{"id":433662,"date":"2025-09-19T01:46:15","date_gmt":"2025-09-19T01:46:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/433662\/"},"modified":"2025-09-19T01:46:15","modified_gmt":"2025-09-19T01:46:15","slug":"10-000-stellen-weniger-soeder-plant-abbau-im-oeffentlichen-dienst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/433662\/","title":{"rendered":"10.000 Stellen weniger: S\u00f6der plant Abbau im \u00f6ffentlichen Dienst"},"content":{"rendered":"<p>Tausende Stellen im \u00f6ffentlichen Dienst weniger &#8211; das hat der bayerische Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) angek\u00fcndigt. Im Interview mit dem &#8222;M\u00fcnchner Merkur&#8220; <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/markus-soeder-im-interview-probleme-loesen-alles-andere-ist-kokolores-93942949.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(externer Link, m\u00f6glicherweise Bezahlschranke)<\/a> sprach er von einem deutlicheren Abbau von Planstellen, als bisher schon geplant. S\u00f6der rechtfertigt das Vorhaben mit hohen Kosten der Verwaltung.<\/p>\n<p>S\u00f6der setzt auf KI und B\u00fcrokratieabbau<\/p>\n<p>&#8222;Wir m\u00fcssen als Staat entschlacken. 40 Prozent unseres Etats gehen in den \u00f6ffentlichen Dienst&#8220;, sagte der Ministerpr\u00e4sident der Zeitung.\u00a0&#8222;Daher brauchen wir eine Stellenbremse und langfristig eine Reduzierung.&#8220; Durch KI und B\u00fcrokratieabbau gelinge das. &#8222;Mein Ziel: Bis\u00a02040 10.000\u00a0Stellen abzubauen, also doppelt so viele als bisher geplant.&#8220; Bislang hatte der CSU-Chef von 5.000 Stellen weniger gesprochen, allerdings schon bis zum Jahr 2035.<\/p>\n<p>Auch im Bildungsbereich soll der Rotstift angesetzt werden<\/p>\n<p>Bei Lehrern schwebt ihm etwa eine Reform der Teilzeitm\u00f6glichkeiten vor. &#8222;Es macht wenig Sinn, Quereinsteiger im Bildungsbereich zu besch\u00e4ftigen, wenn gleichzeitig bis zu 50 Prozent der ausgebildeten Lehrkr\u00e4fte in Teilzeit sind&#8220;, so der Ministerpr\u00e4sident.\u00a0Durch weniger Migranten und gezielte R\u00fcckf\u00fchrung sollen au\u00dferdem Ausgaben f\u00fcr Asylbewerberunterk\u00fcnfte eingespart werden.<\/p>\n<p>Von der Sparwelle soll auch die Staatsregierung nicht verschont werden. Sowohl in den Ministerien als auch in der Staatskanzlei werde es K\u00fcrzungen geben, versicherte der bayerische Regierungschef im Gespr\u00e4ch mit der Zeitung.<\/p>\n<p>SPD warnt vor &#8222;totgespartem&#8220; Staat<\/p>\n<p>Die bayerische SPD kritisiert S\u00f6ders Ank\u00fcndigung. &#8222;Ziel muss es sein, einen leistungsf\u00e4higen Staat zu schaffen. Nicht einen totgesparten, auf dessen B\u00fcrofluren sich dann die Leute beim Anstehen dr\u00e4ngeln&#8220;, sagte der Chef der SPD-Fraktion im Landtag, Holger Grie\u00dfhammer. &#8222;Statt eines Kahlschlags im \u00f6ffentlichen Dienst pl\u00e4diere ich f\u00fcr konsequenten B\u00fcrokratieabbau und f\u00fcr bessere digitale Angebote&#8220;, sagte er. &#8222;Dann k\u00f6nnen sich die staatlichen Besch\u00e4ftigten wieder auf ihre wichtigste Aufgabe konzentrieren: den Dienst am B\u00fcrger.&#8220;<\/p>\n<p>Zuletzt knapp 1.400 Euro pro Einwohner f\u00fcr \u00f6ffentlichen Dienst<\/p>\n<p>Im L\u00e4ndervergleich ist der Freistaat Bayern eher sparsam mit seinen Personalausgaben: 1.394 Euro pro Einwohner flossen 2023 laut Berechnungen des ifo-Instituts in den \u00f6ffentlichen Dienst des Landes. Bayern liegt damit etwas unter unter dem Durchschnitt der westdeutschen Fl\u00e4chenl\u00e4nder (1.404 Euro). Am sparsamsten ist Baden-W\u00fcrttemberg: Dort zahlte jeder Einwohner nur 1.358 Euro pro Jahr f\u00fcr das Personal des Landes.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Tausende Stellen im \u00f6ffentlichen Dienst weniger &#8211; das hat der bayerische Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) angek\u00fcndigt. 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