00dfere Verluste zugef\u00fcgt.<\/p>\n<p><b>+++ 23:00 Neuer deutscher Botschafter Thoms in Kiew eingetroffen +++<\/b><br \/>Deutschlands neuer Botschafter in der Ukraine, Heiko Thoms, hat sein Amt offiziell angetreten. Der 57-j\u00e4hrige Diplomat wurde vom stellvertretenden ukrainischen Au\u00dfenminister Jewhen Perebyinis empfangen und \u00fcbergab sein Beglaubigungsschreiben, wie das ukrainische Au\u00dfenministerium am Abend mitteilte. Perebyinis unterstrich Deutschlands f\u00fchrende Rolle in Europa sowie bei der milit\u00e4rischen Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine. Der fr\u00fchere Finanzstaatssekret\u00e4r Thoms verf\u00fcgt \u00fcber langj\u00e4hrige Erfahrungen bei der Europ\u00e4ischen Union, der Nato und den Vereinten Nationen. Er folgt auf Martin J\u00e4ger, der neuer Pr\u00e4sident des Bundesnachrichtendienstes (BND) wurde.<\/p>\n<p><b>+++ 22:07 Russland wirft D\u00e4nemark Kriegsvorbereitung vor +++<\/b><br \/>D\u00e4nemark will angesichts der Bedrohung durch Russland erstmals Langstrecken-Pr\u00e4zisionswaffen kaufen (siehe Liveticker-Eintrag von 16:40 Uhr). Der russische Botschafter in D\u00e4nemark, Wladimir Barbin, schreibt in einer auf Telegram ver\u00f6ffentlichten Erkl\u00e4rung angesichts der Pl\u00e4ne von &#8222;schierem Wahnsinn&#8220;. Weiter schreibt er: &#8222;Niemand, nirgendwo, zu keiner Zeit hat jemals daran gedacht, eine Atommacht \u00f6ffentlich zu bedrohen. Diese \u00c4u\u00dferungen werden zweifellos ber\u00fccksichtigt werden.&#8220; Russland m\u00fcsse fortan &#8222;davon ausgehen, dass D\u00e4nemark nicht nur die M\u00f6glichkeit einer direkten milit\u00e4rischen Konfrontation mit Russland in Betracht zieht, sondern sich auch auf ein solches Szenario vorbereitet&#8220;. Regierungschefin Frederiksen wertet die Aussagen Barbins wiederum als Drohung an ihr Land. &#8222;Russland versucht, Europa und die Nato einzusch\u00fcchtern, damit sie unsere Bev\u00f6lkerung und unsere Grenzen nicht verteidigen&#8220;, sagt Frederiksen in einem Interview mit dem d\u00e4nischen Sender DR und f\u00fcgt an: &#8222;Nat\u00fcrlich lassen wir uns davon nicht einsch\u00fcchtern.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 21:25 Kampf um Pokrowsk: Beide Kriegsparteien melden eigene Erfolge +++<br \/><\/b>Die Streitkr\u00e4fte Russlands und der Ukraine stellen die aktuellen Kampfhandlungen um Pokrowsk widerspr\u00fcchlich dar. Russlands Generalstabschef Waleri Gerassimow spricht von Gel\u00e4ndegewinnen rund um die seit Monaten umk\u00e4mpfte Stadt im Osten der Ukraine. Ukrainische Milit\u00e4rquellen melden hingegen die Einkesselung gr\u00f6\u00dferer russischer Einheiten, deren Kapitulation demnach bald erwartet wird. Eine unabh\u00e4ngige Verifizierung der Lage ist nicht m\u00f6glich. Gerassimow erkl\u00e4rt, die russischen Truppen r\u00fcckten &#8222;praktisch in allen Richtungen&#8220; vor, w\u00e4hrend die Ukraine versuche, den Vormarsch &#8222;erfolglos und ohne R\u00fccksicht auf Verluste&#8220; zu stoppen. Kiew meldete 117 Gefechte entlang der Frontlinie, ohne dass sich die Frontpositionen wesentlich ver\u00e4ndert h\u00e4tten.