{"id":433769,"date":"2025-09-19T02:53:15","date_gmt":"2025-09-19T02:53:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/433769\/"},"modified":"2025-09-19T02:53:15","modified_gmt":"2025-09-19T02:53:15","slug":"berlin-brandenburg-in-einem-jahr-ist-wahl-parteien-kaempfen-um-rotes-rathaus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/433769\/","title":{"rendered":"Berlin &#038; Brandenburg: In einem Jahr ist Wahl \u2013 Parteien k\u00e4mpfen um Rotes Rathaus"},"content":{"rendered":"<p>                    Berlin &amp; Brandenburg<br \/>\n                In einem Jahr ist Wahl \u2013 Parteien k\u00e4mpfen um Rotes Rathaus<\/p>\n<p>\t\t\t\t              19.09.2025, 04:04 Uhr<\/p>\n<p><strong>Kai Wegner w\u00fcrde gerne Regierender B\u00fcrgermeister bleiben. Einige andere wollen das unbedingt verhindern. Wer f\u00fchrt die Parteien in das Rennen um das Rote Rathaus &#8211; und wie sind ihre Chancen?<\/strong><\/p>\n<p>Berlin (dpa\/bb) &#8211; Am 20. September in einem Jahr w\u00e4hlen die Berlinerinnen und Berliner ein neues Landesparlament. Bei einigen Parteien steht schon fest, wer sie in den Wahlkampf f\u00fchren soll. Andere halten sich da noch bedeckt. Spannend d\u00fcrfte es in jedem Fall werden &#8211; nicht zuletzt f\u00fcr den Regierenden B\u00fcrgermeister Kai Wegner (CDU). Seine Koalition mit der SPD hat Umfragen zufolge keine Mehrheit mehr. Ein \u00dcberblick \u00fcber die derzeit im Landesparlament vertretenen Parteien:\u00a0<\/p>\n<p>Die CDU hat bisher nicht bekanntgegeben, wann sie ihren Spitzenkandidaten w\u00e4hlen will &#8211; und wer das werden soll. Aber es sind auch keine Zweifel laut geworden, dass Wegner wieder antritt. Der CDU-Landesvorsitzende ist seit Ende April 2023 Regierungschef in Berlin.\u00a0<\/p>\n<p>Mit ihm an der Spitze hatte die CDU bei der vorangegangenen Abgeordnetenhauswahl ihr bestes Ergebnis seit Jahren geholt und war st\u00e4rkste Partei im Parlament geworden. Und Wegner hat in den vergangenen Monaten immer wieder betont, wie gut es ihm im Roten Rathaus gef\u00e4llt.\u00a0<\/p>\n<p>SPD will das Rote Rathaus zur\u00fcckerobern\u00a0<\/p>\n<p>Die SPD zieht mit Steffen Krach in den Wahlkampf. Der designierte Spitzenkandidat der Berliner Sozialdemokraten ist derzeit noch Regionspr\u00e4sident in seiner Geburtsstadt Hannover und soll bei einem Parteitag Mitte November offiziell gew\u00e4hlt werden.\u00a0<\/p>\n<p>Er hat schon bei seinem ersten \u00f6ffentlichen Auftritt Anfang September angek\u00fcndigt, er wolle die Abgeordnetenhauswahl gewinnen: &#8222;Es geht nicht um Platz zwei oder drei, es geht um Platz eins.&#8220; Einfach d\u00fcrfte das nicht werden: Bei der vergangenen Wahl erreichte die SPD mit 18,4 Prozent ein historisch schlechtes Ergebnis und lag rund zehn Prozentpunkte hinter der CDU.\u00a0<\/p>\n<p>Gr\u00fcnen-Fraktionschef h\u00e4lt eine Regierung ohne CDU f\u00fcr machbar<\/p>\n<p>Bei den Gr\u00fcnen sollen nach einem Vorschlag des Landesvorstands die beiden Fraktionsvorsitzenden Bettina Jarasch und Werner Graf die Partei in den Wahlkampf f\u00fchren. Graf will Regierender B\u00fcrgermeister werden, wenn die Gr\u00fcnen am Wahlabend vorn liegen sollten. Bei der vergangenen Wahl im Februar 2023 waren sie nur ganz knapp hinter der SPD gelandet &#8211; allerdings ebenfalls weit hinter der CDU.