{"id":433598,"date":"2025-09-19T01:10:22","date_gmt":"2025-09-19T01:10:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/433598\/"},"modified":"2025-09-19T01:10:22","modified_gmt":"2025-09-19T01:10:22","slug":"remis-in-essen-zeigt-kernmerkmale-des-neuen-teams","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/433598\/","title":{"rendered":"Remis in Essen zeigt Kernmerkmale des neuen Teams"},"content":{"rendered":"<p class=\"\">\n                    Der VfL Osnabr\u00fcck hat am Mittwochabend im sechsten Saisonspiel den neunten Punkt der Saison eingefahren. W\u00e4hrend sich an anderen Standorten in der 3. Liga Fans und Verantwortliche noch fragen, wohin sich ihre Mannschaften entwickeln, ist die Lage bei den Lila-Wei\u00dfen relativ klar. Beim 1:1 gegen Rot-Weiss Essen vor der stimmungsvollen Kulisse an der Hafenstra\u00dfe zeigten sich vier Kernmerkmale des neuen VfL-Teams, die sich in den letzten Wochen seit dem Saisonstart verfestigt haben.\n            <\/p>\n<p>            Der VfL ist defensiv gut sortiert<\/p>\n<p class=\"\">\n                    496 Pflichtspielminuten (ohne Nachspielzeiten) war der VfL ohne Gegentor geblieben. Seit der 1:3-Niederlage in M\u00fcnchen am 2. Spieltag hielten die Osnabr\u00fccker komplett dicht &#8211; bis Essens Tom Moustier den Ball kurz nach der Osnabr\u00fccker F\u00fchrung durch Lars Kehls Elfmeter nach einer Ecke durch drei VfLer hindurch \u00fcber die Linie stocherte. Ein bitteres Gegentor, weil es eher durch Zufall als durch Fehler entstand und eben nur zwei Minuten nach dem nicht unverdienten 1:0 fiel.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    \u00dcber den Gegentreffer hinaus lie\u00df der VfL aber erneut relativ wenig Chancen gegen offensivstarke Gastgeber zu. RWE trifft in dieser Saison im Schnitt zweimal pro Spiel, viel mehr als zwei ordentliche M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Sto\u00dfst\u00fcrmer Jannik Mause und den Last-Second-Kopfball von Torben M\u00fcsel sprang gegen die stabile VfL-Defensive aber nicht heraus. Vor allem Robin Fabinski, aber auch Jannik M\u00fcller und Yigit Karademir leisteten abermals solide Arbeit in der Dreierkette.\n            <\/p>\n<p class=\"\">Weiterlesen: <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/sport\/vfl-osnabrueck\/artikel\/vfl-osnabrueck-kehl-kommt-in-fahrt-fabinski-ueberzeugt-weiter-49289327\" class=\"link underline-blue\" title=\"\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Kehl kommt in Fahrt, Fabinski \u00fcberzeugt weiter &#8211; und keiner f\u00e4llt ab. Die Einzelkritik.<\/a><\/p>\n<p class=\"\">\n                    Dazu sorgte das aggressive und hohe Pressing f\u00fcr viele Ballgewinne im Mittelfeld. Der VfL wehrte sich an der Hafenstra\u00dfe und schaffte es so, Essen nach starkem Start in beiden Halbzeiten den Schwung zu nehmen. Weil sich all das schon seit Wochen zieht, ist es kein Wunder, dass der VfL nach sechs Spieltagen mit nur vier Gegentoren die zweitbeste Defensive der Liga stellt. Nicht umsonst sprach Essens Coach Uwe Koschinat, vor einem Jahr noch VfL-Trainer, von einem \u201eperfekt organisierten Gegner\u201c.\n            <\/p>\n<p>            Der VfL hat spielerischen Anspruch<\/p>\n<p class=\"\">\n                    In der vergangenen R\u00fcckserie vermied der VfL erfolgreich den drohenden Abstieg in die Regionalliga &#8211; und war dabei vor allem auf Sicherheit bedacht, trat dabei auch mal rein zerst\u00f6rerisch auf. Das ist in dieser Saison anders. Trainer Timo Schultz hat seiner Mannschaft einen ausgewogenen Spielstil verordnet. Manchmal lie\u00df der VfL auch in Essen den Ball ganz ruhig in der hintersten Kette zirkulieren, um den Gegner zu locken und R\u00e4ume in der Spitze zu \u00f6ffnen. Lange B\u00e4lle sind gerade in diesem Szenario nicht verboten, das h\u00e4ufiger genutzte Mittel sind aber kurze P\u00e4sse.\n            <\/p>\n<p>\n                                Zahlen und Fakten zum Spiel.<br \/>\n                            Foto: NOZ\/Hente<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/1809-schema-essen-nach-2.jpg\" title=\"Zahlen und Fakten zum Spiel.\" alt=\"Zahlen und Fakten zum Spiel.\" class=\"lightbox__single-image__content__image-wrapper__img\" loading=\"lazy\" width=\"375\" height=\"210\"\/>Icon MaximizeIcon Lightbox Maximize<\/p>\n<p>SchliessenX ZeichenKleines Zeichen welches ein X symbolisiert<\/p>\n<p><img class=\"lightbox--enabled__container__image-wrapper__img\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p class=\"\">\n                    Der VfL will unter Schultz nicht nur zerst\u00f6ren, nicht nur Risiko vermeiden &#8211; sondern er will gestalten und spielerische Akzente setzen. Ein Ansatz, der auch zum vorhandenen Personal passt: Robin Mei\u00dfner als Sturmspitze zum Beispiel ist ein Allrounder: Der 25-J\u00e4hrige kann seinen K\u00f6rper einsetzen und B\u00e4lle abschirmen, aber sich auch im Kombinationsspiel beteiligen und in die Tiefe gehen. Die zentralen Mittelfeldspieler &#8211; in Essen Bjarke Jacobsen und Bryan Henning, der ab der 60. Minute von Fridolin Wagner ersetzt wurde &#8211; haben St\u00e4rken im Zweikampf, sind aber im Passspiel alle mindestens solide. Wagner zeigte in einer starken halben Stunde an der Hafenstra\u00dfe dabei durchaus Spielmacherqualit\u00e4ten.