{"id":4345,"date":"2025-04-03T07:28:15","date_gmt":"2025-04-03T07:28:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/4345\/"},"modified":"2025-04-03T07:28:15","modified_gmt":"2025-04-03T07:28:15","slug":"neuauflage-des-erfolgreichen-radon-messprogramms-fuer-wohngebaeude-baden-wuerttemberg-de","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/4345\/","title":{"rendered":"Neuauflage des erfolgreichen Radon-Messprogramms f\u00fcr Wohngeb\u00e4ude: Baden-W\u00fcrttemberg.de"},"content":{"rendered":"<p>Mit einer Neuauflage des erfolgreichen <a href=\"https:\/\/um.baden-wuerttemberg.de\/de\/umwelt-natur\/kernenergie\/strahlenschutz\/schutz-vor-radon\/radon-messprogramm\" title=\"Radon-Innenraummessprogramm f\u00fcr Wohngeb\u00e4ude\" target=\"_blank\" class=\"link-external\" rel=\"nofollow noopener\">Radon-Messprogramms<\/a> stellt das Umweltministerium Baden-W\u00fcrttemberg B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern erneut kostenlos Messdosen zur Ermittlung des Radon-Gehaltes in Erdgeschoss- und Kellerr\u00e4umen zu Verf\u00fcgung. Damit l\u00e4sst sich die individuelle Belastung durch das radioaktive Gas einfach bestimmen.<\/p>\n<p>Beitrag zum Gesundheits- und Strahlenschutz durch kostenlose Messdosen<\/p>\n<p>\u201eUnser Radonmessprogramm zielt darauf ab, das Bewusstsein f\u00fcr eine potenzielle Gefahr in Innenr\u00e4umen zu sch\u00e4rfen und den Schutz unserer B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger vor den gesundheitlichen Risiken durch <a href=\"https:\/\/um.baden-wuerttemberg.de\/de\/umwelt-natur\/kernenergie\/strahlenschutz\/schutz-vor-radon\" target=\"_blank\" class=\"link-external\" rel=\"nofollow noopener\">Radon<\/a> weiter zu st\u00e4rken. Damit leistet die Aktion einen wichtigen Beitrag zum <a href=\"https:\/\/um.baden-wuerttemberg.de\/de\/umwelt-natur\/kernenergie\/strahlenschutz\" title=\"Strahlenschutz\" target=\"_blank\" class=\"link-external\" rel=\"nofollow noopener\">Strahlen- und Gesundheitsschutz<\/a> in Baden-W\u00fcrttemberg\u201c, erkl\u00e4rt Ministerin <a href=\"https:\/\/www.baden-wuerttemberg.de\/de\/regierung\/mitglieder-der-landesregierung\/thekla-walker\" title=\"Ministerin Thekla Walker\" class=\"internal-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Thekla Walker<\/a>. \u201eDie Messergebnisse dienen den Bewohnerinnen und Bewohnern zur Beurteilung der eigenen Radonsituation. So k\u00f6nnen bei Bedarf effektive Ma\u00dfnahmen zur Senkung der Radonwerte und zur Verbesserung der eigenen Wohnsituation ergriffen werden. Die Auswertungen helfen aber auch uns im Umweltministerium bei der Ermittlung der Radonsituation im Land.\u201c<\/p>\n<p>Das letztj\u00e4hrige Programm f\u00fcr Radon-Innenraummessungen stie\u00df, so die Ministerin, auf gro\u00dfe Nachfrage. \u00dcber 1.600 B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger nahmen an der Aktion teil und sicherten sich jeweils zwei kostenlose Messdosen. Schon nach wenigen Tagen seien die Messdosen, die hierf\u00fcr zur Verf\u00fcgung standen, vergeben gewesen. Aus diesem Grund legt das Umweltministerium die f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung kostenlose Aktion neu auf \u2013 dieses Mal sogar im erweiterten Umfang mit deutlich mehr Messdosen.<\/p>\n<p>Die Radonbelastung in Geb\u00e4uden ist ein Gesundheitsrisiko und kann Lungenkrebs verursachen. Da das radioaktive Gas mit den menschlichen Sinnen nicht wahrnehmbar ist, ist die tats\u00e4chliche H\u00f6he der Radonwerte im Geb\u00e4ude in der Regel unbekannt. Sie h\u00e4ngt von vielen Faktoren ab und l\u00e4sst sich nur durch Messungen in den Innenr\u00e4umen bestimmen. Umso wichtiger ist es, dass B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger selbst Messungen durchf\u00fchren, um sich vor erh\u00f6hten Radonwerten sch\u00fctzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Radon kommt \u00fcberall vor<\/p>\n<p>Radon kommt \u00fcberall in ganz Baden-W\u00fcrttemberg in unterschiedlichen Mengen vor, wobei insbesondere im mittleren und s\u00fcdlichen Schwarzwald mit h\u00f6heren Radonwerten zu rechnen ist. Dort ist mehr Radon im Boden verf\u00fcgbar und daher auch die Wahrscheinlichkeit von erh\u00f6hten Radonwerten gr\u00f6\u00dfer.