{"id":433567,"date":"2025-09-19T00:47:20","date_gmt":"2025-09-19T00:47:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/433567\/"},"modified":"2025-09-19T00:47:20","modified_gmt":"2025-09-19T00:47:20","slug":"innenministerium-500-000-menschen-beteiligten-sich-an-landesweiten-protesten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/433567\/","title":{"rendered":"Innenministerium: 500.000 Menschen beteiligten sich an landesweiten Protesten"},"content":{"rendered":"<p>                    <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"internal-image\" title=\"Demonstranten halten in Marseille ein Banner der franz\u00f6sischen Gewerkschaft FO (Force Ouvri\u00e8re) hoch, w\u00e4hrend eines Tages landesweiter Streiks und Proteste, zu denen die Gewerkschaften wegen des franz\u00f6sischen Staatshaushalts aufgerufen haben.\" alt=\"Demonstranten halten in Marseille ein Banner der franz\u00f6sischen Gewerkschaft FO (Force Ouvri\u00e8re) hoch, w\u00e4hrend eines Tages landesweiter Streiks und Proteste, zu denen die Gewerkschaften wegen des franz\u00f6sischen Staatshaushalts aufgerufen haben.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/frankreich-proteste-110-1920x1080.jpg\" \/><\/p>\n<p>                  In ganz Frankreich wie hier in Marseille sind Menschen gegen m\u00f6gliche Sparma\u00dfnahmen der Regierung auf die Stra\u00dfe gegangen. (AFP\/MIGUEL MEDINA)<\/p>\n<p>Nach Angaben des Innenministeriums beteiligten sich im ganzen Land mehr als 500.000 Menschen an Protesten und Streiks. Gut ein Zehntel versammelte sich demnach allein in der Hauptstadt Paris. Dort gab es 31 Festnahmen, landesweit waren es \u00fcber 180. Elf Polizisten und elf weitere Personen, darunter ein Journalist, seien bei Zwischenf\u00e4llen verletzt worden, insbesondere in Lyon. Die Gewerkschaft CGT z\u00e4hlte ihrerseits mehr als eine Million Menschen bei den Demonstrationen.<\/p>\n<p>                Proteste im Nahverkehr und an Schulen<br \/>\n                In Paris kam es <a title=\"Link auf: zu erheblichen St\u00f6rungen im Nahverkehr\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/grosse-wut-auf-den-strassen-trotz-lohnverlust-landesweite-streiks-in-frankreich-100.html\" class=\"click-tracking-paragraph\" data-tracking=\"{&quot;name&quot;:&quot;Link in Beitrag&quot;,&quot;chapter1&quot;:&quot;https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/grosse-wut-auf-den-strassen-trotz-lohnverlust-landesweite-streiks-in-frankreich-100.html&quot;,&quot;chapter2&quot;:&quot;zu erheblichen St\u00f6rungen im Nahverkehr&quot;,&quot;chapter3&quot;:&quot;Frankreich - Innenministerium: 500.000 Menschen beteiligten sich an landesweiten Protesten&quot;,&quot;level2&quot;:2}\" rel=\"nofollow noopener\">zu erheblichen St\u00f6rungen im Nahverkehr<\/a>, da zahlreiche U-Bahn-Linien nur zu den Sto\u00dfzeiten am Morgen fuhren. Aus Protest gegen die Sparpl\u00e4ne der Regierung legten auch Lehrer, Lokf\u00fchrer, Apotheker und Krankenhauspersonal die Arbeit nieder, Sch\u00fcler blockierten die Eing\u00e4nge zu ihren Schulen. Zu dem Protesttag hatte ein breites Gewerkschaftsb\u00fcndnis aufgerufen. Bereits vor einer Woche gab es landesweite Demonstrationen. Einige Demonstranten unterbrachen den Verkehr auf Autobahnen und lieferten sich Auseinandersetzungen mit der Polizei. Es gab mehr als 300 Festnahmen.<br \/>\n                Premier Lecornu ber\u00e4t \u00fcber Sparpl\u00e4ne<\/p>\n<p>Der neue Premierminister Lecornu ber\u00e4t derzeit mit der Opposition \u00fcber m\u00f6gliche Kompromisse. Noch ist sehr wenig dar\u00fcber bekannt, in welchen Bereichen er sparen will. Sein Amtsvorg\u00e4nger Bayrou hatte Sparpl\u00e4ne im Umfang von 44 Milliarden Euro vorgelegt. Er musste seinen Posten r\u00e4umen, nachdem ihm das Parlament das Vertrauen entzogen hatte. Gemessen an der Wirtschaftsleistung hat das Land mit 114 Prozent die dritth\u00f6chste Schuldenquote in der EU. Das Haushaltsdefizit lag zuletzt bei 5,8 Prozent. Die EU hat bereits im Juli 2024 ein Defizitverfahren gegen Frankreich er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>                Preise f\u00fcr