{"id":434223,"date":"2025-09-19T07:18:10","date_gmt":"2025-09-19T07:18:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/434223\/"},"modified":"2025-09-19T07:18:10","modified_gmt":"2025-09-19T07:18:10","slug":"ki-browser-krieg-google-integriert-gemini-in-chrome","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/434223\/","title":{"rendered":"KI Browser-Krieg: Google integriert Gemini in Chrome"},"content":{"rendered":"<p>Eine neue Art von Browser-Krieg hat begonnen. Es steht die Frage im Raum, wo Menschen k\u00fcnftig nach Informationen suchen und wie diese aufgerufen werden. Denn das m\u00fcssen mitnichten weiterhin klassische Browser sein. KI-Chatbots selbst schicken sich an, die Aufgabe zu \u00fcbernehmen. Google reagiert darauf und macht die Verbindung zwischen Chatbot und Browser noch enger.<\/p>\n<p>OpenAI und <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/tests\/Surfen-mit-KI-Der-neue-Comet-Browser-von-Perplexity-im-Praxistest-10644883.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Perplexity etwa arbeiten daran, selbst Browser<\/a> anzubieten. Sie wollen, dass Suchende nicht nur im eigenen Chatbot Antworten finden, sondern auch dann noch im eigenen Kosmos bleiben, wenn sie einen weiterf\u00fchrenden Link auf eine Webseite ausw\u00e4hlen. Nutzer m\u00f6glichst viel und lange im eigenen \u00d6kosystem zu halten, erm\u00f6glicht Unternehmen, m\u00f6glichst viel an diesen Menschen zu verdienen.<\/p>\n<p>Google macht es nun andersherum und integriert den eigenen Chatbot tief in seinen Browser \u2013 kostenlos und f\u00fcr alle Nutzenden, zun\u00e4chst allerdings nur in den USA, <a href=\"https:\/\/blog.google\/products\/chrome\/chrome-reimagined-with-ai\/\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">hei\u00dft es im Blogbeitrag<\/a>. &#8222;Wir machen einen n\u00e4chsten Schritt, das Web besser und den Browser kl\u00fcger zu machen.&#8220; Es gehe nicht um eine weitere neue Funktion, sondern um eine &#8222;fundamentale Ver\u00e4nderung in der Natur des Browsens.&#8220; Freilich soll das helfen, produktiver zu werden. Der Wunsch einer jeden flei\u00dfigen Arbeitsbiene in der Leistungsgesellschaft.<\/p>\n<p>Chrome und Gemini kennen Tabs, Docs und mehr<\/p>\n<p>Zu der Gemini-Integration geh\u00f6rt auch, dass Google noch mehr Kontext nutzen m\u00f6chte. Das bedeutet etwa, dass Gemini wei\u00df, welche Tabs ge\u00f6ffnet sind, und kann die Informationen dieser zusammenfassen. Wer Google Calender und Docs nutzt, kann Gemini auch darauf zugreifen lassen. Bald wird das auch mobil funktionieren.<\/p>\n<p>In der agentischen \u00c4ra, wie es bei Google hei\u00dft, hat Gemini f\u00fcr Chrome nat\u00fcrlich auch agentische F\u00e4higkeiten. Dazu geh\u00f6rt, dass der KI-Agent etwa eine Bestellung im Supermarkt aufgeben kann.<\/p>\n<p>Direkt in die Adresszeile zieht zudem der AI Mode. Google spricht schon seit Langem von der Omnibox, weil auch die Suche bereits direkt in der Adresszeile steckt. AI Mode bedeutet, dass Fragen mit KI beantwortet werden \u2013 und zwar auch komplexe Fragen, zu denen man Nachfragen stellen kann. Auch Weblinks werden angezeigt, ob es der allerdings bedarf, wenn Gemini alle Informationen bereits aus den Quellen gezogen hat, darf bezweifelt werden.<\/p>\n<p>In Deutschland hat sich gerade eine Allianz gebildet, die genau dieses Vorgehen von Google anklagt und die EU-Kommission um eine Untersuchung mit Blick auf den Digital Services Act (DSA) anrufen. Sie sagen, Googles Verhalten sei wettbewerbssch\u00e4digend. Es wundert daher auch nicht, dass Google die Integration noch nicht in der EU vornimmt.<\/p>\n<p>Google spricht auch davon, das Browsen sicherer machen zu k\u00f6nnen. Chrome erkenne Scam und andere Sicherheitsrisiken. Chrome-Nutzer auf Android-Ger\u00e4ten w\u00fcrden dank KI drei Millionen Hinweise am Tag zu sch\u00e4dlichen Webseiten bekommen.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:emw@heise.de\" title=\"Eva-Maria Wei\u00df\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">emw<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eine neue Art von Browser-Krieg hat begonnen. 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