{"id":435796,"date":"2025-09-19T21:56:12","date_gmt":"2025-09-19T21:56:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/435796\/"},"modified":"2025-09-19T21:56:12","modified_gmt":"2025-09-19T21:56:12","slug":"champions-league-die-diva-zeigt-zaehne-eintracht-auf-1-in-der-champions-league","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/435796\/","title":{"rendered":"Champions League \u2013 Die Diva zeigt Z\u00e4hne: Eintracht auf 1 in der Champions League"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" id=\"img311612\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/311612.jpeg\" alt=\"Freude im Stadtwald: Frankfurt bejubelt das Tor zum 3:1.\"\/><\/p>\n<p>Freude im Stadtwald: Frankfurt bejubelt das Tor zum 3:1.<\/p>\n<p>Foto: dpa\/Uwe Anspach<\/p>\n<p>Es ehrt \u0130lkay G\u00fcndo\u011fan, dass er seine Erkl\u00e4rungen in dieser ern\u00fcchternden <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1194079.fussball-anpfiff-zur-champions-league-das-grosse-spiel-mit-dem-geld.html?sstr=leroy|sane\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Champions-League-Nacht<\/a> hinterher ausf\u00fchrlich auf Deutsch und T\u00fcrkisch verfasste. Der zum Anf\u00fchrer des t\u00fcrkischen Meisters Galatasaray Istanbul erkorene Ex-Kapit\u00e4n der deutschen Nationalelf hatte im Herzen von Europa einen Albtraum erlebt. Oder besser eine Lektion in Sachen Leidenschaft, weil <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1194116.fussball-eintracht-frankfurt-in-der-champions-league-gefaehrdete-magie.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Eintracht Frankfurt <\/a>am Ende die G\u00e4ste vom Bosporus \u00fcberrollt hatte. Der 34-J\u00e4hrige wurde genau wie Kollege Leroy San\u00e9 nach knapp einer Stunde mit der Auswechslung erl\u00f6st und gab sp\u00e4ter zu: \u00bbEs war insgesamt nicht gut genug. Wir haben ein bisschen die K\u00f6pfe h\u00e4ngen lassen.\u00ab<\/p>\n<p>Hatte Bundestrainer <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1193879.wm-qualifikation-julian-nagelsmann-und-dfb-team-offenbaren-grundsaetzliche-maengel.html?sstr=Julian|Nagelsmann\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Julian Nagelsmann <\/a>mit seiner Grundsatzschelte am Niveau der S\u00fcper Lig, die G\u00fcndogans neuer Arbeitgeber mit 15 Punkten und 15:1 Toren nach f\u00fcnf Spieltagen anf\u00fchrt, doch Recht? Galatasarays Coach Okan Buruk musste einr\u00e4umen, auf den Kampfgeist der Adlertr\u00e4ger keine Antwort gehabt zu haben. F\u00fcr sein Team k\u00f6nnte es trotz einer gro\u00df angelegten Shoppingtour schwer werden, auf der B\u00fchne der Besten zu bestehen. Dagegen legten die Hessen mit einem klug komponierten Kader einen Crashkurs in Sachen Champions-League-Tauglichkeit hin.<\/p>\n<p>Obwohl Ansgar Knauff als einziger Frankfurter Erfahrung in der K\u00f6nigsklasse vorzuweisen hatte, demonstrierte das Eintracht-Ensemble nicht zum ersten Mal eine Stehaufm\u00e4nnchen-Qualit\u00e4t. Trainer Dino Toppm\u00f6ller schw\u00e4rmte: \u00bbWas eine Nacht, was f\u00fcr ein Abend. Unglaublich. In der Halbzeit habe ich den Jungs gesagt, dass sie gut sind, dass sie die Qualit\u00e4t haben.\u00ab Trainer und Spieler scheinen sich auf der Wegstrecke \u00fcber Conference League und Europa League gemeinsam weiterentwickelt zu haben.<\/p>\n<p>Den fr\u00fchen R\u00fcckstand durch Yunus Akg\u00fcn (8.) egalisierte der Hausherr noch gl\u00fccklich durch ein Eigentor des Ungl\u00fccksraben Davinson Sanchez (37.), ehe Edeltechniker Can Uzun (45.+2), Doppelpacker Jonathan Burkardt (45.+4 und 66.) sowie Energieb\u00fcndel Knauff (75.) kraftvoll das Blatt drehten. Erleichtert wirkte Matchwinner Burkardt. \u00bbEs war ein unglaublicher Start f\u00fcr die Mannschaft und f\u00fcr mich.