{"id":435096,"date":"2025-09-19T15:20:16","date_gmt":"2025-09-19T15:20:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/435096\/"},"modified":"2025-09-19T15:20:16","modified_gmt":"2025-09-19T15:20:16","slug":"entscheidung-in-kiew-beklemmende-klarsicht-beschaemende-weitsicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/435096\/","title":{"rendered":"\u201eEntscheidung in Kiew\u201c \u2013 Beklemmende Klarsicht, besch\u00e4mende Weitsicht"},"content":{"rendered":"<ol class=\"id-DonaldBreadcrumb lp_west_breadcrumb id-DonaldBreadcrumb--default\" data-k5a-pos=\"west_breadcrumb\">\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"1_startseite\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Startseite<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/kultur\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"2_kultur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kultur<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/kultur\/literatur\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"3_literatur\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Literatur<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 19.09.2025, 16:56 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-authors id-Story-authors--default\">Von: <a class=\"id-Story-authors-link lp_west_author\" href=\"https:\/\/www.fr.de\/autor\/christian-thomas-i0ortovl6.html\" title=\"Zur Autorenseite von Christian Thomas\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" author-link=\"\" thomas=\"\" data-k5a-pos=\"west_author\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Christian Thomas<\/a><\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/39778892-frau-und-kind-mit-regenschirmen-vor-einem-teilzerstoerten-alten-gebaeude-2gfe.jpg\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\"   height=\"619\" width=\"1100\" alt=\"Frau und Kind mit Regenschirmen vor einem teilzerst&#xF6;rten alten Geb&#xE4;ude.\"\/>\u201eStadtbeschreibungen in Zeiten des Bombardements sind obsolet.\u201c Sommer 2025 in Sumy. \u00a9\u00a0FLORENT VERGNES\/afp<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">Eine kleine Ukraine-Bibliothek (71): Karl Schl\u00f6gels \u201eEntscheidung in Kiew. Ukrainische Lektionen\u201c. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Sollte es im Herbst 2025 noch m\u00f6glich sein, sich an die Fakten zu halten, hier noch mal geschwind die Erinnerung an eine Prognose aus dem Jahr 2015. Sie stammt von Karl Schl\u00f6gel, sie steht in seinem Buch \u201eEntscheidung in Kiew\u201c. Sie lautet: \u201eDestabilisierung, wie sie von Russland betrieben wird, richtet sich gegen ,die Macht\u2018, gegen ,die Souver\u00e4nit\u00e4t\u2018 eines Staates. Destabilisierung eines Staates, einer Gesellschaft hei\u00dft in letzter Konsequenz: Man will die Menschen fertig machen.\u201c<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Diese Zerm\u00fcrbungsstrategie verfolgt Putin seit \u00fcber zehn Jahren in der Ukraine. Dazu geh\u00f6rt, dass der Westen, Berlin, Br\u00fcssel, Paris, London, Washington, dem Kremlherrscher die \u201eEskalationsdominanz\u201c bis heute \u00fcberlassen hat. Das ist ein Begriff des Osteuropahistorikers, der eines Tages auch deutsche Talkshows erreichte, denn: \u201eEskalationsdominanz ist nicht etwas, was gegen eine abstrakte Gr\u00f6\u00dfe \u2013 einen Staat, eine Armee, eine Regierung \u2013 durchgesetzt wird, sondern zielt ad hominem. Jemandem werden die Regeln diktiert, jemandem wird der Wille aufgezwungen, jemandem wird ein Ultimatum gestellt. Und man muss sich dazu verhalten.\u201c<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Wenn Karl Schl\u00f6gel in vier Wochen in Frankfurts Paulskirche mit dem \u201eFriedenspreis des Deutschen Buchhandels\u201c geehrt wird, dann nicht allein wegen seines Ukrainebuchs, eine Sammlung von St\u00e4dteportr\u00e4ts, die zum Teil schon w\u00e4hrend der Zeitenwende um 1989 entstanden. Die Auszeichnung gilt einem Autor, dessen Anliegen die \u201egeschichtlichen Topografien\u201c sind, konkreter: die \u201eBegehung von Orten und die Erschlie\u00dfung von R\u00e4umen\u201c. Zur analytischen Brillanz geh\u00f6rt, dass Schl\u00f6gel bestechende Sentenzen gepr\u00e4gt hat, so schon im Titel seines Buches: \u201eIm Raume lesen wir die Zeit\u201c. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Auch bei seinen \u201eukrainischen Lektionen\u201c ist der Ansatz ein arch\u00e4ologischer. Lesend nimmt man teil an der Freilegung der historischen Schichtungen der St\u00e4dte, auf dass deren Vergangenheit zum Sprechen gebracht wird, ob diejenige Kiews oder Charkiws, Odessas und Jaltas, diejenige von Czernowitz und Lemberg, nicht zuletzt von Donezk, und damit die Erinnerung an einen der \u201eUrbizide im 20. Jahrhundert\u201c.