\n            <\/p>\n<p>            Dem VfL fehlt (noch) Durchschlagskraft<\/p>\n<p class=\"\">\n                    In Essen kamen die Osnabr\u00fccker deutlich besser als zuletzt \u00fcber die beiden Fl\u00fcgelspieler Frederick Christensen und Patrick Kammerbauer zu Durchbr\u00fcchen. Oft wurden die guten Angriffe \u00fcber den stark verbesserten Kehl initiiert. Das Problem aber: In den meisten F\u00e4llen fehlte es den Hereingaben an Genauigkeit, gelegentlich auch an den Abl\u00e4ufen, was das Freilaufen im Strafraum angeht, und in ein, zwei F\u00e4llen auch an der letzten Konzentration bei der finalen Aktion.\n            <\/p>\n<p>\n                                Kam in Essen zwar zu Torsch\u00fcssen, braucht aber noch mehr Unterst\u00fctzung: VfL-St\u00fcrmer Robin Mei\u00dfner.<br \/>\n                            Foto: Michael Titgemeyer<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/rwe17092501056.jpg\" title=\"Kam in Essen zwar zu Torsch\u00fcssen, braucht aber noch mehr Unterst\u00fctzung: VfL-St\u00fcrmer Robin Mei\u00dfner.\" alt=\"Kam in Essen zwar zu Torsch\u00fcssen, braucht aber noch mehr Unterst\u00fctzung: VfL-St\u00fcrmer Robin Mei\u00dfner.\" class=\"lightbox__single-image__content__image-wrapper__img\" loading=\"lazy\" width=\"375\" height=\"250\"\/>Icon MaximizeIcon Lightbox Maximize<\/p>\n<p>SchliessenX ZeichenKleines Zeichen welches ein X symbolisiert<\/p>\n<p><img class=\"lightbox--enabled__container__image-wrapper__img\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p class=\"\">\n                    Generell &#8211; so ist es im 3-4-2-1-System von Schultz auch angelegt &#8211; ist Mittelst\u00fcrmer Mei\u00dfner der einzige, der konstant im vorderen Bereich agiert. Der Sommerneuzugang kam in Essen auch zu f\u00fcnf Torsch\u00fcssen, selten hatte er aber wirklich freie und aussichtsreiche Gelegenheiten zum Abschluss. Im Spiel nach vorn hat der VfL bei RWE im Vergleich zum 0:0 gegen Rostock einen kleinen Schritt nach vorn gemacht, noch fehlt es aber weiter an Durchschlagskraft, um ordentlich sortierte Gegner spielerisch zu besiegen. Das bislang einzige aus dem eigenen Ballbesitz heraus erspielte Tor der Saison erzielten die Osnabr\u00fccker beim 1:3 in M\u00fcnchen. Hier ist weiterhin viel Luft nach oben &#8211; und trotzdem konnte der VfL auch in dieser Disziplin gegen den Aufstiegskandidaten RWE mithalten.\n            <\/p>\n<p>            Der VfL ist fit<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Die Schlussphase der Partie an der Hafenstra\u00dfe war atmosph\u00e4risch gepr\u00e4gt von einem medizischen Notfall im Essener Fanblock, der sich letztlich als nicht dramatisch herausstellte. Auf den R\u00e4ngen wurde es zwar still, das Spiel \u00f6ffnete sich in den Schlussminuten dennoch. Und der VfL erwies sich in den letzten 15 Minuten als das fittere, temporeichere Team, wie Trainer Schultz, aber auch die Spieler selbst zufrieden feststellten. <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/sport\/vfl-osnabrueck\/artikel\/vfl-osnabrueck-stimmen-zum-11-gegen-rot-weiss-essen-49289558\" class=\"link underline-blue\" title=\"\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Torsch\u00fctze Kehl etwa sagte:<\/a> \u201eW\u00e4re es ein paar Minuten l\u00e4nger gegangen, h\u00e4tten wir es, glaube ich, auch noch gezogen. In der Schlussphase sieht man in jedem Spiel, dass wir fitter sind als die anderen.\u201c\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    In der Mitte der englischen Woche rotierte Schultz klug, brachte Henning f\u00fcr Wagner, Christensen f\u00fcr Schumacher und Pr\u00f6ger f\u00fcr Badjie &#8211; alles, ohne wirklich sp\u00fcrbaren Qualit\u00e4tsverlust. Auf vielen Positionen ist der VfL breit und mit unterschiedlichen Profilen aufgestellt. Und er kann eben marschieren. Auch deshalb waren mit dem Unentschieden am Mittwochabend nicht alle in Lila-Wei\u00df hundertprozentig zufrieden. Und so steht das Ziel f\u00fcr den Abschluss der Drei-Spiele-Woche fest: Drei Punkte am Samstag (14 Uhr) im Heimspiel gegen den bislang strauchelnden FC Erzgebirge Aue.\n            <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der VfL Osnabr\u00fcck hat am Mittwochabend im sechsten Saisonspiel den neunten Punkt der Saison eingefahren. 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