Lebensmittel und Mieten sind vielen zu hoch<br \/>\n                <a title=\"Link auf: Unsere Frankreich-Korrespondentin Christiane Kaess berichtet\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/streiktag-nummer-zwei-soziale-spaltung-in-frankreich-100.html\" class=\"click-tracking-paragraph\" data-tracking=\"{&quot;name&quot;:&quot;Link in Beitrag&quot;,&quot;chapter1&quot;:&quot;https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/streiktag-nummer-zwei-soziale-spaltung-in-frankreich-100.html&quot;,&quot;chapter2&quot;:&quot;Unsere Frankreich-Korrespondentin Christiane Kaess berichtet&quot;,&quot;chapter3&quot;:&quot;Frankreich - Innenministerium: 500.000 Menschen beteiligten sich an landesweiten Protesten&quot;,&quot;level2&quot;:2}\" rel=\"nofollow noopener\">Unsere Frankreich-Korrespondentin Christiane Kaess berichtet<\/a>, f\u00fcr viele Menschen seien die Preise f\u00fcr Lebensmittel und Mieten immer noch zu hoch &#8211; und das, obwohl die Inflation laut dem Statistik-Institut INSEE gesunken und Kaufkraft und L\u00f6hne gestiegen seien.<\/p>\n<p>Der Verein &#8222;Observatoire des in\u00e9galit\u00e9s&#8220; (Beobachtungsstelle f\u00fcr Ungleichheit) sieht denn auch eine wachsende soziale Kluft im Land. Vereinschef Louis Maurin sagte dem Deutschlandfunk, Frankreich geh\u00f6re unter den reichen L\u00e4ndern zu denen, wo die soziale Ungleichheit am gr\u00f6\u00dften sei &#8211; gr\u00f6\u00dfer noch als in L\u00e4ndern wie Deutschland oder Spanien.<\/p>\n<p>                Mehr zum Thema<br \/>\n                Streiktag Nummer zwei: <a title=\"Link auf: Soziale Spaltung in Frankreich\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/streiktag-nummer-zwei-soziale-spaltung-in-frankreich-100.html\" class=\"click-tracking-paragraph\" data-tracking=\"{&quot;name&quot;:&quot;Link in Beitrag&quot;,&quot;chapter1&quot;:&quot;https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/streiktag-nummer-zwei-soziale-spaltung-in-frankreich-100.html&quot;,&quot;chapter2&quot;:&quot;Soziale Spaltung in Frankreich&quot;,&quot;chapter3&quot;:&quot;Frankreich - Innenministerium: 500.000 Menschen beteiligten sich an landesweiten Protesten&quot;,&quot;level2&quot;:2}\" rel=\"nofollow noopener\">Soziale Spaltung in Frankreich<\/a><br \/>\n                Frankreich: <a title=\"Link auf: Neue Regierung, alte Sorgen\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/sparzwang-und-blockade-in-frankreich-anja-czymmeck-leiterin-kas-paris-100.html\" class=\"click-tracking-paragraph\" data-tracking=\"{&quot;name&quot;:&quot;Link in Beitrag&quot;,&quot;chapter1&quot;:&quot;https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/sparzwang-und-blockade-in-frankreich-anja-czymmeck-leiterin-kas-paris-100.html&quot;,&quot;chapter2&quot;:&quot;Neue Regierung, alte Sorgen&quot;,&quot;chapter3&quot;:&quot;Frankreich - Innenministerium: 500.000 Menschen beteiligten sich an landesweiten Protesten&quot;,&quot;level2&quot;:2}\" rel=\"nofollow noopener\">Neue Regierung, alte Sorgen<\/a><\/p>\n<p>Diese Nachricht wurde am 19.09.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In ganz Frankreich wie hier in Marseille sind Menschen gegen m\u00f6gliche Sparma\u00dfnahmen der Regierung auf die Stra\u00dfe gegangen.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":433568,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3974],"tags":[331,332,548,663,3934,3980,156,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-433567","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-france","14":"tag-frankreich","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115228210075208648","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/433567","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=433567"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/433567\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/433568"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=433567"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=433567"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=433567"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}