<\/p>\n<p>Da Geb\u00e4ude unterschiedlich sind und die Radonsituation insbesondere auch von der Bauweise und dem Zustand eines jeden einzelnen Geb\u00e4udes abh\u00e4ngt, k\u00f6nnen Prognosen basierend auf geografischen Gebieten Innenraummessungen nicht ersetzen. Das Messprogramm ist daher nicht auf bestimmte Regionen begrenzt.<\/p>\n<p>Radonmessungen sind einfach durchf\u00fchrbar<\/p>\n<p>Alle B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, die ein Eigenheim oder eine Wohnung in Baden-W\u00fcrttemberg besitzen und diese selber bewohnen, k\u00f6nnen sich zu dem Programm anmelden und die Messungen durchf\u00fchren. Die <a href=\"https:\/\/um.baden-wuerttemberg.de\/de\/umwelt-natur\/kernenergie\/strahlenschutz\/schutz-vor-radon\/radon-messprogramm\/online-anmeldung-messprogramm\" title=\"Radon-Innenraummessprogramm: Anmeldung\" target=\"_blank\" class=\"link-external\" rel=\"nofollow noopener\">Anmeldung<\/a> ist ab sofort m\u00f6glich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.<\/p>\n<p>Die nur wenige Zentimeter gro\u00dfen Messdosen (passive Ger\u00e4te) werden in h\u00e4ufig genutzten Aufenthaltsr\u00e4umen im Erd- oder Kellergeschoss insgesamt zw\u00f6lf Monate lang ausgelegt und anschlie\u00dfend wieder an die Messstelle zur\u00fcckgesandt. W\u00e4hrend des Messzeitraums k\u00f6nnen die R\u00e4ume wie gewohnt genutzt werden. Nach der Auswertung im Labor erhalten die Teilnehmenden das Ergebnis. Dieses kann dann mit dem gesetzlichen Referenzwert verglichen werden. \u201eLiegen erh\u00f6hte Radonwerte vor, gibt es unterschiedliche Ma\u00dfnahmen, um diese zu senken\u201c, erl\u00e4uterte Ministerin Walker. \u201eDie einfachste Methode ist gutes L\u00fcften. Au\u00dferdem gibt es verschiedene bauliche Ma\u00dfnahmen, die in Frage kommen.\u201c<\/p>\n<p>Radon \u2013 ein radioaktives Gas<\/p>\n<p class=\"hint\">Radon ist ein nat\u00fcrliches vorkommendes, unsichtbares, geschmack- und geruchsloses radioaktives Gas, das in uranhaltigem Gestein entsteht und \u00fcberall in unterschiedlichen Mengen im Boden vorhanden ist. \u00dcber erdber\u00fchrende Stellen kann es in Geb\u00e4ude gelangen und sich dort unbemerkt ansammeln. Betroffen sind insbesondere R\u00e4ume im Keller- und Erdgeschoss. Ist man \u00fcber Jahrzehnte hinweg erh\u00f6hten Radonmengen ausgesetzt, steigt das Lungenkrebsrisiko. Es gibt keinen Hinweis auf einen Wert, unter dem Radon nachweislich ungef\u00e4hrlich ist. Nach dem Rauchen z\u00e4hlt Radon zu den wichtigsten Ursachen von Lungenkrebs.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/um.baden-wuerttemberg.de\/de\/umwelt-natur\/kernenergie\/strahlenschutz\/schutz-vor-radon\" title=\"Schutz vor Radon\" target=\"_blank\" class=\"link-external-block\" rel=\"nofollow noopener\">Ministerium f\u00fcr Umwelt, Klima und Energiewirtschaft: Schutz vor Radon<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lubw.baden-wuerttemberg.de\/radioaktivitaet\/radon\" title=\"Landesanstalt f\u00fcr Umwelt Baden-W\u00fcrttemberg: Radon\" target=\"_blank\" class=\"link-external-block\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Landesanstalt f\u00fcr Umwelt Baden-W\u00fcrttemberg: Radon<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit einer Neuauflage des erfolgreichen Radon-Messprogramms stellt das Umweltministerium Baden-W\u00fcrttemberg B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern erneut kostenlos Messdosen zur Ermittlung&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4346,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1830],"tags":[1634,3364,29,30,3898,1441],"class_list":{"0":"post-4345","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-stuttgart","8":"tag-baden-wuerttemberg","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-landesportal-baden-wuerttemberg","13":"tag-stuttgart"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114272855851944432","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4345","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4345"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4345\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4346"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4345"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4345"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4345"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}