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Lektionen, das hei\u00dft auch: Keine Seite \u00fcber das \u201ekoloniale Projekt Putins\u201c ohne die R\u00fcckf\u00fchrung auf die zaristische Unterdr\u00fcckung der Ukraine; die bolschewistische; die stalinistische; die sowjetische \u2013 die putinsche als postsowjetischer Revanchismus. Kein Kapitel im Buch allerdings auch ohne den Verweis auf die \u201eDoppelerfahrung der Okkupation\u201c, somit den Appell \u201ean Verantwortung und Schuld, zu der die Deutschen wirklich allen Anlass haben\u201c.<\/p>\n<p>Die Reihe<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\"><strong>Eine Ukraine-Bibliothek,<\/strong> nicht chronologisch angelegt, nicht systematisch zusammengestellt, gedacht als Angebot zur Orientierung.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\"><strong>Zuletzt ins Regal gestellt: <\/strong>Katja Petrowskajas <br \/>\u201eals w\u00e4re es vorbei\u201c, die von Oswald Burghardt <br \/>herausgegebene Anthologie \u201eDichtung der Verdammten\u201c, Serhij Zhadans \u201eKeiner wird um etwas bitten\u201c, die Lyrik-Anthologie \u201eEin Hauch <br \/>von Grauen und verborgene Hoffnung\u201c, Radomyr <br \/>Mokryks \u201eDie ukrainischen ,Sechziger\u2018\u201c sowie Szczepan Twardochs Roman  <br \/>\u201eDie Nulllinie\u201c.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\"><strong>Karl Schl\u00f6gel: <\/strong>Entscheidung in Kiew. Ukrainische Lektionen. Hanser Verlag, M\u00fcnchen, erstmals 2015, erweiterte und aktualisierte Ausgabe 2022. 382 S., 26 Euro.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\"><strong>Als Nr. 72<\/strong> wird Andriy Lyubkas \u201eDie R\u00fcckseite des Krieges\u201c vorgestellt.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Dennoch verweigert der Russlandkenner den vorauseilenden Gehorsam gegen\u00fcber einer Wehrlosigkeitspflicht gegen\u00fcber Putin. Zu den f\u00fcr Schl\u00f6gel \u201ebesch\u00e4mendsten Dummheiten\u201c eines \u201eheruntergekommenen Pazifismus\u201c geh\u00f6rt die Parole, Deutschland d\u00fcrfe sich an einer milit\u00e4rischen Unterst\u00fctzung der Ukraine schon aus historischen Gr\u00fcnden nicht beteiligen. Seltsam, denn de facto unternimmt Deutschland keinen zweiten \u00dcberfall auf die Ukraine, sondern beteiligt sich wegen beschw\u00f6render Bitten Kiews an der Unterst\u00fctzung zur Selbstverteidigung des Landes. Anders als es eine deutsche Demagogie will, k\u00f6nnte man die historisch begr\u00fcndete Verantwortung als nachgeholte Wiedergutmachung verstehen. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">An keiner Stelle beansprucht Schl\u00f6gel ein Hellseher zu sein, im Gegenteil, Ernst Blochs Wort vom \u201eDunkel des gelebten Augenblicks\u201c zitierend, ergeht er sich nicht in Prophetie oder unkenden Mutma\u00dfungen, keiner Kreml-Astrologie, wie von \u201everst\u00e4ndigungsinnigen Putin-Interpreten\u201c weiterhin betrieben, einem \u201ementalen Block\u201c aus R\u00fchrseligkeit, Realit\u00e4tsverweigerung und \u201eRussenkitsch\u201c.<\/p>\n<p>Intellektuelles Versagen<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Eine f\u00fcr Europa lebensbedrohliche Trinit\u00e4t. Umso notwendiger f\u00fcr die Existenz einer kritischen Infrastruktur in Deutschland, ihre Debattenkultur, ist die Ehrung Schl\u00f6gels durch den B\u00f6rsenverein des Deutschen Buchhandels. Antizyklisch zur hektischen Politbetriebsamkeit traf die Jury eine weise Entscheidung, eine weitsichtige, denn wer verwies mit seinem historischen Langzeitged\u00e4chtnis nachdr\u00fccklicher auf die sog. Vorgeschichte zu diesem Krieg als Schl\u00f6gel, und entwickelte aus dem Fundus der Fakten seine Schlussfolgerungen. Eine bittere Erkenntnis des St\u00e4dteforschers lautete schon 2015: \u201eStadtbeschreibungen in Zeiten des Bombardements sind obsolet. Jetzt ist der Kriegsreporter am Zug oder noch besser der Kriegsfotograf.\u201c Nicht als Reporterin, aber doch als Augenzeugin anhand von Kriegsfotografien bewegt sich seit Kriegsbeginn Katja Petrowskaja durch die Ukraine. Petrowskaja, 1970 geboren in Kiew, seit 1999 in Berlin lebend, Autorin des \u00fcberw\u00e4ltigenden Romans \u201eVielleicht Esther\u201c (Kleine Ukraine-Bibliothek Nr.3, 6.August 2022), ver\u00f6ffentlichte zuletzt eine weitere Sammlung ihrer Kommentare zu Fotos aus dem Krieg gegen ihr Land. Ihr Buch \u201eals w\u00e4re es vorbei\u201c versammelt 44 \u201eMomentaufnahmen\u201c, die \u201eeine Beweiskette \u00fcber Russlands Vernichtungsabsichten rund um die Uhr\u201c (Kleine Ukraine-Bibliothek Nr. 65, 5. April 2025) zusammentragen. