{"id":433801,"date":"2025-09-19T03:12:27","date_gmt":"2025-09-19T03:12:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/433801\/"},"modified":"2025-09-19T03:12:27","modified_gmt":"2025-09-19T03:12:27","slug":"ab-2027-neue-preisbildung-deutschlandticket-soll-ab-januar-63-euro-kosten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/433801\/","title":{"rendered":"Ab 2027 neue Preisbildung: Deutschlandticket soll ab Januar 63 Euro kosten"},"content":{"rendered":"<p>                    Ab 2027 neue Preisbildung<br \/>\n                Deutschlandticket soll ab Januar 63 Euro kosten <\/p>\n<p>\t\t\t\t              18.09.2025, 14:54 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Angefangen hat es mit 49 Euro, dann wurde das Deutschlandticket um neun Euro teurer. Ab 2026 m\u00fcssen regelm\u00e4\u00dfige \u00d6PNV-Nutzer noch tiefer in die Tasche greifen &#8211; die n\u00e4chste Preiserh\u00f6hung kommt. <\/strong><\/p>\n<p>Der Preis des Deutschlandtickets im Nahverkehr soll im kommenden Jahr von derzeit 58 Euro auf 63 Euro im Monat steigen. Das beschloss die Verkehrsministerkonferenz in M\u00fcnchen, teilte Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter mit. <\/p>\n<p>Zu Jahresbeginn war der Preis des Tickets von 49 Euro auf 58 gestiegen. Das Deutschlandticket gibt es seit Mai 2023. Es wird nach Branchenangaben von rund 14 Millionen Menschen genutzt und erm\u00f6glicht bundesweit Fahrten im \u00f6ffentlichen Regional- und Nahverkehr.<\/p>\n<p>Hintergrund der erneuten Preiserh\u00f6hung zum 1. Januar 2026 ist ein Finanzstreit zwischen Bund und L\u00e4ndern. Knackpunkt bei Verhandlungen war die Frage, wie erwartete Mehrkosten bei Verkehrsunternehmen ausgeglichen werden sollen &#8211; \u00fcber die drei Milliarden Euro pro Jahr hinaus, die Bund und L\u00e4nder bisher zusammen bereitstellen und auch f\u00fcr das kommende Jahr geben wollen. Sowohl der Bund und die L\u00e4nder geben jeweils 1,5 Milliarden Euro. Das Deutschlandticket ist im Vergleich zu bisherigen Abos g\u00fcnstiger, das sorgt f\u00fcr Einnahmeausf\u00e4lle.<\/p>\n<p>Vor der Verkehrsministerkonferenz hatten L\u00e4nderminister der Bundesregierung die Schuld an einer Preiserh\u00f6hung gegeben. So sagte die rheinland-pf\u00e4lzische Verkehrsministerin Katrin Eder, der Bund l\u00f6se seine Versprechungen aus dem Koalitionsvertrag nicht ein. Im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD hei\u00dft es zum Deutschlandticket, der Anteil der Nutzerfinanzierung solle erst ab 2029 schrittweise und sozialvertr\u00e4glich erh\u00f6ht werden.<\/p>\n<\/p>\n<p>Allerdings stehen Vorhaben im Koalitionsvertrag generell unter Finanzierungsvorbehalt. In der Finanzplanung des Bundes klaffen Milliardenl\u00fccken. Auch die L\u00e4nder wollten nicht mehr als 1,5 Milliarden Euro pro Jahr geben.<\/p>\n<p>Den Preis f\u00fcr das Ticket setzt die Verkehrsministerkonferenz (VMK) der L\u00e4nder fest. Der Bund ist Gast. Formell beschlossen wird die Erh\u00f6hung dann noch mal im Bundesrat.<\/p>\n<p>Trotz der geplanten Preiserh\u00f6hung hofft Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder auf neue Abonnenten. &#8222;Insbesondere Arbeitgeber, die noch unsicher waren, k\u00f6nnten ihren Mitarbeitenden nun ein stark verg\u00fcnstigtes Jobticket anbieten.&#8220; Davon seien weitere Impulse zu erhoffen. <\/p>\n<p>Mechanismus soll k\u00fcnftig den Preis regeln<\/p>\n<p>Von 2027 an soll der Preis des Deutschlandtickets nach einem festen Mechanismus gebildet werden. In einer Beschlussvorlage hie\u00df es, ab 2027 solle der Preis des Deutschlandtickets anhand eines bis zur Verkehrs\u00administerkonferenz im Herbst 2025 zu erarbeitenden Kostenindexes fort\u00adgeschrieben werden. Dieser Index solle insbesondere Personal- und Energiekosten abbilden und sei nach Anh\u00f6rung der Branche festzulegen. <\/p>\n<p>Der Bund sei bereit, f\u00fcr das Ticket bis 2030 gesichert 1,5 Milliarden Euro pro Jahr zur Verf\u00fcgung zu stellen, sagte Bernreiter weiter. Die L\u00e4nder geben ebenfalls 1,5 Milliarden. Das Ticket sorgt f\u00fcr Einnahmeausf\u00e4lle bei Verkehrsunternehmen, weil fr\u00fchere Abos teuer waren.<\/p>\n<p>Stefan Schnorr, Staatssekret\u00e4r im Bundesverkehrsministerium, sprach von einem guten Tag. Es gebe Klarheit, dass das Ticket dauerhaft Bestand habe. Der Bund habe die Mittel f\u00fcr die kommenden Jahre zugesagt, trotz knapper Kassen. Zur Finanzierung werde es keine H\u00e4ngepartie mehr geben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ab 2027 neue Preisbildung Deutschlandticket soll ab Januar 63 Euro kosten 18.09.2025, 14:54 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":433802,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[90832,1054,4788,13,112440,14,15,16,113154,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-433801","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-ab","9":"tag-deutschlandticket","10":"tag-euro","11":"tag-headlines","12":"tag-januar","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-politik","16":"tag-preisbildung","17":"tag-schlagzeilen","18":"tag-top-news","19":"tag-top-meldungen","20":"tag-topmeldungen","21":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115228779723262168","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/433801","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=433801"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/433801\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/433802"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=433801"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=433801"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=433801"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}