{"id":433130,"date":"2025-09-18T20:38:11","date_gmt":"2025-09-18T20:38:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/433130\/"},"modified":"2025-09-18T20:38:11","modified_gmt":"2025-09-18T20:38:11","slug":"historischer-staatsbesuch-worte-ohne-taten-trump-liess-sich-in-grossbritannien-feiern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/433130\/","title":{"rendered":"Historischer Staatsbesuch: Worte ohne Taten? Trump lie\u00df sich in Gro\u00dfbritannien feiern"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Der <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/staatsbesuch\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Staatsbesuch<\/a> in Gro\u00dfbritannien h\u00e4tte aus Sicht von US-Pr\u00e4sident Donald Trump nicht besser laufen k\u00f6nnen. Mit einem wohl nie dagewesenen Aufwand hofierte ihn nicht nur die Regierung, sondern auch das britische K\u00f6nigshaus. Prunk und Pomp, wie ihn nur die Royals kennen, wurde vor dem Republikaner auf dem weitl\u00e4ufigen Gel\u00e4nde von Schloss Windsor ausgebreitet. Heute gastierte Trump auf dem idyllischen Landsitz des Premierministers, Chequers, den der Immobilien-Mogul anerkennend als \u00abziemliches Anwesen\u00bb lobte.\n<\/p>\n<p>Aktuelles<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/2025-09\/donald-trump-keir-starmer-koenig-charles-grossbritannien-staatsbesuch\" data-ct-label=\"Vereinigtes K\u00f6nigreich: Donald Trump zu Staatsbesuch in Gro\u00dfbritannien eingetroffen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Vereinigtes K\u00f6nigreich:<br \/>\n                        Donald Trump zu Staatsbesuch in Gro\u00dfbritannien eingetroffen<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-09\/donald-trump-staatsbesuch-grossbritannien-koenigshaus-gxe\" data-ct-label=\"Staatsbesuch: Britische K\u00f6nigsfamilie empf\u00e4ngt Donald und Melania Trump\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Staatsbesuch:<br \/>\n                        Britische K\u00f6nigsfamilie empf\u00e4ngt Donald und Melania Trump<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/2025-09\/donald-trump-grossbritannien-keir-starmer\" data-ct-label=\"Trump in Gro\u00dfbritannien: Neue Ma\u00dfst\u00e4be im Egoschmeicheln\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Trump in Gro\u00dfbritannien:<br \/>\n                        Neue Ma\u00dfst\u00e4be im Egoschmeicheln<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Hintergrund der Einladung war der Wunsch, den Republikaner wieder fest an die Seite der westlichen Verb\u00fcndeten zu verankern. Und nimmt man den US-Pr\u00e4sidenten beim Wort, k\u00f6nnte sich die M\u00fche f\u00fcr London ausgezahlt haben. Bei der Abschlusspressekonferenz mit Premierminister Keir Starmer war Trump voll des Lobes \u00fcber die unverbr\u00fcchliche Beziehung zwischen Gro\u00dfbritannien und den USA. \u00dcber den russischen Pr\u00e4sidenten <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/wladimir-putin\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wladimir Putin<\/a> sagte er hingegen: \u00abEr hat mich entt\u00e4uscht. Er hat mich echt entt\u00e4uscht\u00bb und warf ihm vor, \u00abviele Menschen\u00bb zu t\u00f6ten.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">K\u00f6nig Charles III. hatte versucht, den Pr\u00e4sidenten sanft zur Unterst\u00fctzung der <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/krieg-in-ukraine\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a> zu mahnen. Bei seiner Rede zum Staatsbankett erinnerte er an den gemeinsamen Kampf f\u00fcr die Freiheit in den beiden Weltkriegen. \u00abHeute, da die Tyrannei Europa erneut bedroht, sind wir und unsere Verb\u00fcndeten vereint in der Unterst\u00fctzung der Ukraine, um Aggression abzuwehren und Frieden zu sichern\u00bb, sagte Charles. Ins politische Tagesgesch\u00e4ft mischt sich der K\u00f6nig grunds\u00e4tzlich nicht ein, doch Charles&#8216; historischer Vergleich wirkte wie ein klarer Appell.