\u00a0<\/p>\n<p>Graf gilt als Bef\u00fcrworter einer Koalition mit Linken und Sozialdemokraten und sieht durchaus Chancen f\u00fcr die n\u00f6tige Zustimmung der W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler. Wenn am n\u00e4chsten Sonntag Wahl w\u00e4re, w\u00fcrden allerdings nur 44 Prozent diese drei Parteien w\u00e4hlen, ergab eine vom &#8222;Tagesspiegel&#8220; am Mittwoch ver\u00f6ffentlichte Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey. Das w\u00e4re genauso wenig eine Mehrheit wie f\u00fcr die jetzige Regierungskoalition aus CDU und SPD, die dabei auf nur 38 Prozent kamen.\u00a0<\/p>\n<p>Linke hat in Berlin R\u00fcckenwind<\/p>\n<p>Die Linke in Berlin hat sich offiziell \u00fcberhaupt noch nicht zur Spitzenkandidatur ge\u00e4u\u00dfert. Die Abstimmung dar\u00fcber ist wie bei der SPD f\u00fcr den 15. November vorgesehen. Als m\u00f6gliche Spitzenkandidaten werden verschiedenen Namen gehandelt von den beiden Landesvorsitzenden Max Schirmer und Kerstin Wolter, \u00fcber die Abgeordnete im Landesparlament Elif Eralp bis zur Bundesvorsitzenden und Berliner Bundestagsabgeordneten Ines Schwerdtner.\u00a0<\/p>\n<p>Bei der Bundestagswahl im M\u00e4rz wurde die Linke in Berlin mit 19,9 Prozent der Zweitstimmen st\u00e4rkste Partei und w\u00fcrde diesen Erfolg bei der Abgeordnetenhauswahl gerne wiederholen. Dann w\u00e4re ohne die Linke kaum eine Regierungsbildung m\u00f6glich.\u00a0<\/p>\n<p>AfD voraussichtlich mit Kristin Brinker<\/p>\n<p>Die AfD in Berlin wird voraussichtlich wieder mit Fraktions- und Parteichefin Kristin Brinker antreten. Dar\u00fcber soll bei einem Landesparteitag am 11. Oktober abgestimmt werden. Brinker werden gute Chancen nachgesagt, Spitzenkandidatin zu werden. Die Partei kann wie die Linke mit R\u00fcckenwind aus der Bundespolitik rechnen. Bei der j\u00fcngsten Civey-Umfrage legte die AfD um 6,9 Prozentpunkte zu und kam auf 16 Prozent gleichauf mit der Linke und einen Prozentpunkt vor den Gr\u00fcnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin &amp; Brandenburg In einem Jahr ist Wahl \u2013 Parteien k\u00e4mpfen um Rotes Rathaus 19.09.2025, 04:04 Uhr Kai&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":433770,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1816],"tags":[1960,1958,1959,1957,296,1956,1890,29,30,284,706,5566,2218,22039,2534],"class_list":{"0":"post-433769","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-brandenburg","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin-und-brandenburg","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-brandenburg","10":"tag-aktuelle-news-aus-berlin-und-brandenburg","11":"tag-aktuelle-news-aus-brandenburg","12":"tag-berlin","13":"tag-berlin-und-brandenburg","14":"tag-brandenburg","15":"tag-deutschland","16":"tag-germany","17":"tag-in","18":"tag-jahr","19":"tag-parteien","20":"tag-rathaus","21":"tag-rotes","22":"tag-wahl"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115228705003028327","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/433769","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=433769"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/433769\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/433770"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=433769"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=433769"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=433769"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}