<\/p>\n<p><b>+++ 20:44 Brandanschlag auch in Leipzig: Litauen deckt Netzwerk russischer Paket-Bomber auf +++<br \/><\/b>In Litauen haben die Justizbeh\u00f6rden ein Netzwerk von Personen aufgedeckt, die Brandanschl\u00e4ge in verschiedenen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern geplant und organisiert haben sollen. Laut Generalstaatsanwaltschaft in Vilnius wurden die Pakete mit selbstgebauten Sprengs\u00e4tzen im Auftrag des russischen Geheimdienstes verschickt &#8211; versteckt in Massagekissen und Kosmetiktuben. Ein Paket fing im DHL-Logistikzentrum Leipzig Feuer, ein weiteres detonierte in einem DPD-Lkw in Polen, ein drittes in einem DHL-Lager in Birmingham. Ein viertes Paket l\u00f6ste aufgrund eines technischen Defekts nicht aus. Wie viele Personen festgenommen wurden, ist nicht bekannt. Insgesamt werden 15 Personen der Organisation und Durchf\u00fchrung der Anschl\u00e4ge verd\u00e4chtigt. Gegen drei Verd\u00e4chtige wurde ein internationaler Haftbefehl erlassen. Die Ermittler stellten bei mehr als 30 Durchsuchungen in Litauen, Polen, Lettland und Estland weitere Brands\u00e4tze sicher. Die Beh\u00f6rden gehen davon aus, dass die Sprengladungen f\u00fcr weitere Anschl\u00e4ge geplant waren.<\/p>\n<p><b>+++ 20:13 Nawrocki bringt Stationierung von Atomwaffen in Polen ins Gespr\u00e4ch +++<br \/><\/b>Polens Pr\u00e4sident Karol Nawrocki erkl\u00e4rt, dass er sein Land gerne in die nukleare Teilhabe einbezogen s\u00e4he &#8211; und setzt dabei auf Frankreich. In einem Interview mit dem franz\u00f6sischen Nachrichtensender LCI sagte er auf die Frage, ob er darauf setze, dass franz\u00f6sische Atomwaffen in Polen stationiert werden k\u00f6nnten: &#8222;Als Pr\u00e4sident der Republik Polen finde ich, dass Polen an der nuklearen Teilhabe teilnehmen sollte. Das Land sollte \u00fcber eigene nukleare, energiepolitische, zivile und milit\u00e4rische Kapazit\u00e4ten verf\u00fcgen. Die Partnerschaft zwischen Polen und Frankreich basiert genau darauf.&#8220; Er sei bereit, alles zu tun, um seinem Land Sicherheitsgarantien zu sichern. <\/p>\n<p><b>+++ 19:40 Selenskyj hofft auf Treffen mit Trump n\u00e4chste Woche +++<br \/><\/b>Ukrainischer Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj reist n\u00e4chste Woche nach New York zur 80. UN-Generalversammlung. Kiew setzt dabei vor allem auf ein hochrangiges Treffen mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump. US-Au\u00dfenminister Marco Rubio erkl\u00e4rt, das Treffen sei m\u00f6glich: &#8222;Wir w\u00fcrden die Chance begr\u00fc\u00dfen, ein Treffen zwischen unseren Pr\u00e4sidenten in New York zu arrangieren.&#8220; Selenskyj will auf der UN-Woche au\u00dferdem internationale Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine sichern und die Folgen der russischen Invasion thematisieren, darunter die Deportation ukrainischer Kinder. Das letzte pers\u00f6nliche Treffen mit Trump fand im August im Wei\u00dfen Haus statt, kurz nach Trumps Gespr\u00e4ch mit Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin.<\/p>\n<p>Alle vorherigen Entwicklungen<a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/23-36-Polens-Praesident-spricht-mit-Trump--article26024514.html\" rel=\"Follow nofollow noopener\" target=\"_self\"> <\/a>k\u00f6nnen Sie <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/23-00-Neuer-deutscher-Botschafter-Thoms-in-Kiew-eingetroffen--article26039703.html\" rel=\"Follow nofollow noopener\" target=\"_self\">hier nachlesen.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Russland \u00fcberzieht die Ukraine immer wieder mit gro\u00dfen Drohnenschw\u00e4rmen, um die Flugabwehr zu \u00fcberlasten. 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