{"id":434216,"date":"2025-09-19T07:14:12","date_gmt":"2025-09-19T07:14:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/434216\/"},"modified":"2025-09-19T07:14:12","modified_gmt":"2025-09-19T07:14:12","slug":"sechsmal-007-restaurierte-bond-klassiker-im-test-auf-disc-und-im-stream","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/434216\/","title":{"rendered":"Sechsmal 007: Restaurierte Bond-Klassiker im Test auf Disc und im Stream"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/tests\/Six-times-007-Restored-Bond-classics-reviewed-on-disc-and-streaming-10662185.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>&#8222;Mein Name ist Bond, James Bond&#8220;. Wer w\u00e4hrend der vergangenen 60 Jahre ferngesehen oder ein Kino besucht hat, kennt diesen Satz. Nun hat Warner Bros. in Kooperation mit Amazon als neuer Eigent\u00fcmer der Marke die sechs offiziellen Filme des ersten Bond-Darstellers Sean Connery neu restauriert. Erstmals sind sie in 4K-Aufl\u00f6sung im HDR-Farbraum mit Dolby-Atmos-Ton auf Ultra HD Blu-ray (UHD) zu haben.<\/p>\n<p>In diesem Artikel beleuchten wir kurz die kulturelle Bedeutung der Filme und gehen dann detailliert auf die technischen Unterschiede der neuen UHD-Ausgabe im Vergleich zu den bisherigen Blu-ray Discs und den Streaming-Versionen ein, die Apple in 4K-Aufl\u00f6sung im SDR-Farbraum anbietet. So k\u00f6nnen Sie entscheiden, ob Bild- und Tonqualit\u00e4t den Aufpreis der neuen UHD-Scheiben rechtfertigen.<\/p>\n<p>Die Sammlung umfasst folgende Titel: &#8222;James Bond &#8211; 007 jagt Dr. No&#8220; (1962), &#8222;Liebesgr\u00fc\u00dfe aus Moskau&#8220; (1963), &#8222;Goldfinger&#8220; (1964), &#8222;Feuerball&#8220; (1965), &#8222;Man lebt nur zweimal&#8220; (1967) und &#8222;Diamantenfieber&#8220; (1971). Der &#8222;inoffizielle&#8220; Connery-Bond &#8222;Sag niemals nie&#8220; (1983) \u2013 eine Neuverfilmung von &#8222;Feuerball&#8220;, die aber nicht von Eon Productions gedreht wurde \u2013 ist nicht mit dabei. Amazon will alle Titel der Box Anfang November auch als einzelne UHDs ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/4\/9\/4\/1\/1\/6\/9\/DrNo-ad1d3b28d1b3e145.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" height=\"3213\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 5712 \/ 3213; object-fit: cover;\" width=\"5712\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Adam und Eva im Paradies: Schon im Erstling &#8222;Dr. No&#8220; von 1962 waren die wichtigsten Elemente bereits angelegt, James Bond zu einem perfekten Werbetr\u00e4ger f\u00fcr M\u00e4nnertr\u00e4ume zu machen. An der Seite des damals 32-j\u00e4hrigen Sean Connery ist die 26-j\u00e4hrige Ursula Andress aus der Schweiz zu sehen.<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0Amazon \/ abfotografiert von Hartmut Gieselmann)\n    <\/p>\n<p>Wie ein Mann zur Ikone wurde<\/p>\n<p>In den 1960er-Jahren wurde der britische Geheimagent mit der Dienstnummer 007 vor dem Hintergrund des Kalten Krieges zur Projektionsfl\u00e4che f\u00fcr M\u00e4nnlichkeitsideale und f\u00fcr die Verhei\u00dfung, dass britische Eleganz auch in einer Welt der Superm\u00e4chte bestehen kann. Niemand verk\u00f6rperte dieses Ideal pr\u00e4gender als Sean Connery. Zwischen &#8222;Dr. No&#8220; (1962) und &#8222;Diamonds Are Forever&#8220; (1971) formte er den Bond, wie wir ihn heute kennen: charmant, gef\u00e4hrlich, ironisch, aber auch ein wenig verwegen und Furcht einfl\u00f6\u00dfend.<\/p>\n<p>Und das, obwohl er nicht einmal die erste Wahl war. Die beiden Produzenten Broccoli und Saltzman hatten sich Cary Grant oder David Niven gew\u00fcnscht, also eher den Typ des britischen Gentlemans. Es dauerte einige Zeit, bis man sich gemeinsam auf Connery einigte \u2013 ein Mann aus einfachen Verh\u00e4ltnissen, der als Milchmann, Hilfsarbeiter oder LKW-Fahrer sein Geld verdiente. Als ehemaliger Bodybuilder brachte er daf\u00fcr eine k\u00f6rperliche Pr\u00e4senz mit, die seine Rolle umso glaubw\u00fcrdiger erscheinen lie\u00df. Terence Young, der Regisseur des ersten Bond-Films, musste Connery jedoch zun\u00e4chst in die Gepflogenheiten der feinen Gesellschaft einf\u00fchren, damit er im Film auch ganz selbstbewusst einen Dom P\u00e9rignon von 1953 von dem des Jahrgangs 1955 unterscheiden konnte.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/4\/9\/4\/1\/1\/6\/9\/Bond_szenenbild_3-35f9ca4c0b9d3096.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" height=\"1080\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 1920 \/ 1080; object-fit: cover;\" width=\"1920\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Sean Connery stammt eigentlich aus der Arbeiterklasse und musste die Gepflogenheiten der Oberschicht f\u00fcr seine Rolle als James Bond erst noch lernen.<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0Amazon \/ Screenshot Timo Wolters)\n    <\/p>\n<p>Ian Fleming, der Autor der Vorlage, war schlie\u00dflich so begeistert von Connerys erstem Bondauftritt in &#8222;Dr. No&#8220;, dass er seiner Romanfigur f\u00fcr den gerade in Arbeit befindlichen &#8222;Man lebt nur zweimal&#8220; kurzerhand einen schottischen Hintergrund hinzuf\u00fcgte. Bond hat im Roman eine Mutter aus der Schweiz und einen Vater aus Schottland, war seit dem elften Lebensjahr aber Vollwaise und kam auf ein Elite-Internat in Eton. Der Filmcharakter beeinflusste so r\u00fcckwirkend die Romanfigur \u2013 eine seltene Wechselwirkung zwischen Literatur und Kino.<\/p>\n<p>Ein weiteres Markenzeichen der Filme wurde die Beziehung zu Miss Moneypenny, die in kurzen, koketten Szenen zwischen B\u00fcroflirt und unausgesprochener Intimit\u00e4t Bond eine gewisse Erdung bescherte. Bemerkenswert: Viele dieser Dialoge wurden gedreht, ohne dass Connery und Lois Maxwell gemeinsam am Set waren. Trotzdem entwickelten die Szenen einen Kultstatus und wurden zu einer Art Pausenmoment im Adrenalinrausch der Filme. Kultstatus hat nat\u00fcrlich auch die ikonische Musik, vor allem das Bond-Thema von Monty Norman, das sp\u00e4ter zu einem Rechtsstreit zwischen ihm und John Barry f\u00fchrte, der seinerseits f\u00fcr sich reklamierte, das St\u00fcck komponiert zu haben.<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"close notice This article is also available in English. 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