{"id":433320,"date":"2025-09-18T22:25:17","date_gmt":"2025-09-18T22:25:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/433320\/"},"modified":"2025-09-18T22:25:17","modified_gmt":"2025-09-18T22:25:17","slug":"berlin-duesseldorf-laender-starten-neuen-anlauf-fuer-rauchverbot-im-auto","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/433320\/","title":{"rendered":"Berlin\/D\u00fcsseldorf | L\u00e4nder starten neuen Anlauf f\u00fcr Rauchverbot im Auto"},"content":{"rendered":"<p>Berlin\/D\u00fcsseldorf (dpa) &#8211; Mehrere L\u00e4nder unternehmen einen neuen Anlauf f\u00fcr ein Rauchverbot im Auto, wenn Kinder oder Schwangere mitfahren. Der Antrag werde am 26. September ohne \u00c4nderungen erneut in die L\u00e4nderkammer eingebracht, sagte eine Sprecherin des nordrhein-westf\u00e4lischen Gesundheitsministeriums. Zuvor hatte die \u00abRheinische Post\u00bb berichtet.<\/p>\n<p>\u00abEs ist unverantwortlich, wenn Menschen in Gegenwart von Kindern oder Schwangeren in Autos rauchen\u00bb, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) auf dpa-Anfrage. Ungeborene Kinder und Minderj\u00e4hrige k\u00f6nnten sich nicht vor den Gefahren des Passivrauchens sch\u00fctzen. Sch\u00e4digungen der Lunge, erh\u00f6htes Krebsrisiko und Wachstumsst\u00f6rungen seien nur einige Gefahren. Der Staat habe daher eine besondere Schutzpflicht gegen\u00fcber denjenigen, die sich nicht selbst sch\u00fctzen k\u00f6nnten.\u00a0<\/p>\n<p>Um das Rauchverbot im Auto in Anwesenheit von Minderj\u00e4hrigen oder Schwangeren zu erreichen, haben unter anderem NRW und Niedersachsen erneut eine \u00c4nderung des Bundesnichtraucherschutzgesetzes eingebracht. Erwartungen, dass auf freiwilliger Basis auf das Rauchen im Auto in Anwesenheit verzichtet werde, h\u00e4tten sich nicht erf\u00fcllt, hei\u00dft es in dem Gesetzentwurf.\u00a0<\/p>\n<p>Erh\u00f6htes Krebsrisiko durch Passivrauchen<\/p>\n<p>Das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg sch\u00e4tze, dass derzeit rund eine Million Minderj\u00e4hrige in Deutschland dem Tabakrauch im Auto ausgesetzt seien. Au\u00dferdem erh\u00f6he Passivrauchen das Krebsrisiko. So erkrankten Minderj\u00e4hrige, deren Eltern rauchen, beispielsweise h\u00e4ufiger an Lebertumoren oder Leuk\u00e4mie.\u00a0<\/p>\n<p>Gerade in geschlossenen R\u00e4umen seien Minderj\u00e4hrige und auch ungeborene Kinder dem Passivrauchen verst\u00e4rkt ausgesetzt, hei\u00dft es weiter in dem Entwurf. \u00abDie Tabakrauchbelastung in geschlossenen Fahrgastr\u00e4umen erreicht bereits beim Rauchen einer einzigen Zigarette innerhalb weniger Minuten ein Vielfaches einer stark verrauchten Gastst\u00e4tte\u00bb, hei\u00dft es in dem Entwurf.\u00a0<\/p>\n<p>Rauchverbot in Autos schon seit Jahren Thema<\/p>\n<p>Wenn der Bundesrat den Gesetzentwurf zustimmt, ist der Bundestag am Zug. Schon seit Jahren gibt es Initiativen der Bundesl\u00e4nder f\u00fcr die Erweiterung des Nichtraucherschutzgesetzes. Zuletzt entschied der Bundesrat im M\u00e4rz 2022, einen entsprechenden Gesetzentwurf in den Bundestag einzubringen. Im Sommer 2023 lag auch ein Referentenentwurf aus dem Haus des damaligen Gesundheitsministers Karl Lauterbach (SPD) vor. Die Gesetzes\u00e4nderung kam aber wegen des Ampel-Aus auf Bundesebene in der letzten Legislaturperiode nicht mehr zustande.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin\/D\u00fcsseldorf (dpa) &#8211; Mehrere L\u00e4nder unternehmen einen neuen Anlauf f\u00fcr ein Rauchverbot im Auto, wenn Kinder oder Schwangere&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":433321,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1831],"tags":[3364,29,3405,30,141,1114,1209,14343,601],"class_list":{"0":"post-433320","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-duesseldorf","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-duesseldorf","11":"tag-germany","12":"tag-gesundheit","13":"tag-kinder","14":"tag-nordrhein-westfalen","15":"tag-rauchen","16":"tag-verkehr"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115227651165086780","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/433320","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=433320"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/433320\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/433321"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=433320"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=433320"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=433320"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}