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ob sich die Worte in Taten niederschlagen werden, bleibt fraglich. Trump hatte bereits \u00f6fter seine Entt\u00e4uschung \u00fcber Putin zum Ausdruck gebracht &#8211; mehr Druck auf Putin blieb aber aus. Zuletzt machte er f\u00fcr weitere Russland-Sanktionen zur Bedingung, dass alle Nato-Staaten hohe Z\u00f6lle auf chinesische Importe erheben und kein russisches \u00d6l mehr kaufen. Wenn der \u00d6lpreis sinke, werde Putin keine andere Wahl haben, als den Krieg zu beenden, gab sich Trump sicher.\n<\/p>\n<p>                        Macht die Monarchie aus Saulus Trump einen Paulus?        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00c4hnlich sieht es bei anderen Themen aus, bei denen die Briten von der Hoffnung getrieben sein d\u00fcrften, die Ehrfurcht vor der Monarchie k\u00f6nne aus dem Saulus Trump einen Paulus machen. Doch vergeblich d\u00fcrfte der Appell des K\u00f6nigs gewesen sein, k\u00fcnftigen Generationen eine saubere und lebenswerte Umwelt zu hinterlassen. Windkraft sei ein \u00abteurer Witz\u00bb spottete der US-Pr\u00e4sident und empfahl Starmer, sein Motto \u00abDrill Baby Drill\u00bb (\u00abBohre, Baby, Bohre\u00bb) auch auf die Nordsee anzuwenden und mehr \u00d6l zu f\u00f6rdern.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Dass Gro\u00dfbritannien kurz davor steht, einen pal\u00e4stinensischen Staat anzuerkennen, bezeichnete Trump als \u00abeine der wenigen Meinungsverschiedenheiten\u00bb mit Starmer. Er klopfte diesem aber gleich anerkennend auf die Schulter, als der Premier seine Abscheu vor der Terrororganisation Hamas zum Ausdruck brachte.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Bei der Frage eines Journalisten, wann der Moment gekommen sei, seinen Einfluss auf Israels Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu geltend zu machen, um den Gazakrieg zu beenden, verwies Trump nur auf die Freilassung aller Geiseln, ohne auf die Frage einzugehen. \u00abIch will, dass die Geiseln sofort freigelassen werden, jetzt sofort\u00bb, sagte er.\n<\/p>\n<p>                        Trump will britischen Ex-Botschafter nicht kennen        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Als Erfolg werten d\u00fcrfte London, dass eines der heikelsten Themen nur eine Nebenrolle spielte. Der Skandal um den verurteilten Sexualstraft\u00e4ter Jeffrey Epstein hatte auf beiden Seiten des Atlantiks zuletzt gro\u00dfe Wellen geschlagen. Am Vorabend des royalen Pomps projizierten Aktivisten alte Aufnahmen von Trump mit Epstein auf einen Turm von Schloss Windsor.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das Thema haftet dem US-Pr\u00e4sidenten, der mit Epstein einst freundschaftlich verkehrte, seit Wochen an wie ein Kaugummi in den Haaren. Erst vor wenigen Tagen musste Starmer seinen Botschafter in Washington entlassen, weil der eine besonders enge Beziehung zu Epstein hatte.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Bei der Pressekonferenz in Chequers entledigte sich Trump einer kritischen Nachfrage nach Mandelson mit der Behauptung, er kenne ihn eigentlich nicht. Es gibt Bilder, die beide noch vor wenigen Monaten gemeinsam im Oval Office zeigen. Mandelson gilt als \u00abMaster Mind\u00bb hinter dem Handelsabkommen, das Gro\u00dfbritannien im Mai mit Trump schloss und damit vergleichsweise glimpflich im Zollstreit davonkam. Auch den Staatsbesuch soll er ma\u00dfgeblich geplant haben.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Eine weitere Stolperfalle f\u00fcr die Harmonie lauerte in der Absetzung der Late-Night-Show von US-Comedian Jimmy Kimmel durch den US-Sender ABC. Berichten zufolge hatte auch Druck aus Trumps MAGA-Bewegung eine Rolle gespielt. Das K\u00fcrzel steht f\u00fcr \u00abMake America Great Again\u00bb. Ausgerechnet die US-Republikaner hatten sich aber zuletzt lautstark \u00fcber eine angebliche Einschr\u00e4nkung der Meinungsfreiheit in Gro\u00dfbritannien beschwert. Trump wiegelte Fragen dazu ab mit der Behauptung, Kimmel sei wegen schlechter Quoten abgesetzt worden. \u00abEr hat kein Talent\u00bb, so Trump.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:250918-930-55589\/2<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Staatsbesuch in Gro\u00dfbritannien h\u00e4tte aus Sicht von US-Pr\u00e4sident Donald Trump nicht besser laufen k\u00f6nnen. 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