{"id":436,"date":"2025-03-31T06:22:26","date_gmt":"2025-03-31T06:22:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/436\/"},"modified":"2025-03-31T06:22:26","modified_gmt":"2025-03-31T06:22:26","slug":"polizei-sieht-cannabisgesetz-als-maengelexemplar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/436\/","title":{"rendered":"Polizei sieht Cannabisgesetz als &#8222;M\u00e4ngelexemplar&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>                    Ein Jahr nach Teillegalisierung<br \/>\n                Polizei sieht Cannabisgesetz als &#8222;M\u00e4ngelexemplar&#8220;  <\/p>\n<p>\t\t\t\t              30.03.2025, 00:09 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die Bilanz der Polizeigewerkschaft ein Jahr nach der Cannabis-Teillegalisierung ist ern\u00fcchternd. Das Gesetz sei unzul\u00e4nglich und verwirre B\u00fcrger und Ermittler. So k\u00f6nne es nicht bleiben. Auch der deutsche Hanfverband hat Verbesserungsvorschl\u00e4ge. <\/strong><\/p>\n<p>Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat ein Jahr nach der Teillegalisierung von Cannabis eine kritische Bilanz gezogen. Das Gesetz sei weiterhin ein &#8222;M\u00e4ngelexemplar&#8220;, sagte der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Alexander Poitz, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Die Polizei habe t\u00e4glich mit den &#8222;Unzul\u00e4nglichkeiten&#8220; des Gesetzes zu k\u00e4mpfen, sagte Poitz. &#8222;Die neue Regierung sollte sich z\u00fcgig die Regelungen zur Brust nehmen und dabei vor allem auf die Praktiker h\u00f6ren&#8220;, forderte der Polizeigewerkschafter. &#8222;Unsch\u00e4rfen und fehlende Kontroll- sowie Nachweism\u00f6glichkeiten verunsichern genauso auch die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger&#8220;, beklagte er. An jedem Tag, an dem das Gesetz nicht besser werde, werde &#8222;weder der Schwarzmarkt einged\u00e4mmt noch der Jugendschutz oder die Verkehrssicherheit verbessert.&#8220;<\/p>\n<p>In ihrem Positionspapier forderte die GdP etwa die St\u00e4rkung der Kriminalpolizeien von Bund und L\u00e4ndern &#8211; in den Bereichen Ermittlung, internationaler Zusammenarbeit, Digitalisierung und Pr\u00e4vention. Au\u00dferdem sei neben Aus- und Fortbildungen auch die Beschaffung von Kontroll- und Nachweisinstrumenten notwendig. &#8222;So wie sich das Paragrafenwerk jetzt und heute in der Umsetzung f\u00fcr uns Polizeibesch\u00e4ftigte darstellt, kann es und darf es nicht bleiben&#8220;, sagte Poitz.<\/p>\n<p>Hanfverband fordert mehr &#8222;Entkrampfung&#8220;<\/p>\n<p>Positive Tendenzen, aber weiterhin auch Verbesserungsbedarf sieht hingegen der Deutsche Hanfverband. Hanfverbands-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Georg Wurth sagte dem RND: &#8222;Eigenanbau und Anbauvereine k\u00f6nnen den Schwarzmarkt nur zum Teil zur\u00fcckdr\u00e4ngen.&#8220; Um den Schwarzmarkt nachhaltig zu bek\u00e4mpfen, brauche es Cannabis-Fachgesch\u00e4fte. Und: &#8222;Das CanG enth\u00e4lt noch viele \u00fcbertrieben strenge Einschr\u00e4nkungen &#8211; zum Beispiel beim Eigenanbau und den \u00f6ffentlichen Konsumregeln.&#8220; Der Hanfverband hoffe auf eine &#8222;gewisse Entkrampfung&#8220; in den kommenden Jahren. &#8222;Von Konsum, Besitz und Anbau geringer Cannabismengen geht keine besondere Gefahr f\u00fcr andere aus&#8220;, sagte Wurth.<\/p>\n<p>Dem Gesetz zufolge d\u00fcrfen seit dem 1. April 2024 Erwachsene bundesweit bis zu 50 Gramm Cannabis zu Hause aufbewahren und bis zu drei Pflanzen selbst anbauen. Auch das Mitf\u00fchren von bis zu 25 Gramm au\u00dferhalb der Wohnung ist straffrei. Au\u00dferdem soll das Gesetz strenge Kontrollen erm\u00f6glichen. Laut Bundesregierung ist das Ziel der Legalisierung, Aufkl\u00e4rung und Pr\u00e4vention zu f\u00f6rdern und Hilfsangebote auszubauen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein Jahr nach Teillegalisierung Polizei sieht Cannabisgesetz als &#8222;M\u00e4ngelexemplar&#8220; 30.03.2025, 00:09 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":437,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[652,29,433,30,653,13,14,15,16,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-436","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-cannabis","9":"tag-deutschland","10":"tag-drogen","11":"tag-germany","12":"tag-gewerkschaft-der-polizei","13":"tag-headlines","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-politik","17":"tag-schlagzeilen","18":"tag-top-news","19":"tag-top-meldungen","20":"tag-topmeldungen","21":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/436","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=436"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/436\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/437"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=436"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=436"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=436"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}