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Petrowskaja wird die Laudatio auf Karl Schl\u00f6gel in Frankfurts Paulskirche halten, mitten in einer urbanen Umgebung, in der in n\u00e4chster Zeit keine weitere Veranstaltung zur Unterst\u00fctzung der ausgepowerten Ukraine anberaumt ist \u2013 halt in der Tradition grassierender Gleichg\u00fcltigkeit gegen\u00fcber einem \u201ev\u00f6lkerm\u00f6rderischen Krieg\u201c, zudem der Teilnahmslosigkeit gegen\u00fcber einem Befreiungskrieg wie schon seit Monaten rund um die Paulskirche. Dem deutschen \u201eRusslandkomplex\u201c (Gerd Koenen) geht auch in FfM vieles komplett durcheinander.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Mit alldem wollen sich Schl\u00f6gels \u201eLektionen\u201c nicht abfinden, an erster Stelle nicht mit einem intellektuellen Versagen, erst recht nicht mit dem \u201eVerrat der Intellektuellen\u201c. Schl\u00f6gel hat den Begriff von dem Franzosen Julien Benda \u00fcbernommen, der (Jubil\u00e4um! Jubil\u00e4um!) 1927, nicht von ungef\u00e4hr in einer \u00c4ra der Polarisierung, die ideologische Sozialisierung auch einer radikalen Linken thematisierte, die sich auf eine zynische Gesinnung bei faktenwidriger Realit\u00e4tsverweigerung verst\u00e4ndigt hatte. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Schon einmal wurde hier auf Schl\u00f6gels \u201ebeklemmende Klarsicht und besch\u00e4mende Weitsicht\u201c verwiesen (Kleine Ukraine-Bibliothek Nr. 25, 18. Februar 2023). Der Antidogmatismus Schl\u00f6gels ist an einen Fanatismus adressiert, der seinen politischen und historischen plus moralischen Bankrott frenetisch \u00fcbert\u00f6nt. F\u00fcr Schl\u00f6gel ist das Debakel erkl\u00e4rbar durch eine \u201egeradezu metaphysische Kr\u00e4nkung, dass sich die Geschichte nicht so entwickelt hat., wie man es sich vorgestellt hatte.\u201c<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Die Ukraine hat den \u201eLebensplan\u201c einer doktrin\u00e4ren Linken durcheinandergebracht, ein Juste Milieu aus politischen \u00dcberlegenheitsgef\u00fchlen und sektiererischer Selbstzufriedenheit. \u201eDoch noch einmal: Die Geschichtszeit meldete sich mit einem gro\u00dfen Knall zur\u00fcck\u201c \u2013 mit welchen Konsequenzen? \u201eAus diesem Kampf, der einem aufgezwungen wird, auszutreten ist nat\u00fcrlich m\u00f6glich: durch Gleichg\u00fcltigkeit, Indifferenz, Zynismus, Defaitismus \u2013 alles Gr\u00f6\u00dfen und Haltungen, die in der laufenden Auseinandersetzung um die Ukraine ins Gewicht fallen \u2013 in der Vergangenheit waren sie zuweilen entscheidend: kriegsf\u00f6rdernd, kriegsausl\u00f6send, jedenfalls nicht kriegsverhindernd.\u201c<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">So k\u00f6nnte denn der Gedanke Schl\u00f6gels aus dem Jahr 2015, \u201eWir bekommen es mit dem Ernstfall zu tun\u201c, als Motto \u00fcber einem Turnus an Veranstaltungen in FfM stehen \u2013 wom\u00f6glich, weil andere Kulturbetriebe in der Literaturmetropole auf eigentlich was noch warten, unter dem Dach des B\u00f6rsenvereins, im \u201eHaus des Buches\u201c, keine zwei Fu\u00dfminuten von der Paulskirche entfernt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Startseite Kultur Literatur Stand: 19.09.2025, 16:56 Uhr Von: Christian Thomas DruckenTeilen \u201eStadtbeschreibungen in Zeiten des Bombardements sind obsolet.\u201c&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":435097,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1774],"tags":[1784,1785,29,214,30,215],"class_list":{"0":"post-435096","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-buecher","8":"tag-books","9":"tag-buecher","10":"tag-deutschland","11":"tag-entertainment","12":"tag-germany","13":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115231642931739585","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/435096","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=435096"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/435096\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/435097"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=435096"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=435096"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=435096"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}