\u00ab<\/p>\n<p>Der K\u00f6nigstransfer vom FSV Mainz hatte anfangs in Frankfurt arg gefremdelt, nun stieg der 25-J\u00e4hrige zur Symbolfigur des Widerstandsgeistes auf. Toppm\u00f6ller erkannte bei ihm den Hang zur Perfektion, der bei der Power dieser Truppe gar nicht sein muss: Nur alles reinhauen \u2013 der Rest l\u00e4uft von selbst! Der Trainer hatte Burkardt vor dem Spiel geraten, \u00bbdie besondere Energie in diesem Stadion\u00ab aufzusaugen. Eine Zielvorgabe f\u00fcr die Ligaphase der Champions League gibt es offiziell nicht: Genie\u00dfen und m\u00f6glichst oft gewinnen!<\/p>\n<p>Den wichtigsten Sieg hatte die gar nicht mehr launische Diva vom Main bereits im Vorlauf der Gala errungen \u2013 au\u00dferhalb des Rasens: Die Hoheit auf den R\u00e4ngen behielten die Hessen. Offiziell 3000 Tickets waren an den Gast gegangen \u2013 letztlich befanden sich maximal 4000 Galatasaray-Anh\u00e4nger unter den 58\u2009700 Zuschauern. Die angek\u00fcndigte \u00bbGala-Invasion\u00ab sollte ein Hirngespinst bleiben. Schon bei der Konfetti-Choreographie unter dem Motto \u00bbSchwarz-wei\u00df mit allen Mann\u00ab zeigte sich, dass die Gelb-Roten wenig zu melden hatten.<\/p>\n<p>nd.DieWoche \u2013 unser w\u00f6chentlicher Newsletter<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/311613.jpeg\" alt=\"\" title=\"\" width=\"170\"\/><\/p>\n<p>Mit unserem w\u00f6chentlichen Newsletter <strong>nd.DieWoche<\/strong> schauen Sie auf die wichtigsten Themen der Woche und lesen die <strong>Highlights<\/strong> unserer Samstagsausgabe bereits am Freitag. <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/newsletter\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hier das kostenlose Abo holen<\/a>.<\/p>\n<p>Eintracht-Vorstand Philipp Reschke freute sich: \u00bbWir hatten in jeder Hinsicht ein Heimspiel. Allen Zuschauern ein Kompliment, dass die Atmosph\u00e4re einigerma\u00dfen spektakul\u00e4r und friedlich war.\u00ab Der Jurist hatte mit dem Verlust der Dauerkarte oder dem Entzug der Mitgliedschaft denjenigen gedroht, die ihr Ticket auf dem Schwarzmarkt zu \u00fcberh\u00f6hten Preisen verkaufen w\u00fcrden. Laut Reschke blieb der eigene Anhang \u00bbachtsam und wachsam\u00ab. Und so dr\u00f6hnte am Ende der n\u00e4chsten magischen Nacht durch den Stadtwald: \u00bbEuropas beste Mannschaft \u2013 SGE!\u00ab Der G\u00e4steblock war da l\u00e4ngst verstummt.<\/p>\n<p>Die Adlertr\u00e4ger haben ein Ausrufezeichen f\u00fcr den Standort Deutschland gesetzt: Allen Unkenrufen zum Trotz scheint die Bundesliga konkurrenzf\u00e4hig. Zumindest am ersten Spieltag. Zwei Siege (Bayern und Frankfurt), zwei Unentschieden (Dortmund und Leverkusen) k\u00f6nnen sich sehen lassen. Die Konkurrenz aus England (Niederlagen f\u00fcr Chelsea und Newcastle), Spanien (Atletico) oder Italien (Neapel) kam jedenfalls nicht ungeschoren davon. Vielleicht sind deutsche Fu\u00dfballtugenden doch nicht v\u00f6llig versch\u00fcttet. Auf jeden Fall gr\u00fc\u00dft der Europa-League-Sieger 2022 von der Tabellenspitze der Champions League, was angesichts der bevorstehenden Aufgaben bei Atletico Madrid (30. September) und gegen den FC Liverpool (22. Oktober) sicher nicht lange so bleiben wird.<\/p>\n<p>Sportvorstand Markus Kr\u00f6sche betonte: \u00bbSpitzenreiter nach dem ersten Spieltag, das z\u00e4hle ich jetzt nicht. Es war einfach eine gute Leistung, die Mannschaft ist stabil und \u00fcberzeugt von der eigenen St\u00e4rke.\u00ab Ansonsten habe man im deutschen Fu\u00dfball schon noch \u00bbeinige Baustellen\u00ab, aber um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit macht sich der smarte Frankfurter Macher, der auch im Ligaverband DFL mitarbeitet, keine Sorgen. \u00bbF\u00fcr uns und die Liga ist es im internationalen Kontext einfach wichtig, Punkte zu sammeln.\u00ab Der Anfang ist gemacht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Freude im Stadtwald: Frankfurt bejubelt das Tor zum 3:1. 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